Zenith Bord-Stationsuhr

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bonanza

bonanza

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Teil 1 (Zuerst die gute Nachricht)
Gehäusebau für eine Zenith-Borduhr.

Für meine letzte Neuerwerbung, einer Zenith-Borduhr habe ich ein Stationsuhren-Gehäuse gebaut.
Wie gehabt mache ich zuerst eine Zeichnung für Gehäuse und Rückwand, sowie Ausstellfüße, siehe Bild.

0 Zenith-Geh.-Zeichn.jpg


Das Gehäuse für die Zenith-Borduhr ist von der einfacheren Art. Die einzelnen Schritte sind wie zuvor, in anderen Beiträgen schon beschrieben und an den Bildern zu erkennen, durchgeführt. Das Gehäuse wurde aus einem Eichenholzklotz gesägt, gebohrt. gehobelt, gefeilt und geschliffen. Zum Schluss wurde das Gehäuse aus der Sprühdose farblos lackiert. Anschließend mit einer Rückwand und Ausstellfüssen versehen.

bild.jpg

Teil 2 (Dann die schlechte Nachricht)
Reparatur der Zenith-Borduhr.

Die Zenith war in einem sehr schlechten Zustand als ich sie bekam. Auf der Innenseite des Glases und dem silbernen Distanzring zwischen Glasscheibe und Zifferblatt lief überschüssiges Öl herum. Die Lünette ließ sich nur sehr schwer drehen. Nach Herausdrehen der rückseitigen Schraube kann man den äußeren Topf mit dem Befestigungsflansch abnehmen. Hier kam die ganze Misere zum Vorschein. Der Topf war nicht ordnungsgemäß aufgesetzt, so dass der Stehbolzen nicht richtig in der Aussparung des Übertopfes saß. Hierdurch war der Topf schief festgeschraubt und vermurkst, sich verzog und den ganzen Mechanismus verklemmte. Das wollte wohl jemand mit viel Öl beheben. Um die Lünette vom inneren Topf abzubekommen musste ich erst ein Hilfswerkzeug anfertigen, welches umlaufend kraftschlüssig die beiden Teile packte um sie auseinander schrauben zu können. Man kann ja hier nicht einfach mit einer Rohrzange darangehen. Im Uhrwerk selbst war allerdings kein Öl zu sehen. Aber das war Sache des Uhrmachers. Ich habe aber alles gerichtet und jetzt ist der Aufzug leichtgängig und die Uhr kam zur Generalreinigung zum Uhrmacher.
Mein Uhrmacher freute sich ob des passablen Aussehens der alten Zenith. Aber zwei Tage später rief er mich an und überbrachte mir die Hiobsbotschaft:
Das Minutenrad ist hinüber. Er hat es fotografiert und mir einen Ausdruck mitgegeben.

Minutenrad1.jpg Minutenrad2.jpg

Die Uhr sei wohl sehr lange Zeit (zig Jahre) trocken gelaufen. Da hat all das Öl auf der Glasscheibe nichts genutzt. Er hat mir noch vieles versucht zu erklären, aber ich habe halt nicht alles verstanden. Nur so viel, man kann alles machen, aber das wäre sehr zeitintensiv (also teuer). Ich habe sie vorerst wieder unrepariert zurück erhalten. Die anderen Teile der Uhr seien aber noch akzeptabel.
Der direkte Vorbesitzer war seit 1930 sicher nicht der einzige Besitzer der Uhr. Wem also die Schuld geben? Das ist halt das Risiko eines Kaufes von einem Wohnungsentrümpeler.

Deshalb meine Frage hier an alle Spezialisten: Hat jemand vielleicht so ein Teil, das noch brauchbar wäre und zu haben ist? Oder eine andere alte Zenith mit einem anderen Fehler, der man so ein Teil entnehmen könnte?
Inzwischen ist das Gehäuse für die Uhr natürlich fertig, aber die Uhr läuft nicht und das gefällt mir gar nicht.

