Wie wichtig ist euch das Kaliber

Diskutiere Wie wichtig ist euch das Kaliber im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Uhrengemeinde, mir ist aufgefallen, dass manche UF'ler die Uhren nur nach dem Kriterium "Design" kaufen und weniger Wert auf das Kaliber...

Wie wichtig ist euch das Kaliber beim Kauf der Uhr?

  • Das Gesamtkonzept muss passen: Design + Kaliber

    Stimmen: 96 69,1%
  • Hautptsache die Uhr ist schön, dass Werk ist mir wumpe

    Stimmen: 22 15,8%
  • Es sollte ein Manufakturkaliber haben

    Stimmen: 16 11,5%
  • Hauptsache ein gutes Kaliber; Stiftankerkaliber sind nicht so mein Ding

    Stimmen: 14 10,1%

  • Umfrageteilnehmer
    139
  • Umfrage geschlossen .
F

Forget_ Time

Gast
Hallo Uhrengemeinde,

mir ist aufgefallen, dass manche UF'ler die Uhren nur nach dem Kriterium "Design" kaufen und weniger Wert auf das Kaliber legen.
Mir ist auch das Design nicht unwichtig, aber ich achte schon das in meiner Sammlung Kaliber nicht zweimal auftreten, naturgemäß sind mir Manufaktur Kaliber wichtig.
Daher die Umfrage: Was sind eure Kriterien?

Danke für die Teilnahme,
FT

PS Erläuterung zur Antwort "Hauptsache ein gutes Kaliber; Stiftankerkaliber sind nicht so mein Ding ": Im Sinne von: Die Uhr ist schön und hat ein robustes/gutes Werk aus dem Hause ETA -welches ETA, mir egal
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Jasch

Dabei seit
19.02.2012
Beiträge
51
Manufakturkaliber sind mir so wichtig, dass ich keine Uhr ohne eines kaufen würde. Gerade das Werk macht meiner Meinung nach einen
Uhrenhersteller und die jeweiligen Uhren aus. Ob das Uhrwerk dagegen technisch innovativ ist oder sonstiges ist mir nicht unbedingt so
wichtig. Kommt aber auch immer auf die Uhr an.
Ich habe mich beispielsweise insbesondere wegen des extraflachen Werks für meine JaegerLecoultre Ultra Thin entschieden.
Für mich ist das Uhrwerk ein wesentliches Kriterium beim Uhrenkauf.
 

wafa

Dabei seit
13.01.2009
Beiträge
3.510
Ich hab mich ja ein wenig auf die kleinen Komplikationen konzentriert.
Das bringt fast zwangsläufig eine Ausweitung bei den Kalibern.
Ich formuliere mal so: Normales Eta ist keine Schande, aber wenn eine interessante Komplikation mit einem interessanten Werk kombinert ist, hat bei Alternativen das Kaliber Vorrang, welches das interessantere Werk hat. Dazu zähle ich auch das Omega CoAx 8-).
Aber auch Werksumbauten/ Module, die auf ein Standardwerk aufgesetzt wurden.
Ein Standard-2824 hab ich bei einem Uhrenseminar zu einem "Walter-Spezial" verschönert.
Jüngstes High-Light, welches wirklich aufgrund das Kalibers ausgewählt wurde, ist das Stabwerk in meiner aktuellen Avataruhr aus dem Hause JLC.

Nächste Uhr könnte eine mit Mikro-Rotor werden oder eine mit einem sehr interessanten Chronographen-Werk.

Je mehr ich schreibe, stelle ich fest: JA, das Kaliber ist mir wichtig :D
...aber optisch gefallen muss sie auch :super:
Walter
 

lowrider

Dabei seit
15.08.2009
Beiträge
6.275
Ort
145.022.69
Ich habe "Das Gesamtkonzept muss passen: Design + Kaliber" angekreuzt.
Und das passt z.B. auch bei einer G-Shock.
8-)
 

Sampox

Dabei seit
17.01.2013
Beiträge
192
Ort
RLP
Also ich habe Design und Kaliber gewählt.

Wobei das so einfach garnicht zu beantworten bei absolut gleichem Design (ich weiss gibt es fast nicht) würde ich immer das "außergewöhnliche" Kaliber wählen.
 

Königswelle

Dabei seit
27.03.2010
Beiträge
3.682
Ich habe gar nichts abgestimmt, weil zu meinem seltsamen Uhrenverhalten keine der Antworten so richtig passt.

Kurz: Je nach Interessensgebiet ist es mir entweder wichtig, welches Kaliber in der Uhr ist oder aber auch nicht.

