Zeigerlos in die Zukunft - D'Arcy Scheibenuhr, cal. AS 2082

Diskutiere Zeigerlos in die Zukunft - D'Arcy Scheibenuhr, cal. AS 2082 im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhrenvorstellungen; Die Sechzigerjahre markieren Höhepunkt und Ende menschlicher Technologiegläubigkeit. Es war das letzte Jahrzehnt, in dem wir glaubten, dass alles...
#1
Tomcat1960

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Die Sechzigerjahre markieren Höhepunkt und Ende menschlicher Technologiegläubigkeit. Es war das letzte Jahrzehnt, in dem wir glaubten, dass alles erreichbar sei. Beflügelt durch den zweiten Weltkrieg hatten sich Wissenschaft, Forschung und Technik mit atemberaubender Geschwindigkeit weiterentwickelt. 1947 durchbrachen Flugzeuge erstmals die Schallmauer, zehn Jahre später rasten sie wie selbstverständlich mit mehr als der doppelten Schallgeschwindigkeit dahin und wir träumten schon von Flugzeugen, die in einer Stunde über den Atlantik hüpfen konnten. John F. Kennedy gab 1962 die Losung aus, dass Amerika "vor dem Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und sicher wieder zurück auf die Erde" bringen werde. Computer schrumpften von Turnhallen- auf Schrankgröße und wurden gleichzeitig immer leistungsfähiger. Und selbst die Zeitmesstechnik machte Quantensprünge - im wahrsten Sinne des Wortes: zu Anfang des Jahrzehnts hatten gerade mal erste Protypen elektrischer Armbanduhren das Laufen gelernt, aber schon 1964 maß man in Tokio athletische Höchstleistungen SEIKO-quarzgenau, und SEIKO machte diese Technik zum Ende des Jahrzehnts auch für Armbanduhren verfügbar.

Diese Uhren waren natürlich noch extrem teuer - eine Omega Constellation mit LED-Anzeige ...


Verschiedene Omega Constellation Modelle
Quelle: DWF - The Digital Watch Forum • View topic - Omega constellation 1602


... markierte Anfang der Siebzigerjahre preislich das Ende der Fahnenstange im Omega-Sortiment. Wer also etwas gelten wollte, der demonstrierte der Welt seinen Glauben an die Technik dadurch, dass er lässig einen Knopf drückte und so die LED-Anzeige aktivierte (und nur böse Zungen behaupteten, es gehe ohnedies weniger um die Anzeige der Zeit als vielmehr darum, dass man seine teure Uhr vorzeige.)

Natürlich war die LED-Technik alles andere als ausgereift. Vor allem der Energieverbrauch der rot (später auch gelegentlich grün) leuchtenden Dioden war sehr hoch - so hoch, dass die Knopfzellen in den Uhren sich selbst bei mäßigem Uhrzeitkonsum schon in zwei, drei Monaten erschöpften. Manche Hersteller rüsteten ihre Uhren daher gleich mit zwei Knopfzellen aus, was aber natürlich das Problem des hohen Verbrauchs nicht nachhaltig löste. Erst die Erfindung der Flüssigkristallanzeige (LCD) brachte die Lösung des Problems - ein LCD-Display arbeitet mit einem Bruchteil des Stromverbrauchs der alten LEDs und gestattet flexiblere Anzeigen.

Bis dahin war es aber noch ein weiter Weg, den angesichts der aufgerufenen Preise auch nicht jeder Kunde mitgehen wollte. Andererseits war 'modern' Trumpf - wie gesagt, man glaubte an die Technik, die immerhin in nur acht Jahren Menschen auf den Mond gebracht hatte. (Am Ende war selbst das unaufgeregte Routine, trotz Apollo 13.) Und "modern" übersetzte man damals gerne mit "digital" (also eigentlich ganz ähnlich wie heute) und meinte damit die unmittelbare Darstellung des Messergebnisses, in diesem Falle, der Zeit. (Auf Englisch nennt man diese Uhren daher auch "direct read".) Hier tat sich eine Marktlücke auf: Uhren mit digitaler Anzeige zum Preis einer gewöhnlichen Armbanduhr mit mechanischem Werk für Leute, die sich die sündteuren elektronischen Originale nicht leisten konnten oder wollten. Talmi also gewissermaßen, und keine konnte das vollkommener als die der Girard-Perregaud 'Casquette' nachempfundene 'Amida Digitrend', deren Stiftankerwerk zwei mittels Prismenspiegeln beleuchtete Scheiben drehte, welche der Benutzer im seitlichen "Display" gespiegelt ablesen konnte:


Links im Bild die Girard-Perregeaux 'Casquette', rechts ihre preisgüstige Nachschöpfung, die Amida 'Digitrend'
Quelle: Cool Watches, Unique Watches, Unusual Watch designs, Cool Watch Brands & Modern Watches


Das Amida-Marketing hatte sogar ein schlagkräftiges Kürzel für diese Art Anzeige geprägt: nach LED ('light emitting diode') und LCD ('liquid crystal display') kam nun das 'LRD' ('light-reflecting display').


Amida Digitrend-Werbung von 1975
Quelle: Cool Watches, Unique Watches, Unusual Watch designs, Cool Watch Brands & Modern Watches



Die meisten dieser Siebzigerjahre-Scheibenuhren waren freilich ganz gewöhnliche Gesellen - ausgestattet in der Regel mit Stiftankerwerken und verchromten Gehäusen trugen sie klangvolle Namen wie 'Du Mourier', 'Endura', 'Jowissa', 'Lucerne', 'Majestime', 'Meister Anker', 'Oberon' oder 'Sindaco' und gaben nicht einmal vor, mehr als ein modisches Accessoire sein zu wollen, gebaut, um ein kurzfristiges modisches Bedürfnis zu befriedigen.


Quelle: Google Bildersuche

Tand eben, zum Verbrauch bestimmt - der 'Graf-von-Monte-Dingsbums' lässt grüßen.

Allerdings gab es auch eine Klasse von hochwertigen mechanischen Digitaluhren, die man beim besten Willen nicht als 'Tand' einstufen kann, und eine von dieser Art hat schon vor geraumer Zeit den Weg in meine Sammlung gefunden:













Der Markenname D'Arcy reiht sich zwar nahtlos in die Riege des verarmten Uhrenadels ein. Forscht man nach, findet man aber heraus, dass er der traditionsreichen Firma 'G. Vuilleumier & Co. SA' im schweizerischen Colombier gehört, die dort bereits seit 1895 Uhren baut. Die Marke D'Arcy wurde für Vuilleumier schon 1958 registriert, ist also offenbar keine Kunstmarke eigens für Digitaluhren. Viel genutzt wurde der Name freilich auch nicht - meine ist bislang die Einzige, die mir begegnet ist.







In der UK-Bucht war sie mit richtig harten, DNS-lastigen Bildern eingestellt und ihr Verkäufer verkniff sich jeglichen Hinweis auf ihre besonderen Talente. Hinzu kam ihr Name, der bei den meisten Uhrenfreunden Assoziationen mit billigen Stiftankeruhren auslöste. So war es nur wenig verwunderlich, dass ich sie für einen geringen, zweistelligen Betrag freikaufen konnte.



Bei mir angekommen, verblüffte mich zunächst einmal das Gewicht (123 g). Näheres Hinsehen offenbarte ein wahrhaft massives Edelstahlgehäuse, dessen Schliff noch gut erhalten war. Auch das integrierte stählerne Armband, welches elegant an den oberen Gehäusekanten angeschlagen ist und zur Schließe hin schmaler wird, hat die Zeitläufte praktisch schadenfrei überstanden. 'Billig' beschreibt die Uhr also in keinster Weise, ihre Verarbeitung spielt im Gegenteil in einer Liga mit Omega, Eterna oder Enicar. Oder, anders gesagt, hätte Rolex jemals mechanische Digitaluhren gebaut, dann wären sie wohl so ausgefallen.





Wo so viel Licht ist, muss es freilich auch Schatten geben - ihre Schönheit steckte unter einer DNS-haltigen Kruste aus Substanzen, deren genauere Aufzählung nicht Gegenstand dieses Artikels sein soll. Nach einer Grundreinigung strahlte sie wieder wie neu, aber ein anderes Thema bedurfte der Fähigkeiten eines guten Uhrmachers: die 'springende Stunde' war recht müde geworden ...



