Wieder nur eine Ersatzuhr: Bulova Moonwatch II, Modell 96B251, UHF Quartz

Diskutiere Wieder nur eine Ersatzuhr: Bulova Moonwatch II, Modell 96B251, UHF Quartz im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhren-Forum; Ich habe mich in dem einen oder diesem Beitrag (https://uhrforum.de/der-hommage-langzeittest-2010-2014-alpha-multifunction-sp-mst-ty-601s-t173490)...

apple1984

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Ich habe mich in dem einen oder diesem Beitrag (https://uhrforum.de/der-hommage-langzeittest-2010-2014-alpha-multifunction-sp-mst-ty-601s-t173490) schon als Omega Speedmaster Fan geoutet, konnte mich bisher aber vor der Kauf drücken. Was macht Mann, wenn die perfekte Uhr am Handgelenk Platz genommen hat? Dann hat die Sucht ein Ende! Auf der Negativseite steht dauerndes instandsetzen und aufbereiten, taube Finger vom polieren und schleifen, warten auf Ersatzteile... Die positiven Seiten der Krankheit fehlen allerdings auch. Die tagelange Vorfreude, beäugen, zerlegen, die ein oder andere Vorstellung im Uhrforum abliefern oder einfach nur mal wieder eine neue oder alte Uhr tragen. Das wäre alles vorbei. Wenn sie denn käme. Aber sie kommt nicht. Noch nicht.

MontageBulova.jpg

Hier die zwei vom Mond (mitte und rechts) und der Nachbau. Die Omega quasi Dauergast im All, die Original Bulova eher nicht...
Schon auffällig: Die beiden Bulovas schon mit Mineralglas, die Omega Speedmaster mit Plexi.



Einstweilen hier meine Ersatzuhr (und das im zweifachen Sinne), die Bulova Moonwatch II. Nachempfunden dem Original (Modell 88510/01), vermutlich ein Prototyp in Zusammenarbeit mit Universal Geneve, dass der Astronaut Dave Scott bei seiner Apollo 15 Mission als Ersatz für die offizielle "Moon Watch" rein zufällig im Raumfahrtkulturbeutel mitgeführt hat. Das Plexiglas seiner Speedmaster hatte sich verabschiedet und somit war ein wichtiges Missionswerkzeug ausgefallen. Wie lange habe ich noch Luft, um mit dem Lunar Rover herumzukurven? Elementar also. Was wäre denn gewesen, wenn seine modifizierte Hasselblad die Grätsche gemacht hätte? Eine Kodak Sofortbildkamera hervorgekramt?

Somit ist also diese Tricompax Bulova, seinerzeit schon mit Mineralglas ausgestattet, vermutlich auf Valjoux 7736 Basis, die einzige Privatuhr, die jemand auf dem Mond getragen hat. Eine der schönsten Chronographen, die ich je gesehen habe. Schlicht, zurückhaltend, blitzsauber aufgebaut, kein Bling-Bling, einfach cool. Und die Umsetzung? Was ist am Re-issue, der Replika, der neuzeitlichen Nachfolgerin noch übrig geblieben vom Original? Jede Menge muss man feststellen und somit gelungen. Auf den ersten Blick die wirklich einzigartigen Chronographen Drücker, die eher aussehen wie die Finne eines Surfbretts oder die Heckflosse eines Cadillacs. Genialer Einfall. So hatte man sich seinerzeit gedacht: Mit den unsensiblen Astronauten Handschuhen besser zu bedienen als die ziemlich kleinen Standard Drücker. Das ist ein Detail, das nun wirklich so keine andere Uhr auf der Welt hat, oder?

