Zeigt eure kleinen Sammlungen (2-4 Uhren)

Diskutiere Zeigt eure kleinen Sammlungen (2-4 Uhren) im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hey! Ich lese hier im Forum immer wieder "meine 3-Uhren-Sammlung" und "ich will meine Sammlung auf 3-Uhren reduzieren". Reduktion auf das...
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David Schief

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Hey!

Ich lese hier im Forum immer wieder "meine 3-Uhren-Sammlung" und "ich will meine Sammlung auf 3-Uhren reduzieren". Reduktion auf das Nötigste finde ich eine sehr attraktive Idee.

Ich interessiere mich daher sehr für eure bewusst klein gehaltenen Sammlungen.

Als Rahmen fände ich gut:

- Sammlungen mit 2-4 Uhren!
  • Anders als in anderen Threads soll es nicht um Paare/Trillinge der selben Marke o.ä. gehen, sondern um die Uhren von Leuten, die sich bewusst entschieden haben, nur eine begrenzte Zahl an Uhren zu besitzen.
- wo möglich Fotos...
  • am besten in Kombi, aber gern auch einzeln
- wo möglich, eure Gedanken zur Zusammenstellung und Entwicklung der Sammlung sind sicherlich sehr interessant
  • Wer sich bei der riesigen Auswahl bewusst auf sehr wenige Uhren beschränkt, hat sich ja meistens viele Gedanken gemacht.
Ich bin gespannt!

David
 
MMF

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damit kann ich dienen :D im Grunde wäre ich erstmal zufrieden, n Dresser dazu wäre noch fein. Diver ist da, Zeitzohne kann die Glyzine für mich ausreichend darstellen, Chrono ist vorhanden... die Seiko trage ich eigentlich kaum noch, da sie mir zu klobig ist mittlerweile und zu grob. BEWUSST wurde die Sammlung so nicht aufgebaut, aber nach der Moonwatch kam recht schnell die BB58, die Glycine stach mir ins Auge weil sie mir optisch zusagt - ein Dresser ist geplant, dann sollte es erstmal genügen. Man kennt das aber ja, ich denke das wird sich durchaus über die Jahre noch ändern, ich bin aber keiner der ständig was kaufen kann/muss, und erfreue mich gerne auch an dem was ich mir da gegönnt habe
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Sind 2 bis 4 Uhren tatsächlich schon eine Sammlung? Wenn das so wäre, dann hätte ich ja zu Hause von allen möglichen Dingen Sammlungen ... Gruß, thp001.
 
theAzzi

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Da einer der genannten Threads eventuell von mir stammt, mache ich mal mit ;-)

Ich habe die letzten Jahre relativ viel geflippert und vor ca. einem Jahr beschlossen meine Ansammlung zu reduzieren. Die Box wurde zur Schublade, bei einigen Uhren hatte ich ein schlechtes Gewissen da sie so lange nicht getragen wurden. Dann habe ich sie aus Pflichtbewusstsein getragen, hätte aber eigentlich lieber zu einer anderen gegriffen. Also wurde der drastische Schritt gegangen und bis auf eine Uhr (Speedy) ist auch kein Stein auf dem anderen geblieben. Es war (ist?) eine schöne Zeit, ich konnte viele Uhren ausprobieren und durften mich eine Zeit lang begleiten. Viel dazu gelernt über einige Modelle und meinen persönlichen Geschmack.

Zwischenzeitlich hatte ich auch die Überlegung nach "der Exit" zu suchen, aber dieser Mythos ist mir noch zu weit weg.

Sicherlich auf den ersten Blick nicht die vielfältigste Sammlung. Aber alle haben einen 20er Bandanstoß und sind sehr gut mit Leder, Rubber, Nato und Erika kombinierbar. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl an möglichen Kombinationsmöglichkeiten und jede der Uhren ist mit dem richtigen Band zum Anzug und zur Schlabberbuchse tragbar. Für mich wichtig, da sich mein Umfeld im beruflichen tatsächlich an einem Tag von Anlagenbediener am Morgen, Geschäftsführer am Mittag und Vorstand am Abend durch ziehen kann.

