Wertverlust oder Wertsteigerung?

Diskutiere Wertverlust oder Wertsteigerung? im Uhrencafé Forum im Bereich Uhrencafé; Hallo zusammen! Ich bin neu hier und wollte mal einwerfen, ob das Kriterium "Werterhalt oder evtl. sogar Wertsteigerung" beim Uhrenkauf eine...
#1
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TickTak

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Hallo zusammen!

Ich bin neu hier und wollte mal einwerfen, ob das Kriterium "Werterhalt oder evtl. sogar Wertsteigerung" beim Uhrenkauf eine Rolle spielen sollte. Klar, geht es erstmal um den persönlichen Geschmack aber mich würde interessieren ob es Uhren (Marken?) gibt bei welchen man aus rein wirtschaftlichen Überlegungen zugreifen sollte oderauch solche welche man gerade aus diesen Gründen die Finger lassen sollte?
Bin schon gespannt auf Euere Antworten!
 
#2
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oppa tictac

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hi tick tak
herzlich willkommen im forum der gehirnamputierten :D

wertsteigerung bei uhren ? wunschdenken ! vergiss es.
 
#3
raxon

raxon

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Willkommen auch von mir! ;)

Eine Wertsteigerung "kann" es bei Uhren schon geben! Wenn du dir eine Rolex kaufst und sie sofort, gut verpackt und ungetragen natürlich, in den Tresor für die nächsten 30 Jahre packst.
Sonst sind Uhren Gebrauchsgegenstände, wie z.B. Autos, also sollte man sie auch immer schön tragen. :D

Gruß
raxon
 
#4
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TickTak

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Das geht ja schnell hier! Super!

Meine Frage bezoge sich ja nicht rein auf Wertsteigerung sondern auch auf die Frage nach mehr oder weniger Wertverlust.
Bestimmt hat ja der ein oder andere von Euch auch schonmal eine Uhr angeschafft von der er gedacht hat: "die und keine andere" und nach einigen jahren rückte dann eben doch ein anderes Modell in den Mittelpunkt der Begierde. Wenn man dann die "Alte" doch wieder loswerden will, kommt es doch schon darauf an was man noch dafür bekommt. Deswegen auch die Frage ob es Tendenzen gibt welche Uhr/Marke mehr oder weniger an Wertverliert - ist das der Mode oder Trends unterworfen oder spielt der Markenname die Hauptrolle oder ist die Qualität maßgeblich? Wie groß sind die Differenzen?
 
#5
Saltire

Saltire

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yo, ich schließe mich da unserem lieben
admin an!
auch einige limitierte uhren sind mit sicherheit
eine gute geldanlage, leider scheitert es häufig
schon am preis bei der anschaffung :?
 
#6
raxon

raxon

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Also wenn man sich eine Uhr kaufen möchte und es der Geldbörse nicht wehtut, dann sollte man das ruhig machen. Wenn man immer darauf achten würde "Ou,aber in nem jahr krieg ich nur noch 500€ dafür" o.ö. dann kann man sich gleich ein anderes Hobby kaufen eeehm suchen. :D

Außerdem will man oft die Alte nicht "doch wieder loswerden" :D Außer man will DIE neue Uhr unbedingt und ist auf das Geld aus dem Verkauf der alten Uhr angewiesen.

Ich denke man kann schon sagen, dass Luxusuhren weniger an Wert verlieren als Uhren von z.B. Swatch, Seiko oder oder.

Mit Uhren ist es wie mit Autos. Man spart am meisten, wenn man gebraucht kauft. Aber wer will schon ne ausgelutche Uhr... :D :lol:

bye
 
#7
striehl

striehl

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Um Uhren unter dem Aspekt einer Kapitalanlage anzuschaffen, muss man ein absoluter Crack und Marktexperte sein und selbst das ist keine Garantie, genau wie bei Aktien. EINE Uhr zu kaufen ist sowieso vollkommener Quark, es sollte schon ein "Uhren-Portfolio" sein, damit unterschiedliche Wertentwicklungen sich auf ein gemeinsames Niveau einpendeln und evtl. Wertverluste einzelner Modelle aufgefangen werden können. Limitierte Nobel-Modelle zu kaufen ist der einfache Part (soweit genug Kapital zum Spekulieren vorhanden ist), komplizierter ist es bei Nischenmodellen, denen man eine Wertsteigerung zunächst nicht ansieht, denn gerade diese Modelle erfahren den höchsten Wertzuwachs, nur es weiss kaum jemand, wenn sie neu im Markt erscheinen. Soviel zu den Uhren an sich.