Bei meinen elektromechanischen Uhren ist das Kaliber zwangsläufig nicht ganz unwichtig. Ohne elektromechanisches Kaliber würde die schönste Uhr da nicht reinpassen. :D

Genauso ist es bei meiner Strelasammlung. Die müssen halt das alte Strela-Kaliber (3017) haben. Ich sammle sie aber nicht wegen des Kalibers...

Bei den alten Seikos (GS und KS) habe ich schon darauf geachtet, möglichst verschiedene Kaliber zusammenzutragen (es gibt aber auch Ausnahmen).

Bei den alten Russinnen ist es wieder anders. Da versuche ich, die interessanten (mit Geschichte) oder seltenen Stücke zusammenzutragen. Das Kaliber ist dabei völlig unwichtig, es sei denn. es macht die Seltenheit aus.

Fazit: Bei mir ist es mal so, mal so und immer gibt es Ausnahmen. Ich bin eigentlich nicht geeignet für diese Hobby. ;-)
 

BSBV

Dabei seit
17.06.2010
Beiträge
18.236
Ort
Braunschweig
Für mich steht das Design im Vordergrund.
Ich kaufe mir ne Uhr, weil diese als gesamte Einheit von mir angesehen wird.
Ist dann noch ein Manufakturkaliber drin, auch gut. Ist aber kein muss, denn die gängigen Werke sind alle gut.

Welcher Kunde bereit ist, wieviel für eine Uhr ausgibt, das muss nur Derjenige mit sich selbst ausmachen.
 

diveros

Dabei seit
23.11.2012
Beiträge
5.595
Ort
Mitten in Franken
Mir ist das Gesammtkonzept wichtig, wobei ich wert auf ein solides Werk lege. Die schönste Uhr wird von mir nicht gekauft wenn darin eine Gurke werkelt.

Ich habe mit ETA die besten Erfahrungen gemacht und kaufe auch gerne eingeschalte Werke von ETA oder Sellita.

Da Manufakturkaliber die Königsdisziplin sind ist mir auch klar. Es kommt aber wieder der vergleich mit dem Auto.....VW baut sehr solide Motoren und BMW gießt auch nicht jedes Plastikteil in Bayern.

Ford hat früher den VOLVO 5 Zylinder eingebaut, der auch beim kleinen Jaguar Verwendung fand.

Ist a global World!!
 

AixTempora

Gesperrt
Dabei seit
10.11.2010
Beiträge
87
Ort
Basel
Die Uhr muss sich durch etwas auszeichnen. Meine Hublot tut das durch eine Keramik-Gehäuse, daher ist das Standard-7750 verschmerzbar. JC Biver hat das halt so eng nicht gesehen, als er die Marke gehoben hat. In meinen Subs schätze ich das Rolex-Standardkaliber, was mich immer zum Kauf überzeugt, ebenso wie in den beiden Milgaussen. Manchmal habe ich auch eine Uhr gekauft, weil mir die Marke und das Gesamtkonzept gefällt - siehe Nivrel. Tolle Chefin, Anja Hofer, liebevoll neu gegründet durch Ihren leider verstorbenen Vater, und einfach schöne Uhren.
Das Kaliber wird nie für mich das einzige Kriterium sein, aber ein wichtiges. Und daher keine Standard-Ware, wenn es nicht unbedingt sein muss, aber in Ausnahmen auch das.
 

Karl

Dabei seit
01.08.2010
Beiträge
262
Ort
Plattdeutschland
Das ist ein schwieriger Balanceakt. Grundsätzlich ist es natürlich interessanter, verschiedene Kaliber zu besitzen und deren Eigenschaften miteinander zu vergleichen. Auf der anderen Seite ist das Design einer Uhr das, was man, so man die denn trägt, jeden Tag mehrmals betrachtet, und das muß gefallen.
Das erste, was ich bei einer Uhr, die ich kaufen möchte, sehe, ist natürlich ihr Design. Danach interessieren mich dann die "inneren Werte" - sprich Kaliber. Wenn ich dieses noch nicht kenne wird die Uhr für mich interessant.Dann kommt der Preis ins Spiel, dem durch mein aktuelles Budget nach oben hin Grenzen gesetzt sind. Wenn die Prüfung aller drei Kriterien positiv ausfällt - und nur dann - wird ein Kauf erwogen.
Zusammengefasst: ich würde niemals eine Uhr nur wegen des Kalibers kaufen, selbst wenn sie erschwinglich wäre, wenn mir das Design nicht wirklich gefällt. Andersherum, wäre ein bereits in meiner Sammlung vorhandenes Kaliber kein Kaufhindernis, wenn mir das Design außerordentlich gut gefällt und es neu für mich ist. Beispiel: B-Uhren mit Unitas 6498-1 (ETA). Sowohl die Marine als auch die Fliegeruhr gefallen mir, und es stört mich nicht, dass in ihnen das gleiche Kaliber werkelt.
Gruß
Karl
 

Lex Barker

Dabei seit
28.11.2012
Beiträge
282
Ort
Wienerwald, Niederösterreich
Habe das Gesamtkonzept (Design und Kaliber) angekreuzt.

