Uhrenbestimmung wie "Vintage" könnte diese Doxa sein?

Diskutiere wie "Vintage" könnte diese Doxa sein? im Vintage Uhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo allerseits, vor mittlerweile 20 Jahren habe ich eine alte Doxa auf dem Flohmarkt erstanden und nachdem mich vor einer Weile der...

koalalump

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Hallo allerseits,

vor mittlerweile 20 Jahren habe ich eine alte Doxa auf dem Flohmarkt erstanden und nachdem mich vor einer Weile der "Uhrenfimmel" wieder gepackt hat und ich mich hier angemeldet habe würde ich nun gerne herauszufinden versuchen, wie alt sie denn nun wirklich sein könnte. Das alte Stück tickt trotz dem Grünspan am Gehäuse wacker vor sich hin. Ich habe nicht wirklich herausfinden könnnen, in welches Jahrzehnt sie einzuordnen wäre und bin für jeden Hinweis dankbar.
 

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Tomcat1960

Gast
Toller Fund! Ich würde sie in den Zeitraum zwischen 1915 und 1925 einordnen. In dieser Zeit war die "Rote Zwölf" ein beliebtes Design-Element auf den emaillierten Zifferblättern. Auch das Werk scheint mir mit dem eigenständigen Ankerradkloben in die Zwanzigerjahre zu gehören.

Ganz sicher eine erhaltenswerte Zeitzeugin - meinen Glückwunsch dazu!

Viele Grüße
Tomcat
 

Badener

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Das Werk ist in der Classification Horlogère von 1936 verzeichnet. Ob es wirklich schon 20 Jahre vorher gebaut wurde? Möglich, aber auch schon damals hat jeder Hersteller alle paar Jahre Neuerungen herausgebracht. Einen eigenständigen Ankerradkloben würde ich jetzt aber nicht als typisches Designmerkmal einer bestimmten Zeitperiode sehen. Die rote Zwölf passt tatsächlich auch in die Zeit um 1915+.

Gruß
Badener
 
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koalalump

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Das Werk ist ja schon einmal ein toller Anfang, danke dafür! Von der Schriftart der Zahlen her hätte ich jetzt, ohne spezifisches Hintergrundwissen zu besitzen, auch eher auf die 20er Jahre getippt. Vielleicht findet sich ja noch ein früherer Hinweis auf das Werk. Warum hat man damals eigentlich den vorderen Deckel abnehmbar gemacht?
In diesem Post wird eine ganz ähnliche Uhr gezeigt:
https://uhrforum.de/wer-hat-hier-die-aelteste-armbanduhr-t6206-4#post988272
 
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batery_99

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Warum hat man damals eigentlich den vorderen Deckel abnehmbar gemacht?

https://uhrforum.de/wer-hat-hier-die-aelteste-armbanduhr-t6206-4#post988272
Das macht das entnehmen des Werkes einfacher, da es zur Glasseite entnommen wird, nachdem Die Werkhalteschrauben entfernt sind. Ist einfacher, als erst das Glas abnehmen zu müssen ;-)
Oder ist wie bei wenigen älteren Uhren die Zeitverstellung über die Krone nicht möglich, sondern muss direkt am Zeigerspiel erfolgen?
Schöne alte Uhr übrigens:super:
Grüße
Marco
 
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MaJoLa

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Glückwunsch zu dieser schönen DOXA. So etwas hab ich noch nie auf nem Fl.Markt gefunden.

Der Stil dieser Uhren war noch bis nach 1935 verbreitet. Mit der roten "12" würde ich aber auch eher auf einen früheren Zeitraum einordnen. Das Werk spricht meiner Ansicht nach schon eher die 30er Jahre an, mit Sicherheit aber nicht die Zeit des WK I. Ich tippe auf einen Zeitraum zwischen 1926 u. 1932.

Sollte das Glas aus Mineralglas sein oder gar aus Celluloid ist sie sicher nicht nach 1934 gebaut worden. Die meisten Gläser dürften aber wohl nicht mehr orginal sein.

THIEL 1936:
13935154zx.jpg





ARBO um 1934. (Gehäuse gehört nicht zur Uhr. Das Original ist ein Kissen)
13935242fu.jpg




Im großen und ganzen sind wir uns also hinsichtlich des Alters alle einig und Du bist zu Ostern ein wenig klüger;-)

Schöne Feiertage
Gruß
MARKUS
 
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koalalump

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Danke für die vielen Informationen! Das Glas ist sicherlich nicht mehr original, es ist so dermaßen kratzerfrei, das wäre ein wahres Wunder. Auf dem Zifferblatt waren damals, als ich die Uhr erstanden habe, auch noch unordentliche Reste von Leuchtmasse im inneren Bereich der Ziffern. Das waren aber wirklich nur noch Flecken, daher mussten die dann auch ganz gehen. ;-)

Frohe Ostern!
 
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