Aber was ist mit den Marktbedingungen, also Einflüsse auf den Wert, die nicht durch das Produkt bedingt sind? Soziale und wirtschafliche Veränderungen können den Wert einer Kapitalanlage erheblich beeinflussen. Nehmen wir die allgemeine Volkswirtschaft: wie ist die Kaufkraft der Bevölkerung in 10 Jahren und wie hoch wird die Inflation bis dahin sein? Wie lange kann und möchte ich mein Kapital binden?

Was ist mit besonderen "Vorkommnissen", die Einfluss auf einzelne Uhrenmodelle, oder individuelle Sammlungen haben können? Wer wäre 1969 auf die Idee gekommen, schnell mal 1.000 Omega Speedmaster zu kaufen, weil jemand (angeblich) eine auf dem Mond an hatte? Welchen Wert hätte eine tolle Sammlung am 12.09.2001 in N.Y. gehabt? Was ist, wenn der wichtigste Hersteller Deiner Sammlung plötzlich auffliegt, weil er seine Gewinne an Al Quaida gespendet hat und Osama Bimmelladen im Aufsichtsrat sitzt? Wann stirbt Michael Schumacher, dass eine Omega der "The Legend" Collection mal mehr wert ist, als der Neupreis? Wer ahnte vor 10 Jahren, dass eine "popelige" Rolex Daytona Stahl mal so begehrt sein würde? Warum wurden Uhrenmodelle, die mal von Steve McQueen und Paul Newman getragen wurden, Kult und teuer, während Uhrenmodelle, die am Arm von Robert Redford und Cary Grant weitestgehend uniteressant sind? Soll ich die Panerai-Modelle kaufen, die Sylvester Stallone trägt, oder mal besser darauf achten, was Johnny Depp am dürren Ärmchen baumelt?

KapitalAnlage kommt von Kapital und anlegen, will heissen: erstmal musst Du einen Haufen Kohle reinstecken, um irgendwann mal was raus zu bekommen und das volle Risiko liegt beim Anleger alleine! Die Nischenmodelle werden meist erst dann erkannt, wenn die Wertsteigerung bereits eingetreten ist und dann ist es meist zu spät, auch dann hilft oft nur enormer Kapitaleinsatz, um durch Aufkauf das Angebot zu verknappen.

Ich habe Anfang der Neunziger den Boom bei Vintage Cars miterlebt, da gingen alte Autos bei Auktionen zu utopischen Mondpreisen weg und es wurde alles gekauft und restauriert, was alt war und vier Räder hatte. Dann war der Markt übersättigt, die Kaufkraft der Zielgruppe futsch und die ganze Sache irgendwie nicht mehr "hip". Der Markt brach komplett zusammen, ganze Autokollektionen standen wie einzementiert und wurden dann aus der Not heraus zu Privatmuseen umgewandelt, die eh kaum jemand sehen wollte.

Und so geht es auch in anderen Bereichen, wie Schmuck, Kunst, Immobilien: ist mal irgendwo die Luft raus, weil des Käuferinteresse futsch ist, dann ist die Super-Duper-Uhren-Sammlung schnell weniger wert, als die vollständige Jahrgänge aller Fix & Foxi Hefte. Und je höher man in den nutzlosen Luxus-Bereich vordringt, umso risikoreicher wird es, denn der Geschmack, das Gusto und die Kaufkraft des Jet-Sets ändern sich schneller, als man das Wort "Uhr" ausspricht!

Fazit: Uhren kaufen, hinsetzen und warten, ist Blödsinn, dann lieber die Kohle ins Casino und Rotlichtviertel schleppen, oder gleich versaufen und verfressen.
 
#8
T

TickTak

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Hallo Striehl!
Sehr geile Antwort und bestimmt auch noch zutreffend! Wirklich vielen Dank dafür (musst Dir ja fast die Finger wund getippt haben!)
Hat mich einfach mal interessiert, ob einige von Euch diesen Aspekt in die Kaufentscheidung einfliessen lassen. z. B. so nach dem Motto, wenn Du Dir eine Rolex oder eine Cartier oder oder kaufts kannst Du die in 5 oder 10 Jahren problemlos zu einem guten Preis verkaufen und wen Du eine .....XY? nimmst, kann man jetzt schon ziemlich sicher sagen, dass Du Probleme haben wirst die überhaupt zu verkaufen. Oder um beim Beispiel mit den Autos zu bleiben, wer heute ein Fahrzeuh einer hochwertigen Marke mit einem sparsamen Motor kauft kann in einigen Jahren sicher noch relativ viel dafür bekommen im Vergleich zu einem der sich irgendeine 0815Marke mit einem starken Benzin Motor kauft. Aber scheinbar ist das Uhrenangebot so riesig und die Wertentwicklung hängst wie Striehl schreibt von sovielen Faktoren ab, dass man kaum was vorhersagen kann! Auch den anderen noch vielen Dank für die Antworten!
 
