Zwei Fragen zur IWC

Diskutiere Zwei Fragen zur IWC im Herrenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Liebe Mitglieder des Uhrforums, ich plane schon seit längerem den Kauf meiner ersten mechanischen Uhr und habe mit der Zeit eine große Vorliebe...
Il Destriero Scafusia

Il Destriero Scafusia

Themenstarter
Dabei seit
11.05.2020
Beiträge
76
Liebe Mitglieder des Uhrforums,

ich plane schon seit längerem den Kauf meiner ersten mechanischen Uhr und habe mit der Zeit eine große Vorliebe für Uhren der IWC entwickelt. Konkret kommen für mich folgende Uhren in Betracht: IWC Portugieser Chronograph; IWC Mark XVIII, IWC Fliegerchronograph. Nun würde mich eure Meinung bzgl. der folgenden zwei Fragen sehr interessieren:

Frage 1: Die Wasserdichtigkeit bei der Portugieser
Ich möchte die Uhr gerne als Alltagsuhr benutzen, da ich ja bislang keine weitere Uhr besitze. Daher ist eine gewisse Robustheit wünschenswert. Natürlich muss die Uhr keinen extremen Bedingungen standhalten und ich habe auch keinen Anspruch, dass die Uhr zum Schwimmen oder Duschen etc. geeignet sein müsste. Andererseits möchte ich sie natürlich nicht wie ein rohes Ei behandeln und sie unbesorgt im Alltag tragen können. Von daher sollte die Uhr zumindest eine solche Wasserdichtigkeit haben, dass fahrlässige Wasserschäden quasi ausgeschlossen sind (Stichwort: Ein Schwall Wasser fließt beim Händewaschen über die Uhr).
Daher wäre meine Frage, ob die Portugieser mit 3bar Wasserdichtigkeit dieser Anforderung überhaupt gerecht wird?
Dazu habe ich nämlich widersprüchliche Aussagen gefunden: Laut IWC lässt sich bei 3 bar mit der Uhr unbesorgt schwimmen oder Ski fahren. Bei der Anprobe der Portugieser bei einem bekannten Juwelier sagte mir der Verkäufer hingegen, dass der oben genannte Schwall Wasser beim Händewaschen schon problematisch wäre.
Wie seht ihr das?

Frage 2: Das Werk bei den Fliegeruhren
Beim Kauf der Uhr steht für mich das gefällige Design, die gute Haptik und die Sympathie zur IWC im Vordergrund. Das Werk wäre für mich daher zweitrangig, aber nicht unwichtig. Nun werden wohl die bisherigen Fliegeruhren bald mit den neuen Werken aus der Spitfire-Kollektion ausgestattet. Nun wäre meine Frage, ob es in Anbetracht der sich abzeichnenden Entwicklung "schlauer" wäre zu warten oder eben doch eine Spitfire zu erwerben?

Meine Sicht der Dinge ist die folgende:
Zumindest bei dem Dreizeigermodell der Spitfire hat man ja wegen der höheren Gangreserve und den verbauten Siliziumbestandteilen einen "spürbaren" Mehrwert gegenüber der Mark XVIII.
Hingegen ist dies bei den Chronographen wiederum nicht ganz der Fall, da das bewährte Valjoux 7755 in etwa die gleiche Gangreserve wie das neue 69 000er Werk der Spitfire hat. Zudem sollen die neuen Inhouse-Werke ja von der Architektur her den ETA-Werken angelehnt sein und mangels Sichtboden sind die neuen Werke auch optisch kein Zugewinn.
Aus diesen Gründen könnte ich den Kauf eines "alten" Fliegerchronographen (z.B. aus der Reihe Le petit prince) moralisch gut rechtfertigen, da mir deren "frisches" Design etwas besser gefällt als die Faux-Patina des Spitfire Chronographen. Zudem habe ich vermehrt gelesen, dass die von IWC verbauten Valjoux 7755 gut reguliert und daher sehr ganggenau sein sollen. Wäre daher der Kauf einer solchen Uhr nicht die "sicherere" Wahl, da das Werk sehr bewährt ist und die Uhr daher vielleicht weniger fehleranfällig ist? Wie ist eure Sicht der Dinge?

Liebe Grüße
Florian
 
Krönchen

Krönchen

Dabei seit
11.11.2011
Beiträge
1.768
Ort
Trier
Hallo Florian, willkommen im Forum!
Zu Frage 1 würde ich mich an den Angaben des Herstellers orientieren. Er weiß doch am besten was seine Uhr aushält. Meine Mark XVI ist vor kurzem beim Konzi auf 100 m abgedrückt worden, obwohl sie offiziell nur 60 m Wadi hat - keine Probleme.

