Wie reagieren eure Freunde und Kollegen auf eine offensichtliche Luxusuhr?

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Marco Wichman

Marco Wichman

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Hi,bin seit langem Fan von Uhren.Nun ist es natürlich nötig zunächst einmal das Geld zu verdienen, sich einen entsprechenden Luxus leisten zu können.
Wie reagieren eure Freunde etc. auf eure Schmuckstücke am Arm...
Ich persönlich habe täglich Kundenkontakt und eine klassische Rolex geht bei mir leider nicht.....
Selbst mit meiner Tudor wurde ich angesprochen...nicht immer respektvoll....
Im Freundeskreis ist es in Ordnung...Bin früher immer Motorrad gefahren und mein Argument ist immer : Dein "Wert"steht in der Garage ich hab's am Arm....
Da sagt auch keiner etwas....
Derzeit trage ich täglich meine Breitling SuperoceanII,44mm
Protze damit aber auch nicht.....
ICH mag es halt....
Würde mich freuen von vesch. Branchen und Erfahrungen zu hören....
 
Polar23

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Jemanden negativ auf eine Uhr anzusprechen zeugt für mich von sehr schlechtem Benehmen. Wenn das irgendwo gehäuft vorkommt würde ich versuchen mein Umfeld zu wechseln.
Beruflich geht das natürlich nicht so leicht, ist klar. Da sollte man meiner Meinung nach mit Augenmaß agieren. Wenn man weiß das eine teure Uhr ein unpassendes Statement darstellen kann, trägt man an dem Tag halt was anderes und freut sich auf den Feierabend ;-)

Meine persönliche Erfahrungen ist das es schon manchmal zu "Lästereien" kommt nach dem Motto: "Herr xx der Schnösel sitzt mit seiner fetten Rolex im Meeting und hat keine Ahnung " das passiert aber immer nur wenn die Person wegen anderen Dingen in Mißkredit steht. Da picken sich die Leute halt ein Merkmal raus und tratschen drüber. Sollte man nicht so ernst nehmen.
 
TomS2

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Ich bin sicher, die erste teure Uhr wurde in meinem Freundeskreis bemerkt - ob als teure bzw. offensichtliche Luxusuhr kann ich nicht sagen. Angesprochen wurde ich darauf nicht. Generell können Leute, die sich nicht dafür interessieren, die Preiskategorien kaum einschätzen. Dass wir nun nicht gerade am Hungertuch nagen ist im Freundeskreis bekannt - also was soll’s?

M.E. ist es aber auch keine offensichtliche Luxusuhr.
 
P0rtal

P0rtal

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Ich bin derzeit Student. Die Meisten kennen Omega nicht mal in meinem Freundeskreis. Bei den Jungen Leuten hört es meist bei Rolex oder Bteitling auf. Ich habe zuvor mit viel Kundenkontakt in der Software Branche gearbeitet. Einige hatten Luxusuhren am Arm aber das Gespräch viel nie auf die Uhr. Könnte mir so ein Gespräch auch schlecht vorstellen. Man merkt schon ab und zu so ein schielen auf die Seamaster oder Speedmaster aber das ist dann ja eher ein stilles Kompliment und sollte einem ja nicht unangenehm sein.
VG
Max
 
Belluna

Belluna

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@Marco Wichman

Wenn ich Deinen Beitrag mal so wirken lasse, dann kann ich nur sagen: Es lässt die Vermutung zu, dass Dir Deine eigene Wirkung auf andere wichtiger ist, als alles andere. Du schreibst, Du protzt aber auch nicht, doch das klingt einfach nicht glaubwürdig. :prost:
 
viertelelf

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Wie reagieren eure Freunde etc. auf eure Schmuckstücke am Arm...
Ich persönlich habe täglich Kundenkontakt und eine klassische Rolex geht bei mir leider nicht.....
Natürlich geht das, es sei denn es ist nicht glaubwürdig. Wenn du als Einzelhandelskaufmann bei Lidl an der Kasse sitzt nimmt dir keiner die Echtheit der Patek ab, selbst wenn sie es sein sollte.
Wenn du als angesehener Spezialist mit Kunden kommunizierst ist eine Rolex genau in Ordnung wie die 100.000 EUR-Limousine in der Kundentiefgarage.
 
P0rtal

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Natürlich geht das, es sei denn es ist nicht glaubwürdig. Wenn du als Einzelhandelskaufmann bei Lidl an der Kasse sitzt nimmt dir keiner die Echtheit der Patek ab, selbst wenn sie es sein sollte.
Wenn du als angesehener Spezialist mit Kunden kommunizierst ist eine Rolex genau in Ordnung wie die 100.000 EUR-Limousine in der Kundentiefgarage.
Ja ich würde auch sagen Rolex geht immer. Aber wenn du nicht öfters darauf angesprochen werden möchtest wäre das nicht die Marke meiner Wahl. Es ist nun mal die Marke die jeder kennt egal aus welcher schicht. Wenn du z.B. dein Geld damit verdienst Personal einzusparen wäre eine Rolex meiner Meinung nach nicht optimal. Eine Breitling in 44mm ist zwar auffällig aber zwischen der Signalwirkung von Rolex und Breitling sehe ich schon noch einen Unterschied ohne das jetzt zu bewerten.
 