#9
striehl

striehl

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Autos? Mein letzter Wagen war ein BMW E39 (Werks-Jahreswagen aus Dingolfing), den ich nur 2 Jahre fahren wollte, mit möglichst wenig Wertverlust - pfffffffffft, von wegen, deutsches Premium-Produkt mit gutem Werterhalt! Von den Wartungskosten will ich garnicht mal sprechen...
 
#11
raxon

raxon

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hm... nene.. zu Teuer, dann braucht man noch den passenden Tresor dazu. ;)
 
#12
RiGa

RiGa

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*pust - Staub beiseite schaufel* ;-)

Nichtsdestotrotz möchte ich Euch diesen Artikel nicht vorenthalten:

zeit_ist_geld.jpg
Nachzulesen

Irgendwe kann ich mich des Eindrucks nicht verwehren, daß hier nur der Platz gefüllt werden mußte - also kommen wir da in "unserer Sache" auch nicht wirklich weiter.

Aussagekraft gegen Null - so mein Eindruck.

Aber eine schöne Uhr wurde gezeigt.

Übrigens: Kennt Ihr eine "ausgefallene Zenit"?

:D

Gruß, Richard
 
#13
reiko13

reiko13

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Also eine Passage in dem Artikel find ich schon recht treffend, und zwar die, wo er dazu rät, ältere Modelle zu wählen. Da kann man halt von ausgehen, das es nicht mehr werden, sondern sich die Zahl der in gutem zustand befindlichen Stücke im Laufe der Zeit eher reduziert. Eine Verknappung, egal durch welchen Umstand führt ja schon zu einer Preissteigerung. Da man auch davon ausgehen kann, das diese Modelle nicht mehr nachproduziert werden, und wenn ja nicht den Charme der Alten besitzen, bestimmt ein nicht zu vernachlässigender Fakt. Natürlich können auch andere Umstände zu einer Verknappung führen, zb. ein Modell läuft nicht, wird wieder aus dem Programm genommen, könnte irgendwann mal ne Wertsteigerung erfahren, eine Firma macht pleite oder hört auf, zb. Meer oder die alten Heuer.

Natürlich kommen da dann zum Seltenheitswert ja noch ander Faktoren hinzu. Wird das Werk noch gebaut, bekomme ich noch genügend Ersatzteile, da fällt mir momentan das von mir heißgeliebte Lemania 5100 ein.

Es gibt ja gerade im Gebrauchtuhrensektor viele Händler, welche anscheinend gut vom An&Verkauf dieser leben können.

Wenn ich mir so mein Fable anschaue, das sind alte Sinns aus den 80zigern, da kann man durchaus sagen, das diese ne gehörige Wertsteigerung erfahren haben. Kostete zb. ne 143er damals um die 500 Mark, muß man heute für ein Tresormodell bestimmt um die 1500.- Euro rechnen. Ob das die Inflationsrate ausgleicht, also die 500.- Mark auf dem Sparbuch heute ebenso viel Wert wären, sei mal dahingestellt.

Wie alle Vorposter aber auch geschrieben haben, wird es schwer werden, diese Marken und Modelle jetzt schon zu erkennen, das ist also entweder extrem viel Erfahrung oder Glück von Nöten. Ich kaufe meine Uhren aber aus dem Grund, weil ich mich daran erfreuen will und Sie auch tragen will. Natürlich habe ich immer so lange gewartet, bis ich einen guten Preis für tolle Erhaltungsgarde bezahlt habe, jatzt kann ich davon ausgehen, das ich meine Uhren tragen kann, und irgendwann, falls der Schuh mal drückt, in etwa den Anschaffungspreis und eventuell mehr wieder dafür bekomme. Das ist für mich die Absicherung meines Hobbys.

Die andere Möglichkeit sehe ich in limitierten Uhren, ich rede hier nicht von auf 2000 Stück reduzierte Omegas, sondern zb. von einer Sinn U1 all black. Diese Uhr wurde nur in Singapore verkauft, war auf 399 Stück limitiert und sofort vergriffen. Das war im Dezember, damaliger VK dort etwa 1650 Euro. Die Uhr wird momentan wenn mal auf dem Markt für mindestens 2700 Dollar, also um die 2000 Euro gehandelt. Also 25% in 5 Monaten, nicht schlecht. Um aber immer auf dem Laufenden zu sein, was solche Modelle angeht und dann noch über die nötigen Kontakte zu verfügen, da dran zu kommen + immer das passende Kleingeld parat zu haben, einige Ausschlußkriterien.