Zu Frage 2 kann ich nur sagen, dass die ETA- Werke bei IWC bestens funktionieren. Der Aufpreis für die IWC-eigenen Werke ist nicht unerheblich, und mir persönlich das Geld nicht wert. Insbesondere dann, wenn mir ein Modell ohne IWC-Werk ohnehin besser gefällt...
 
I.v.e

I.v.e

Dabei seit
06.09.2015
Beiträge
7.202
Ort
🏔hinter den 7 Bergen🏔
Hallo Florian.
Ich denke, für eine Alltagsuhr ist die Portugieser nicht gut geeignet, eher als Ergänzung (Zweituhr).
Bei den Spitfire Chronos musst du dir sicher sein, ob dir die Größe der 7750er steht bzw. passt. Die neuen Modelle haben nicht nur das Manufakturwerk, sondern auch die kleinere Gehäusegröße. Das mit der Vintagelume kann ich nachvollziehen, schaut nicht so gut aus. Was mich allerdings beeindruckt hat, war der schwarze Keramikchrono (TopGun).
 
MichelZ

MichelZ

Dabei seit
10.12.2017
Beiträge
835
Hi Florian,
willkommen im Forum. Wie in Antwort #2 schon geschrieben, kannst Du Dich da bedenkenlos an den Angaben des Herstellers orientieren. Mit beiden Uhren kannst Du problemlos Händewaschen oder in einen Eimer Wasser greifen, wenn Du das möchtest. Am ehesten leidet dann irgendwann das Armband, wenn Du Dich für Leder entscheidest.
Nur wegen dem Werk würde ich auch nicht auf ein anderes Model warten, wenn Du ohnehin schon schreibst, dass das nicht Deine Prio 1 ist. Eigentlich ist es bei der Wahl einer dieser beiden IWC sehr einfach für Dich. Nimm die, die Dir am besten gefällt.
Im Gegensatz zu Post #3 würde ich auch nicht pauschal sagen, dass der Portugieser nicht alltagstauglich ist. Kommt etwas drauf an, wie Dein Alltag aussieht. Wenn Du in einer Schreinerei arbeitest, würde ich vielleicht eine andere wählen. Wenn Du einen Schreibtisch Job hast ist sie hingegen schon alltagstauglich.
 
Il Destriero Scafusia

Il Destriero Scafusia

Themenstarter
Dabei seit
11.05.2020
Beiträge
76
Vielen Dank für eure Rückmeldungen!

@Krönchen: Das klingt ja interessant. Ich bin aber gerade etwas begriffsstutzig. Hat dein Konzi die WaDi deiner Mark einfach durch den Einbau einer neuen Dichtung erhöht? Oder gibt IWC die WaDi eher konservativ an, sodass die Uhren faktisch immer etwas mehr aushalten?

@I.v.e: Die Keramikuhren finde ich auch nicht schlecht. Gerade weil IWC da ja in den 90er Jahren auch Vorreiter war. Persönlich wäre mir eine Keramikuhr aber wegen des Bruchrisikos zu heikel. Ja, mit der Größe ist das so eine Sache. Die Mark und die Portugieser passen mir problemlos. Der Fliegerchrono ist schon eine Wucht. Ich habe selber mit ca. 165mm Durchmesser keineswegs einen großen Handgelenksumfang und dachte daher immer, dass der Chrono viel zu groß ist. Als ich ihn anprobierte erschien mir die Größe aber gerade noch machbar, da die Hörner ziemlich nach unten gezogen sind und daher noch nicht überstehen. Und irgendwie wirkte die Größe in dem Moment auch nicht unpassend, sondern eher "fliegeruhrtypisch". Hast du schon mal längere Zeit einen Fliegerchrono getragen und daher Erfahrungen mit dem Tragekomfort gesammelt?

@MichelZ: Ich gehe eigentlich keiner körperlichen Tätigkeit nach, sodass die Uhr größtenteils eigentlich keinen Stößen, Vibrationen oder ähnlichen widrigen Umständen ausgesetzt wäre. Die von dir beschriebene Robustheit gegen Wasser wäre ausreichend. Ich dachte lange, dass 3bar mit der Angabe 30m von anderen Herstellern gleichzusetzen wäre und bei 30m wird zum Teil ja auch behauptet, dass damit nur ein Schutz gegen Spritzwasser gegeben ist.
 
johro

johro

Dabei seit
03.04.2007
Beiträge
7.586
Ort
nähe Wien
Die Wadi kann fast immer überschritten werden, wie auch manche tests zeigen. Keine sorge mit der Portugieser kann nichts passieren.