BulovaMoonwatch__DSC1930.JPG

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Da wäre die überdimensional große Krone zu nennen, die noch ein wenig größer geworden ist. Die macht bei einem Quartzwerk nicht viel Sinn, ist natürlich hervorragend handschuhbedienbar, war aber 1971 zum Aufzug des mechanischen Kalibers vorgesehen. Die langen, etwas heruntergezogenen Hörner finden sich ebenso wieder wie die aufgesetzte Lünette mit dem weit herausstehenden Glas. Selbst das satinierte Finish des Corpus wurde umgesetzt. Krone und Drücker sind allerdings jetzt hochglanzpoliert und passen so zumindest halbwegs zur Variante II der neuen Fassung - der mit Metallband. Die hatte ich zuerst auf meinem Einkaufszettel, allerdings wurde in den einschlägigen Foren (u.a. auch hier) darüber berichtet, dass die Lochung der Stege bei der Metallbandfassung sehr eng ans Gehäuse gesetzt sind und somit der Wechsel auf Durchzugs- und sonstige Bändern nicht so einfach sein soll. Bei der Variante II, der Zweiband Ausgabe (Carbon und Velcro), ist die Lochung weiter nach außen gewandert und erlaubt eigentlich alles an Halterungen, auch z.B. lederne Durchzugsbänder. Ein Metallband mit passendem Rundanstoß wird allerdings schwer zu finden sein. Das von Bulova verbaute hat mir 'eh nicht gefallen. Zuviel Hochglanz.

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Was hat sich denn geändert, außer z.B. der vergrößerte Durchmesser von 42.3 mm auf 44,6 mm? Das Antriebsaggregat natürlich. Sonst wäre der Ausgabepreis von ca. 600 Euro kaum zu halten gewesen. Hinterm Cockpit Platz genommen hat ein extrem schnell schlagendes Bulova Quartz Herz mit 262 kHz Schwingungen pro Sekunde (statt den üblichen 32,7 kHz), sodass diese Uhr aus dem Stand in die Top Ten der genauesten, nicht funkgesteuerten Armbanduhren der Welt katapultiert. Also quasi ein Quartz Chronometer. Man munkelt von +/- 5 bis 10 Sekunden Gangabweichung pro Jahr. Unglaublich. Im Gegensatz dazu geht alles, was ich in den Vitrinen stehen und liegen habe entsetzlich ungenau. Zumindest ist ab jetzt diese Uhr bei mir diejenige, nach der alle anderen gestellt werden, auch die Funkuhren. ;-) Neu an Bord ist eine Datumsanzeige auf halb Fünf. Weiße Schrift auf schwarzem Grund ist gut zu erkennen, wenngleich der Schacht mehr Lichteinfall nötig hätte.

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Auch die rückseitige Gestaltung ist eine nähere Betrachtung wert. Nicht so extrem aufwändig wie bei den Speedmastern, aber wertig gestaltet mit Prägungen und Inschriften. Bodendeckel verschraubt mit satten Einschnitten zum Öffnen. Insgesamt mattiert, denn dort rutscht man beim Batteriewechsel, der eigentlich erst in zwei Jahren ansteht, gerne mal ab. Einziger Glanz: Der den Innenteil umrahmenden Kreis und die erhabene Stimmgabel, das Wahrzeichen der Firma Bulova. Findet sich übrigens auch auf der Krone wieder. Sehr flach gehalten und mitverantwortlich dafür, dass die Uhr nur 13,5 mm hoch baut und sehr flach am Arm zu liegen kommt.

