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Zollformalitäten bei der Einfuhr von Waren aus Nicht-EU-Staaten

Diskutiere Zollformalitäten bei der Einfuhr von Waren aus Nicht-EU-Staaten im Uhrencafé Forum im Bereich Uhrencafé; Die Weiterleitung kostet Geld, und je nachdem, wie weit es zum Zollamt ist, kann Fedex unterm Strich günstiger sein. Ebenso ist Atlas auch nicht...
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BKKDangerous

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Im Zweifel Verzollung selbst vornehmen als "Selbstverzoller". Die Uhr wird an dein zuständiges Binnenzollamt geschickt und du übernimmst die Formalitäten vor Ort. Bei einer Internetzollanmeldung via ATLAS-System kann dir hier jemand behilflich sein. So kannst du dir die teuren Fed-Ex Gebühren sparen.
Die Weiterleitung kostet Geld, und je nachdem, wie weit es zum Zollamt ist, kann Fedex unterm Strich günstiger sein. Ebenso ist Atlas auch nicht umsonst und kann nicht mal einfach so als Privatperson genutzt werden - Zoll online - Fragen und Antworten

bzw hier Zoll online - Allgemeines - wer tut sich das an?
 
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kai.cool

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Die Weiterleitung kostet Geld, und je nachdem, wie weit es zum Zollamt ist, kann Fedex unterm Strich günstiger sein. Ebenso ist Atlas auch nicht umsonst und kann nicht mal einfach so als Privatperson genutzt werden - Zoll online - Fragen und Antworten

bzw hier Zoll online - Allgemeines - wer tut sich das an?
Jeder kann kostenlos eine Internetzollanmeldung abgeben. Wahllos Links posten bringt hier niemanden weiter. Für die Abgabe der Internetzollanmeldung werden keine Gebühren fällig. Im Übrigen ist unter dem Link im Reiter "Was kostet die Teilnahme an ATLAS" ein Vermerk und ein Verweis auf die kostenlose Alternative zur Internetzollanmeldung.

Und wie ich geschrieben habe, kann dir sicherlich hier aus dem Forum beim ausfüllen jemand helfen. Das es u.U. nicht zweckmäßig ist, wenn das nächste Binnenzollamt zu weit weg ist, steht ja auf einem anderen Blatt Papier. Hier ging es um die Einsparung von Speditionskosten bzw. die Angst eine Zollanmeldung selbst abzugeben.
 
Gemeinagent

Gemeinagent

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Wenn man mehr als ein paar Uhren kauft, reagieren die Zollbeamte teilweise etwas... reserviert. Gänzlich unterlassen sollte man dann, auch noch verschiedene Warengruppen zu mischen (also Armbänder und Uhrengläser dazu im selben Paket).

Ich durfte dann alleine ausrechnen, welchen Anteil an den Versandkosten die einzelnen Warengruppen hatten. :D

"Die Vordrucke müssten sie eigentlich selber mitbringen!"
 
Weckerfreund

Weckerfreund

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Hallo,

es gibt scheinbar Neues von der Zollfront. Nach wirklich vielen Jahren und einem Haufen Käufen von gebrauchten Uhren aus den USA scheint es jetzt wieder die gute alte Postverzollung zu geben. Ich habe in den letzten zwei Wochen zwei Uhren direkt bei der Post abholen können und dort nur die 19% Einfuhrumsatzsteuer ohne Aufschlag bezahlt. Die Zollbescheinigung war außen in einer Klarsichtklebhülle und die Deutsche Post hatte die Einfuhrumsatzsteuer vorab verauslagt. Die Vorabverzollung erfolgte in Frankfurt.

Die letzte Postverzollung liegt bei mir ca. 10 Jahre zurück. Bei EMS-Sendungen aus dem Ausland gibt es ja schon länger die DHL-Verzollung, die aber richtig Geld mit Handlinggebühr kostet. Außerdem natürlich die Variante, wo das Päckchen schon beim Binnenzollamt angekommen ist und man zusammen mit der Benachrichtigung die Möglichkeit hatte, für satte Euro 28,50 die Verzollung durch die Post erledigen zu lassen.

