Wie die Damenuhr an das Handgelenk wanderte

Diskutiere Wie die Damenuhr an das Handgelenk wanderte im Damenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Als ich den tollen Thread von @Flohmarkthoffi las über die frühen Damenarmbanduhren (Frühe Damenuhren), dachte ich mir da hast Du doch bestimmt...
Ruebennase

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Als ich den tollen Thread von @Flohmarkthoffi las über die frühen Damenarmbanduhren (Frühe Damenuhren), dachte ich mir da hast Du doch bestimmt etwas zum her zeigen. Weit gefehlt :oops: so etwas befindet sich nicht in meiner Sammlung sondern nur ältere oder jüngere Uhren. Da kam mir mal Idee zusammen zu stellen, wie man sich beholfen hat, in der Anfangszeit. Ich meine die Zeit, als die Mode es unmöglich machte, die Uhren mit langer Kette in der Kleiderschärpe zu verstauen oder dort eine Chartelaine zu befestigen, da es die Schärpe schlicht und einfach nicht mehr gab. Uhren waren echte Luxusgüter und im Verhältnis zu teuer, um sich mal eben eine Neue zu kaufen oder sie in der Lade verstauben zu lassen. Was also tun? Die einfachste und pragmatischte Lösung war die sogenannte Kralle:

SAM_0243.JPG


Es muß viele gegeben haben, denn man findet sie heute noch vereinzelt auf den Flohmärkten. Leder und Vergoldung haben natürlich oft etwas gelitten und die Krallen sind gerne verbogen (s. rechts). Diese Krallen haben immer ein Mittelgelenk, so dass die Uhr eingespannt werden konnte. Das hält auch recht gut, aber ein Sicherheitskettchen ist grundsätzlich dabei um einen Verlust zu verhindern, falls die Uhr heraus rutscht.
Am Arm sah das dann natürlich mit geraden Krallen und in neu 8-) ungefähr so aus:
SAM_0239.JPG


Eine wie ich finde sehr pfiffige Lösung wurde in Amerika etabliert. Es gab Taschenuhrgehäuse mit einer integrierten Befestigung gegenüber des Pendanten. Diese Uhren konnten sowohl als Taschenuhr als auch am Arm getragen werden. Vereinzelt findet man auch dort nachträglich zugefügte Halterungen, aber zumeißt ist es ein orginales Gehäuse. Im Gegensatz zu Europa wurden dort Werke quasie nach DIN ( S Größensystem mit Negativaufzug) gebaut und Gehäuse oft zu den Werken getrennt verkauft bzw. Gehäuse nach Beschädigung oder Verschleiß ersetzt unter Weiterverwendung des teuren Uhrwerkes. Praktisch war es auch für die europäischen Uhrenhersteller, dass sie entsprechend der Größenvorgabe, nackte Werke nach Übersee verkaufen konnten. Das war notwendig, da zeitweilig auf komplette Uhren zur Protektion der eigenen Hersteller horrende Steuern anfielen, die auf Uhrenteile und Uhrwerke deutlich niedriger waren.
Hier ist eine Uhr mit europäischen Werk (1914) im zeitlich umgebauten amerikanischen Wadsworth "Zwitter" Gehäuse am Strap:

SAM_0215.JPG


Zum besseren Verständnis mal die Bestandteile:

SAM_0247.JPG


Rechts noch die "Rückseite" des Bandes mit den zwei Nupsies/Pollern, die in den Verschlß geklickt werden. Das Band selber ist normaler Weise ein Ripsband das ich hier provisrisch durch ein Satinband ersetzt habe. Ripsbänder gibt es zwar zahlreich, aber leider habe ich noch keines in passender Breite gefunden.

In Europa gab es keinerlei Übereinkunft über Gehäusegrößen und so wurden sehr viele Taschenuhren umgebaut durch Verkürzug des Pendants und Anbringen von Bügeln an die Seite. Hier mal ein Beispiel das seinen rechten Bügel verloren hat
SAM_0250.JPG


Damit es Sammler nicht so einfach haben und diese Uhren an ihrer "falschen" Ausrichtung der 12 entlarven, wurden tatsächlich einige frühe Armbanduren so gebaut wie Patente belegen. Es ist also schwierig genau zu wissen, was man vor sich hat. Dieses ist vermutlich eine "echte" Armbanduhr von 1909:

SAM_0217.JPG


Die Mehrzahl dieser Uhren sind in jedem Fall zeitgemäße Umbauten. ES dauerte auch noch eine Weile bis "echte" Gehäuse erfunden wurden mit geschwungenen Hörnern, wie wir sie heute kennen. Der einfache Bügel hielt sich noch lange und die Uhren wurden oft als "Unisex" verkauft. Hier eine typische Konstruktion um 1915 wobei das Blatt sicherlich die Herren ansprechen sollte (ehemals mit radioaktiver Lumina gefüllt)

SAM_0224.JPG


In konservativen Märkten war diese Form noch lange beliebt wie diese kleine Damenuhr mit Emailleblatt und gebläuten Zeigern aus den späten 1930'ern die in England verkauft wurde:

SAM_0234.JPG

Cool sind auch Kissenformen mit Bügeln, aber da hatte ich noch kein glückliches Händchen etwas gutes und finanzierbares zu finden.
Ich finde es immer schwierig diese Uhren genau zu zu ordnen und möchte Euch zum Abschluß noch eine Uhr zeigen, die beweist das diese Bügeluhren eine gewisse Zeitlosigkeit besitzen. Es handelt sich hiebei um eine Bügeluhr der 1960'er mit einem uralten Werk. Gut Werk, Blatt, planes Mineralglas und Gehäuse passen zeitlich nicht so prall zusammen, aber so etwas wurde als Reminizez verkauft wie ich einem Zenithkatalog entnehmen konnte. Allerdings habe ich keine Ahnung ob Zenith oder jemand anderes hier Hand angelegt hat und eine Bügeluhr modernisiert hat. Mir gefiel die Uhr einfach sehr und ich "mußte" sie haben :oops: :

SAM_0242.JPG


Ich hoffe dieser Ausflug hat Spaß bereitet
Grüße Rübe
 
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Flohmarkthoffi

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Tolle Uhren, manchmal denkt man, das sind Umbauten und es sind Originale Armbanduhren, erstes Indiz ist der glatte Boden, die umgebauten Umhängeuhren (Damenuhren) haben meistens eine verzierte Rückseite, zweites Indiz ist das nicht gedrehte Zifferblatt, da gab es ja einen Pendant mit Krone und der war bei der "12". drittes Indiz ist dann der abgesägte und verkürzte Pendant, dazu muss man aber die Krone abnehmen.
Warum werden nicht die tollen Zenith Werke gezeigt, mit Exzenter Feinregulierung?
 
Ruebennase

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@Flohmarkthoffi Du hast recht die Werke sind das Herz und der Grund meiner Sammelleidenschaft, aber hier wollte ich einfach eine Geschichte erzählen und wußte nicht, wie ich die Werksbilder unter bringe. Da es bis auf die rote Emailleuhr (Zylinderhemmung FHF 6 Steine oder so), alles tatsächlich Zenithuhren sind hier die Werkstypen:
106innenleben.jpg
Nicht Alle haben die Exenterregulage nach Roost aber die kleine Engländerin schon :-) und das Werk wird auch als echtes Armbanduhrwerk Kaliber 106 geführt.

Gunniegesamt.jpg

In der Gunnie steckt noch das alte Zenithkaliber :-) links eine Prospektaufnahme ein paar Jahre später um 1924 mit "richtiger" Ausrichtung.
Man sieht aber eindeutig, dass auch das Kaliber 106 mehr oder weniger ein Taschenuhrwerk ist wie hier das NVSI aus der Tulau-Umbauuhr beweist :-)
Tulawerk.jpg

Danke der Nachfrage :super:

Rübe
 
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Flohmarkthoffi

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Die 9 Karat Golduhr stammt aus England und da die schon sehr früh Armbanduhren hatten, könnte das eine originale Armbanduhr sein. Da haben die Deutschen noch geschlafen. Armbanduhren kamen hier etwas später auf, Ausnahme die erste Armbanduhr überhaupt, Girard Perregaux, für die Marine, wovon es angeblich nur einen Nachbau gibt.
Beim Rest bin ich mir ziemlich sicher, das das Umbauten sind, bis auf die Goldfarbene mit den beweglichen Bandanstössen, die dürfte eventuell auch original sein..
 