Beim Chrono war die Wahl eigentlich recht schnell klar. Ich habe zwar auch andere Chronos probiert, aber außer einer Stahl Daytona gibt es wenige, die so viel können wie die Speedy. Insbesondere am 17-17,5er Wrist, wenn zugleich die Bauhöhe nicht zu hoch sein soll. Faszination Raumfahrt seit Kindestagen an usw.. Lange Rede kurzer Sinn: Wenn es eine Uhr gibt die für mich gesetzt ist, ist es die Speedy.

Mit Divern habe ich eine lange Historie... Ich habe sehr viele probiert. Im Bereich der für mein Handgelenk geeigneten eigentlich fast alle entweder am Arm gehabt oder eine Zeit lang besessen (zumindest in der Range 1,5-4k€). Die BB58 hätte hier auch das Rennen machen können, aber 2/3 Uhren ohne Datum ist blöd und meine Frau mag die goldenen Akzente nicht so gerne. Außerdem geht sie schon stärker ins Elegante und ein Diver darf ruhig etwas sportlicher sein in meinen Augen. Die Omega Seamaster hatte ich 3 mal... Eigentlich für mich der perfekte Diver, aber es scheiterte jedes mal am Armband. Und andere Bänder sehen an ihr meiner Meinung nach nie so richtig gut aus.
Die Colt hat mich positiv überrascht. Ich mag Breitling mittlerweile sehr gerne, ist jetzt meine vierte. Trägt sich sehr klein (überraschend klein) und flach, kann Bling Bling am Stahl, kann sportlich am Kautschuk oder Nato, kann sportlich elegant am Leder. Eine Fun Uhr.

Dann dacht ich, es müsse klassisch noch ein Dresser sein. Ich hatte schon mal eine Ex i, aber wenn ich ehrlich bin trug ich sie eher selten weil ich meist eher business casual gekleidet bin und sie dafür ein wenig langweilig ist. Dann wurde in der Kaufberatung eine alte liebe angesprochen, die Ex ii... Es machte sofort wieder klick und dann ging es eigentlich ziemlich schnell. Für mich kamen nur die 5 stelligen in Frage, Abwechslung in der Farbgebung = Polar Dial. Technische Ergänzung (GMT), klasse Abmessung (hatte vorher diverse Grand Seiko GMT's, die alle eher hoch bauen). Freundlich für weitere Empfehlungen bedankt und nebenbei schon auf der Jagd gewesen.

So ergibt sich mein derzeitiges Trio. Bewusst nicht Exit, irgend etwas wird sich sicherlich irgendwann noch einmal ändern. Aber aktuell bin ich höchst zufrieden und möchte es jetzt eigentlich erst mal ein Jahr auf mich wirken lassen.

PS: Habe auch noch eine G-Shock und Suunto Core für jeweils spezielle Anwendungen, somit sind es streng genommen 5 Uhren. Aber ich zähle sie nicht (meine Frau sieht das anders :-))

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theAzzi

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Sind 2 bis 4 Uhren tatsächlich schon eine Sammlung? Wenn das so wäre, dann hätte ich ja zu Hause von allen möglichen Dingen Sammlungen ... Gruß, thp001.
Schwere Abgrenzung. Für mich war das Anhäufen von Uhren die zum Teil nicht getragen wurde zuvor ein Fundus, jetzt kommt es eher einer Sammlung näher. Manch ein anderer wird sagen, dass nur ein Hersteller, eine Epoche, ein Typus Uhr (z.B. Chronos) eine echte Sammlung ist.

