Wie alt wart ihr beim Kauf eurer ersten Luxusuhr?

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Uhrang-Titan

Uhrang-Titan

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Da die Grenze 1500€ ist: Mit 24 Jahren einen gebrauchten Omega SMP Chronographen am Stahlband. War mir aber leider auf Dauer zu schwer. Allerdings eine herrliche Uhr.

Der Preis den ich für Uhren ausgegeben habe ist schon davor fast bei jeder neuen Uhr stetig gestiegen und von da aus auch noch gelegentlich.
 
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Pieb

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Ich glaube mit 31 (müsste dann 2017 gewesen sein) eine Breitling Superocean 17340 für 1.600,- €.
Davor nur günstige Uhren bis ca. 300,- €.
Seitdem sind die Uhren auch bei mir immer teurer geworden :D
 
Kemp

Kemp

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Interessant finde ich auch wie man am Anfang mit einer teuren Uhr umgeht, meine Nomos war mir recht heilig. Bei der Ablage im Schrank vom Fitnessstudio hatte ich anfangs ein ungutes Gefühl etc., beim Kauf der BB ETA dann ein schlechtes Gewissen da noch teurer. Mittlerweile bin ich da absolut entspannt was das ganze angeht :-)
 
herrschneider

herrschneider

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Ich wäre mit Dir gelaufen. Die Kollgen wundern sich dann wenn ne Uhr im hohen 4 Stelligen Bereich am Arm ist. Wir wundern uns wo deren Geld für jede Menge Kleinigkeiten hingeht.
Muss aber jeder selbst wissen....

Wenn das Gespräch auf Uhrenpreise kommt, weise ich gerne darauf hin, dass wir seit über zehn Jahren auf ein Auto verzichten. Und wenn man gemeinsam mit dem Gegenüber dann kurz durchrechnet, was ihn sein Auto so kostet, mit Wertverlust, Steuern, Versicherung, Wartung, Reparaturen, Verbrauch und Zubehör, und dass man sich für die Summe, die da zusammenkommt, jährlich eine Rolex kaufen könnte, ist das Staunen meist groß. Den Wenigsten ist bewusst, wieviel Geld sie da für ihre Bequemlichkeit in die Luft blasen.

Was im Übrigen völlig okay ist. Jeder wie er will. Aber zur Einordnung und als Augenöffner sind solche Gegenüberstellungen manchmal ganz hilfreich.
 
Alexander79

Alexander79

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Was im Übrigen völlig okay ist. Jeder wie er will.
Genau jeder soll sein Geld rausfeuern wofür er will. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Man muss sich aber nicht ungläubig angucken lassen wegen seiner Uhr, wenn das Gegenüber alle 2 Jahre neuen TV, Handy und sonst was braucht.

Nebenbei weiß ich wer zu 99 Prozent in 10 Jahren den wertvollen Gegenstand hat (ja auch die meisten Uhren verlieren an Wert, aber nicht vergleichbar mit KfZ, Technik etc)
 
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tiktaktobi78

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Teure Uhren, vor allem von bestimmten Herstellern, aktiviert eben bei vielen Menschen das Vorurteils- bzw Denkschablonenzentrum im Kopf. Das ist auch bei anderen Hobbys (zb golfen oder Tennis spielen oder auch beim Thema Sportwagen) der Fall. Letztendlich reicht es eben, aufzuzeigen, dass viele Menschen, die mit irgendwelchen spöttischen Kommentaren kommen, oftmals selbst ihr Spielgeld woanders platzieren, seis in Alkohol, Zigaretten, Technikkram (ein Freund von mir treibt einen irren Aufwand mit Unterhaltungselektronik) oder anderen lastern. Es ist definitiv in Ordnung, auf sein Hobby zu sparen, aber auf einen schönen Urlaub oder gutes Essen würde ich niemals für eine Uhr verzichten wollen (bei mir kommt erschwerend hinzu, dass ich alle Klischees erfülle: ein sportliches Auto ist mein zweites Laster, der Frau zuliebe habe ich auch angefangen zu golfen... Da muß man manchmal mit einem normalen Gehalt Prioritäten setzen), da greif ich lieber in ein tieferes Regal oder kaufe gebraucht, letztendlich sind Uhren teure gimmicks, die man eigentlich nicht braucht: mir käme nie in den Sinn, mein Leben für den Kauf meiner Traumuhren (und die gibt es weiß Gott) einzuschränken...
 