Keramik Uhren brechen im der Praxis nicht, gibt zwar immer wieder mal wo einen Fall im Netz, aber entweder total doof oder nicht erklärbar.

Ich persönlich finde IWC im preis zu abgehoben, auch die Werke sind den hohen Preisen nicht gerechtfertigt
 
Zuletzt bearbeitet:
I.v.e

I.v.e

Dabei seit
06.09.2015
Beiträge
7.202
Ort
🏔hinter den 7 Bergen🏔
Als ich ihn anprobierte erschien mir die Größe aber gerade noch machbar, da die Hörner ziemlich nach unten gezogen sind und daher noch nicht überstehen.
Hast du schon mal längere Zeit einen Fliegerchrono getragen und daher Erfahrungen mit dem Tragekomfort gesammelt?
Ich habe den TopGun Chrono in der IWC Boutique probegetragen und war sehr begeistert. Allerdings fand ich ihn gerade noch tragbar bei einem HGU von 18cm. Wenn ich ehrlich bin, würde ich dir bei deinem HGU, die Mark XVIII empfehlen. Die Chronos sind schon sehr mächtig.
 
Il Destriero Scafusia

Il Destriero Scafusia

Themenstarter
Dabei seit
11.05.2020
Beiträge
76
@johro: Ok. Dann habe ich vielleicht einen mir bekannten Ausnahmefall in unzulässigerweise verallgemeinert. Wären denn da nach deiner Meinung überhaupt fahrlässige Handlungen im Alltag denkbar, durch die das Gehäuse brechen kann? Was ist zum Beispiel mit einem heftigen Schlag gegen die Tischkante?
Ja, ich gebe dir Recht. Man bekommt bei anderen Herstellern für das gleiche Geld technisch mehr geboten. Ich hatte auch schon einige neue Omegas und Tudor-Uhren in der Preisklasse der Fliegeruhren am Handgelenk. Der Funke ist bei mir aber nicht völlig übergesprungen.
 
johro

johro

Dabei seit
03.04.2007
Beiträge
7.586
Ort
nähe Wien
@johro: Ok. Dann habe ich vielleicht einen mir bekannten Ausnahmefall in unzulässigerweise verallgemeinert. Wären denn da nach deiner Meinung überhaupt fahrlässige Handlungen im Alltag denkbar, durch die das Gehäuse brechen kann? Was ist zum Beispiel mit einem heftigen Schlag gegen die Tischkante?
Ja, ich gebe dir Recht. Man bekommt bei anderen Herstellern für das gleiche Geld technisch mehr geboten. Ich hatte auch schon einige neue Omegas und Tudor-Uhren in der Preisklasse der Fliegeruhren am Handgelenk. Der Funke ist bei mir aber nicht völlig übergesprungen.
Ich habe meine Keramik schon oft an Tischkante oder Türrahmen angeschlagen, nix passiert.
Wenn sie natürlich von etwas weiter oben auf Fliesen fällt kann was brechen. Zb ein, zwei bekannte Fälle bei Omega wurden auf Kulanz ausgetauscht.
Manche Bilder im internet sind imer die gleichen Fotos und werden nie erklärt, wie das denn passiert ist, fast dubios.
RADO hat Jahrzehntelang erfolgreich Keramik modelle im Programm
 
Zuletzt bearbeitet:
Schraubendreher

Schraubendreher

Dabei seit
20.11.2019
Beiträge
2.356
Ort
Zwischen den Meeren
Hallo Florian,

Keramik ist sehr hart und dadurch nahezu absolut kratzfest. Aber sie ist nicht unzerbrechlich. Du musst bei den massiv ausgeführten IWC-Gehäusen schon mit massiver Gewalt vorgehen um sie zu brechen. Eine Tischkante reicht da nicht, ein Sturz aus Handgelenkshöhe auf Fliesen oder Granit könnte aber schon ausreichen. Was Keramik auch nicht mag, ist Krafteinwirkung durch konstanten Druck oder Verwindung. Dadurch kann es zu Abplatzern kommen. Das ist meiner Erfahrung nach aber eher ein Problem bei den feinen Keramikuhren und -bändern von Rado.

Eine Uhr die mit 3bar WD gelistet ist, ist was das angeht absolut alltagstauglich. Wegen Händewaschen, Regengüssen oder bei einer Bootstour aus Versehen ins Wasser Fallen brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Meiner Erfahrung nach sind kräftige Uhren die bei 3bar WD sind, auch fast immer bei 10bar WD.