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In den Schatten gestellt aus meiner Sicht werden die inneren Werte von der durchdachten Aufteilung und Symmetrie des Zifferblatts. Ziemlich präzise an die Vorlage gehalten, die man schon als lehrbuchmäßig bezeichnen muß. Drei Hilfsanzeigen, Y Aufteilung, vorbildlich in Größe und Platzierung, ohne Zahlen, Beschriftung und Indexe zu beschneiden. Leicht tiefergelegt, mit Sonnenschliff ausgelegt im mattschwarzen Umfeld, so wie bei meinen zuletzt erstandenen Citizen 3530ern (https://uhrforum.de/frueher-war-alles-besser-citizen-alarm-chronograph-kaliber-3531a-1985-a-t271295 und https://uhrforum.de/zurueck-in-die-...zen-alarm-chronograph-kal-3530-1985-a-t284339). Die darüber rotierenden Zeiger sowie die in den Hilfsanzeigen sind einen Hauch kräftiger ausgefallen als beim Original. Auch das beleuchtete Dreieck der schleichenden Chronographensekunde ist größer geworden. Allesamt einwandfrei zu unterscheiden, auch bei der flüchtigen Zeitnahme aus dem Augenwinkel. Die Längen vorbildlich. Alle bewegen sich direkt vor oder innerhalb der Minuterie mit verlängerten Sekundenstrichen. Diese liegt eine Etage tiefer zwischen äußerem Tachy- und Minutenring und gibt dem Blatt eine Art 3-D Effekt, also mehr Tiefe. Ich nenne ihn jetzt liebevoll Minutengraben.

'Drumherum drapiert, mittlerweile nur noch eine optische Aufwertung denn sinnvolles Rechenwerkzeug, der Tachymeterring, und - ganz entscheidend und ein Vorteil gegenüber der Speedmaster - unter Glas gesetzt und somit geschützt. Aufteilung: Während die Einheiten bis 110 nur durch kleine weiße Punkte gekennzeichnet sind, wird die Einteilung zwischen 100 und 80 Einheiten sehr viel genauer durch zusätzliche Einteilungen ergänzt. Exakt wie bei der Speedmaster und der Original Dave Scott Bulova. Der Start, wie bei vielen Modellen, beginnt bei 60.

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Die Beleuchtung geht so. Das verbaute Luminova ist nicht die stärkste Fassung. 'Ne Taschenlampe ist es definitiv nicht. Sehr interessant ist die Farbgebung: Citizen Blau (mit einem Stich Grün) erhellt die Nacht bei der Nachfolgerin, während beim Original ein dezentes, allerdings leicht verwittertes Beige die Indexe ziert. Die Zwölf bekommt die größte Zuteilung, damit man im Dunkeln erkennt, wo oben und unten ist; die 9, 3 und 6 Uhr Position verkleinert und quergestellt, damit andere Details auf dem Zifferblatt nicht beeinträchtigt werden. Die restlichen Positionen sind mit längeren, ebenfalls silber gerahmten Stabindexen besetzt.

Kommen wir zur gläsernen Abdeckung des filigran wirkenden Chronographen. Innen entspiegeltes Saphirglas, dass, wie beim Original, über einen Millimeter nicht angephast gerade in die Landschaft ragt. Einseitig innen entspiegelt vermutlich aus einem einfachen Grund: Entspiegelte Oberflächen neigen eher dazu, verkratzt zu werden. Kann man nachvollziehen. Allerdings wäre ein fast ungetrübter Blick in die Uhr mit zweiseitig entspiegeltem Glas vorzuziehen. Womit wir schon bei der Frage nach dem potentiellen Ersatzglas wären. Da habe ich mich schon längst entschieden, wenn es soweit sein sollte: Plan abschließendes, flaches Plexi. Das würde die Uhr wahrscheinlich noch einen Tick aufwerten und das Zifferblatt noch besser zur Geltung kommen lassen. Um die Originalität zu wahren wurde damals vermutlich deshalb auch ein Glas in dieser Stärke verwendet. Der Gedanke war wohl - je stärker desto besser. Nicht von der Hand zu weisen, wenn man sich die Arbeitsumgebung vor Augen hält. Extreme beengte Verhältnisse innen, außerhalb plus 130 bis minus 160 Grad Celsius, Sturzgefahr, extreme Sonnen- und Röntgenstrahlung, erhöhte Radioaktivität, Verkehrsunfälle mit dem Lunar Rover, Mondbeben, Aliens - sorry, ich schweife ab.