Das war nur ein Beispiel, es geht also, aber es ist verdammt harte Arbeit und viel Glück dabei. Man darf ja auch nicht vergessen, das wenn man zb. 3 Uhren kauft, in 10 jahren 2 davon mit Gewinn wieder loswird, die 3. aber nur mit Verlust, die Kalkulation für die einzelne Uhr vllt passt, aber das Gesamtpaket eher Minus macht.

Ergo: Nur was für Profis und mmn mit hohem Risiko verbundene Spekulationsanlage.

LG
Reiko
 
#14
Waffenprofi

Waffenprofi

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Hallo!

Da dieser durchaus interessante Thread, wenn auch älter, mehrere User zu interessieren scheint, möchte ich auch einiges anmerken:

Ich selber versuche z. Z. eine Omega Speedmaster Gemini 4 aus dem Jahre 2005 zu finden. Der Listenneupreis lag seinerzeit bei ca. 2.600,-- EUR. Mir wurde nun bereits Eine zum Preis von ca. 2.000,-- EUR in unbenutzen Zustand angeboten. Ich überlege noch. Lohnt sich wohl der Kauf? Was meint Ihr? :confused:

... im übrigen sehe ich die sog. Wertsteigerung mit Skepsis, da eine gewisse Marktsättigung erreicht und viele Uhrenliebhaber gar nicht mehr die finanz. Mittel zur Verfügung haben!

Gruß
Henning
 
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#15
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mat00teo

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... sondern zb. von einer Sinn U1 all black. Diese Uhr wurde nur in Singapore verkauft, war auf 399 Stück limitiert und sofort vergriffen. Das war im Dezember, damaliger VK dort etwa 1650 Euro. Die Uhr wird momentan wenn mal auf dem Markt für mindestens 2700 Dollar, also um die 2000 Euro gehandelt. Also 25% in 5 Monaten, nicht schlecht.
Und spätestens wenn SINN die unlimitierte U1 black für vielleicht 1500 € heraus bringt, die man dann gebraucht, recht schnell für 1400 € bekommen würde, hätte man mit einem Schlag 250 € oder 15% vernichtet. Das Beispiel zeigt leider auch, wie groß das Risiko ist, gerade bei den "mittelpreisigen" Herstellern! Zumal mittlerweile fast alles erst einmal limitiert wird, um dann ein, zwei Jahre später noch einmal eine Serie nachzuschieben. Von sinnlosen Limitierungen auf zigtausend Stück einmal ganz abgesehen.

Eine Patek bspw. wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit immer ohne riesige Verluste verkaufen können. Eine Spekulation mit Allerweltsmarken, von Rolex vielleicht mal abgesehen, birgt ein erhebliches Risiko. Deshalb: Wenn das Geld übrig ist und man Spaß daran hat und auch 50% Verlust nicht weh tun - warum nicht?! Als Wertanlage, von der man später womöglich sogar abhängig ist (Altersvorsorge!) - Finger weg!

Niemand weiß wie sich der Uhrenmarkt entwickelt, 1975 hätte auch keiner gedacht, dass die damaligen hochpreisigen Quarzuhren mal fast nix wert sein würden, hingegen einige Menachnikmodelle mal erstaunliche Wertsteigerungen hinlegen würden. Verglichen mit einer gescheiten Wertanlage ist jede Uhr ohnehin vollkommen ungeeignet, da zum Werterhalt auch regelmäßige Revisionen gehören und sich das Tragen, ja selbst das Ausstellen unter hellem Licht, eigentlich von selbst verbieten. Normalerweise müsste man sie vakuumverschweißt in den Tresor legen. Das tät mir bspw. bei einer Patek, wenn ich sie mir jemals leisten könnte, einfach nur in der Seele weh.

Und selbst mit einer Rolex kann man fürchterlich auf die Nase fallen. Wer weiß, vielleicht sind die derzeit eher verschmähten Milgauss GV mal irgendwann viel wert. Vielleicht will sie aber auch in 20 Jahren keiner sehen ... wenn man dann nicht einmal den heutigen Listenpreis bekommt, hätte man mit Inflation und Zinsverlust gegenüber einer anderen Anlage viel Geld verloren ...
 