Bis dann:
der Schraubendreher
 
Krönchen

Krönchen

Dabei seit
11.11.2011
Beiträge
1.768
Ort
Trier
Il Destriero Scafusia, post: 5436987, member: 100120"]
@Krönchen: Das klingt ja interessant. Ich bin aber gerade etwas begriffsstutzig. Hat dein Konzi die WaDi deiner Mark einfach durch den Einbau einer neuen Dichtung erhöht? Oder gibt IWC die WaDi eher konservativ an, sodass die Uhren faktisch immer etwas mehr aushalten?

Nein keine neue Dichtung. Die Uhren halten einfach mehr aus, als vorn IWC offiziell angegeben wird.

@I.v.e: Ich habe selber mit ca. 165mm Durchmesser keineswegs einen großen Handgelenksumfang und dachte daher immer, dass der Chrono viel zu groß ist. Als ich ihn anprobierte erschien mir die Größe aber gerade noch machbar, da die Hörner ziemlich nach unten gezogen sind und daher noch nicht überstehen. Und irgendwie wirkte die Größe in dem Moment auch nicht unpassend, sondern eher "fliegeruhrtypisch". Hast du schon mal längere Zeit einen Fliegerchrono getragen und daher Erfahrungen mit dem Tragekomfort gesammelt?

Vorsicht mit zu großen Uhren. Im Laden denkt man, dass die Größe ja noch ganz okay ist, unterstützt vom Verkaufspersonal. Dann redet man sich die Größe noch ein paar Wochen schön und irgendwann liegt die Uhr nur noch in der Box. Bei 16,5 cm HGU würde ich mein Augenmerk auf Modelle von 36 bis 40 mm richten.

@MichelZ: Ich gehe eigentlich keiner körperlichen Tätigkeit nach, sodass die Uhr größtenteils eigentlich keinen Stößen, Vibrationen oder ähnlichen widrigen Umständen ausgesetzt wäre. Die von dir beschriebene Robustheit gegen Wasser wäre ausreichend. Ich dachte lange, dass 3bar mit der Angabe 30m von anderen Herstellern gleichzusetzen wäre und bei 30m wird zum Teil ja auch behauptet, dass damit nur ein Schutz gegen Spritzwasser gegeben ist.

3 Bar/30 m und spritzwassergeschützt sind zwei verschiedene Angaben. Spritzwassergeschützt heißt wirklich nur Schutz gegen Staub und Wasserspritzer. Man findet diese Angabe z.B. oft bei Minutenrepetitionen, da die Abdichtung des Schiebers schwierig ist. Eine 3 Bar/30 m - Uhr eines ernstzunehmenden Herstellers sehe ich bei Bürotätigkeit keine Probleme bezüglich Alltagstauglichkeit. Auch Händewaschen ist damit kein Problem.
 
MichelZ

MichelZ

Dabei seit
10.12.2017
Beiträge
835
Vorsicht mit zu großen Uhren. Im Laden denkt man, dass die Größe ja noch ganz okay ist, unterstützt vom Verkaufspersonal. Dann redet man sich die Größe noch ein paar Wochen schön und irgendwann liegt die Uhr nur noch in der Box. Bei 16,5 cm HGU würde ich mein Augenmerk auf Modelle von 36 bis 40 mm richten.
Ich wäre ehr mit pauschalen Ratschlägen, die Uhren in bestimmter Größe vorschlagen vorsichtig. Die Größe alleine ist nämlich nicht automatisch ein Hinweis darauf, ob die Uhr zu groß wirkt oder passt. Da kommen noch Form und Länge der Hörner dazu, Breite der Lünette und Rehaut und sogar Farbe, Design und Typ der Uhr. Es gibt Uhren mir sehr kurzen und nach unten gebogenen Hörnern in 45mm wie z.B. die FityFathoms von Blancpain, die kleiner wirkt als manche Uhr in 42mm. Da hilft nur selbst probieren und sich nicht in die eine oder andere Richtung verunsichern lassen. Der „Angst“ vor zu großen Uhren wird mitunter auch mit der Wahl von zu kleinen Uhren begegnet. Und genauso absurd wie eine Tellermiene am Arm aussieht, wirkt es wenn ein erwachsener Man eine Uhr in Kindergrösse trägt.
 
DunklerKeiler

DunklerKeiler

Dabei seit
01.05.2016
Beiträge
469
Ort
Rhein-Main
(...) Wenn ich ehrlich bin, würde ich dir bei deinem HGU, die Mark XVIII empfehlen. Die Chronos sind schon sehr mächtig.