Marv

Marv

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Ist auch eine Altersgeschichte - ein Jungschnösel mit Protzuhr ist automatisch "von Papa gesponsert" und unten durch, bei älteren Menschen glaubt man, dass sie es sich selber gekauft haben und hat daher kaum ein Problem damit. Oftmals spielt auch das Material eine Rolle - ich erinnere mich noch mit einem Grinsen daran, wie ich damals beim Polterabend eines sehr alten Freundes von ihm auf meine DayDate mit Borke und Diamantzifferblatt mit den Worten "Alter, wer von uns ist der Zuhälter - Du oder ich?" angesprochen wurde...

Am Ende des Tages kommt es aus meiner Sicht darauf an, dass das komplette Bild passt - ich habe nun schon seit vielen Jahren die U1 für mich als Daily Rocker entdeckt (für viele hier eh eher eine Billiguhr) und werde interessanterweise mehr auf die als irgendwelche wirklich teure Uhren angesprochen. Da kommt dann auch eher ein "na, die passt wenigstens mal an Dein Handgelenk..:"

Im allgemeinen wird die Thematik aber eh überschätzt - 99 % der Uhren, die hier als "teuer" bekannt sind, würde ein Normalo nicht von einer ESPRIT oder sonstigem Modeschund unterschieden können...
 
H

higginsd

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Ich arbeite seit über 30 Jahren in der IT Beratung und wurde noch nie negativ auf eine Uhr angesprochen. Mir ist das auch völlig egal, denn ich trage auch in Meetings meine IWCs.

Die meisten Menschen am Tisch erkennen dies nicht und verstehen nichts von Uhren. Vereinzelt sieht man schon mal eine der üblichen Rolex, ganz selten mal eine Patek, bei einem Gegenüber.

Eine Kollegin hat mal eine IWC Big Pilot erkannt, das aber auch nur, weil ihr Mann Investmentbanker ist und ebenfalls Uhrenfan.

Würde mich jemand negativ auf meine Uhr ansprechen, dann bekäme er eine Antwort in Richtung "ich bin zwar teuer, aber den Preis wert - und wofür ich mein Geld ausgebe, ist meine Sache".

Vielleicht bucht mich derjenige dann nicht mehr. Das ist dann auch besser so, denn ein Kunde, der so denkt, ist kein Kunde für eine gute und lange Zusammenarbeit.

Aktuell haben der ein oder andere Kollege, der ungefähr den Wert meiner Uhren einschätzen kann, nur ein lächelndes Kopfschütteln übrig, denn sie stehen auf Smartwatches von Apple oder FitBit. Das sind übrigens auch die, die Uber und Car-Sharing zelebrieren. Würde in mein Leben so gar nicht passen - aber wir akzeptieren unsere Auffassungen gegenseitig.
 
AlexKFN

AlexKFN

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Ich arbeite in der Software Branche und ich hatte noch nie Probleme mit einer Luxusuhr im Büro oder bei Kundenterminen.
Wenn ein Kommentar kommt dann meistens „schöne Uhr“. Ein Arbeitskollege meinte einmal das er nie so viel Geld für eine Uhr ausgeben würde aber damit muss man leben.
Wir haben 2 Kollegen im Büro die je ca. 10 Fahrräder á 3-5000€ im Keller haben ... jeder hat andere Hobbys wie es so schön heißt.

Mir persönlich ist egal was andere über meine Uhren denken, da ich sie zum persönlichen Vergnügen trage :)
Und ich passe auch etwas auf wann ich welche Uhr trage... Ein offensichtliches Vollgold-Modell würde ich nie im Büro tragen da es einfach zu sehr auffällt. Deswegen hat man ja auch schlichte Modelle in der Sammlung.
 
Marco Wichman

Marco Wichman

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Das ist der Punkt....Die Uhr ist nur für mich-Ich habe meine Freude daran-Ich liebe es, darauf zu schauen.....Und ganz beiläufig ist das Geld ja nicht weg...Eine gute Uhr lässt sich auch wieder verkaufen...Geldverschwendung ist was anderes....Will mich nicht soweit geißeln lassen, die Uhr gar nicht zu tragen...Ich trage Hemd und Sakko und da lässt sich so eine Uhr unauffällig tragen...Keiner fragt nach dem Preis von den Ohrringen meiner Frau(Bijou Brigitte oder Wempe)....wenn ich bei Veranstaltungen eine tolle Uhr am Arm sehe, spreche ich die Person drauf an...sind IMMER nette Gespräche...Eine gute Uhr wird nie zufällig gekauft.
 
Polar23

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Wenn man sich für Uhren interessiert ist es schon manchmal lustig mitzukriegen wie andere so denken.
Nach meiner Beobachtung:
Rolex und Breitling werden oft erkannt und für gewöhnlich im Wert brutal überschätzt (insbesondere Breitling).
Omega wird oft als "gute Uhr" erkannt, aber es scheint sich keiner Gedanken über den Wert zu machen.
IWC & JLC sind irgendwie als teure Uhren ein Begriff, werden aber nicht erkannt.
 