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#16
reiko13

reiko13

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Und spätestens wenn SINN die unlimitierte U1 black für vielleicht 1500 € heraus bringt, die man dann gebraucht, recht schnell für 1400 € bekommen würde, hätte man mit einem Schlag 250 € oder 15% vernichtet. Das Beispiel zeigt leider auch, wie groß das Risiko ist, gerade bei den "mittelpreisigen" Herstellern! Zumal mittlerweile fast alles erst einmal limitiert wird, um dann ein, zwei Jahre später noch einmal eine Serie nachzuschieben. Von sinnlosen Limitierungen auf zigtausend Stück einmal ganz abgesehen
da geb ich dir vollkommen Recht, ich hätte bei dem Beispiel vllt dazu schreiben sollen, das man bei diesen Modellen mmn im Kurzfristbereich den besten Gewinn machen kann, also bei Erscheinen kaufen und wenn vergriffen, sofort mit Aufschlag wieder weg. Bei dem genannten Modell wird es wohl in dem Format kein Remake geben, das haben mehrere Anfragen bei Sinn bestätigt.
Diese Werterhaltsdiskussion gabs ja eh schon häufiger im Forum, deshalb auch @Waffenprofi:
Bezahl einfach den preis, den die Uhr dir wert ist, für 2k in neu machst du glaub ich wenig falsch, aber wie erwähnt, auf Wertsteigerung würde ich nie eine Uhr kaufen.
 
#17
Buteo

Buteo

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Uhren sehe ich eher als "Krisenwährung", wie auch generell (Echt)Schmuck, Edelmetalle, Grundbesitz/Immobilien, (gefragte) Mobile, Kunst ...
Rendite ist da eher uninteressant, für sowas kauft man es eigentlich nicht.
... angenommen wenn eine Währung (oder ähnliches Papier) verreckt und nur noch zum anheizen taugt ... dann kann man o.g. einsetzen und neues Kapital für den Neuanfang schaffen.
 
#18
Aldridge

Aldridge

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Durchaus interessante Frage.

In Krisenzeiten mit hoher Inflationsrate - oder aber wenn das Finanzamt mal wieder durchtickt - heißt es immer: "Flucht in Sachwerte." Ist sicherlich auch richtig, doch da sähe ich Immobilien an erster Stelle.

Wenn ich mir in den Marktplätzen der verschiedenen Foren und bei Chrono24 (und bei Ebay) die Preise für gebrauchte Uhren anschaue, dann kann von Wertsteigerung wohl nicht die Rede sein - eher von massiver Geldvernichtung. Aber das hat man bei Autos und Elektronik letztlich auch, und zwar deutlich stärker.

Gestern kam ein ganz netter Beitrag im heute journal. Da ging es um die Diamantschleifer in Indien, die derzeit zu Tausenden ihre Jobs verlieren. Der Grund: Selbst die Reichen auf der Welt kaufen deutlich weniger Schmuck und Luxusartikel. Wäre interessant zu wissen, ob es bei Uhren ähnlich ist und sich auf die Preise auswirkt...

Grüße -
 
#19
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*hust hust* ganz schön viel Staub hier. (@Riga;-))

Der Artikel war schon interessant, allerdings wirklich sehr einseitig und übermäßig positiv, auf die negative FOlge des Geldverbrennens hat hier mal wieder keiner hingewiesen.
Dafür danke an Renke u.Matteo.

@Buteo: Das sehe ich ähnlich, wollen wir bloß hoffen das wir in diese Situation nicht kommen(anders als z.B. meine Urgroßeltern und andere).

Grüße
 
#20
M

mat00teo

Guest
Uhren halte ich als Krisenwährung für völlig ungeeignet - das Risiko eines erheblichen oder gar Totalverlustes ist - im Gegensatz zu Edelmetallen, -steinen oder gescheiten Immobilien - doch vergleichsweise hoch. Eine Krisenwährung soll doch eine möglichst hohe Sicherheit bieten - das kann eine Uhr im Regelfall nicht.

Denn im Gegensatz zum objektiven und seit Jahrtausenden weltweit akzeptierten Wert von bspw. Gold sind Uhren materiell meistens fast nichts wert - der Wert definiert sich ausschließlich über die Bereitschaft des Liebhabers, einen bestimmten Preis für das Objekt zu bezahlen.

Darüber hinaus sind Uhren auch nicht geeignet, bspw. als Sicherheit für einen Kredit herzuhalten - Immobilien und Edelmetalle sehr wohl.

Ich halte Uhren eher für extrem riskante Spekulationsobjekte - die Chance, einen hohen Gewinn zu bekommen ist vorhanden, ebenso wie die Chance, alles oder mindestens sehr viel zu verlieren.
 
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