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Die Armbänder: Zwiespältig zuerst mein Eindruck vom imprägnierten Lederband in Carbonoptik. Das ist nicht wirklich artgerecht und zeitgemäß, wenn man die Uhr mit den 70ern in Verbindung bringen soll. Aber am Arm getragen macht das Band gar keine so schlechte Figur und ist angenehm zu tragen, allerdings zu glatt und rutscht somit gerne. Außerdem richtig es extrem unangenehm. Beim Anblick des Velcro Bandes, bei uns nur schnöde als Klettband bezeichnet, geht mir allerdings das Herz auf. Das ist Vintage, wie ich es mir vorstelle. Allerdings nicht wirklich original, denn es ist zweigeteilt. Hat aber den großen Vorteil, dass unter der Uhr nicht zwei Lagen Band die Uhr zu hoch auftragen läßt. An einem Ende mit einem ledernen Patch versehen, der einige Daten der Mondmission 15 parat hält. Universell einstellbar für viele Tragemöglichkeiten, allerdings nicht für Astronautenärmel - dafür ist es schlicht und einfach zu kurz. Eine endlose Auswahl an alternativen Natos, Zulus und Mil-Bändern eröffnet ungeahnte Möglichkeiten der Kombination.

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Die Kehrseite der Medaille: Der Bulova Originalschriftzug wurde ersetzt durch einen neuzeitlichen - und viel größeren. Das alte Logo schon fast verschämt klein und zurückhaltend, jetzt sehr viel auffälliger in der oberen, ziemlich leeren Zifferblatthälfte. Ferner die schon erwähnte Veränderung der Zeiger und auch die Vergrößerung auf 45 mm Durchmesser. Das ist des Guten zuviel und abschreckend für potentielle Käufer, die nur mit normalen Armdurchmessern aufwarten können. Die schleichende Chronosekunde bleibt nach einer Stunde Zeitmessung auf der 12 stehen. Die 10tel Sekunde dreht nur 30 Sekunden ihre Runden, um dann aus Batteriespargründen stehen zu bleiben und erst nach einem Stop den gemessenen Wert anzuzeigen. Eigenartig: Die kleine Sekunde auf der 6 schleicht nicht wirklich, sondern tickt 120 Schritte pro Minute, also zwei Ticks pro Sekunde. Warum hat die Uhr überhaupt eine Datumsanzeige, und wenn schon, nicht auf halb 5, sondern über der 6 untergebracht? Der 262 kHz Hinweis hätte dann gut unter das Bulova Logo gepasst. Der 12 Stunden Zähler fiel einem zum Opfer, der nur 60 Minuten anzeigt. Leider. Was gab es noch zu bemängeln: Ach ja - die Wasserdichtigkeit liegt bei 5 atm. Das ist definitiv zu wenig für den Freizeitjunkie von heute. Nun gut, mehr hatten die Chronographen damals auch nicht...

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Einige Fragen zum Original werden vielleicht unbeantwortet bleiben: Warum steht auf der Tachymeteranzeige "Tachometer“ (u.a. ist das Deutsch)? Wer kauft eine angerostete Uhr, die vermutlich nicht einmal lauffähig ist, für exorbitante 1,6 Millionen Dollar und stellt sie nicht im Uhrforum vor? Warum gibt es keine Werksansicht? Wenn diese Uhr in der Raumfahrtgeschichte so einmalig ist, warum stellt Bulova sie nicht ausführlich vor? Ist es das einzige Exemplar?* Die Ähnlichkeit mit der Speedmaster aus Biel ist schon frappierend, also nur kopiert? Wer hat die vermutlich seltenste und teuerste Vintage Armbanduhr der Welt entworfen?
*In dem Interview (erster Link) ist laut Aussage einer der Chefs von RR Auction diese Uhr das einzig jemals hergestellte Exemplar.

Die Details: Schwere Box zwei Armbändern, wertigem Werkzeug zum Entfernen der Stege, diverse Unterlagen nebst geschichtlicher Kurzvorstellung. Format: 44,6 mm ohne Krone, 48,1 mit; 53,1 mm Länge; Höhe 13,54. Bandanstoß: 20 mm. Gewicht an Velcro: 113 Gramm. Werk der Nachfolgerin: Unbekannt.