Das Versenden der Pakete an das Binnenzollamt erfolgte bei mir bislang quasi standartmäßig, egal ob die Sendung vernünftig vom Verkäufer deklariert war (CN 22, Rechnung dabei) oder nicht. Das bedeutete immer, quer durch die Stadt zu fahren, ca. eine Stunde dort zu verbringen, um dann nachher vielleicht Euro 15,- Einfuhrumsatzsteuer dort zu bezahlen.

Dass nun wieder die Uraltregelung mit der Post zum Tragen kommt, freut mich sehr!

Weiß einer von Euch, ob es da irgendwelche Absprachen zwischen Zoll und Post gegeben hat, um die Zollämter zu entlasten? Das würde mich doch echt interessieren.

Viele Grüße

Andreas
 
Gemeinagent

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Das gibt es durchaus schon immer. Das die Päckchen/Pakete beim Zoll landen, liegt daran, dass die Post das Päckchen nicht ordentlich verzollen kann, wenn nicht alle Angaben und die Rechnung außen auf der Sendung angebracht sind (oder der Zoll den Angaben nicht traut). Meistens liegt es banalerweise an den Versandkosten, die nicht ordentlich ausgewiesen sind.

Kann die Post die Sendung ordentlich verzollen, wird der Zollwert bestimmt, und Du kannst die Abgaben (+ Einfuhrumsatzsteuer) direkt beim Briefträger zahlen.
 
Weckerfreund

Weckerfreund

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Hallo Gemeinagent,

das ist mir schon klar, aber ich habe wirklich in den letzten 10 Jahren Hunderte von Sendungen beim Zollamt abholen müssen (ohne Ausnahme) und die waren teilweise wirklich korrekt deklariert mit allem drum und dran. Da muss es beim Zoll in Frankfurt irgend eine Absprache oder Weisung gegeben haben, dass das alte Verfahren mit der Post im Sinne des Geldeinzugs direkt beim Empfänger wieder eingeführt wurde.

Ich glaube, die Zollämter vor Ort haben das einfach nicht mehr geschafft mit dem Ansturm der Kleinpaketeabholer. Bei uns ging das an Freitagen quasi überhaupt nicht mehr. Ein Zollbeamter zur Abfertigung und immer mindestens 6-7 Kunden in der Warteschleife (eine Stunde und mehr). Das Ganze dann für eine Einfuhrumsatzsteuer von um die Euro 10,-.

Völliger Schwachsinn das System, zumal es sich ja bei meinen Uhren um Vintage Stücke handelt, die vor Urzeiten verkauft worden sind. Da wird dann ja 2x Umsatzsteuer kassiert (ursprünglicher Verkauf, dann "Reimport"). Aber der Staat will ja einnehmen, koste es was es wolle. Wenn die Uhr aus GB zurück kommt, waren die damals auch noch nicht in der EU, aber jetzt ist es (noch) steuerfrei.

Die Freigrenzen sollten analog der Reisemitbringsel angehoben werden, dann wären wahrscheinlich 90% der Postverzollungen überflüssig.

Viele Grüße

Andreas
 
S

Sette

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... wenn nicht alle Angaben und die Rechnung außen auf der Sendung angebracht sind (oder der Zoll den Angaben nicht traut). Meistens liegt es banalerweise an den Versandkosten, die nicht ordentlich ausgewiesen sind.
Den 1. und 3. Teil verstehe ich ja, aber wenn das Paket bei der Post ist, wie kann dann "der Zoll den Angaben nicht trauen"?

Gruß
 
Gemeinagent

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Weil die Post nicht alleine die Verzollung übernimmt, sondern eine Zollübergabestelle betreibt. Da sitzen Zollbeamte und Postbeamte gemeinsam und gehen die Pakete / Päckchen durch. Die Post handelt quasi in Deinem Auftrag und versucht eine Zollanmeldung vorzunehmen. Klappt das nicht, weil was fehlt oder der Zollbeamte mißtrauisch ist, geht die Sendung an das Zollamt, wo Du sie dann abholen darfst. Oder Du schickst glaubhafte Dokumente und beauftragst die Post, das noch mal für Dich zu machen.
 
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