Glaube der Begriff ist aber zu schwammig definiert und der Thread würde schnell zerstört und unübersichtlich werden, wenn wir die Diskussion jetzt hier starten =).
 
thp001

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Genau so ist es. Auch für mich ist eine Sammlung nur dann tatsächlich eine Sammlung, wenn ich Dinge mehr oder weniger systematisch nach bestimmten Kriterien anhäufe, die ich nun wirklich nicht brauche bzw. regelmäßig nutze. Ein Chrono, eine Taucheruhr und ein Dresser sind für mich genau so wenig eine Uhren-Sammlung wie eine Jeansjacke, eine Lederjacke und eine Cabanjacke eine Jacken-Sammlung sind ... Gruß, thp001.
 
Schwanni

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In meinen Jahren hier im UF habe ich verschiedene Phasen des Uhren"sammelns" durchlebt. Anfängliches mehr oder weniger ziel- und planloses Draufloskaufen wich mit zunehmender Beschäftigung mit dem Thema der Bereitschaft, Preisgrenzen fallen zu lassen und sich ein paar "gute Uhren" zu kaufen. Dies führte wiederum dazu, dass die große angehäufte Masse immer weniger zum Zuge bzw. ans Handgelenk kam. Irgendwann empfand ich diese Masse als Ballast und beschloss, mich von möglichst vielem davon zu trennen. Ich besitze immer noch eine kleine Auswahl (7 Stück) an Casio-Uhren und ein paar Uhren, die z.B. Geschenke meiner Eltern waren.

Meine eigentliche Sammlung aber besteht aktuell aus 4 Uhren. Hierbei handelt es sich auch tatsächlich um eine Sammlung im engere Sinne, da sich gewisse Kriterien herauskristallisiert haben, die Uhren für mich erfüllen müssen. Ein roter Faden sozusagen:
  • Schweizer Marke
  • Sportlich
  • Stahl
  • 3 Zeiger
  • bis 42 mm*
  • Manufakturwerk*
  • bis etwa 5k EUR

* Hier bildet die Colt eine Ausnahme. Da diese aber meine erste Luxusuhr war und ich sie sogar auf meiner Hochzeit trug, hat auch sie einen festen Platz.

Das ist der aktuelle Bestand:
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Allerdings wird es nicht bei den 4 Uhren bleiben, so dass ich bald nicht mehr in diesem Thread mitspielen darf ;-)
Nächstes Jahr soll zunächst eine Cartier Santos dazukommen, außerdem möchte ich in nicht allzu ferner Zukunft noch eine IWC Mark XVIII Spitfire, eine Bvlgari Octo Roma und eine Zenith Defy kaufen. Aber selbst wenn ich diese Wünsche erfüllt habe und dann 8 Uhren besitze, handelt es sich immer noch um eine relativ kleine, überschaubare Sammlung.
 
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MMF

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Genau so ist es. Auch für mich ist eine Sammlung nur dann tatsächlich eine Sammlung, wenn ich Dinge mehr oder weniger systematisch nach bestimmten Kriterien anhäufe, die ich nun wirklich nicht brauche bzw. regelmäßig nutze. Ein Chrono, eine Taucheruhr und ein Dresser sind für mich genau so wenig eine Uhren-Sammlung wie eine Jeansjacke, eine Lederjacke und eine Cabanjacke eine Jacken-Sammlung sind ... Gruß, thp001.
Mag ja für Dich so sein - allerdings kann man es eben auch anders sehen, was den Thread durchaus legitim werden lässt. Ich MUSS ja meine Sammlung nicht auf 20, 30 oder 100 Uhren ausdehnen, nur um des Sammelns willen. Beispielsweise habe ich das bei Filmen (DVDs/BDs) getan - Resultat wie bei vielen mit einer großen Uhrensammlung: Man schaut von 1000 Filmen in der Regel vielleicht grob 200-300 "regelmässiger" an, der Rest steht da um dort zu stehen.