Alexander Doná

Alexander Doná

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Wenn ich so die Beiträge durchlese glaub ich mir einbilden zu können es gibt 2 phasen in denen man potenzielles Opfer für den ersten Luxusuhren kauf wir.... Einmal zwischen 20 und 30 (vermutlich nach einer ausbildung, studium etc.) und zwischen 40 und 50 ( vermutlich nach einer Beförderung oder eines anderen beruflichen Meilensteins) 🤘
 
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Northumberland

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"Souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wenig braucht" (Paech, 2012).

Insofern hoffe ich, dass spätestens ab Beginn der zweiten Phase die Weisheit obsiegt und der Konsumwahn aufhört.

Wenn ich auf meine kürzlich stark geschrumpfte Uhrensammlung (3 Stück) schaue, Gesamtwert max. 2k, hoffe ich, auf dem Pfad der Erleuchtung zu sein, trotz Beförderung ;-)
 
MiMü

MiMü

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Servus,

mit 37 habe ich mir eine neue Rolex GMT Master II gegönnt. Vor nicht mal 10 Jahren gab es die beim seriösen Grauhändler noch mit sehr ordentlichem Rabatt gleich zum mitnehmen.

Das ist meine erste und vermutlich auch letzte „Luxus-Uhr“. Ich freue mich zwar sehr, dass ich sie habe. An den Arm kommt aber dennoch meistens eine G-Shock oder Apple Watch. Die tragen sich unbeschwerter.

Bei einer Sinn U1 könnte ich allerdings schwach werden…

Grüße
Michael
 
Eskala75

Eskala75

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Da muß man manchmal mit einem normalen Gehalt Prioritäten setzen), da greif ich lieber in ein tieferes Regal oder kaufe gebraucht, letztendlich sind Uhren teure gimmicks, die man eigentlich nicht braucht: mir käme nie in den Sinn, mein Leben für den Kauf meiner Traumuhren (und die gibt es weiß Gott) einzuschränken...

Da die Wenigsten hier Multi-Millionäre sein dürften, gehört es immer dazu sich irgendwie einzuschränken.

Wobei das eigentlich falsch ausgedrückt ist.
Man muss eher abwägen was man haben/machen möchte und entsprechend Prioritäten setzen.
Sicherlich hab ich mich für meine Traumuhr und damals mit 24 für meine erste Luxusuhr (Rolex Explorer) eingeschränkt.

Obs allerdings schlimm oder eine wirklich Einschränkung war den Urlaub mit der Liebsten bei einem unvergesslich schönen Städtetrip nach Prag zu verbringen statt im 5 Sterne Hotel auf den Malediven sei mal dahingestellt.
Tatsache ist, als Normalo geht zwar vieles aber eben nicht alles (gleichzeitig).
Sogesehen schränkt man sich immer irgendwo ein. Wie jeder seine Prioritäten setzt ist höchst individuell.
 
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tiktaktobi78

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Da die Wenigsten hier Multi-Millionäre sein dürften, gehört es immer dazu sich irgendwie einzuschränken.

Wobei das eigentlich falsch ausgedrückt ist.
Man muss eher abwägen was man haben/machen möchte und entsprechend Prioritäten setzen.
Sicherlich hab ich mich für meine Traumuhr und damals mit 24 für meine erste Luxusuhr (Rolex Explorer) eingeschränkt.

Obs allerdings schlimm oder eine wirklich Einschränkung war den Urlaub mit der Liebsten bei einem unvergesslich schönen Städtetrip nach Prag zu verbringen statt im 5 Sterne Hotel auf den Malediven sei mal dahingestellt.
Tatsache ist, als Normalo geht zwar vieles aber eben nicht alles (gleichzeitig).
Sogesehen schränkt man sich immer irgendwo ein. Wie jeder seine Prioritäten setzt ist höchst individuell.
Das ist ja alles gut, geht aber nicht so weit, wie ich es meine: den Urlaub einmal an eine andere destination zu verschieben heißt nicht, sich einzuschränken: auf Urlaub oder Essen gehen für längere Zeit kpl zu verzichten, bloß um eine bestimmte Uhr am Handgelenk zu haben, käme mir eben nicht in den Sinn, wenn ich in der Situation wäre. Oftmals ist es eben für Otto normalverbraucher auch in vielerlei Hinsicht ein abwägen: die meisten hier werden sicherlich (wie ich auch) andere Hobbys als Baustellen haben, die auch Geld verschlingen und selbst wenn für Uhren ordentlich Spielgeld vorhanden ist, bleibt für die meisten die Entscheidung: geh ich auf eine umfassende, größere Sammlung oder auf wenige hochpreisige Exemplare. Ich für mich kann eben sagen, daß ich für eine Uhr nicht auf einen schönen Urlaub oder auf das Essen gehen am Wochenende genauso wenig verzichten möchte, wie auf meine anderen Hobbys, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden, bei bestimmten Uhren kommt eben auch bei mir noch die Abwägung hinzu, ob man jeden Hype mit seinem hart verdienten Geld befeuern oder unterstützen will... Aber auch das ist Geschmackssache und sollte die individuelle Entscheidung eines jeden sein, ich verurteile jedenfalls niemanden: keine Entscheidung ist so individuell und privat, wie die der Gestaltung des Hobbys
 