0 Zenith-Geh.-Zeichn..jpg

Es grüßt aus dem tiefsten Bayern (gemessen über NN) der
Wolf
 
Der Stromer

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Hallo Wolf,
Also ich lebe etwas höher: 450 über NN:D

Sehe ich das richtig, dass die Welle total eingelaufen ist? Da wird dann aber auch das Lager in arge Mitleidenschafft gezogen sein:shock:. Das Zahnrad ist aber noch in Ordnung, oder?

Aber trotzdem läßt sich so eine Welle neu Anfertigen.

Versuche mal, hier im Forum mit einem besseren Bild und dem Kaliber (Bilder von allen Seiten des Werkes) hier jemanden zu finden, der im Flume-Werksucher dieses teil finden kann. Alternativ fragen, ob Jemand bereit ist, die welle neu zu Machen und das Rad wieder auf zu nieten.
 
T

tschasovschik

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Hallo zusammen,
Solche Verschleißschäden am vorderen Minutenradzapfen kann man gut und dauerhaft mit einer gehärteten Stahlhülse reparieren.
Gruß
Werner
 
bonanza

bonanza

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Hallo Rolf-Dieter (der Stromer),

Du siehst es richtig, die Welle des Minutenrades ist total eingelaufen. Auf dieser Welle sitzt, glaube ich, das Minutenrohr mit dem Minutenzeiger. So habe ich es jedenfalls verstanden. Das Lager könnte mein Uhrmacher wohl erneuern und das Zahnrad sei noch i.O. Mein Uhrmacher sagt, wenn er so eine neue Welle hätte könnte er das Zahnrad wieder aufnieten. Dies hat er schon mal mit vollstem Erfolg mit der Unruhwelle meiner Waltham für mich gemacht. Siehe mein erster Beitrag “Bord- und Stationsuhren“.
Ich habe mir die Bilder, die mein Uhrmacher gemacht hat heute von ihm per Email schicken lassen. Eine Kaliber-Bezeichnung hat er aber auch nicht gewusst. Die Bilder vom Werk habe ich selbst gemacht.

Defekt.jpg

Aber woher nehmen eine neue Welle. Auf der Welle sitzt ja auch noch das Ritzel.
Das Gleiche gilt auch für den Tipp von Werner (tschasovschik) über eine gehärtete Stahlhülse, vielen Dank auch.

Wenn aber die Kosten für so ein Teil und der anschließenden Reparatur den Wert der Uhr übersteigen würde, wäre eine Reparatur sowieso illusorisch.

Viele Grüße aus dem Mittelpunkt Europas (der ist hier gleich um die Ecke) vom
Wolf
 
Der Stromer

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Hallo Wolf.
Tja, da wird Dir der Gang zu einem anderen Uhrmacher nicht erspart bleiben. Zum Beispiel der hier: eingang Herr Gerlach wird Dir sicher helfen können, aber wie gesagt, ist auch immer eine Frage des Geldes. Jedenfalls ist eine solche Aufarbeitung mit den richtigen Werkzeugen keine Hexerei. Versuche es mal.
 
bonanza

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Hallo Rolf-Dieter,

den Gang zu einem anderen Uhrmacher kann ich mir wahrscheinlich schon ersparen. Es ist ja nicht so, dass mein Uhrmacher das nicht kann, aber er sagte das wäre sehr zeitintensiv (also teuer). Ich dachte nur, dass ich auf diesem Wege hier vielleicht so ein Ersatzteil bekommen könnte um dadurch die Reparaturzeit etwas abzukürzen. Auch die Möglichkeit einer Stahlhülse wie von Werner (tschasovschik) vorgeschlagen hat er mir erklärt.
Mit einer Antwort auf Deinen letzten Beitrag habe ich mir deshalb etwas Zeit gelassen um eine evtl. weitere Antwort abzuwarten. Aber es kam nichts mehr. Auch nicht von Herrn Gerlach, bei dem ich per Email angefragt hatte.
Aber Du weißt ja, “die Hoffnung stirbt zuletzt“.

