Zusammenschluß der BWC-Eigner (Z.d.BWC-E)

Diskutiere Zusammenschluß der BWC-Eigner (Z.d.BWC-E) im UhrForum Clubs Forum im Bereich Small Talk; BWC hat es mir echt angetan. Hab mir nun eine weiter bei ebay ersteigert. Jedoch in einem gerockten Zustand. Uhrwerk läuft flüssige, das Plexiglas...

Kinimodid

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BWC hat es mir echt angetan. Hab mir nun eine weiter bei ebay ersteigert. Jedoch in einem gerockten Zustand. Uhrwerk läuft flüssige, das Plexiglas ist jedoch sehr zerkratzt. Gehäuse hat ein paar oberflächliche Kratzer. Habe gezielt so eine Uhr gesucht um sie mal selber aufzuarbeiten. Werde mich die nächsten Tage daran setzen. Das Metallband würde gegen ein Lederband getauscht, da es mir zu klein ist.
 

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Irreversible Mechanism

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Hallo liebe BWC-Aficionados,
bin leider erst vor kurzem auf diesen Faden gestoßen und auch wenn hier schon länger nichts mehr passiert ist, würde ich mich gern um die Aufnahme in Euren Club bewerben.
Obwohl ich auch ein paar Schweizer, Japaner und Chinesen mein Eigen nenne, war ich hier im Forum bislang ausschließlich im Bereich der Russenuhren, beim Thema „Vostok Modding“ aktiv. Durch ein Familienerbstück, eine blaue BWC Automatik aus den 70ern, die meinem Opa gehörte und die nach dessen Tod leider fast 40 Jahre eher unbeachtet in der Schublade meines Vaters vor sich hin gelegen hatte, bin ich zum ersten Mal mit dieser mir vorher vollkommen unbekannten Marke in Berührung gekommen. Opas Uhr ist auch der Grund, warum ich zunächst erst mal nach Infos gesucht habe und dann im Zuge der Beschäftigung mit der Marke zwei weitere BWCs den Weg zu mir fanden, die ich im folgenden ebenfalls vorstellen möchte.
Mit den neueren BWC-Modellen (nach den 70ern) kann ich optisch meist wenig anfangen, aber die unglaubliche Vielfalt der Chronos und Dreizeiger aus den 60ern und vor allem 70ern, die man hier in ihrer ganzen Pracht zu sehen bekommt, fasziniert mich.

Hier meine drei:
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Die älteste ist eine schwarze Courage Handaufzug (Nr. 852810) mit kleiner Sekunde auf der Sechs aus den 60ern, in der ein Unitas 6325 werkelt. War eher ein Zufallsfund in den Kleinanzeigen und so preisgünstig, dass ich sie einfach erst mal gekauft hab, um dann zu gucken, was mit ihr los ist. Hatte zwar diverse Spuren eines längeren Uhrenlebens, sah aber insgesamt noch gut aus, lief sofort an und auch die Gangreserve war noch in Ordnung. So hübsch ich sie finde, zum Tragen ist sie mir allerdings etwas zu mickrig. Da sich mein Sohn aber auch für Uhren interessiert, hebe ich sie für ihn auf und lasse ihr, wenn sie ihm passt, auch noch mal eine Revi angedeihen. Bis dahin lagert sie wohlbehütet in der Box.

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Ganz im Gegensatz zu dieser sehr schönen Automatik mit ETA 2783 (Nr. 783065) irgendwann aus den 70ern, die ich sehr gern trage. Ebenfalls für einen schmalen Kurs aus den Kleinanzeigen zu mir gewandert und in einem derart guten Zustand, dass bis auf ein wenig Plexi-Politur und eine kleine Reinigung mit Ölauffrischung nichts zu machen war. Das je nach Lichteinfall silbrig bis champagnerfarben schimmernde Zifferblatt mit den grauen Flächen unter der Minuterie in Verbindung mit den dünnen blauen Akzenten auf Indizes und Zeigern begeisterte mich vom ersten Moment an. Mit 36mm bildet das sehr schöne kissenförmige Gehäuse die Untergrenze dessen, was ich an meinem Arm leiden mag. Das 2783 schnurrt perfekt und läuft im einstelligen Bereich im Plus, so wie es sein soll.

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Das kann man von seinem Bruder in der dritten Uhr, der mattblau-dunkelgrauen meines Opas (Nr. 783092), leider nicht behaupten. Das Werk läuft zwar an und durch, hat aber einen deutlichen Abfallfehler und vor allem eine Amplitude von nur noch rund 160 Grad. Eine Revi ist also zwingend erforderlich, der dafür veranschlagte Preis von rund 300 Euro (incl. neuem Rotor) war mir aber etwas zu heftig. Auf jeden Fall ist das Rotorlager vernudelt; Krone, Welle und Dichtungen müssen neu und Reinigung und Ölung sowieso. Daher steht immer noch die Überlegung im Raum, das Werk eher komplett gegen ein revisioniertes auszutauschen.

Falls also jemand von Euch ein entsprechend frischgemachtes ETA 2783 zu veräußern hätte, gern PN an mich.

Mein Hauptproblem mit der Uhr besteht allerdings darin, dass offenbar bei einer früheren Reparatur der Werkhaltering nicht wieder eingebaut wurde und daher das Werk nicht fest im Gehäuse sitzt.

Hat jemand von Euch Infos dazu, was für ein Werkhaltering da reingehört und wo man evtl. so etwas herbekommt? Anfragen an den aktuellen Lizenzinhaber von BWC (mehr ist es ja leider nicht) waren bislang erfolglos.

Herzlichen Dank fürs Lesen!
 

Fritz Pomm

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Ich grüße zurück mit einem etwas ramponierterem Exemplar, das letztes Jahr aus dem Fundus meines verstorbenen Schwiegervaters zu mir kam:

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Es wird eines der Uhrenprojekte 2021 werden...
 

Fritz Pomm

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Ich würde ihn fast schon so lassen...

Genau an der Frage bin ich noch am Sondieren: wie viel lassen, wie viel verändern...?
Das Werk wird eine Standardrevision bekommen, das ist sicher.
Das Zifferblatt ist mir irgendwie „zu dreckig“, aber ob da etwas machbar ist, das die Uhr nicht „entfremdet“ und sich zugleich in den Kosten in einem vertretbaren Aufwand hält, da muss ich mal noch sehen, was sich ergibt.
 

Hatsudoku

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Guten Abend miteinander, nun denke ich darf ich mich hier (endlich!) auch mal zu Wort melden. Danken möchte ich Matthias MUC für die Einladung. Um nicht viel um den heissen Brei zu reden, es dauerte bis ich sie endlich um mein Handgelenk legen durfte:

Defekte BWC Automatik gekauft

Es tickt das ETA 2783 in der Uhr, frisch von der Komplettrevision. Wenn ich mich dann endlich entscheiden kann wird ein Edelstahlband montiert, beim aktuellen Stoffband ging es einzig darum möglichst schnell etwas schlichtes zu bekommen.

Da ich die Uhr für SEHR kleines Geld bei Kleinanzeigen kaufen konnte, kann ich leider nicht wirklich was zur Geschichte erzählen, der Vorbesitzer konnte (wollte?) nicht wirklich etwas interessantes Erzählen.

ich bin Stolz wie Oscar!!!!
 
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