Wie alt ist diese Uhr und wer hat sie gebaut?

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dreiwirbel

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:shock: schade, dass Du gerade mein Hoffnung zerstört hast. Ich wollte @dreiwirbel zu diesem Preis schnell mal ne Jahresuhr, möglichst Haller, zu Reparatur zukommen lassen... Wieder nischt!:motz:Natürlich inklusive 1/2 Jahr Garantie und Ersatzteil
Ich hab mir diese Haller grade mal angesehen, ich finde diese Industrieuhren scheußlich, ich würde da nix dran reparieren, die kosten nix im Ankauf aber bringen auch nix im Verkauf. Nur der, der die Reparatur ausführt verdient
 
Der Stromer

Der Stromer

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Aha! Eine Uhr mit dem berühmten "birdcage-Werk", das Du ja schon erwähnt hast, oder tickt da vielleicht ein Junghans DCF-Werk drin? Und beim "Umrüsten" ist Dir der Hammer ausgerutscht und hat den schönen runden Abplatzer am Ziffernblatt verursacht, gelle?

Also, um mit Schweizerautom zu sprechen, "...so einen Prügel stellt sich doch heute Niemand mehr ins Haus..." :lol:

Für mich ist die Uhr immer noch das Werk und nicht die Hülle. Angeber, die einen Daimler 300SL mit nen Ford 1,2 Liter 4 Zylinder ausrüsten, gibts genug. Spare ich mir bei Uhren.

Aber sei es darum: in dieser Hülle, die eigentlich nur einen Wert hat, wenn da auch irgendwo eine Signatur zu sehen wäre, werkelt fast sicher ein Französischer Junghans (Brüder Japy, z.B.) von der Stange drin. Wenn original mit Fadenaufhängung, die nicht verbastelt ist, vielleicht so um die 150,- €. Aber, ohne Dich jetzt noch mehr zu ärgern: Diese Uhren werden in vorzüglicher Art seit einigen Jahren von guten Polnischen Kleinunternehmern hergestellt und leider gibt es - gerade in der Berliner Gegend - auch "Händler", die diese Machwerke für exorbitante Summen unters Volk bringen. Einer sitzt bei Berlin gleich um Ecke bei Tür, in Potsdam🥴. Immer so nach dem Motto: ...jeden Tag steht einer auf!

Wenn Du hier im Forum weiter Informationen suchst, gewöhne Dir an, viele und gute Bilder der WERKE zu zeigen und nicht einen Torso vom Marktplatz ab kopieren.
 
dreiwirbel

dreiwirbel

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hallo Stromer, warum bist bloß so agro, Du bist Rentner und Katzenfreund, ich auch, lass uns das Leben cooler angehen. :prost:
 
Harpye

Harpye

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Ich kann mit solchen Uhren und den Themen leider recht wenig anfangen.. ich hätte bloss irgendwie das Gefühl der Unstimmigkeit wenn eine Uhr ein altes Emaille Ziffernblatt hätte.. der Kreisrunde Aplatzer könnte durchaus von einem schlecht vernieteten Haltestift kommen der die Deckschicht weggesprengt hat.
Aber die ganzen Zierstrukturen sind normalerweise ein echter Dreckfang und die ganze Thematik ums ZB sieht so geleckt aus, als ob sie grade aus dem Vanish oxiaction Bad entflohen sei. Und ich sag jetzt mal Jugendstil dazu.. ich denke selbst wenn die Frau des Hauses 4 Generationen nur Staub drumrum gewischt hat hätte ich der Uhr etwas mehr lebensgeschichte zugetraut... aber vielleicht bin ich zu argwöhnisch...
 
Schraubendreher

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Hallo Dreiwirbel,

Anhand der beiden Bilder kann man nur sagen, dass das vermutlich eine französische Pendule ist. Ob echt oder nicht, ob Mariage oder Original, wie alt und in welchem Zustand kann man anhand der Bilder nicht sagen. Dafür muss jemand, der sich auskennt, die Uhr auf den Tisch bekommen.

Was anderes: Du kaperst hier den Thread von Zugvogel, in dem es um eine ganz andere Uhr geht. Wenn Du die Uhr hier wirklich vorstellen möchtest, mach dafür einen eigenen Thread auf und mach bitte mehr und bessere Bilder, insbesondere vom Werk.