H

Halvar1000

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Zum 50er: Eine Breitling Windrider Stahl/Gold mit Lederband schwarz, geraucht/revidiert um 1800.- Euro, habe ich natürlich noch und liebe sie!
Übrigens habt ihr recht: Luxus ist relativ und für jeden/e individuell ...

LG H.
 
R

Raklas

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Wenn ich so die Beiträge durchlese glaub ich mir einbilden zu können es gibt 2 phasen in denen man potenzielles Opfer für den ersten Luxusuhren kauf wir.... Einmal zwischen 20 und 30 (vermutlich nach einer ausbildung, studium etc.) und zwischen 40 und 50 ( vermutlich nach einer Beförderung oder eines anderen beruflichen Meilensteins) 🤘
Ich passe nicht ganz in deine Annahme,
Bin Anfang 30, Studium ist 8 Jahre her, bin in einer leitenden, ganz gut bezahlten Stelle, hatte aber keinen besonderen Anlass, außer dass es finanziell in dem Moment gut reingepasst hat.

Ich hatte plötzlich den Wunsch meine 4 Fossil-Uhren in eine "Erwachsenen" Sammlung zu verwandeln, mich lang schlau gemacht und nach 1 Jahr Recherche und überlegen vor 1,5 Wochen endlich bei Nomos zugelangt.

Ich muss aber ganz ehrlich gestehen, dass es bei mir ein Mix aus Liebe zur Uhrmacherkunst und dem besonderen Hintergrund der jeweiligen Marke und Uhr, aber unsympathischer Weise auch so etwas wie "Erfolg zeigen" oder "Zu einem besonderen Kreis von Leuten zu gehören" ist. Auch wenn ichs mir selbst nicht so gern eingestehe.

Zieht sich bei mir ein bisschen durchs Leben - sowas wie ne vollmechanische Siebträger-Espressomaschine aus ner Manufaktur in Barcelona und sowas, womit meist nur Kenner was anfangen können.

Aber Einschränken würd ich mich nie für sowas. Reisen hatte bis vor Covid Prio 1 auf der hohen Kante und Essen gehen auch. Glaube am Ende sind Erlebnisse mehr Wert als Dinge.
 
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Pieb

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Die Dinge die du nennst sind, wie du selbst sagst, nur was für Kenner, somit hauptsächlich für dich. Uhren gehören da ganz klar dazu.
Sich selbst etwas zu gönnen, auch gerade wenn man stolz auf seine Leistung ist, oder auch etwas zelebrieren möchte, ist absolut toll!
Mache ich genauso 8-)
 
finnkah

finnkah

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Ziel ist es mit 20 noch die erste Luxusuhr zu kaufen, mit dem Ziel eine Exit-Uhr zu sein. Es soll eine Explorer 124270 sein, muss nur noch die schwerste Hürde, die Liste überwunden werden :face:
 
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seifertinho

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aber unsympathischer Weise auch so etwas wie "Erfolg zeigen" oder "Zu einem besonderen Kreis von Leuten zu gehören" ist. Auch wenn ichs mir selbst nicht so gern eingestehe.

Zieht sich bei mir ein bisschen durchs Leben - sowas wie ne vollmechanische Siebträger-Espressomaschine aus ner Manufaktur in Barcelona und sowas, womit meist nur Kenner was anfangen können.
Sehr sympathisches Eingeständnis und brilliant beschrieben: es geht oftmals nicht nur darum, Erfolg zu zeigen, sondern in vielen Bereichen auch zu demonstrieren, dass man in der Lage ist, die "richtigen, echten, ikonischen" Produkte zu kennen. In meinem Fall ist das ne Filterkaffeemaschine der Marke Mokkamaster. Hab mal gelesen, dass immer mehr Menschen selbst einfache Artikel sorgfältig kuratieren.

Positiv ausgedrückt hat das vielleicht etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Die Dinge sollen bleiben.
 
superlukiman

superlukiman

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Mit 25, damals ein Jahr nach dem Studium gearbeitet und die erste Jahresprämie dazu genutzt.
wurde eine Rolex GMT Master 2 zu knackigen 5750 Euro. Das waren noch Zeiten.
Die Uhr wird bei mir bleiben bis ich die an meine Tochter/Enkel vererbe.
 
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