Für mich ist in der Tat auch eine Sammlung von 4 Uhren eine Sammlung, sofern diese nicht willkürlich gewählt sind - zumal auch 4 Uhren ja einen gewissen Wert darstellen, wodurch der Begriff Sammlung auch wieder gewährleistet wird. Es ist ja nix wertloses dabei
 
PeterPan1980

PeterPan1980

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Meine, recht einseitige Mini-Samlung aus 3Uhren von und für mich + 1Uhr für meine Herz-Dame.

Die Ex 214270 ist ein Klassiker, seit 2016 sogar die perfekteste Ex, dieses je gab, meine erste Rolex und der Liebling meiner Madame. Sie hat die perfekte Größe, ist flach genug, schafft den Spagat zwischen sportlich und elegant, hat perfekte Zeigerlängen, trägt sich sehr leicht und die Lume ist toll

Die SD 126600 ist für mich die konsequente Evolution der Submariner nach Zusammenarbeit mit Comex und somit ein MustHave und das "Brett" in meiner Sammlung, vor allem als Mark I, die es nur knapp 1,5 Jahre so gab, bis Mark II lancierte. Besonders in allen Belangen. Lupe, Redliner, tragbare 43mm, 70Std Werk.

Die LHD 25610 ist ebenfalls besonders, müsste eigentlich auch blau erhältlich sein, da ein Nachfolger der Marine Nationale. Sie ist unfassbar bequem, leicht, unverwüstlich, mit der beleuchteten matten Lünette hat sie einen sehr guten Alltagstauglichkeitswert und ist derzeit mein Daily und Wirtstime-Liebling.

Die OP 114200 war ein Geburtstagsgeschenk an meine Liebste. Sie wäre, neben der blauen BabyEx auch mein Favorit, wenn ich 34mm tragen könnte oder eine Frau wäre. Sie jedenfalls liebt diese Uhr. Dabei mochte sie lange Zeit gar keine Uhr, schon gar nicht eine so wertige.

Soviel zu meinem Beitrag.

P.S.:

Ich habe noch eine GUB Spezimatik, derzeit bei Glashütte in Revision, von meinem Großvater, welche ich wohl nur seltenst tragen werde, da zu klein. Wer weiß, ich muss mal das Ergebnis der Revi abwarten.

Zudem habe ich noch eine SilverWatchCo Archetype I, die für zwischendurch oder zum Flippern ist und früher oder später geht, da die anderen Keeper sind.

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thp001

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Mag ja für Dich so sein - allerdings kann man es eben auch anders sehen, was den Thread durchaus legitim werden lässt. Ich MUSS ja meine Sammlung nicht auf 20, 30 oder 100 Uhren ausdehnen, nur um des Sammelns willen. Beispielsweise habe ich das bei Filmen (DVDs/BDs) getan - Resultat wie bei vielen mit einer großen Uhrensammlung: Man schaut von 1000 Filmen in der Regel vielleicht grob 200-300 "regelmässiger" an, der Rest steht da um dort zu stehen.

Für mich ist in der Tat auch eine Sammlung von 4 Uhren eine Sammlung, sofern diese nicht willkürlich gewählt sind - zumal auch 4 Uhren ja einen gewissen Wert darstellen, wodurch der Begriff Sammlung auch wieder gewährleistet wird. Es ist ja nix wertloses dabei
Weiter oben schreibst Du, ich zitiere "... BEWUSST wurde die Sammlung so nicht aufgebaut ..." - ja was denn nun? Aber ich bin hier jetzt raus und möchte in der Tat diesen Faden nicht zerschießen. Warum ich hier überhaupt was geschrieben habe, liegt einfach daran, dass es im Grunde nur ein weiterer Zeigefaden für Uhren ist, die in diesem Forum eh schon minütlich an jeder anderen nur denkbaren Ecke gezeigt werden und mir sich der Mehrwert bzw. zusätzliche Nutzen für die Mitglieder dieses Forums nicht erschließt. Nach "Meine 3-Uhren-Sammlung" kommt jetzt die "2 bis 4 Uhren-Sammlung" und danach vielleicht die "Maximal 5 Uhren-Sammlung" usw. M. W. gibt's sogar schon die "1 Uhren-Sammlung" (ein Nutzer, der sich 1 Modell 2- oder 3-mal gekauft hat, nur mit unterschiedlichen Bändern - wahrscheinlich, weil er einfach nur zu faul ist, die Bänder ab und an mal selbst zu wechseln). Das ist doch langweilig ...