Bis dann:
der Schraubendreher
 
dreiwirbel

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Lieber Harpye .Die Uhren aus dem Empire, haben extrem feine Bronzen, die Qualität ist später nie wieder erreicht worden. Die Amalgam Feuervergoldung ist so dick, wenn man die reinigt, geht der Dreck halt völlig runter. Bein Reinigen muss man halt drauf achten, die mattierten Stellen nicht anzupolieren. Zum Werk muss man sagen, es ist ein Pariser Rundpendulenwerk mit Fadenaufhängung drin mit Schlossscheiben-Schlagwerk, kein Japy-Freres oder Marty, die Schlossscheibe hat noch einen Durchmesser von unter 4cm ca 3,7cm und konische Speichen. Der Wert liegt hier nur in der Leistung der Bronzegießer und Vergolder. ca 1810/15
 
Harpye

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Na ja.. Filigranarbeit und Alter Kaminsims und Heissruss damals datte noch nicht jeder ne Ölheitzung und ne Glühbirne... und nachdem ich schon weiss wie sch.. ein grossflächiges klassisches Speichenregal in vollchrom zu reinigen ist hätte ich i den Details mehr erwartet als nur Reinstraumatmospäre .. kaum Macken und bis aufs ZB steht sie da wie unbenutzt... ich bin aber wie gesagt nicht wirklich in diesem Bereich des Uhrenthemas drin.. Stilistisch fällt mir die Paarung der Kästen mit der Ornamentik auf... die für mich irgendwie neu und ungewöhnlich ist.. keine Rundungen keine Übergänge.. nur Boxen mit Applikationen.. aber wie gesagt.. nicht mein zu Hause..
 
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schweizerautom

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dreiwirbel,die Uhr ist wirklich schön. Wie Schraubendreher schon schrieb,mach doch bitte einen neuen Thread auf und lass uns an der Schönen teilhaben.
Gruß Kalle
 
Der Stromer

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hallo Stromer, warum bist bloß so agro, Du bist Rentner und Katzenfreund, ich auch, lass uns das Leben cooler angehen. :prost:
Och, ich bin immer so :ok::lol:. Und mein Kater auch. Der macht mich nach (oder ich ihn??).

Zu Deinen Einlassungen:
1.) es ist unhöflich, einfach einen bestehenden Faden mit einem Eigenen Aufmacher zu "Kapern". Bitte einfach einen Mod, Deinen Teil als neuen Trööt zu Kopieren. Dann können wir uns hier ungestört über den nach Schweizerautomat "ollen Prügel" weiter unterhalten, ohne Neulingen etwas über die Netikette erzählen zu müssen.
2.) Hast Du diese Uhr ernsthaft so als "aus dem Empire" bezeichnet? Dann würde ich mich an Deiner Stelle erst mal (vor Kaufen weil Geil auf Haben den Blick meist trübt) informieren, von wann bis wann eben der Empire-Stil aktuell war. Und da ist dann schon fest zu stellen. dass diese Uhr bestimmt nicht aus dieser Zeit stammt. Das kannst Du hier nachlesen: Empire-Stil.
3.) Du hast zwar eine schön geputzte (neue) Uhr gekauft. Aber nach Machart eben nicht aus dem Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts und auch der kleine Korse, Napoléon hat diese Uhr nie gesehen.
4.) Schon alleine die Füße passen nicht zu der Dir vorgegaukelten Zeit der Entstehung. Im Empire hätte der Sockel auf jeden Fall Tiertatzen gehabt und nicht so schnöde, gedrehte Messingteile. Auch das versetzt angeordnete Uhrengehäuse passt nicht zum symmetrisch aufgebauten Empire, eben so wenig die Vase mit nur einem Henkel.
5.) "Feine" Bronze? Von fein ist nichts zu sehen, jedenfalls auf Deinem abgekupferten Bild nicht. Bringe den Nachweis mit einer (eigenen) Fotografie einer Signatur an der Bronze, dann reden wir weiter.
6.) Pariser Rundwerke? Wenn Du das für aussagekräftig hältst, ist das Deine Sache. Zu 98% waren eben die Standardwerke der Französischen Uhrenindustrie für Kaminuhren rund. Ausnahmen bestätigen die Regel. Schlossscheibenwerk? Ist absolut kein Kriterium für ein altes Werk, sondern nur für ein billiges. Denn die schon lange bekannten Rechenschlagwerke waren in der Herstellung - wie heute noch - um einiges teurer.

