Zeigt her eure Bifora Uhren...

Diskutiere Zeigt her eure Bifora Uhren... im Vintage-Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo, hier möchte ich Euch die von @MaJoLa angesprochene Uhr natürlich nicht vorenthalten. Bifora mit Kaliber 102: Das Gehäuse ist leider...
MaJoLa

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Ein interessantes Detail stellt bei diesem Blatt die Minuterie im Eckbereich dar. Entsteht doch der optische Eindruck einer Überlagerung des glänzenden Zirrahmens.

Ich meine - wenn überhaupt - das höchstens einmal gesehen zu haben.

Vielen Dank mein Lieber. Ich sag ja immer, auf die Sachsen ist Verlass :lol:
 
Werkstudent

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Guten Tag Ihr Biforianer,
schöner Faden hier, den ich gerade erst entdeckt habe.
Zufällig trage ich heute auch ausschließlich Bifora.
Zuerst Cal. 116 um 1971 (?)IMG_20200727_115101.jpg
IMG_20200727_115541.jpg
IMG_20200727_115218.jpg

Und nun Cal. 103(neu) um 1952 (?)
IMG_20200727_174503.jpg
IMG_20200727_180428.jpg
IMG_20200727_180506.jpg

Liege ich mit der zeitlichen Zuordnung richtig oder lassen sich die Produktionszeiträume aufgrund der Zifferblätter bzw. Gehhäuse weiter konkretisieren?
Herzliche Grüße, Oliver
 
MaJoLa

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Übrigens, diese 2025 hatte ich vergessen:



Didi, hast Du genaue Infos, wie das mit der Verwendung des Namens BIMAG war? War da was mit einem gewissen Margold oder so ähnlich?

Der Name war Manhard, nicht Margold. Muss wohl ein Geldgeber für Bidlingmaier gewesen sein, der, wenn ich es recht verstanden hab, bestimmte Entwicklungen finanziell unterstützt hat. Daher BIMAG.

Soviel konnt ich jetzt in Erfahrung bringen.

@Werkstudent
Die Automatik würde ich eher so ab 1955 datieren. Da kommt doch das typische 50er Jahre Design gut hervor. Die frühen Automatik waren noch deutlich 40er lastig, wie übrigens bei anderen deutschen Herstellern auch.

@Tiktakbrasil
Zwei sehr reizvolle DU. Eigentlich schade, daß solche Uhren für Sammlwr nur selten interessant sind.
 
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Werkstudent

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Die Automatik würde ich eher so ab 1955 datieren. Da kommt doch das typische 50er Jahre Design gut hervor. Die frühen Automatik waren noch deutlich 40er lastig, wie übrigens bei anderen Herstellern.
Vielen Dank @MaJoLa für Deine Einschätzung im Besonderen und ganz grundsätzlich für Deine wertvollen Hintergrundinformationen und Abbildungen, die Du mit uns teilst!😊

Das Zifferblatt der Automatic wurde grundsätzlich über einen längeren Zeitraum hergestellt wie zu sehen in der folgenden Anzeige aus "Die Uhr" von 1951:
IMG_20200727_173550.jpg
Bei dem Cal. 103 handelt es sich m.W. um die seit frühestens 1952 eingesetzte (leicht verbesserte) Ausführung. Ich hatte gehofft, dass ggf. die Farbkombination oder die lfd. Nr. auf dem Gehäuseboden Aufschluss über den Produktionszeitraum geben können. Herzliche Grüße, Oliver
 
Didi71

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Der Name war Manhard, nicht Margold. Muss wohl ein Geldgeber für Bidlingmaier gewesen sein, der, wenn ich es recht verstanden hab, bestimmte Entwicklungen finanziell unterstützt hat. Daher BIMAG.

Soviel konnt ich jetzt in Erfahrung bringen.

