Sammelthread Zeigt doch mal Eure Vintage Diver

Diskutiere Zeigt doch mal Eure Vintage Diver im Vintage-Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; @kars65 : vielen Dank! Ja, selten ist dieser Ginsbo-Diver wohl schon. Ich habe jedenfalls ausser meinem keinen andern in den letzten Jahren...
Brambilla

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@kars65 : vielen Dank! Ja, selten ist dieser Ginsbo-Diver wohl schon. Ich habe jedenfalls ausser meinem keinen andern in den letzten Jahren gesehen. Allerdings ist das Innenleben wie eigentlich auch das Gehäuse völlig unspektakulär und wohl uhrengeschichtlich nicht besonders interessant.
Wie Du weisst, sind Ginsbos generell nicht in grossen Stückzahlen (wie Tissot, Certina oder andere) hergestellt worden und schon deshalb nicht inflationär auf dem Vintagemarkt zu finden.
Hier noch zwei Pics mit dem U-Boot auf dem Bodendeckel. Ich frage mich, was die Zahl 121 bedeuten soll, vielleicht die verwendete Stahlsorte?

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kars65

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@Brambilla Diesen "Omega look" bei einer Ginsbo und die oftmals maritimen Prägungen/Modellbezeichnungen gefallen mir natürlich sehr.
Und ja, sie sind schon rar. Das macht sie auch ein Stück weit umso begehrenswerter.
Deine Ginsbo Sammlung dürfte wohl wirklich einzigartig sein. Und es kommen ja regelmäßig noch welche dazu ;-) :super:
 
Brambilla

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Doll dat Ding .
Mega Zeiger , und scheinbar eine echte Rarität .
Ich muss leider mal wieder neidisch sein :)

Googel mal :
U-Boot 121
vielleicht passt das ja , man kann ne Menge dort lesen
Bimota ist neidisch auf die Uhren von anderen?:lol:
Der war gut!

U-Boot 121 habe ich gegoogelt. So eines gab es tatsächlich. Bin mir aber nicht sicher, ob die im Bauernkaff im Solothurner Jura ein U-Boot der Wehrmacht als Bodengravur auserkoren haben. Aber wieso nicht?
 
Brambilla

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@Bimota : einfach nur toll, Deine Jennys! In Gelb fröhlich, frisch und sportiv. Ein Traum :super:
Mit dieser Uhr am Arm auf einer alten Moto Guzzi an die Amalfiküste knattern und dann einen Limoncello mit Giulia oder Fabiana schlürfen!
 
Bimota

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@Bimota : einfach nur toll, Deine Jennys! In Gelb fröhlich, frisch und sportiv. Ein Traum :super:
Mit dieser Uhr am Arm auf einer alten Moto Guzzi an die Amalfiküste knattern und dann einen Limoncello mit Giulia oder Fabiana schlürfen!
Es muss ja nicht unbedingt eine GUZZI sein ,
eine bescheidene BIMOTA aus Rimini , würde besser zu mir passen .
Ein kleiner Abstecher , und ein paar Runden auf dem Circuit MISANO ,
und dann vollgeschwitzt von Giulia oder Fabiana den Schweiss abgeleckt bekommen .
Du hast meine Phantasie , oder sind es Erinnerungen ? , stark angeregt .
 
Bimota

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CHET BAKER , er galt und gilt bis heute als einer der besten Jazztrompeter .
In jungen Jahren sah fast aus wie James Dean: ein junges Jazz-Idol mit faszinierender Aura.
Doch Drogen machten ihn zu einem Wrack.
Mit Mitte fünfzig glich er einem uralten Mann. tiefe Falten, verklebtes Haar, keine Vorderzähne.
Sein Ende: besonders tragisch.
Der Trompeter Chet Baker stürzte im Mai 1988 aus einem Hotelzimmerfenster und starb.
Im April 1988 , also einen Monat vor seinem Tod nahm er noch dieses sensationelle Album ,
im Funkhaus Hannover auf .

In tiefer Trauer , meine schwarze JENNY CARIBBEAN 1000 Meter ,
mit geheimnissvollen , fragwürdigem Zifferblatt .
Vielleicht gerade deshalb meine Liebste :)
 

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mini

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Deine Jenny 702 mit schwarzem Blatt ist eine echte Queen, ein klein wenig morbide unter den ansonsten quietschebunten Jennys.
Toller Zustand und schön in Szene gesetzt.

Chet Baker war ein begnadeter Trompeter, habe ihn in den 1980ern ständig auf dem Plattenteller gehabt.
Man sagt, sein unvergleichlicher Stil resultierte aus dem Verlust der Frontzähne bei einer Schlägerei...

Tolles Duo.

Gruss
Mathias
 
Bimota

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Deine Jenny 702 mit schwarzem Blatt ist eine echte Queen, ein klein wenig morbide unter den ansonsten quietschebunten Jennys.
Toller Zustand und schön in Szene gesetzt.

Chet Baker war ein begnadeter Trompeter, habe ihn in den 1980ern ständig auf dem Plattenteller gehabt.
Man sagt, sein unvergleichlicher Stil resultierte aus dem Verlust der Frontzähne bei einer Schlägerei...

Tolles Duo.

Gruss
Mathias
Lieber Mathias , da bin ich ja scheinbar nicht der einzige , JAZZ Liebhaber hier im Forum .
Dann lege ich mal einen drauf :)
Sonny Rollins, ist neben John Coltrane und Lester Young einer der großen Tenorsaxofonisten der Jazzgeschichte.
In den fünfziger Jahren begann sein Erfolg, er spielte mit Musikern wie Miles Davis, Thelonious Monk und Max Roach.
Miles Davis hat mal gesagt ,daß SONNY bei einem Konzert so phantastisch waren, daß er John Coltrane, der ja auch Tenor blies, Angst und Schrecken eingejagt hat.