Nochmal also: Eine Uhr, die schön aussieht, aber nach meiner Meinung eben nur etwas vortäuscht, was sie nicht ist. Zeige uns hier Bilder einer Signatur und des Werkes mit den Meistermarken (die fehlen mir z.B. auf dem Ziffernblatt, den die waren in dieser Zeit - 1785 - 1840 - für gute Uhren obligatorisch, weil die Meister berechtigter Weise sehr stolz auf ihre Uhren waren. Die Polnischen Handwerker bringen natürlich diese Marken nicht an. Denn das wäre ein Fälschung und strafbar.

So, und nun muss ich noch Katerfutter besorgen, sonst bekomme ich argen Ärger mit meinem Vermieter:face:. Der hat sehr scharfe und spitze Krallen und mir fehlt der dicke Pelz.
 
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Zeitmaschinenschlosser

Zeitmaschinenschlosser

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Diese Uhren sind robust, das birdcage-Werk ist sehr stabil und man kann sowas gut verschicken, Vielleicht ist ein Lagerzapfen eingelaufen, Der momentane Marktwert liegt bei 350- 500 €. Eine Revision kostet max 150 €
Als ich das mit Entsetzen gelesen habe, dachte ich mir, ich muss mal zeigen, was so eine Revision eigentlich beinhaltet: Überholung einer englischen Standuhr von 1749
Nach meinem Stundenverrechnungssatz hätte ich das in zweieinhalb Stunden schaffen müssen :shock:
Bei derart alten Uhren ist immer irgendwas dran, ich hatte noch keine, bei der es mit auseinander nehmen, reinigen, zusammenbauen, schmieren, getan gewesen wäre.
 
Harpye

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Wenn man Maschinenrüstzeiten in der spanenden Fertigung kalkuliert ist da erstmal eine Pauschale von 100..200 Euro drin .. noch kein Material und Fräser beschafft und angefasst, aber da weiss man dass ein h6 Fräserschaft in eine H7 Spannhülse passt. Das alte Material noch vor der Erfindung irgendwelcher Normen erfordert eigentlich für jeden Griff das Abwägen ob man sich nicht auch die Werkzeuge dafür erst noch machen muss.. und was man nicht selber machen will weils nicht wirtschaftlich ist, muss der fertigen der es wirtschaftlich kann .. Einzelstücke wirtschaftlich geht fast nicht und 10 auf Lager legen wenn man eines verkaufen kann, macht auch keinen Spass wobei wir wieder bei der Rüstkostenumlage sind! Die Stähle waren wohl damals auch nicht so dolle und so sind wir bei einem Risiko, welches sich auch im Preis niederschlagen muss ansonsten bist Du schmerzfrei und Dein Kunde auch - oder er hat das Nachsehen. 19% Umsatzsteuer mal abgerechnet würde ich hier trotzdem bei einem solchen Thema nicht mit Preisen in den Raum kegeln.. Erst körperlich angucken … die Bilder sind ohne Aussage wenns um Lagerstellen oder partiellen Zahnverlust geht. Besorg Dir einen Zahnradfräser, der nur halbwegs die Zahnform trifft und Du hast Deinen Lohn 2x ausgegeben ... und das Ding hat IMMER WAS .. Marktwert hin oder her der Marktwerd der Arbeit die man reinstecken müsste wird nach heutigen Lebenshaltungskosten bemessen und nicht nach denen von 1800 als man noch hinters Haus gegangen ist
und Nachbars Hund erschlagen hat damits mal was Warmes gab! Gefühlt würde ich das Zerlegen vorreinigen und prüfen höher ansetzen als die 150 Öcken
aber das bin nur ich ( aber selbst da bist Du knappe 30 Euro an den Fiskus schuldig)
 
Schraubendreher

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Hallo Zeitmaschinenschlosser und Harpye,

das ganze ist im Grund ja schon geklärt. Dreiwirbel sprach ja davon, dass einer seiner hessischen Freunde, einem „Freundeskreis von Sammlern und Uhrmachern“, die Uhr für diesen Preis als „mehr oder weniger Freundschaftsdienst“ reparieren würde. Wir alle wissen genau, was damit gemeint ist. 😠

Mal abgesehen davon, dass der Preis mir dann immer noch recht optimistisch angesetzt scheint, finde ich solche Werbung für “Freundschaftsdienste“ Dritter in einem öffentlichen Forum etwas problematisch.

Bis dann:
der Schraubendreher
 
Harpye

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Sehe ich auch so.. nachher isses vielleicht versaut da kein Job keine Haftung und keine Zufriedenheit auf allen Seiten. Und Tendentiell nimmt das direkte Gerede / die Diskussion bzw solcher Dienste zu.. es koennte ja jemand aus versehen mal ein anderes Wort dafuer verwenden..
 
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