Klar muss auch das Design passen, denn sonst habe ich keine oder nicht lange Freude an der Uhr und würde sie bald nicht mehr tragen.

Aber mindestens genauso interessiert mich die Mechanik im Hintergrund (bzw. im Gehäuse). Versuche daher (wenngleich in bescheidenem Umfang) Uhren mit unterschiedlichen Kalibern zu erstehen. Auch, wenn bisher leider noch kein (schweizer) Manufakturkaliber drinnen war. In meinen sechs mechanischen Uhren ticken jedenfalls fünf unterschiedliche Kaliber. Denn ebenso, wie ich die Abwechslung im Design mag, so erfreut mich der Gedanke, dass ich zB. heute ein ETA 2824-2 am Arm habe und morgen vielleicht auf ein 6R15b von Seiko wechsle.
Eigentlich ein wenig krank, denn ich sehe in beiden Fällen nicht in die Uhr hinein, merke beim Tragen keinen Unterschied und beides sind eigentlich Wald-und-Wiesen-Werke. Aber trotzdem gefällt mir der Gedanke, dass da ein anderes Kaliber an meinem Arm tickt. Ist unterm Strich also eine reine Gefühlssache.

Gruß!
Alex
 

mondieaux

Dabei seit
27.09.2011
Beiträge
1.062
Ort
Berlin
Bäh, hab ich Dich mit meinem fehlenden Interesse an technischen Feinheiten etwa zu dieser Umfrage gedrängt? ;-)
Ich will es mal so sagen: Die Uhr muss am Arm verdammt cool aussehen, das ist doch das was wir wirklich wollen :D Wenn dazu noch ein tolles und interessantes Kaliber darin tickt - umso besser, wenn nicht - auch egal! Ich sag nur Doxa. Tolle Uhren aber ETA Standardkaliber: total egal, die Uhr reißt es einfach raus! Umgekehrt haut mich eine langweilige Uhr mit famosem Kaliber so richtig gar nicht vom Hocker (ist aber meistens nicht der Fall).
Ich muss aber zugeben, dass ich wirklich sehr Design-Affin bin und ich mich an Designs aller Couleur, sei es Autos, Häuser, Fahrräder und eben auch Uhren fast nicht sattsehen kann ;-)
Ein Vergleich: Ein Auto aus der wabernden Masse der Gleichmacherei mit einem aufwendigen Biturbo, Zylinderabschaltung tralala habichnichtgesehen Motor - total langweilig! Hingegen eine DS mit popel Vierzylinder - absolut begehrenswert!
Noch besser: 1967er Ford Mustang Fastback mit BigBlock V8 - ein Traum!!

So long
 

Malak

Gesperrt
Dabei seit
28.09.2012
Beiträge
1.112
Ich habe für Gesamtkonzept gestimmt. Beispielsweise ist das Werk bei Hublot (ETA) ok, doch die Gehäuse gefallen mir persönlich nicht. Darum sollte das auch passen.
 

Omegaalpha

Dabei seit
23.12.2012
Beiträge
130
Ort
Emsland
...das Gesamtkonzept muss stimmig sein, klar. Ich kaufe zusätzlich jedoch auch nach den Kriterien "Hersteller" und "Preis". Alles andere wäre zu kurz gegriffen....
 

ilpadre

Dabei seit
03.05.2011
Beiträge
1.956
Ort
OH
Mir ist ein sauber reguliertes ETA oder Selitta in einer ansprechenden Uhr lieber als ein schlecht reguliertes Manufakturwerk in einem teuren Exoten, also kann ich da keine allgemeingültige Aussage treffen. Es ist mir nicht egal, was für ein Werk drin ist, ein ganz kleines bisschen habe ich auch den Wunsch, möglichst kein Kaliber doppelt zu haben, obgleich es derzeit der Fall ist, ich als Konsequenz aber keine der Uhren abstoßen werde, weil sie sich wiederum im Design sehr unterscheiden.
Natürlich übt ein schön anzusehendes und gut funktionierendes "Manufakturwerk" auch auf mich eine Anziehung aus, alles Andere wäre gelogen. Aber noch bin ich recht frisch dabei und tobe mich bei den Standardkalibern aus, ein Manufakturwerk im marketingtechnischen Sinne kommt wohl erst frühestens 2014 ins Haus. Allerdings gefallen mir da auch die Designs (z.B. Zenith Espada oder Panerai 1950-Gehäuse), so dass immer das Package den letztendlichen Ausschlag geben wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

febrika3

Dabei seit
28.01.2010
Beiträge
4.476
Ort
mitten im Pott
Für mich zählt Funktion und Design. Allerdings ist mir wurscht, wie die Funktion erreicht wird. Auf deutsch: Ob das Werk rechts gedreht oder links geschüttelt ist, ist mir egal. Für mich muss es auch kein Kunstwerk sein. Hauptsache es läuft ausreichend genau. Da kann ich nicht meckern. Alle meine mechanischen laufen mit unter 10 Sekunden Abweichung/Tag im sehr grünen Bereich. Das Einschaler 7750 von V. Smirnov/German Military mit momentan + 4 Sekunden nach fünf Wochen sogar sensationell.

