Wie Vostock öffnen?

Diskutiere Wie Vostock öffnen? im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Ich habe ein Problem. Und zwar ist es meine Poljot "KGB"-Uhr. Ich habe sie mal für 40€ gebraucht gekauft mit dem Kommentar das die "mich...
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inTime

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Ich habe ein Problem. Und zwar ist es meine Poljot "KGB"-Uhr. Ich habe sie mal für 40€ gebraucht gekauft mit dem Kommentar das die "mich überleben" würde.
Naja, dem ist auf jeden Fall nicht so. Zumindest nicht wirklich. Sie funktioniert zwar noch, aber irgendwas hat sich innen gelöst und sie hört sich jetzt an wie ein Ü-Ei.

Ich habe schön öfter probiert sie zu öffnen, aber ich mache da nur die Uhr kaputt..

Ich hoffe da kennt sich hier jemand aus und kann mir helfen. Es ist ungefähr diese Uhr hier--> http://www.poljot24.de/de/pd1144193988.htm?defaultVariants={EOL}&categoryId=5
Allerdings sieht meine hinten besser aus! Bei mir ist ein Adler auf der Rückseite und der Schriftzug auf dem Zifferblatt unten ist auch nicht da. Ich kann morgen mal Fotos machen und die dann posten..

Danke schonmal soweit!
 
P

Phase-de-Lune

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Es gibt im Prinzip drei Arten, wie ein Gehäuseboden verschlossen sein kann.

1) Er ist im ganzen verschraubt, d.h. man muss den ganzen Boden wie eine Schraube herausdrehen. Dafür benötigt man Spezialwerkzeug, einen Gehäusebodenöffner.

2) Er ist draufgepresst, hierbei muss der Deckel an einer Sollstelle mit einem flachen Werkzeug (am besten spezieller Deckelöffner) herausgehoben werden. Zum Wiederverschließen benötigt man einen kleinen Schraubstock für Uhren, mit dem der nötige Druck aufgebaut werden kann.

3) Er ist an mehreren Stellen verschraubt, hierbei muüssen nur die Schrauben (meist 4 oder 6) gelöst werden und der Boden kann entfernt werden.

Alle Arbeiten würde ich nur mit Spezialwerkzeug durchführen, sonst kann es schon mal daneben gehen.
Ansonsten: Gang zum Uhrmacher, zumal ja wohl sowieso etwas defekt ist.....
 
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groundhog

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Phase-de-Lune schrieb:
Es gibt im Prinzip drei Arten, wie ein Gehäuseboden verschlossen sein kann.

1) Er ist im ganzen verschraubt, d.h. man muss den ganzen Boden wie eine Schraube herausdrehen. Dafür benötigt man Spezialwerkzeug, einen Gehäusebodenöffner.
1a: Der Boden wird von einem verschraubten Ring gehalten, wie bei der Vostok Amphibia.

Ob man erst den Ring abschrauben muß oder den Boden insgesamt abschrauben kann ist vom Vorgang des Schraubens her egal.

Das bei der abgebildeten Uhr der Ring abgeschraubt wird ist derart offensichtlich, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sich die Frage darauf bezieht.

Grüße Groundhog
 
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inTime

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So, das ist jetzt nicht wirklich meine, weil meine Digitalkamera das leider nicht scharf hinbekommen hat. Meine sieht aber ganau so aus.
 
B

BuranWillie

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Dann ist es so wie bei meiner Buran, der Ring hält den Boden fest.
Wenn du keinen Öffner hast, geh am besten zum Uhrmacher, selber machen würde ich abraten, hab ich gemacht und jetzt habe ich Kratzer am Gehäuse.
 
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inTime

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BuranWillie schrieb:
Dann ist es so wie bei meiner Buran, der Ring hält den Boden fest.
Wenn du keinen Öffner hast, geh am besten zum Uhrmacher, selber machen würde ich abraten, hab ich gemacht und jetzt habe ich Kratzer am Gehäuse.
Ich habs leider schon zu oft versucht. Ich lass es dann glaub ich auch und kaufe mir eine neue. Mein rot ist eh schon zu gelb geworden.