Viele Grüße aus dem Mittelpunkt der EU vom

Wolf
 
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:-( Hm, Wolf.

Die Frage stellt sich jetzt hier, was Du denn gerne möchtest. Eine Reparatur um Umme? Das wird sich nicht ausgehen. Ich schätze mal, Du hast zwei Möglichkeiten:
a.) Einem Uhrmacher Deines Vertrauens einen KV abzuringen und den zu akzeptieren,
oder
b.) Ein Funkticker einbauen. Da hast Du ja schon richtig Erfahrung drin, wie man das bei Glasenuhren macht.

Klaro, so ein Chinaticker kommt immer billiger (im wahrsten Sinn des Wortes) als die qualitativ hochwertige Arbeit eines Uhrmachers und der Erhalt eines historischen Uhrwerkes.

Deine Entscheidung.

Gruß nach nördlich von Aschschebech:D
 
bonanza

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Hallo Rolf-Dieter,

ich weiß nicht woraus Du ableitest, dass ich eine Reparatur „um Umme“ (also für umsonst) suchen würde. Aber es ist doch sicher legitim, nach der günstigsten Möglichkeit zu suchen. Eigentlich suchte ich nur ein Ersatzteil. Der Uhrmacher meines Vertrauens würde die Reparatur incl. einer kompletten Überholung dann schon vornehmen. Ich habe für alle meine Uhren und die evtl. notwendig gewesenen Reparaturen bezahlt.

Einen „Funkticker“ werde ich in diese Uhr mit Sicherheit nicht einbauen.

Eine „Glasenuhr“ besitze ich leider auch nicht. Die müsste dann ja ein Schlagwerk besitzen um die Glasen zu schlagen. 8 Glasen sind 4 Std. und dann ist Wachwechsel. Soviel zur christlichen Seefahrt.

Wenn ich die „qualitativ hochwertige Arbeit eines Uhrmachers“ nicht zu schätzen wüsste, würde ich vielleicht auch versuchen meine Uhren mit viel Öl zu reparieren.

Es grüßt aus dem Mittelpunkt der EU der

Wolf
 
Der Stromer

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Hm, da habe ich hier wohl was falsch gelesen: https://uhrforum.de/wer-hat-wanduhren-t21662-14
Eine „Glasenuhr“ besitze ich leider auch nicht. Die müsste dann ja ein Schlagwerk besitzen um die Glasen zu schlagen. 8 Glasen sind 4 Std. und dann ist Wachwechsel. Soviel zur christlichen Seefahrt.
Ein Ersatzteil für deine Stationsuhr wirst Du wohl nicht mehr finden. Und die Möglichkeiten, den Schaden zu reparieren, sind halt begrenzt.

Viel Glück bei der Suche (auch nach einem billigen Uhrmacher).
 
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W

Watchdoktor

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im Süden
Also ich verstehe ja nicht, warum sich dein "Uhrmacher" anstellt wie eine Jungfrau in der Hochzeitsnacht.
Das ist doch eine relativ leichte Übung dieses Rad wieder so zu machen, dass es funktioniert.Hat er keine Drehbank? Verschiedene Möglichkeiten wurden ja schon aufgezeigt, wobei die Hülse eigentlich die schnellste und günstigste Lösung darstellt.
Was mir unverständlich ist, ist immer die Antwort: "Ja aber wenn die Kosten den wert der Uhr übersteigt..."