Ruebennase

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Gebrauchsmusterschutz.jpg

Hier ist ein Gebrauchsmusterschutz von 1910. Interessant die Ausrichtung des "vue de Face". Bei der Gunnie bin ich mir tatsächlich unsicher, da die Krone auf einem Röhrchen sitzt, dass nicht dem gekürzten Pedant einer Taschenuhr im identischen Gehäuse entspricht. Die Engländerin ist viel später und sicherlich orginal so. Die Nickeluhr ist auch aus England und nicht verdreht im Zenith gepunzten durchnumerierten Gehäuse. Das ist zu 100% kein Umbau :

SAM_0252.JPG

Das Andere sind eindeutig Taschenuhren bis auf das merkwürdige Mixprodukt der 1960'er.

Grüße Rübe
 
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Flohmarkthoffi

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Das sehe ich auch so, aber welche ist das Mixprodukt der 1960er?
 
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Flohmarkthoffi

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Eine wie ich finde sehr pfiffige Lösung wurde in Amerika etabliert
Auch ich habe so eine, von einer unbekannten Firma, gebaut zwischen 1925 und 1930, hat schon keinen Staubdeckel mehr und eine der ersten Exzenter Feinregulierungen, die ich kenne. Ist schon ziemlich Dunkel draussen, die Belichtungszeiten sind schon lang, deshalb sind die Fotos etwas unscharf. Gekauft mit dem originalem Ribsband.
 

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Sehr schön 👍.Bei mir war das Rippsband leider versteift und angebroeselt. Das merkwürdige Teil aus den 1960'ern oder 1970'ern mit letzter Bearbeitung ist die unterste Uhr.

Grüße Rübe
 
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Flohmarkthoffi

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Die Uhrenkrallen gibt es in verschiedensten Materialien, meine ist Double, etwas abgearbeitet, eingelegt eine Damentaschenuhr, anonym mit Ankerwerk und 15 Steinen, das war für Damentaschenuhren schon eine bessere Ausführung, meistens gab es nur Zylinderhemmung, wie die zweite goldene (ohne Punzen) originale Damenuhr beweist, Armband ist nur Double. Uhr ist Anfang 20er Jahre, typisch ist der nicht mit dem Zifferblatt einhergehende Gehäuseausschnitt, da haben sich die Designer noch ausgetobt. Häufig waren auch Lederkapseln, leider gibt es die kaum mit aus der Zeit stammenden Taschenuhren, meine Kapsel habe ich mit einer Hampden (Damen) Taschen-oder Umhängeuhr versehen. Man findet die Kapseln meistens ohne Uhr.
 

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Die Lederkapseln habe ich vergessen 😒, wobei die glaube ich oft eher von Männern,aber schon mit Damenuhr, getragen wurden. Die von den Frauen eingeleitete Armbanduhrmode war sowieso ein Seegen für die Uhrenindustrie. Viele hatten noch Savonnettendamenwerke auf Halde, die nun auch an Herren verkauft werden konnten. Aegler z.B. die auf hochwertige Damenuhren spezialisiert waren, wurden mit Wilsdorf als Partner in den 1920 auf einmal ein wichtiger Player am Markt.
So etwas wie die Doublekapsel habe ich noch nie gesehen. Sehr cool . Wurde da das Uhrwerk hinein gelegt? Für eine Uhr erscheint mir das zu klein. In jedem Fall eine Übergangsuhr ! Toller Fund.

Danke für das Zeigen und die Ergänzung
Grüße Rübe
 
pallasquarz

pallasquarz

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Hallo Silke, allerbesten Dank für diese informative und schön bebilderte Abhandlung :super:
Zufällig erinnnere ich mich an ein Bild von einer Dame mit so einer Uhr in Lederkapsel
Armbanduhren auf historischen Fotos
Grüsse Christoph

PS Da auf dem Bild 2 Zeitmesser zu sehen sind, scheint das zu belegen, daß Frauen sogar besser multitaskingfähig sind als Männer :D
 
pallasquarz

pallasquarz

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Hallo nochmals, die hier sind noch viel schöner :D
Armbanduhren auf historischen Fotos

Aber im Ernst: leider sind im Vergleich nur wenige Aufnahmen von Damen zu finden, die Uhren tragen; wenn man Lust hat, sich alle Bilder anzusehen bekommt man einen schönen Überblick über die sich über die Jahrzehnte wandelnde Uhrenmode
 
Ruebennase

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Schöne Aufnahmen auch wenn ich die in die späteren 1920'er einordnen möchte und die Uhren schon als 'echte' ausgewachsene Damenuhren mit Hörnern bezeichnen würde.