Gruß, thp001.
 
MMF

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Erstens musst Du ja in keinen Thread reinsehen, der Dich nicht interessiert, auch dazu ist ein Forum da. Zweitens wurde die Sammlung nicht bewusst so aufgebaut, dieses Bewusstsein darf mir aber doch gekommen sein als ich die Uhren hatte, oder?

Welchen Mehrwert oder Nutzen bringt denn der xte "soll ich mir ne Sub kaufen" Beratungsthread und degleichen?Oder entscheidest Du welcher Thread wieviel Nutzen für die Nutzer hier hat, dann sei Dir diese Meinung bitteschön gegönnt. Aber no offense, mich wundert nur wieso jemand sich an etwas stört, was ihn ohnehin nicht interessiert
 
Der Motor

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Ich finde den Thread gar nicht so uninteressant, auch wenn "Sammlung" vielleicht nicht der passende Begriff für 2 bis 4 Uhren sein sollte und auch eine größere Anzahl an Spontankäufen häufig eher eine Ansammlung darstellt.
Oft denke ich angesichts von Beiträgen, dass das Forum voller Mitglieder ist, die flippern und von voller Mitglieder mit mehreren Dutzend Uhren. Wer sonst schreibt von einer "Exituhr"? Deshalb freut es mich, auch mal von Uhrenfreunden zu lesen, die sich auf ein paar wenige Modelle beschränken und trotzdem glücklich und zufrieden sind.

Die Zahl meiner Uhren in der Ansammlung überschreitet - leider - die in diesem Thread gezogene Grenze. Ich hatte früher eine niedrige Schmerzgrenze, was Konsumausgaben angeht sowie eine ausgeprägte Schnäppchenjägermentalität. Eine gefährliche Mischung. Anstatt die vermeintlich unangemessen teure Traumuhr nahe dem Listenpreis zu kaufen, habe ich wiederholt bei rabattierten Angeboten für Modelle zugeschlagen, die weniger Begehrlichkeiten bei mir ausgelöst haben oder zum Listenpreis sogar gar keine. Anstatt EINER Omega, Breitling oder Rolex haben sich also jeweils 3-4 Uhren angesammelt, die zusammen auch nicht weniger kosten, aber beim Service umso mehr ins Geld gehen. Ausrede war immer, dass ich ja keine echt wertvolle Uhr habe.
Da ich aber nix verkaufe, was ich mir mal angeschafft habe und es für das Zeug eh nicht mehr viel Geld gibt, bleiben die Teile eben bei mir und werden getragen, bis sie das Zeitliche segnet. Als optimal für mich würde ich drei hochwertige Uhren plus G-Shock erachten.
 
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watch_essence

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Mein Ziel war und ist die „ideale“ Uhrensammlung für mich persönlich. Das bedeutete nicht nur Reduktion auf das Wesentliche, sondern die Uhren sollten bis zu einem gewissen grad auch ausdrücken wer ich bin (ja das klingt jetzt vielleicht sehr hochtrabend, heißt aber nichts anderes als: jede Uhr sollte zu mir passen).