Vorsicht: die Hörner der Mark XVIII sind seeehr lang! Ich trage gerne große Uhren, aber meine petit prince musste wieder gehen, da sie an meinen wahrlich nicht zierlichen Handgelenken störend überstand. Die Hörner verlaufen außerdem ziemlich gerade. Da muss man gut hinschauen, ob das wirklich zum Handgelenk passt, der Umfang allein sagt da nichts aus. Bei mir saß die irgendwie nie gerade, sondern war immer verdreht. Dazu hat mich mit der Zeit doch gestört, dass die Leuchtmasse so sparsam verwendet wurde.
Beim Kauf dachte ich: "Das macht nichts." Aber wenn dann eines zum anderen kommt...

Aber der Blick aufs Ziffernblatt in der Sonne - hach.... Schön war's schon...
 
Krönchen

Krönchen

Dabei seit
11.11.2011
Beiträge
1.768
Ort
Trier
Der „Angst“ vor zu großen Uhren wird mitunter auch mit der Wahl von zu kleinen Uhren begegnet. Und genauso absurd wie eine Tellermiene am Arm aussieht, wirkt es wenn ein erwachsener Man eine Uhr in Kindergrösse trägt.

Volle Zustimmung meinerseits. Aber der Fall "zu groß" kommt hier im Forum meinem Gefühl nach deutlich häufiger vor als "zu klein". Und auch die Verkäufer bei den Konzis neigen meiner Erfahrung nach häufig dazu, grenzwertig große Größen zu empfehlen, nach dem Motto "das trägt man jetzt so".
 
Il Destriero Scafusia

Il Destriero Scafusia

Themenstarter
Dabei seit
11.05.2020
Beiträge
76
Dankeschön nochmal für die rege Konversation!
Gut. Damit wäre der Punkt geklärt, dass die Portugieser eine alltagstaugliche Uhr ist.

Ich stimme euch zu, dass der Fliegerchrono an meinem Handgelenk in die Kategorie Tellermine fällt. Da habe ich vielleicht den Langzeittragekomfort aus den Augen verloren. Zumindest war mir im Moment der Anprobe bewusst, dass die Uhr recht kopflastig wirkte.
Ich konnte schon häufiger tageweise eine Nomos Tangente neomatik at work in 38mm tragen. Diese wirkt schon recht groß (aber nicht zu groß) an meinem Handgelenk, da die langen Hörner weit abstehen. Die Mark XVIII wirkte optisch beim Tragen vielleicht noch einen Tick größer, aber zugleich wegen der gebogenen Hörner kompakter. Die Portugieser wirkte von meinem subjektiven Befinden her sogar kleiner als die Nomos.
 
A

A320Driver

Dabei seit
17.02.2019
Beiträge
81
Falls eine Gebrauchtuhr in Frage kommt gibt es den IW3706 Fliegerchronographen in 39mm. Als Alternative zur Mark XVIII käme vielleicht auch eine Mark XV mit 38mm in Frage. Die damals verbauten Pyramidenstahlbänder sind einfach nur Spitze.
 
Thema:

Zwei Fragen zur IWC

Zwei Fragen zur IWC - Ähnliche Themen

IWC Spitfire Chronograph IW387903 euer Rat ist gefragt: Hallo liebe Uhren verrückte, ich bin mal wieder auf der Suche nach einem neuen Zeitmesser. Ich bin nach längerer Recherche auf einen Spitfire...
Meine Gedanken zur neuen IWC Big Pilot 43: Morning Leute, wer meine Beiträge hier liest, dem ist sicher aufgefallen, dass ich ein großer Fan der IWC Big Pilot bin. Das Teil war immer meine...
Kaufberatung Omega Aqua Terra vs. IWC Pilots Watch Mark XVIII: Ein liebes Servus zusamen, es ist mal wieder an der Zeit...eine neue Uhr muss her. Diesmal allerdings nicht als direkte Ergänzung zur Sammlung...
IWC Flieger - Frage an die Experten: Servus in die Runde. Um meine kleine Sammlung abzurunden, schiele ich seit geraumer Zeit nach einer Fliegeruhr. Derzeit trage ich die Tudor BB58...
[Erledigt] IWC Portugieser Chronograph IW 371446, April 2020 - weißes Blatt, blaue Zeiger, blaues Kroko - wie neu: Liebe Kollegen, Verkaufe meine bei einem zertifizierten IWC-Händler selbst erworbene IWC Portugieser Chronograph IW 371446 vom April 2020 Dies...
Oben