Grüße Rübe
 
pallasquarz

pallasquarz

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Hallo nochmals, ich will Dein Thema nicht überstrapazieren, aber ev kannst Du mir helfen und es passt hier auch?
Ich hatte einmal folgende sehr alte silberne DAU in einem Konvolut

DAU_alt_ZB.jpg

DAU_alt_Werk.jpg
Leider hat das Emaille ZB schon einiges abbekommen und der Stundenzeiger ist leider abgebrochen. Die Uhr funktioniet soweit. Ist das Werk identifizierbar? An der Uhr ist noch das wohl originale leider arg abgenutzte Band mit einer Gleitschließe.
Vielen Dank vorab Christoph
 
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Ruebennase

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Puha- ich und Kaliber die nicht von Zenith sind, das ist keine gute Idee. Das FEF100 und folgende sieht dem Kaliber sehr ähnlich. In jedem Fall ist es aus der Schweiz. Die Uhr selber lässt mich rätseln. Das Blatt sieht aus um 1910/15. Der kleine Indexkreis lässt vermuten, dass dort eine Lünette/ein Glasring war. Ich halte die Uhr für einen Umbau, was natürlich typisch für die Zeit und kein moderner Bastelwastel ist. Das Band sollte aus den 1930'ern sein vermute ich. Das werden Armbanduhr Sammler besser wissen.

Grüße Rübe
 
Goldstadtjung

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Hallo @Ruebennase,

hier habe auch ein eher selten anzutreffendes Uhrenband. Ich sehe so etwas zum ersten Male. Signiert mit „Kerrafix „
Kannst Du mir eventuell mehr über den Hersteller oder das Patent sagen?
Hier die Bilder dazu.

Mit freundlichen Grüßen
 

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@Goldstadtjung Cooler Verschluß den ich so auch noch niemals gesehen habe. Leider hat sich der praktische Verschluß sich wohl nicht durchgesetzt, dass sich die Patentnummer über einfache Umwege finden läßt. Depatisnet kennt den Patentanmelder Kerrafix nicht und ich habe den Inhaber der Firma auch nicht gefunden.
Die Uhr selber würde ich in die späten 1920'er eher 1930'er ein ordnen. In den 30'ern waren diese Kordelarmbänder extrem häufig und sind auch noch bei Schmuckuhren Jahrzehnte später zu finden. WEißt Du etwas über das Werk?
Grüße Rübe
 
DRGM

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Cooler Verschluß den ich so auch noch niemals gesehen habe. Leider hat sich der praktische Verschluß sich wohl nicht durchgesetzt, dass sich die Patentnummer über einfache Umwege finden läßt. Depatisnet kennt den Patentanmelder Kerrafix nicht und ich habe den Inhaber der Firma auch nicht gefunden.
Hallo Rübe,

meine Recherche ergab ebenfalls null Treffer. Ich gehe davon aus, dass „Kerrafix“ nur eine Marke, aber keine Firmenbezeichnung war. Da dort „Ein Kernband“ draufsteht, vermute ich, dass eine Firma Kern dahinterstecken könnte. Was allerdings auch nichts brachte, ebensowenig eine Recherche über die IPC. Nun ja, es steht halt „DPa“ drauf, was „Deutsches Patent angemeldet“ bedeutet. Die Verbindlichkeit von DPa ist gut mit „spätere Heirat nicht ausgeschlossen“ zu vergleichen…. sprich: keine Ahnung, ob tatsächlich mal ein Patent erteilt wurde. Wohl eher nicht, vielleicht dann ein Gebrauchsmuster, das aber (wenn vor 1933 angemeldet) nicht mehr existent ist.


Davon abgesehen: einen wunderschönen und höchst interessanten Artikel hast Du da geschrieben! Ganz große Klasse! Nur eine Winzigkeit: bei dem Muster Nr. 18194 handelt es sich nicht um einen „Gebrauchsmusterschutz“, sondern um ein Muster nach Schweizer Recht. Was unserem Geschmacksmuster entspricht (heutzutage: Design), also etwas, das ausschließlich auf das Auge wirkt, aber nicht durch technische Einzelheiten besticht.
 
Thema:

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