Mein erster Schritt war natürlich ein Diver. Die Suche nach „der einen Taucheruhr“ war sehr spannend, dauerte viele Monate und beinhaltete viel Recherche (auch hier im Forum). Die erste große Idee war dann der Klassiker: eine Rolex Submariner sollte es werden. Und obwohl die Uhr alle meine Ansprüche erfüllte und auch im Rahmen des ersparten Budgets war, haderte ich mit ihr. Eine Rolex passt eigentlich gar nicht zu mir. Ich arbeite in einem sozialen Beruf, bei dem es darum geht, Menschen auf gleicher Augenhöhe zu begegnen. Rolex als der Inbegriff der Luxusuhr passte da so gar nicht hinein und eine reine Freizeituhr kam auch nicht in Frage. Nach vielen Internetrecherchen und Anproben wurde es dann schließlich die Tudor Pelagos LHD. Ich verliebte mich sofort in das satte Klicken der Lünette und noch heute ist die Pelagos meine „Lieblingsuhr“, die ich um nichts in der Welt hergeben möchte (dazu kommt, dass der Kauf der Uhr zeitlich sehr nahe mit der Geburt meiner Tochter zusammenfiel, was ihr natürlich eine ganz besondere Bedeutung verleiht).

Der nächste Schritt nach dem Diver sollte nun unbedingt ein Chronograph werden. Und wieder dachte ich als erstes an den naheliegendsten Klassiker: eine Omega Speedmaster. Aber irgendwie war mir die Speedy zu fad und vor allem zu „brav“. Ich stieß dann sehr schnell auf die Sinn 103 und wusste sofort, dass dies meine nächste Uhr wird. Am braunen Vintagearmband verkörpert sie für mich das Gefühl meiner Pubertät: „Rock’n’Roll, Baby!“ Und mit ihr am Arm könnte ich gleichermaßen ein Flugzeug fliegen oder ein Motorrad fahren. Damit drückt die Uhr für mich meine „wilde Seite“ aus: den puren Drang nach Freiheit.

Die Pelagos am Metallband und die Sinn am braunen Leder ergänzten sich gut und deckten so gut wie alle Lebenslagen bei mir ab, nur dass mir jetzt noch ein eleganter Dresser für besondere Gelegenheiten fehlte. Wobei zu „dressig“ sollte es nicht werden, schließlich verbringe ich 99,9% meines Alltags in einer Jeans. Daher suchte ich nach einer simplen Alltagsuhr mit Datumsfunktion. In meinen Recherchen wurde mir hier im Forum die Omega Aqua Terra ans Herz gelegt, aber live am Handgelenk funkte es einfach nicht zwischen mir und der AT. Vorallem das Ziffernblatt mit den Querbalken gefiel mir nicht. Allerdings fand ich bei der Suche heraus, dass mir nun die technischen Qualitäten einer Uhr besonders wichtig wurden. Insbesondere ganggenau sollte sie sein. Und so entdeckte ich die Springdrive Technologie von Grand Seiko und verliebte mich erneut in die hohe Verarbeitungsqualität des Ziffernblatts der Grand Seiko SBGA283. Zudem tat es mir zum ersten Mal ein nicht schwarzes Ziffernblatt an: das champagnerfarbene Ziffernblatt schimmert in den unterschiedlichsten Lichtverhältnissen mal im warmen Gelbton und dann wieder im kalten Silber. So mauserte sich die Grand Seiko zu meiner Alltagsuhr Nr. 1, zu der ich mittlerweile ganz automatisch in der Früh greife, wenn ich keine Zeit zum überlegen habe, in welcher Uhrenstimmung ich heute bin.

Die Tudor, die Sinn und die Grand Seiko sind mein Trio. Ich trage sie regelmäßig in Rotation und würde keine der drei Uhren missen wollen. Sollte ich mir in Zukunft eine weitere Uhr kaufen, dann müsste eine der Drei gehen und die Entscheidung wäre alles andere als einfach für mich.
Eine Ausnahme bildete ein Impulskauf auf Amazon: Ich gönnte mir eine klassische Casio Gshock mit Solarbetrieb für sportliche Aktivitäten. Ursprünglich sollte die Casio überhaupt kein Teil der Sammlung werden, aber irgendwie ergänzt sie die Sammlung als Digitaluhr mit Funkfunktion perfekt. Sie ist natürlich die billigste und gleichzeitig auch ganggenaueste Uhr, nach der ich meine anderen drei Automatikuhren stelle, wenn sie einmal doch stehen bleiben.