... und nahm sich eine knappe halbe Stunde Zeit um den Wechsel zu vollziehen. Ich bat Theo ('Rostfrei') um Hilfe. Der reinigte das Werk ...



... und stellte fest, dass die Betätigungsfeder der Stundenanzeige gebrochen war.



Der Haken am einen Ende des Bauteils Nr. 9640 hält das Stunden-Anzeigerad gegen den zunehmenden Druck der Betätigungsfeder (das andere Ende des Bauteils) fest und löst es genau zur vollen Stunde, so dass diese dann 'springt', also im Bruchteil einer Sekunde um eine Zahl vorrückt. An sich eine wohldurchdachte Konstruktion, nur leider anfällig gegen das hastige Verstellen, vor allem dann, wenn das Werk nicht penibel gewartet ist.) Die meisten Bauteile des Kalibers AS 2082 sind mit dem etwas kleineren AS 2072 kompatibel, und dieses wiederum teilt viele Bauteile mit dem (analogen) 2062, auf dem es fußt. Allerdings werden die speziellen Bauteile der Digitalanzeige langsam rar, und die angesprochene Feder wird wohl in reinem Platin aufgewogen. Immerhin gelang es Theo, eine in Originalverpackung aufzutreiben. Er montierte sie, und nun springt die Stunde wieder, wie sie soll. (Als Tip gab er mir übrigens mit, beim Stellen der Uhr darauf zu achten, dass man den Stundenwechsel behutsam vollzieht, die Feder ist für ein häufiges rasches Spannen und Entspannen nicht ausgelegt.)



Fazit: Was brachte die Uhrenindustrie dazu, zur Befriedigung eines kurzfristigen Modetrends so eine Uhr zu bauen?



Was brachte Käufer dazu, sie sich zuzulegen?



Sicher ist: wer diese Uhr nach 'üblichen' Maßstäben beurteilt - Ablesbarkeit, Genauigkeit, Robustheit, Funktionsvielfalt, Bekanntheit der Marke - der wird ihr nicht gerecht. Sie ist vielmehr ein hochwertiger Männerschmuck, an dem man auch die Zeit ablesen kann. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und in dieser herrlichen, in sich vollkommenen Unvollkommenheit legt sie Zeugnis ab von der Gefühlslage eines Jahrzehnts, in dem wir zum ersten Mal erkannten, dass es nichts umsonst zu haben gibt.

Noch nicht einmal die genaue Zeit.

Einmal mehr, danke für Euer Interesse!

Grüße
Tomcat

PS: mehr zur Amida Digitrend gibt es hier:

crazywatches.pl

hknebel.de

 
Zuletzt bearbeitet:
#2
33615

33615

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Was für eine tolle und ausführliche Vorstellung, vielen Dank für die Einblicke in diese besondere Welt.
Auf diesem Wege auch Dir und allen anderen Forumsmirgliedern die besten Wünsche zu den anstehenden Feiertagen aus Bielefeld.
 
#3
hansvonholstein

hansvonholstein

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ECK
Puh! :oops:

Wenn das mal nicht die ultimative Uhrenvorstellung war.

Danke für diese unterhaltsame und informative halbe Stunde.
Und Glückwunsch dazu, daß Du die Zukunft schon heute in Deinen Händen hältst. Bzw. am Arm trägst. :klatsch:

HANS
 
#4
BBouvier

BBouvier

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Danke Dir ganz herzlich, Tomcat!

... für diese, Deine so ausführlich-lehrreiche und dennoch kurzweilig zu lesende
Führung durch die Welt der Scheibenuhren - bis hin zu Deinem Spitzenexemplar!

Beste Grüße!
BB
 
#5
divemax

divemax

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Hai Tomcat,
wieder mal eine Spannende Vorstellung mit super Bildern. Du kennst mich ja, nicht meine Uhr. Ich gratuliere Dir aber zur Scheibenuhr. Dürfte wohl eher selten sein.
LG
Max
 
#6
Tom-Wien

Tom-Wien

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Respect. Populärwissenschaft im positivsten Sinn. Wissen unterhaltsam vermitteln.
Einziger Minuspunkt: Bin angefixt.....danke.....
 