Heute mal keine CARIBBEAN , sondern einen :
JENNY SEALAB CHRONOGRAPH
 

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Roger Ruegger

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Und hier ist er nun , mein versprochener Sonntagsbraten :) Vetta Super Etanche 1000 Metres.
Wow, gratuliere, ein grossartiger Fund!

Fachleute streiten sich , wer nun die erste Taucheruhr bis 1000 Meter produziert hat.
Von einem "Streiten" habe ich zum Glück bislang nichts mitgekriegt, seit ich das Thema vor 10 Jahren aufgenommen habe. Belege zu Neuerscheinungen von Taucheruhren in dieser Zeit sind aber halt leider nicht ganz so lückenlos zu finden, wie ich das gerne hätte. Erschwerend hinzu kommt, dass nebst der sehr kleinen Anzahl an (zudem nicht immer fehlerfreien) Quellen für die Frage "wer hat die erste 1000er gebaut?" auch die fast schwierigere Frage "wer hatte zuerst Zugriff auf Testgeräte, die bis zu diesem Druck gingen?" im Raum steht. Die Jenny Caribbean 700 war also vermutlich bereits bis 1000 Meter dicht, aber eben nicht darauf getestet, was deren etwas ungewöhnliche Namensgebung erklärt.

Von der Jahreszahl her würde ich aber (aufgrund meiner Recherchen) die Aussage...

Sicher ist nur dass es 1965 geschehen ist.
...mindestens entweder auf 1963 (erste gefundene schriftliche Erwähnung der von Dir gekauften Uhr) oder 1964 anpassen wollen (erste gefundene schriftliche Erwähnung einer bis 1'000 Meter wasserdichten Uhr). Siehe:

diveintowatches.com schrieb:
In einer Vorschau auf die Neuheiten der 34. Schweizer Uhrenmesse (11. bis 21. April 1964) in der März-Ausgabe der Schweizerischen Uhrmacher-Zeitung werden nämlich erstmals „Taucheruhren für 30, 70, und 100 Atmosphären (…)" erwähnt. Und zwar von den Marken „- (Jenny & Cie S.A., H. Sandoz & Cie.“) [...].
Themenwechsel:

Hier noch zwei Pics mit dem U-Boot auf dem Bodendeckel. Ich frage mich, was die Zahl 121 bedeuten soll, vielleicht die verwendete Stahlsorte?
Es wäre in der Tat befremdlich, wenn es sich dabei um ein japanisches (das zudem den Krieg überstanden hatte und keinen Kontakt mit der Coast Guard hatte) oder deutsches U-Boot (das für die Ausbildung genutzt wurde) handeln würde. Zudem passt die Form des Segels in beiden Fällen nicht. Die amerikanische USS S-16 (SS-121) wäre da schon passender. Vielleicht hat sich der Designer damals aber auch ganz einfach sehr wenig dabei überlegt. Bilder-Googlen ging damals zumindest nicht :-)

Falls von Interesse: Der Schweizer Familienbetrieb Ginsbo Watch Co. Ltd. in Günsberg, "einem kleinen Ort des Kantons Solothurn", hatte in den 70er-Jahren das Thema Industrialisierung offenbar nicht zuoberst auf der Prioritätenliste und war nebst Armbanduhren ("Precision for timing the World") auch mit der Fertigung von Stil-Uhren beschäftigt, sogenannten Pendulen "Neuchâteloise" der Marke "Ambiance". 1974 warb man mit dem Satz "Fifty years experience", womit gemäss dieser Logik das Gründungsjahr wohl irgendwo im 1924 gewesen sein müsste (mehr dazu aber gleich später). In den 60er-Jahren trat man mit Uhren "Built for the modern way of life" am Markt auf, Flaggschiff der Kollektion scheint die Modellreihe "Air-Land-Sea" gewesen zu sein (mit der Abkürzung "ALS" auf dem Zifferblatt). Dort findet sich eine Gans auf dem Boden, bei der "Kingsguard" ein Pharao und bei der "Conjunction" ein Globus. Später kam dann die "Quartz-o-Tron" respektive "Ginsbo-Tronic mit Quartzwerk. Interessant: Um 1969 (Deine scheint vom Stil her etwas früher einzuordnen zu sein) gab es offenbar auch ein reguläres Modell ohne Drehlünette (aber mit dem selben U-Boot auf dem Gehäuseboden), die Ref. 101 K. Ginsbo-Matic "Coastguard". 1971 gab's die "Coastguard 500" (Ref. 102/500) "tested up to 50 atmospheres" mit Drehring, die "Coastguard 400" (Ref. 108) und die "Coastguard 300" kamen ohne. Um 1978 warb die Marke auch mit LCD-Uhren, dann wird's etwas stiller.

Interessant: Gemäss Handelsregister ist die Firma noch aktiv/existent. Das Management (gemäss letzter Änderung von 2009) trägt zudem den selben Nachnamen wie der Geschäftsführer von 1972, insofern hat sich wohl an den Besitzverhältnissen nie was geändert. Als Gründungsjahr (der aktuellen Firma) wird je nach Register 1965 oder 1968 genannt. Der heutige Firmensitz wirkt aber eher nach Einfamilienhaus.
 
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