Wie geht es mir nun mit meiner reduzierten Uhrensammlung? Ich fühle mich noch nicht am Ende meiner Sammelleidenschaft, allerdings verspüre ich zum ersten Mal eine angenehme Entspannung wenn es um Uhren geht. Mich jagt kein Drang mehr nach der nächsten Uhr, die ich unbedingt besitzen möchte und ja ich würde sogar sagen: Momentan ist es gut so wie es ist. Natürlich bleibe ich weiterhin bei Uhren auf dem neuesten Stand und lese diverse Blogs im Netz. Aber eigentlich möchte ich momentan nichts an meiner derzeitigen Sammlung ändern. Sie ist vielseitig, erfüllt alle meine Bedürfnisse und vor allem drückt sie Teile meiner Persönlichkeit bzw. meiner Lebensweise aus. Klar kann sich die Sammlung irgendwann mal wieder verändern, allerdings nicht leichtfertig aus einem Impuls heraus, sondern nur gut überlegt. Derzeit jedenfalls bin ich mit meiner Uhrensammlung (und ja für mich ist es eindeutig eine „Sammlung“) sehr glücklich.

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TomTomTom944

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Meine zwei Klassiker für das kleine Handgelenk:
IWC Mark XV - mittlerweile gut 17 Jahre alt aber immer noch schöner als alle Nachfolger und eine 2019er Zenith El Primero 38mm.

Als nächstes soll dann eine Explorer I dazustoßen, wenn ich es irgendwann von der Warteliste in den Kreis der Kunden "schaffe".
 

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ausserirdischesindgesund

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Ich hab mir neulich eine Uhrenbox "gebastelt" (die Box ist von Ikea, das Polster innendrin hab ich reingegeben), um meine "Alltagsuhren" die momentan das sind was ich täglich trage griffbereit zu haben (ja, ich gestehe es, ich "verliere" immer wieder meine tatsächlich getragenen Uhren in der Wohnung, einfach weil sie irgendwie ins Sofa rutschen oder ähnliches).

Drei "ernsthafte" Uhren, die zwei Casios sind quasi Bonusprogramm. Eine ist derzeit reparaturbedürftig, die fehlt, eine lagert bei meinem Bruder (gehört uns halb/halb ;). Gemeinsames "Thema" aller dieser Uhren ist der Durchmesser von 33-34mm, mein präferiertes Format, auch wenn es heute eher als Damenuhrgröße gesehen wird (und die Nomos Orion 33 wohl auch als Damenuhr gedacht war).

Mein derzeitiger Liebling ist die Seiko Dolce SACM171, hier im Forum erstanden, einfach weil sie als Quarzuhr so problemlos ist, und weil sie mir seitdem ich ein gutes Band dafür gefunden habe (17mm Krokoprägung in bunt ist dünn gesät, das hier ist von Rios) wirklich gut gefällt. Der Zeigersatz und das Zifferblatt sind wirklich edel ausgeführt, würde man für den relativ günstigen Preis (um 600 Euro oder so) nicht vermuten. Besonderheit dieser Uhr: Das thermokompensierte Werk wurde auch in Grand Seikos verbaut und trifft die Sekundenmarker fast perfekt. Das macht für mich eine Quarzuhr von einem billigen Ticker zu einem edlen Zeitmesser, aber vielleicht bin das nur ich ;)

Die Nomos Orion 33 ist die langfristig von mir am meisten getragene Uhr, klein, problemlos, genau, mit Glasboden sieht man auch das meiner Meinung nach schlichte aber schöne Werk. Ich mag, daß sie kein Datum hat. Weniger Arbeit beim Stellen.