#7
Tomcat1960

Tomcat1960

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Vielen Dank, Ihr Lieben!

@ 33615: vielen Dank, und auch dir wünsche ich schöne Feiertage!

@ hansvonholstein: recht herzlichen Dank! Freut mich, dass dir der Einblick in die frühe Zeit der digitalen Armbanduhren gefallen hat ;-)

@ BBouvier: vielen Dank, BB! Schön, dass es dir gefallen hat!

@ divemax: ich freue mich, dass dir die Vorstellung gefallen hat. Und dass die Uhr nicht bei jedem Leser das berühmte "habenwollen" auslöst, ist für mich auch vollkommen okay - so bleiben mehr für mich :D Vielen Dank für deinen Kommentar!

@ Tom-Wien: sehr schön - und der Grund, warum ich die meisten Vorstellungen hier mache, bei den Herrenuhren: den Blick über den Tellerrand finden die Meisten eher erhellend als störend ;-)

@ all: wenn Ihr Euch eine Scheibenuhr zulegen wollt, achtet darauf, welche Uhrzeit auf den Fotos zu sehen ist. Eine "springende Stunde" sollte in der Tat springen, sonst wird es teuer (und für billigere Werkeausführungen bisweilen unmöglich), sie zu reparieren. Ein ehrlicher Verkäufer wird Bilder machen, die die Uhr bei 57 oder 58 Minuten zeigt (noch kein Stundensprung erfolgt) und bei 00 oder 01 Minuten (nach dem Stundensprung). Eine Uhr mit defekter "springender Stunde" zeigt da allenfalls eine verrutschte Stunde, irgendwo zwischen fast und eher nicht ;-) Zeigt der Verkäufer nur Fotos, die die Uhrzeit irgendwo zwischen 20 und 40 Minuten zeigen, fragt nach!

Grüße
Andreas
 
#8
onyx

onyx

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Vielen Dank für diese beeindruckende Uhrenvorstellung. Damit verbunden ein Stück Zeitgeschichte, interessant erzählt. Nicht zu vergessen die Uhr selbst - ein besonderes Stück.

Viel Freude mit der Uhr und viele Grüße
Erhard
 
#9
SINNlich

SINNlich

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So ein Stück Uhrengeschichte muss man einfach haben. Sehr ansprechend präsentiert!

Besten Dank und viel Freude mit Deiner Scheibenuhr!

Axel
 
#10
Tomcat1960

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Noch einmal sage ich "Vielen Dank!"

@ onyx: in der Tat - ein "besonderes Stück" ist sie. Übrigens gab es exakt die gleiche Uhr auch von Junghans:








Bildquelle: ebay

Danke für deinen Kommentar!

@ SINNlich: auch dir, lieber Axel, vielen herzlichen Dank! Ich stimme dir zu - eine Scheibenuhr sollte in keiner Vintagesammlung fehlen. Und es muss kein "billiger" Stiftanker sein, wie man sieht. Eine überraschende Anzahl hochwertiger Werke findet sich in Scheibenuhren - PUW 1560D, Förster 201/221 etc., und natürlich das technisch hochinteressante Otero 796:



Und einen Vorteil haben die mechanischen Digitaluhren allemal: ihre Batterien können nicht auslaufen :D

Viele Grüße
Andreas
 
#11
onyx

onyx

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Ich bin begeistert über die schönen Bilder der Junghans, da ich diese Marke sehr mag. Danke.

Grüße
Erhard
 
#12
bassdscho

bassdscho

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Wo die Hasen Hoosn und die Hosen Huusn haasn
Hallo Andreas,

ein Höhepunkt reiht sich bei deinen Vorstellungen an den nächsten :super:
Hier fühlte ich mich wie Marty McFly in der Werkstatt von Dr. Emmett L. Brown :D
Irgendwie fange ich gerade an, dem Charme der 70er voll zu erliegen und war deshalb just letzte Woche auf der Pirsch nach einer Scheibenuhr, die wahrlich in keiner Sammlung irgendwann fehlen sollte.
Danke für´die Infos und für´s weitere anfixen nach solch einer Rarität.