@Werkstudent
Die Automatik würde ich eher so ab 1955 datieren. Da kommt doch das typische 50er Jahre Design gut hervor. Die frühen Automatik waren noch deutlich 40er lastig, wie übrigens bei anderen deutschen Herstellern auch.

@Tiktakbrasil
Zwei sehr reizvolle DU. Eigentlich schade, daß solche Uhren für Sammlwr nur selten interessant sind.

Hallo Markus,

hab jetzt eine halbe Stunde telefoniert bis ich rausgefunden habe was der Name BIMAG an sich hat. Wenn ich lese was Du geschrieben hast....hätte ich mir das Ganze auch sparen können. Du hast vollkommen recht. Bidlingmaier und Manhard wollten irgendwas auf die Beine stellen und hatte nicht so ganz hingehauen. BIMAG soll heißen: Bidlingmaier Maschinen AG.

Gruß
Dieter
 
MaJoLa

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Das tut mir leid, Didi. Aber die Infos sind ja nicht ganz deckungsgleich. Immerhin wurde die Bezeichnug BIMAG ja lange, mind. über 20 Jahre verwendet.

Schon intetessant, daß es doch abwandelnde Aussagen aus quasi identischen Quellen gibt, wenn man die mal unter Bif.Freund.Kreis zusammenfasst.

@Werkstudent
Da bin ich doch ziemlich überrascht. 1951 find ich doch schon eher ungewöhnlich. Die Automatik Uhren, die ich aus der Frühzeit gesehen hab, sahen doch noch etwas anders aus. Aber vielleicht war Bidlingmaier seiner Zeit für die damaligen Verhältnisse ein paar Jahre voraus.
Jedenfalls super, daß Du die Anzeige gefunden hast.

So ein paar Nettigkeiten hab ich noch auf dem Schirm. Mal sehen ob alles so klappt, wie ich es mir denke.
 
Didi71

Didi71

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Da habe ich auch noch was zum Beisteuern, es müßte eine Bifora Damenuhr sein . 18 kt Weissgold Gehäuse, Handaufzug, aus den 1930 oder 40er Jahren , vermutlich noch ziemlich neu......


Anhang anzeigen 3184808Anhang anzeigen 3184809Anhang anzeigen 3184810


Grüße aus der Ferne, Tiktakbrasil :super:
Hallo,

ich hab mir diese Uhr mehrmals angesehen und muss feststellen das da einiges Faul ist. Natürlich hab ich mir auch Hilfe geholt und wir sind zum folgenden Ergebnis gekommen:
1) Bifora hat keine 18K 0,750 Goldgehäuse gebaut
2) Gehäuse aus 14K 0,585 Gold aus der Zeit haben alle Scharniergehäuse
3) warum sieht man das Messing auf dem Deckel? (abrieb)

Zu Deiner Sicherheit, lass das Gehäuse mal beim Juwelier auf Echtheit testen.

Gruß
Dieter
 
MaJoLa

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Hallo Didi,

Selbst bei einigen vergoldeten Gehäusen, kann ein Anlaufen vorkommen, welches sich dann in einer Verfärbung zeigt, wie im Deckel zu sehen ist.

Und wer sollte bei einer Damenuhr von einem Hersteller wie Bifora etwas fälschen?

Vielleicht ist da doch etwas produziert worden, von dem niemand etwas weiß oder das Gehäuse wurde einfach importiert. Dann wären aber sicher entsprechende Punzierungen zu finden.

Ich bin der Ansicht, daß so lückenlos die Historie von Bifora nicht ist, um 100% ausschließen zu können, daß man nicht doch das gemacht hat, was man auf den Bildern sieht.

Ich hab noch dunkel die eine oder andere Aussage im Kopf, zu einer gewissen Uhr.

Ich sag nur "BIMAG W"

Für mich ist das doch etwas sonderbar.
 