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Fazit: Eine Neuauflage mit vielen Alleinstellungsmerkmalen und höchst interessanter Optik, technisch wertig umgesetzt, zu einem sehr attraktiven Preis mit sensationeller Hintergrundgeschichte. Was will man mehr? Ach ja - 'ne Omega Speedmaster...

Vielen Dank für die einwandfreie Kaufabwicklung an unser Mitglied „Sturmvogel“, den Hajo, und seinen umsichtigen Umgang mit der quasi nagelneuen Amerikanerin mit tschechischen Wurzeln. Dank' an Dich!

Fotonachweise: NASA & RR Auction, FratelloWatches.com, USA; Omega, Schweiz.
Links:
Das Original im Video: https://www.youtube.com/watch?v=6Z84hBIWqxg
Die Auktionsbeschreibung: https://issuu.com/rrauction/docs/463-bulova/15?e=1487130/15171180
Vor der Auktion: http://www.watchuseek.com/this-bulova-worn-on-the-moon-could-sell-for-1-million-today/
Nach der Auktion: https://www.firstclasswatches.co.uk/blog/2015/10/bulova-moon-watch-sells-for-1-6-million/
Mission time 142:14:22: http://www.hq.nasa.gov/alsj/a15/a15.eva2prep.html
Interview mit dem ehemaligen Inhaber: http://www.fratellowatches.com/fratello-watches-qa-with-apollo-15-astronaut-dave-scott/
Die Ersatzkamera ;-): https://en.wikipedia.org/wiki/Polaroid_Swinger
Uhren im Weltall: http://chrononautix.com/weltraum-un...moonwatch-sinn-seiko-breitling-zenith-fortis/
Zum ersten Mal gesehen: http://gearpatrol.com/2016/03/24/the-best-watches-of-baselworld-2016/

[Edit: Ergänzungen, Rechtschreibung]
 
Zuletzt bearbeitet:
M

Mechquarz

Gast
DAS ist ja eine Spitzenklasse-Vorstellung:klatsch:, tolle Fotos, sehr schöne Uhr.

Danke!
 

Corbit

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Schöne Uhr und ebensolche Vorstellung, und die Ablesbarkeit erscheint mir sogar besser als bei der Moonwatch. Jetzt noch ein gewölbtes Glas und sie wäre perfekt. Danke in jedem Fall für's Zeigen und die Informationen.
 

b8man

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Traumhaft. Supertolle Uhr. Die hol ich mir auch noch :D

Nachtrag:

Omega Speedmaster. Ich liebäugle mit dieser Uhr seit langem. Hatte sie jedoch nie in der Hand bzw. am Handgelenk. Bis vor einer Woche in Bayreuth beim Böhnlein. Kurzum: Ich trage Rolex. Dann habe ich mir mal ne (IWC Portugieser) und eben eine Speedmaster umgeschnallt. Ich war verblüfft, erstaunt, schwer enttäuscht. Vor allem von der Speedmaster (Standard-Modell, keine black-side, snoopy oder wharsoever). 5.000 € mit Saphir wurden aufgerufen. Ich mochte sie auf Bildern, auch wenn ich das Armband nicht wirklich toll fand - vor allem die polierten Einsätze. Aber die Gute am Arm? Enttäuschung pur. Ich will all den Speedmaster-Enthusiasten nicht auf den Schlips treten. Auf keinen Fall. Aber gefühlt hatte ich im Rolex-Vergleich eine wirklich billig erscheinende Uhr am Arm. Keinesfalls 5.000 Euro berechtigt. Schweren Herzens bin ich von dannen gezogen mit der Gewissheit, dass eine Speedmaster nur bei wirklich übermäßigem Geldüberfluss in meine Uhrensammlung eingehen wird. Da ist für mich wirklich ein lange gehegter Traum geplatzt ...