Liebe Grüße und besinnliche Weihnachten wünscht

Andi
 
#14
Uhr-Enkel

Uhr-Enkel

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Das ist eine geradezu mustergültige Vorstellung.

Die Scheibenuhr gefällt mir und für rote Zifferblätter habe ich ohnehin eine Schwäche.
 
#15
8

8eckler

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Andreas - was soll ich sagen? Deine Vorstellungen gehören zu den interessantesten und informativsten hier.
Was ein Glück das Du uns wieder hier im UF beehrst. Der Verlust wäre zu herb.
Freue mich schon auf ein Treffen - gerne auch auf dem Grundig-Gelände!!!!!

VG Ralf
 
#16
Tomcat1960

Tomcat1960

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Nochmals danke an Alle!

@ onyx: danke, aber sind leider nicht meine. Ich sah die Bilder in der Bucht und habe mir sogar irgendwo notiert, wer der Verkäufer war. Die Uhr ging dann für irgendwas um die 150 €, wenn ich mich recht entsinne.

@ bassdscho: vielen Dank, Andi, und gern geschehen! Scheibenuhren sind in der Tat sehr typisch für die Siebziger. Es gibt auch heute wieder welche, aber die haben m.W. Quarzwerke. Drollig - Quarzuhren bilden mechanische Uhren nach, die seinerzeit Quarzuhren nachgebildet haben :D So kann's gehen ...

@ ENZO: vielen lieben Dank!

@ Uhr-Enkel: danke dir! Freut mich, dass dir die Vorstellung gefallen hat. (Und dass die Uhr in dein Beuteschema passt, habe ich mir gedacht ;-))

@ 8eckler: danke, und danke! Das mit dem Treffen in Mittelfranken sollten wir wirklich mal ins Auge fassen. Es gibt ja eine ganze Menge Leute aus der Gegend hier ;-)

Viele Grüße
Andreas
 
#17
Zweizylinder

Zweizylinder

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Die Scheibenuhr als solche kannte ich zwar, aber die Geschichte dahinter war mir gänzlich unbekannt. Vielen Dank für die Erweiterung meines Uhrenhorizonts.

Weiter viel Freude an dieser selten anzutreffenden Uhr.
 
#18
GB10

GB10

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Mustergültige Vorstellung kann ich nur unterstreichen :klatsch:

Herzlichen Glückwunsch zur Uhr und danke für die Geschichte dahinter.
 
#19
G

Gödel

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Hallo Tomcat,

habe mir Deinen Artikel nun komplett durchgelesen und er entspricht dem was ich als kleiner Junge in den 70ern wahrgenommen habe. Die ersten LED-Uhren wahren damals eine Sensation und ich erinnere mich noch sehr gut an das Entzücken das ich empfand, als ein Erwachsener auf den Kopf drückte und das schwarze Feld pötzlich mit roten Ziffern beleuchtet wurde.
Du hast also -wieder einmal- eine tolle Vorstellung abgeliefert und Deine Scheibenuhr mit dem roten Glas und den schwarzen Scheiben macht echt was her.
Du hast ja meine Vulcain schon gesehen und das Werk ist mit AS 2062 gemarkt. Also offensichtlich war das AS 2062 nicht nur für analoge sondern auch für Scheibenuhren ausgelegt worden. Ich rätsel immer noch ob bei meiner Vulcain die Stunde eigentlich springen sollte, oder ob die schleichende Stunde normal ist?!

Wie auch immer: Danke für Dein tolle Vorstllung :super:
 
#20
Ford_Prefect

Ford_Prefect

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Hinzu kam ihr Name, der bei den meisten Uhrenfreunden Assoziationen mit billigen Stiftankeruhren auslöste.
Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, verbinde ich damit eher das Ehepaar Jefferson und Marcy. :D

Glückwunsch zu dem schönen Stück und vielen Dank für die hervorragende Vorstellung.

Viele Grüße aus Südbaden
Fred
 
Thema:

Zeigerlos in die Zukunft - D'Arcy Scheibenuhr, cal. AS 2082

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