Zeitverkäuferin

Diskutiere Zeitverkäuferin im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hier ein, wie ich finde, interessanter Artikel über eine Londoner Zeitverkäuferin im 19. Jhd. "Greenwich Time Lady" Ruth Belville verkaufte...
M

MarTIMER

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Ein sehr schöner, unterhaltsamer und lesenswerter Artikel. Ich hatte davon noch nie etwas gehört.
 
Mueller27

Mueller27

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Hi,
auch mein Tip : Als Uhren-Fan unbedingt lesen

Der Artikel zeigt schön, dass das was uns mit der Brille des Heute als völlig blödsinnig vorkommt, seinerzeit wirklich modern und fortschrittlich war.

Gruss, Carsten
 
hansvonholstein

hansvonholstein

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Sehr schön! :super:

Ich werde es gleich morgen mal hier im Dorf ausprobieren.

HANS

PS.: Die Vorstellung allerdings, daß eine große deutsche Eisenbahngesellschaft heutzutage für die korrekte Zeit zuständig wäre, läßt mich erschaudern. :D
 
Alius

Alius

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Vielen Dank für den guten Artikel. Wer hätte gedacht, dass es sowas nicht nur gab sondern auch noch seinen Lebensunterhalt bestreiten konnte.

Lg
 
Chronosfan

Chronosfan

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Danke für den Tipp. Köstlich.

Gruß

Matthias
 
Andyk29

Andyk29

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Danke für diesen kuriosen und interessanten Artikel! Aus heutiger Sicht absolut unvorstellbar.
 
nordlichter

nordlichter

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Wirklich lesenswert.

Vielen Dank für den Hinweis.
 
Rata

Rata

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PS.: Die Vorstellung allerdings, daß eine große deutsche Eisenbahngesellschaft heutzutage für die korrekte Zeit zuständig wäre, läßt mich erschaudern. :D
Hallo, Hans,

letztendlich verdanken wir es auch der Eisenbahn, dass in Deutschland eine einheitliche Zeitbestimmung eingeführt wurde...;-): Gesetz betreffend die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung

@Sometimes: Danke für den schönen und erheiternden Bericht:-D.

Viele Grüße, Otto
 
Zuletzt bearbeitet:
ChasseurLeCoultre

ChasseurLeCoultre

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dachte schon hier wird mal wieder über die aktuellen Thekenkräfte abgelästet.
 
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*caferacer2

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Schöner Artikel, danke für den Link.

Was mich gerade zu der Frage bringt, was genau uns denn eigentlich heute dazu treibt, ständig genau die Uhrzeit wissen zu wollen... Bahn fahre ich nicht und auch sonst ist es eher egal, fürchte ich.

Wirklich eine interessante Frage, muss ich mal drüber nachdenken. Das meiste ist eigentlich mit meinem Arbeitstag verbunden: wann war ich da, wie lange will ich bleiben, wann ist Meeting oder Mittagessen. Aber 20 Minuten Differenz wären da jetzt auch nicht so tragisch, denke ich.

Viele Grüße
*caferacer2
 
Uhrbann

Uhrbann

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Sehr schöner Artikel. Vielen Dank für die Info.

Gruß von Uhrbann
 
T

Tomcat1960

Gast
Hallo, Hans,

letztendlich verdanken wir es auch der Eisenbahn, dass in Deutschland eine einheitliche Zeitbestimmung eingeführt wurde...;-): Gesetz betreffend die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung
Nicht nur in Deutschland.

Nachdem 1840 die Great Western Railway als erste Eisenbahngesellschaft die "Greenwich Mean Time" systemumspannend eingeführt hatte, wurde die GMT 1847 von allen Eisenbahnen des Landes eingeführt. Beginnend 1852 telegraphierte das Royal Observatory das Zeitsignal, und bereits 1855 zeigten praktisch alle öffentlichen Uhren Großbritanniens die GMT-Zeit an. 1880 schließlich erklärte das Parlament die GMT zur allein gültigen Zeit in Großbritannien.

In den Vereinigten Staaten war die Notwendigkeit, Zeitzonen einzuführen, in denen an allen Orten die gleiche Zeit gültig war, noch viel wichtiger, denn über weite Strecken besaßen die Bahnlinien durch die Prärien keine Signale. Die Belegung der Gleise erfolgte vielerorts zeitgesteuert und man kann sich leicht ausmalen, was geschieht, wenn zwei Zugführer zur selben Zeit unterschiedliche Uhrzeiten sehen. Viele Eisenbahngesellschaften regelten das, indem sie für ihre Systeme eine Standardzeit einführten - was immer dann zu Problemen führte, wenn sie das Gleis einer anderen Gesellschaft kreuzten oder mitbenutzten. Dennoch dauerte es bis 1883, bevor die heutigen nordamerikanischen Zeitzonen eingeführt wurden.

Mehr zum Thema: Time zone - Wikipedia, the free encyclopedia

Grüße
Tomcat
 
fantomaz

fantomaz

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Wie wichtig die 'Zeit' schon immer war, zeigt ein Artikel im Merian
über den Leipziger Bahnhof:

Beim Ausschachten fördern die Arbeiter Gehörne aus alten Gerbereien
und Kanonenkugeln aus der Völkerschlacht zu Tage. Preußen und Sachsen
zu gleichen Teilen bedenkt der Bau: mit Wartesälen und Gepäckräumen,
Wirtschaften und Bäckereien, Polizei- und Posträumen, einer
Auswanderer-Registrierstation, Fürstenzimmern, Wohnungen für das
Bahnpersonal. Preußen in der Westhalle, Sachsen in der Osthalle,
schwarz-weiß-rot beflaggt die eine, grün-weiß die andere.
Jede Station hat ihren Vorsteher, und beide, so kolportieren Zeitzeugen,
treffen sich jeden Morgen um neun an der imaginären Grenzlinie in Höhe
von Steig 13 und 14 zum Uhrenvergleich. Bis 1934 geht das so.
Leipzig ist glücklich, und alle kommen, um zu schauen. Sachsens Staatsminister,
Herr von Seydwitz, holt weit aus: Von einem "Markstein in der Geschichte des
europäischen Eisenbahnwesens" sei zu sprechen. Zur "Schlusssteinweihe",
am 4. Dezember 1915, wird den anwesenden Honorationen Deftiges gereicht:
Kraftbrühe in Tassen, gespickter Kalbsbraten, zum Schluss Dunstobst.

Die ganze Geschichte hier

Alexander
 
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