Umso mehr freue ich mich auf den baldigen Erwerb einer Bulova. Preis check. Background check. All good :)

Viel Freude wünsche ich Dir mit dieser tollen Uhr. (die hatte ich übrigens auch noch nie umgeschnallt ;)))

Beste Grüße
 
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Lindi1977

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Klasse Vorstellung, sehr schöne, durchdachte Bilder.
Ich finde sie absolut toll, aber warum haben sie die so "aufblasen" müssen...
Mir ist sie leider in diesem Fall zu groß... (und das aus meinem Munde...:-)).

Vielen Dank für deine Vorstellung und viel Freude mit der Monduhr.

Gruß, Marco
 

Ragnarök

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Chapeau :klatsch:!

Sehr gelungene Präsentation & eine lässige Uhr.

Boy
 
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CK_Treasure

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Wahnsinn - danke für die sehr aufwändige und lesenswerte Vorstellung !

Chris
 

George

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Klasse Vorstellung und schöne Bilder.
Mir gefällt die Uhr richtig gut. Selbst wenn man eine Speedie hat.
Die Uhr wäre auch als Ergänzung richtig gut. Viel Spaß mit ihr. :super:
 

topper103

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Moin "Mr.Apple",
das war aber mal eine absolute TOP Vorstellung, mit tollen Bildern und einer Mega Recherche. Mehr kann man zu der Uhr nicht sagen. Ich bin von meiner am "Stahl" auch noch angetan wie am ersten Tag.

Gruß Jupp
 

ketap

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Klasse Vorstellung und UHF Quarz passen da zusammen. Wenn die Uhr seinerzeit ein Prototyp wsr ist es nun keine Wiederauflage, sondern hat lediglich etwas auf die Marktreife gwartet. :-) 1983 hatte Seiko in einer sehr ähnlichen Optik die 7A28 Speedmaster vorgestellt. ;-)
 

Schwanni

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Als ich die Überschrift las, überlegte ich kurz, ob ich die Vorstellung lesen sollte. Diese Uhr kannte ich ja bereits. Aber dann dachte ich "was soll's, so als Frühstückslektüre...". Nun bin ich froh, dass ich es getan habe. Danke für die schöne, umfangreiche Vorstellung und die tollen Bilder. Super gemacht:klatsch:
 

Deejay

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Hervorragende Vorstellung und bestens recherchiert - Hut ab.

Gruß,

Dirk
 

Sturmvogel

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"Vielen Dank für die einwandfreie Kaufabwicklung an unser Mitglied „Sturmvogel“, den Hajo, und seinen umsichtigen Umgang mit der quasi nagelneuen Amerikanerin mit tschechischen Wurzeln. Dank' an Dich!"

Gern geschehen. Man merkt, dass die Uhr bei Dir besser aufgehoben ist! :super:
 

Photographica

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Gratulation zu dieser ganz hervorragenden Vorstellung!

Ich habe die Uhr seit Montag auch und habe mich daher gefreut, dass Du die Vorstellung hier schon übernommen hast. ;-)
Alles Top recherchiert. Tolle Fotos - Super-

Zu dem Armband im Carbon-/Lederlook kann ich dir nur beipflichten. Es trägt sich wirklich sehr unangenehm und passt irgendwie nicht zu dieser Uhr. Daher hab ich es gegen ein schlichtes schwarzes Kalbslederband mit matter Schließe ausgetauscht.

Viele Grüße
Jörg
 

Sopur

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19.02.2015
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831
Geniale Vorstellung - so gut, dass meine heute noch am Arm bleiben durfte, obwohl ich wechseln wollte :-)
Ich habe das pseudo Nato durch ein richtiges Durchzugsband ersetzt - ist m.E. stimmiger, da das Klettband bei mir von der Länge her irgendwie nicht passend war.
M
F
G
Sopur
 
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