Die Longines Admiral HF von 1970 war lange Jahre meine Alltagsuhr und ich liebe sie. Ich bemühe mich, sie nicht zum Radfahren oder ähnlichen Tätigkeiten zu tragen, mir wäre leid, wenn sie kaputt ginge (hab mir mal eine mechanische bei einem Sturz am Rad irreparabel geschrottet, sowas geht leichter als man denkt). Nach der ersten Revision die ich hab durchführen lassen hat sie genauso fantastische Gangwerte gehabt wie die Nomos heute: Unter einer Sekunde pro Tag. Wie die Nomos und die Seiko hat sie ein versilbertes oder anders metallisch beschichtetes Blatt, das im Glühlampenlicht ganz anders reflektiert als im Tageslicht (wo es eher weiß wirkt). Ich mag solche Feinheiten.

2x die berüchtigte "Terroristenuhr" Casio F91W, ich hab zwar auch eine "echte" Taucheruhr, aber bei einem Griechenlandurlaub hab ich dann mal beschlossen, daß mir die Casio eigentlich reicht, selbst wenn sie nominell nur 3ATM aushält. Ich tauche eh nicht wirklich und zum Schwimmen ist die Casio mit ungeöffneter Dichtung auch wasserdicht genug. Ich bin kein Freund von 40mm+ Uhren und Taucheruhren fallen da fast alle drunter. Wird auch gerne für "schmutzige Arbeiten" oder zum Radfahren genommen.



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Ich glaube mal eine "Sammlung" die ganz anders aussieht als die meisten hier. Schöne Feiertage allerseits,
Ralph
 
carter

carter

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Schöne Idee:

Arola Chrono mit Valjoux 7750. Die haben damals die Porsche Orfina Chronos hergestellt. Mein Vater kannte einen der Uhrmacher und hat sich in den 80ern im Vallée de Joux während eines Urlaubs für 200 Schweizer Franken eine Uhr zusammenstellen dürfen. Ich habe sie irgendwann übernommen, die PVD entfernen, Glas tauschen und Werk überholen lassen. Auf seinem Trip hat mein Vater auch eine Führung bei AP bekommen. Leider hat er dort keine Uhr für kleines Geld mitgenommen :face:

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Erbstück: Hat mein Vater von seinem Vater zum 20.ten bekommen, ich von meinem Vater zum 24.ten mit Revision. Mittlerweile ist sie mir etwas zu klein.

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Also musste etwas Neues her: Erst eine neue EX II, die mir aber auf die Dauer zu groß war. Also vor ca. 3 Monaten gewechselt auf:
Eine 41er Datejust
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Im nächsten Jahr darf aber vielleicht noch eine schöne Taucheruhr einziehen. We will see
 
YOON

YOON

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Liebe Uhrenfreunde,

damit kann ich auch dienen. Ich habe mir immer schon viele (ggf. zu viele) Gedanken dazu gemacht; nur so viele Uhren wie nötig zu besitzen und vor allem die gegenseitige Kannibalisierung zu verhindern...

Aktuell sieht das so aus:
  • Submariner für jeden Tag. Eine zuverlässige und vielseitige Alltagsuhr.
  • Oyster Perpetual 36 für Geschäftstermine im Anzug und förmliche Anlässe. Unauffällig und sehr vielseitig.
  • Pelagos für alles weitere.

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Ich überlasse es Euch, ob man das schon eine „Sammlung“ nennen kann.

Viele Grüße!
 
MMF

MMF

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16.10.2018
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sehr schöne Uhren bisher. Natürlich hätte ich auch gerne 30 Uhren am Start, darunter wenn möglich von jeder schönen Marke etwas... aber die Wristtime wäre dann auch nicht mehr für jede gegeben, daher wäre es auch schade wenn so manche nicht mehr an den Arm käme, oder nur alle Schaltjahre.
 
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