Sorry, logisch kostet die Arbeit was, und logisch übersteigt das den JETZIGEN WERT der Uhr(weil sie ja in DEM Zustand eh "wertlos" ist, weil defekt), aber wenn das Teil dann wieder tickt, dann ist sie auch wieder was wert.
Vor allem wenn man das liest:
Chronometer mit 8-Tage Werk -
Lunettenaufzug, kleine Sekunde, Kontrollfenster für Gangreserve, Werk: 2/3-Platinenwerk, dekoriert, vergoldet, gebläute Schrauben, Schrauben-Komp.-Unruh, gebläute Unruhspirale.

Verkaufst du es mir?:-D

gruss
WD
 
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bonanza

bonanza

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Hallo Watchdoktor,

wieso stellt sich mein Uhrmacher an? Hier schleicht sich so ein falscher Zungenschlag ein.

Das mit der Stahlhülse kann er natürlich auch. Er hatte mir nur erklärt, dass es mit einem funktionsfähigen Ersatzteil am einfachsten wäre. Und genau danach habe ich gesucht. Warum soll ich den Markt nicht erst mal nach der einfachsten Lösung abklopfen. Eine Drehbank hat er natürlich auch. Er hat mir ja schon einmal für meine Waltham die Unruhe repariert. Da habe ich auch eine 70 Jahre alte NOS Unruhwelle aus den USA aufgetrieben, auf die er dann das alte Rad aufgenietet hat. Das musste er ja auch vorher von der alten Welle mit den abgebrochenen Lagerzapfen abdrehen. Es ist nicht die erste Uhr, die er repariert und ich bin nicht sein einziger Kunde.

Zu dem Dir unverständlichen Satz “ist immer die Antwort“… wie oft liest Du ihn denn, ich habe ihn nur einmal geschrieben?
Sicher kostet jede Arbeit etwas. Das ist auch i. O. und bisher habe ich meine Rechnungen auch immer bezahlt. Aber ist es so verwerflich wenn man vorher wissen will was da ungefähr auf einem zukommt? Oder steht man damit bereits außerhalb der ehrenwerten Gesellschaft?

Aber egal, jetzt weiß ich wenigstens, dass meine Uhr ein Chronometer ist.

Natürlich kann ich Dir eine wertlose, weil defekte Uhr nicht verkaufen. Eine kostenlose Abgabe ist aber auch nicht möglich, weil dann ja alles umsonst gewesen wäre. Aber wenn Du unbedingt eine haben möchtest, in Ebay wird gerade eine angeboten. Die kostet nur gute 500 Euro. Aber Geld spielt bei Dir sicher keine Rolle.

Jetzt an Alle die erfreuliche, weil vielversprechende Nachricht.

Über zwei Ecken erreichte mich gestern die Nachricht, dass jemand ein Ausschlachtuhrwerk des von mir gesuchten Typs hat, aus dem ich mir das benötigte Teil ausbauen dürfte. Die Konditionen seien sehr human. Ich werde das zwar nicht selbst machen, sondern meinem Uhrmacher überlassen, da er ja auch beurteilen muss ob das i. O. ist und eine komplette Überarbeitung des Uhrwerkes onehin ansteht.

Wie sagt der Stromer immer: “Schaun mer mol“ und der Kaiser fügt noch hintenan: „Dann sehn mer schon“.
Wenn es etwas neues gibt, werde ich berichten.
Heute schreibe ich nicht den Spruch vom tiefsten Bayern, weil das vielleicht die Leser aus dem Süden ärgert und das will ich nicht.

Also grüßt euch aus dem Mittelpunkt der EU der

Wolf

P.S. Das mit dem Mittelpunkt ist nicht ganz genau und der verschiebt sich ja auch bald wieder.
Eine Uhr, die 30 sek. pro Tag abweicht ist ja auch nicht ganz genau.
 
bonanza

bonanza

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10 kleine Weckerlein
die tickten alle fein.
Dann wollte die Zenith nicht mehr
nur 9e tickten noch daher.
Wenn jetzt die Uhr auch steht
doch die Zeit sich weiter dreht.
Ein Ersatzrad hätte mir gereicht
doch es zu finden war nicht leicht.
Ich bekam von mancher Seite Rat
doch keiner hat für mich ein Rad.
Und war‘s auch noch so schwer
ich suchte und fand es doch.
Kam‘s auch von sehr weit her
und es funktionierte noch.
Der Meister repariert sie schön
jetzt ticken wieder alle 10.