Leider gibts die nicht mehr mit "meiner" alten Gravur auf der Rückseite :cry:
 
derserioese

derserioese

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inTime schrieb:



So, das ist jetzt nicht wirklich meine, weil meine Digitalkamera das leider nicht scharf hinbekommen hat. Meine sieht aber ganau so aus.
Jo, wie schon geschrieben ist es nur der Ring der verschraubt ist.
Da es mit den Kratzern ja wohl offensichtlich egal ist, nimm nen kleinen Schraubendreher, setz dessen Klinge in eine der Kerben und drehe alles nach links. Geschickterweise solltest Du an der (die Uhr) haltenden Hand einen Handschuh tragen - sonst gerne AUA ! :wink:

Ist übrigens keine Poljot sondern eine Vostock KGB Uhr.
Meine, allerdings in grün.
 
B

BuranWillie

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Wenn du es mit einem Schraubenzieher machst, solltest du immer auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Finger den Ring fest halten, ansonsten ist der Druck nur auf der einen Seite und es schraubt sich schief rein oder das Gewinde geht gar kaputt.
 
Junnghannz

Junnghannz

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derserioese schrieb:
Jo, wie schon geschriben ist es nur der Ring der verschraubt ist.
Da es mit den Kratzern ja wohl offensichtlich egal ist, nimm nen kleinen Schraubendreher, setz dessen Klinge in eine der Kerben und drehe alles nach links. Geschickterweise solltest Du an der (die Uhr) haltenden Hand einen Handschuh tragen - sonst gerne AUA ! :wink:
Um Gottes willen, so öffnet man doch keinen Gehäuseboden! :shock:

Entweder einen vernünftigen 3-Punkt-Öffner verwenden, oder besser einen Uhrmacher dranlassen!


Viele Grüße

Wolfgang
 
Z

zapden

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Bei der darf es dann auch schon mal der 2-Punkt- Öffner für die Hosentasche sein. Bei dem brauchts dann aber schon etwas Übung.

:wink: :wink: :wink:

Gruss

Dirk
 
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inTime

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Noch ein kratzer... :lol2:

Ich lass es^^
 
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tanakin

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definitiv ein ring, ich habe die gleiche!

und ja, ich habe meine ebenfalls mit einem schraubendreher geöffnet, wenn man ein bissi hörsch drangeht, dann siehtr man nüscht!

allerdings erwarte nicht zuviel, wenn es nicht gerade das automatikgewicht ist, das da lose drin rumgängelt weil sich die schraube gelöst hat, dann kannst du grad gar nix erreichen, denn ich kenne keinen weg, die krone zu entfernen, und das ist leider unumgänglich, wenn du IRGENDETWAS an der uhr basteln willst!
bei mir hatten sich die leuchtpunkte gelöst und schwirrten fröhlich durchs ziffernblatt (zum glück keine offene unruh! :wink: ), und es war eine hübsche pfriemelei, das werk bei gelöster krone mit einem minischraubendreher soweit herauszuhebeln, das a) die welle nicht verbiegt und b) die leuchtpunkte herausgeschüttelt werden konnten...

gut, jetzt habe ich zwar immer noch 4,5 leuchtpunkte, aber der trecker geht nach der ganzen prozedur 1a! eigentlich keine abweichung, vorausgesetzt, ich lege sie abends immer schön auf die krone, ansonsten verliert sie auf einen 8-10 std. tragetag vielleicht so 5-10 sekunden...

ach ja:
pass bei der dichtung auf! die ist relativ breit und muss sauber wieder "eingeführt" (du wirst verstehen was ich meine!) werden, sonst quetscht du dir das gummi beim einschrauben kaputt! es ist zwar breit genug für solche stunts und dicht wird die uhr dadurch auch, aber der ring kann nnicht mehr sauber geschraubt werden!
 
derserioese

derserioese

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Junnghannz schrieb:
Um Gottes willen, so öffnet man doch keinen Gehäuseboden! :shock:

Entweder einen vernünftigen 3-Punkt-Öffner verwenden, oder besser einen Uhrmacher dranlassen!

Viele Grüße

Wolfgang
:lol2: :lol2:

Ruuuhich Brauner, gaaanz ruuhich.

Das sollte nur als "Crashkurs" für eine - offensichtliche - Übungsuhr dienen.

:wink: :lol2:
 
eastwest

eastwest

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Und wenn die Uhr sowieso weg soll: Warum hast Du dann Angst vor noch einem Kratzer?

ew
 
G

groundhog

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tanakin schrieb:
ich kenne keinen weg, die krone zu entfernen, und das ist leider unumgänglich, wenn du IRGENDETWAS an der uhr basteln willst!
Hm, das kann ich mir bei einer Russenuhr nicht so recht vorstellen, dass das Einwegteile sind. In den Ländern des real existierenden Fatalismus wurde doch alles mögliche immer wieder repariert.