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Tiktakbrasil

Tiktakbrasil

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Didi71 # 294

Hallo Dieter

zu 1) : Der Gegenbeweis liegt per Bild vor dir, vor mir liegt die Uhr. Strichprobe , 18 kt ( Weißgold ) bleibt stehen.
Der Stempel im Gehäuse mit dem B ist auch da. Alles Echt. Weißgold, nicht rhodiniert, kann über die Jahrzehnte auch anlaufen, wegen dem Silberanteil im Gemenge, damals meist ca. 16 % bei 18 kt WG. Die Uhr liegt unter meiner Aufsicht seit ca. 1972 , vorher eine mir unbekannte Zeit bei meinem Großvater, zumindest seit Kriegsende. Wie sie über den Krieg kam ist mir nicht bekannt.

zu 2) : Die 14 kt Gelbgolduhr hat doch ein Scharnier, nur der Glasrand nicht. Der ist aufgepresst. Dafür ist er schön verziert, wie das Gehäuse auch. Der B Stempel für Bifora ist auch vorhanden, wo ist das Problem ?

zu 3) : Welchen Deckel meinst du ? Der Deckel der 14 kt Gelbgolduhr ist nur im unteren Bereich links etwas über die langen Zeiten angelaufen.
Der Deckel und das Gehäuse der Weißgolduhr sind hauptsächlich im Luftspalt zwischen Gehäuse und Deckel angelaufen. Frag mich nicht, warum.
Wo du Messing auf einem Deckel siehst ist mir unerklärlich. Beschreibe das mal bitte.

Zum Werk weis ich noch nichts genaues, ich will das Zifferblatt nicht abmontieren um alles original zu lassen. Zumindest vorläufig.


Grüße aus der Ferne, Tiktakbrasil :super:
 
Didi71

Didi71

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Hallo Tiktakbrasil,

ich meinte den Deckel der anscheinend 18K Uhr. Schau dir den mal genauer an. Anhand der Bilder sieht das bei weitem nicht nach Gold aus. Anhand von unseren Dokumente und damaligen Zeitzeugen hat Bidlingmaier kein einziges Gehäuse in 18K gefertigt, und wenn, dann hätte es wenigstens ein Scharniergehäuse haben müssen so wie deine 14K Uhr.
Das Werk ist uninteressant, da Bidlingmaier die Werke aus der Schweiz dazu gekauft hat und nur die Gehäuse gefertigt hat.

Gruß
Dieter
 
MaJoLa

MaJoLa

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Es gibt noch Zeitzeugen aus der Entstehungszeit der Uhren??:shock:

Wer soll so etwas vergleichsweise uninteressantes wie eine DAU fälschen? Das macht man wahrscheinlich nicht mal bei Rolex, Omega & Co.

Und ich wiederhole mich jetzt nochmal in Sachen BIMAG "W". Auch hier hatte seinerzeit niemand Kenntnis von der Existenz dieser Uhr, welche ca. 10Jahre jünger war. Zu der war auch nichts dokumentiert.

NACHTRAG:
habe jetzt mal so alles duchstöbert, was ich an Unterlagen habe:

Auffällig ist, daß ich nicht auf eine 18k Golduhr gestoßen bin. 14k scheint quasi Standard gewesen zu sein. Wie gesagt, bei den Unterlagen, die ich habe.

Ich bin dabei auf eine andere Eigenart gestoßen.
Es gibt Anzeigen von DAU, da ist eine bestimmte Uhr abgebildet mit dem im Text versehenen Zusatz: LACO oder BIDLINGMAIER.

Ich würde darunter verstehen, daß beide Firmen durch eine Zusammenarbeit ein und dieselbe Uhr anbieten konnten. Oder das diese Uhren aus Teilen beider Hersteller bestand. Ähnlich wie LANGE & JUNGHANS.

Und vielleicht resultiert die 18k Uhr aus einer solchen Zusammenarbeit, in welcher Form auch immer.

Allein das es zwischen Laco und Bifora überhaupt einen möglichen Zusammenhang gab, finde ich durchaus interessant.
 
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