Ich schrieb: „Wenn es etwas Neues gibt, werde ich berichten“ und hier geht es jetzt weiter.

Das Ersatzteil (Minutenrad) ist zwar schon einige Wochen im Hause, aber das Weihnachtsgeschäft meines Uhrmachers verzögerte die Reparatur eine ganze Weile. Wer viele Uhren hat, muss halt auch viel Zeit haben. Die Zenith ist jetzt aber repariert und läuft wie frisch geschmiert.

In dem Ersatzteile-Uhrwerk fehlten zwar schon einige Teile und andere waren auch defekt. Dennoch habe ich jetzt diverse Teile wie Unruhe, Zugfeder und sonstiges übrig, die ich hoffentlich jedoch nie brauchen werde.

Übriges, im Unterforum „Teilesuche“ hatte ich auch nach einem Ersatzrad gesucht. Dieses nun als „Erledigt“ zu markieren ist mir leider nicht gelungen.

altes Rad.jpg neu.jpg

In der Zwischenzeit, bis die Reparatur durchgeführt wurde, habe ich in Form eines Fotobuches eine Zusammenfassung über meine Stations- und Borduhren erstellt. Irgendwie muss man die Zeit ja überbrücken.

Hier eine Miniaturausgabe

Fotobuch.jpg

Wenn die Seiten hier lesbar sein sollen, haben sie ca. 20 MB und sind wohl etwas zu groß. Ich will das Forum mit meinen Beiträgen ja nicht überstrapazieren, zumal einiges davon ja schon an anderer Stelle im Forum steht.

Es grüßt der letzte Wolf aus dem Spessart
und wünscht all denen, die ihm wohlgesonnen sind ein „Gutes Neues Jahr“.

So, das war‘s.
 
EDNX

EDNX

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EDNX
Servus Wolf,

Danke für den super Beitrag hier. Das Fotobuch ist eine Schau! Bei mir stehen und liegen so einige Borduhren und Stationsuhren, allerdings alle deutscher Herstellung, herum. Ich sollte mir doch mal genauer deine Bauanleitung anschauen.

Viele Grüße

Felix
 
bonanza

bonanza

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Hallo Felix,

wenn Du so viele Borduhren , also Uhren ohne Gehäuse hast, dann solltest Du mal an eine Serienfertigung der Gehäuse denken. Wenn Du nur deutsche Uhren hast, dann kommst Du mit einer Gehäusegrösse hin. Standart ist 128 mm hoch, 104 mm breit und 40 mm dick. Ich würde mir einen Schreiner suchen, der vielleicht nur die alle einheitlichen Aussenkonturen bearbeitet. Dann wird es bestimmt auch nicht so teuer pro Gehäuse. Die unterschiedlichen Löcher für jeden Uhrentyp würde ich dann evtl. selbst bohren.
Ansonsten sehe ich nur die Möglichkeit des kompletten Selbstbaues, wie in anderen Beiträgen von mir dargestellt. Ausser, man kauft sich solche nachgebauten Gehäuse wie in Ebay immer wieder angeboten.
Wie das mit den Ausstellfüssen geht, kennst Du ja inzwischen. Fehlen dann nur noch die rückseitigen Deckel. Die könnte man zur Not auch weglassen, wenn man die Uhren nicht aufhängen will und sonst keine Möglichkeit hat, diese selbst herzustellen. In dem rückseitigen Deckel befände sich nämlich das Loch zum Aufhängen.

Zeichnung Borduhr.jpg

Es grüßt aus dem Spessart der Wolf
 
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Zenith Bord-Stationsuhr

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