Kann ein Uhrmacher bestätigen, dass die Vostoks keine Stellwellenentriegelung haben?

Das es bei einer bestimmten Uhr nicht funktioniert, glaube ich sofort, aber das es konstruktiuonsbedingt nicht geht, irgendwie nicht so recht.

Grüße Groundhog
 
I

inTime

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Kratzer muss ja nicht sein...

War jetzt auch eben beim Uhrmacher. Als ich dann nur von hinten irgendwas mit ".....Batterie...." hörte, bekam ich leichte Zweifel. Aber nach 15min war sie fertig und ich konnte sie mir noch ein wenig enger stellen lassen. Ein Glied wollte ich raushaben und das sollte 6,50€ kosten. :lol2:

Aber gut, nun ist sie wieder angnehm tragbar! Ich kaufe mir aber trotzdem eine neue.. Oder mehr..

EDIT: Ach ja, es hatte sich eine Schraube gelöst.
 
T

tanakin

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groundhog schrieb:
Hm, das kann ich mir bei einer Russenuhr nicht so recht vorstellen, dass das Einwegteile sind. In den Ländern des real existierenden Fatalismus wurde doch alles mögliche immer wieder repariert.

Kann ein Uhrmacher bestätigen, dass die Vostoks keine Stellwellenentriegelung haben?

Das es bei einer bestimmten Uhr nicht funktioniert, glaube ich sofort, aber das es konstruktiuonsbedingt nicht geht, irgendwie nicht so recht.

Grüße Groundhog
ich kann mir das auch absolut nicht vorstellen, aber ich find nüscht. und ja, ich war auch bei einem "uhrmacher" (sorry für die anführungszeichen, aber wenn ich die uhr mit nem schraubendreher öffne, dann ist das laie, aber jemand der "uhrmacher" draussen dranschreibt, der hat das nicht zu dürfen! war aber nicht meine...), aber der wusste auch nix... denn bevor ich selber gebastelt habe, dachte ich halt: trag sie mal in ein geschäft und lass dir die anderen gleich mit runterkratzen...

tja, der meinte nur: russisches werk... das bekommt man nicht raus, da muss man sich vom ziffernblatt aus vorarbeiten... soll ich?

ich hab dankend verzichtet!

vielleicht kann ja mal jemand mit ahnung versuchen zu ergründen, wie die welle entfernt werden kann?



inTime schrieb:
Kratzer muss ja nicht sein...

War jetzt auch eben beim Uhrmacher. Als ich dann nur von hinten irgendwas mit ".....Batterie...." hörte, bekam ich leichte Zweifel. Aber nach 15min war sie fertig und ich konnte sie mir noch ein wenig enger stellen lassen. Ein Glied wollte ich raushaben und das sollte 6,50€ kosten. :lol2:

Aber gut, nun ist sie wieder angnehm tragbar! Ich kaufe mir aber trotzdem eine neue.. Oder mehr..

EDIT: Ach ja, es hatte sich eine Schraube gelöst.
batterie?
hat er über deie uhr geredet, oder war da hinten noch ein lehrling in der werkstatt?
 
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inTime

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tanakin schrieb:
batterie?
hat er über deie uhr geredet, oder war da hinten noch ein lehrling in der werkstatt?
Nee, ich hatte die bei einer Frau an der Kasse abgegeben und gesagt "Läuft bestens, aber irgendetwas klackert da drin", dann ist sie nach hinten zu einem älteren Herren gegangen und der hat sie dann irgendwas mit Batterie gefragt.

EDIT: Es ging definitiv um die Uhr.
 
RiGa

RiGa

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inTime schrieb:
... einer Frau an der Kasse abgegeben ... dann ist sie nach hinten zu einem älteren Herren gegangen und der hat sie dann irgendwas mit Batterie gefragt.
Wirst Dich verhört haben: Es handelte sich dabei nicht um Deine Uhr, sondern wohl eher um den Vibrator ... :wink:
 
Tourbi

Tourbi

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Das dürfte der Stift zum Entriegeln sein.
Vorsicht! Nicht zu tief eindrücken.



Gruß

Tourbi
 
Thema:

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