B1884

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Warte mal die erste Revision ab. Dann reden wir noch mal über Geldanlage und solche Auswüchse.

Eine Uhr ist immer eine Aussage. Aber wenn dein Umfeld negativ drauf reagiert, würde ich mir Gedanken übers Umfeld oder ggf übers eigene Handeln machen.

Jedenfalls trage ich, was und wie ich möchte. Und es kamen noch nie negative Kommentare.
 
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Fels

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Hallo,

unterschiedlich: Eine Gruppe kennt keine Uhrenmarken (außer Rolex:shock:) und registriert, das ich öfter andere Uhren am Handgelenk habe. Da kommt die Frage (bisher nur von Frauen) warum mehrere Uhren. Wird von mir beantwortet, mit dem Hinweis auf das Schmuckstück für Männer. Wird sofort verstanden. In einem Gespräch wurde der Wert von Uhren angeschnitten und meine Gesprächspartnerin gab zu erkennen Sie schätzte den Wert der Uhr mit 400 € ein. Wurde von mir nicht korrigiert.

Habe zur Zeit einen Kunden, der trägt in jedem Treffen eine andere Uhr (bisher: Lange&Söhne 1, Rolex GMT Vollgold Tigerauge, JLC, Rolex DeepSea). Der hat bemerkt der Gegenüber wechselt auch diue Uhren. Bei einem Treffen hatte ich meine Bronzeuhr (im Wert erheblich geringer) zum zweiten Mal um. Kunde "stürzt" auf mich zu. Darf ich die Uhr mal genauer sehen, ist mir beim letzten Treffen ins Auge gestochen. Tolle Patina, super Aussehen. ich glaube eine Bronzeuhr hole ich mir auch. Gegenseitiges Grinsen.

Dritter Fall, ebenfalls Kunden. Die bemerken meine Uhren auch und taxieren, sie fragen nicht. Da trägt der Chef Rolex Seadweller, Panerai und seine Mitarbeiter Omega Seamaster am Kautschukband. Mit einem Mitarbeiter habe ich dann gesprochen: Chef ist Uhren zugetan und "motiviert" seine engen Mitarbeiter zum Kauf einer Uhr. Nach Augenschein abgestuft.

Der Einzige der immer guckt bin ich. Manchmal frage ich zum Abschluß direkt nach der Uhr. Ist bisher nicht schräg angekommen. Bei den Uhren die interressant aussahen waren Ticker von 200 € bis fünfstellig.
Ich denke mein Schauen und Fragen wurde als Interesse an der Uhr angesehen und nicht als Einstufung des Trägers.

Die erste Gruppe ist bei Weiten die Größste, die zweite die Kleinste und charmanteste und die Dritte versuche ich zu ignorieren.

Fels
 
Radomega.

Radomega.

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Also ich kann mir sicher sein, von meinen wirklichen Freunden niemals einen blöden Kommentar zu meinen Uhren zu hören! Sonst wären es auch nicht mein Freunde. Entweder der Kommentar ist positiv oder man verkneift ihn sich.

Auch sonst habe ich bisher nur positive Kommentare gehört. Ich bin noch nie negativ auf eine Uhr angesprochen worden. Höchstens mit „die gestern hat mir besser gefallen“ was ich aber schon eher als positiv auffasse Bzw. Sachlich.

In einem beruflichen Umfeld, wo Neid herrscht oder ich mich Uhr und Kleidungstechnisch nach dem Kunden richten müsste wäre nichts für mich.
 
R. D. LeBay

R. D. LeBay

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Kein Mensch hat sich bis jetzt für meine Uhr interessiert.
Liegt vielleicht an Deinen Uhren… :D
Nein, nur ein Scherz! Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Seit inzwischen fast 50 Jahren trage ich Armbanduhren und darauf angesprochen wurde ich in der Zeit keine zehn Mal. Kein Mensch da draußen interessiert sich dafür. ;)
 
Ulmer-Schwabe

Ulmer-Schwabe

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Ich kann solche Diskussionen nicht verstehen. Die meisten Autos kosten zwischen 30.000 und 50.000 Euro. Wird man deswegen auf dem Parkplatz wegen des Wertes angesprochen? Viele besitzen ein Haus, oder eine Wohnung im Wert von 200.000 Euro und viel mehr. Warum sollte also jemand mit einer Uhr am Handgelenk im Wert von 10.000 Euro Gedanken darüber machen, dass man ihn für einen Protz hält? Außer er gibt sich so.
Mich hat erst einmal im Berufsleben einer wegen einer meiner Uhren angesprochen. Und das auch nur, weil wir uns öfters in Besprechung getroffen haben und er auch ein Uhren Liebhaber ist. Was mir auch aufgefallen war. Und dann kam es in einer Pause zu einer kleinen Unterhaltung. Und das nur positiv.
 
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