Mehr brauche ich nicht und möchte auch nicht dafür zahlen.

Im Auto ist mir auch egal, ob 1,4 Liter mit Turbo und Kompressor oder 2,8 Liter für die Leistung sorgen. Das Ergebnis zählt.

Gruß
Karsten
 

Thove

Dabei seit
31.01.2013
Beiträge
163
Ort
Berlin
Ich habe für Gesamtkonzept abgestimmt. Meine bisherigen Uhren haben alle ETAs bzw.Selitta vorzuweisen.Mit denen ich sehr zufrieden bin!
Jetzt habe ich den Entschluß gefasst mir 2-3 Uhren mit unterschiedlichen Manufaktur-Kalibern anzuschaffen.

Gruß Thomas
 

uhr83

Dabei seit
12.03.2011
Beiträge
3.329
Ort
Mittelfranken
Ein Manufakturkaliber bekommt von mir eine Menge Pluspunkte;-)
Das wichtigste ist dennoch das Gesamtkonzept. Das besteht allerdings nicht nur aus dem Kaliber und dem Design, sondern auch aus der der Qualität der verbauten Komponenten, dem aufgerufenen Preis, eventuell mitgeliefertem Sonderzubehör etc.
Für einige spielen auch völlig nebensächliche Kriterien wie der Markenname eine Rolle.
 

Mueller27

Dabei seit
10.10.2010
Beiträge
12.446
Hab' "Gesamtkonzept" gewählt.

Mit Uhren halte ich es wie mit Autos:
Design und Funktionalität stehen an erster Stelle, Motor/Werk haben bei mir nur den Zweck die Kiste/Zwiebel adäquat anzutreiben.

Ein gutes Werk muss für mich vor allem ein Kriterium erfüllen: Nicht auffallen.
Und wenn es meine aktuelle Lieblingsuhr, die Rolex Ex II WD, auch mit Quartz gegeben hätte - ich hätte die Quartz-Variante genommen

Viele Grüße,

Carsten
 

Smutje

Dabei seit
13.02.2013
Beiträge
404
Ort
zuhause
Ich habe das Gesammtkonzept gewählt, wobei mir wichtig ist, dass auch ein Manufakturkaliber wie Orient oder Miyotawerke 820x vollkommen genial sein kein und man nicht unbedingt (zu)"viel" für eine Uhr ausgeben braucht.

Tendenziell ist mir ein schickes Auto mit solidem Motor wichtiger als ein Fahrzeug mit super Motorenwerten, wenn es aber nur aussieht wie ein Käfer oder ne Ente...
 
Thema:

Wie wichtig ist euch das Kaliber

Wie wichtig ist euch das Kaliber - Ähnliche Themen

Das Triple; Eterna ROYAL KONTIKI GMT - Manufacture Kaliber 3945A: Hallo Uhrenfreunde, hEute stelle ich euch mein Eterna ROYAL KONTIKI GMT Triple vor. Referenznummer 7740.40.41.1289 (die maskuline am Stahlband)...
IWC Ingenieur 3227-01: Hallo Uhrenfreunde ! Die Vorstellung heute ist eigentlich meine bisher "wichtigste" für mich, kommt hier doch eine Uhr drin vor die ich, als ich...
Wo die Gipfel dem Himmel begegnen – Credor Phoenix GCBP997 Column Wheel Chronograph: Willst du Bilder größer sehn, musst du auf den Rechtsklick gehn Das Schöne am Uhrforum ist ja unter anderem, dass man den meisten Mitgliedern...
Doppel-Premiere: Damasko DK200 + Eterna Royal Kontiki GMT (7740.40.11.1289): Eine laienhafte Gegenüberstelllung: Was verbindet sie? Beide aus Europa, in etwa der gleichen Preisregion, mit eigenen Entwickungen und...
Eigene Uhrenbiographie und Citizen CB1070-56L: Hallo liebe Uhrenfreundinnen und -freunde, heute möchte ich mich euch mitsamt meiner Uhrenhistorie und meiner derzeitigen Alltagsuhr vorstellen...
Oben