Uhrenbestimmung Werkbestimmung einer kleinen No-Name-Uhr

Diskutiere Werkbestimmung einer kleinen No-Name-Uhr im Vintage-Uhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Hallo zusammen! Seit drei Jahren bin ich mit dem Vintage-Virus infiziert. Bis anhin hatte ich keine Probleme, Informationen zu meinen Uhren bei...
#1
Staybrite

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Hallo zusammen!

Seit drei Jahren bin ich mit dem Vintage-Virus infiziert. Bis anhin hatte ich keine Probleme, Informationen zu meinen Uhren bei Ranfft, Mikrolisk und nicht zuletzt in diesem vorzüglichen Forum zu finden.

Bei dieser Uhr sind allerdings Identifikationsprobleme programmiert: Weder auf dem Zifferblatt, noch auf dem Gehäuseboden (auch nicht auf der Innenseite), geschweige denn auf dem Werk ist ein Hinweis zum Hersteller zu finden.

So habe ich mir einen Ruck gegeben und verfasse nun meinen ersten Beitrag. Wahrscheinlich ist es ziemlich hoffnungslos, den Hersteller herauszufinden zu wollen, aber wenn jemand von Euch das Werk identifizieren könnte, wäre das grossartig und ich würde mich riesig freuen!

Hier noch drei Bilder und die wenigen Angaben, die ich zu der Uhr machen kann:

Durchmesser ohne Krone: ca. 27mm
Durchmesser des Werks: ca. 22mm
Meine Vermutung bezüglich Alter: 20er oder 30er Jahre









Vielen Dank, liebe Grüsse und guten Appetit!
 
#2
Badener

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Hallo,

nur keine Scheu, für solche Anliegen ist das Forum ja da!
Leider kann ich dir nicht sagen, von wem das Werk stammt. Ein Bild der Zifferblattseite des Werkes könnte weiterhelfen, da in den meisten Werksuchern nur die ZB-Seite abgebildet ist.
Die Marke Staybrite (im Bodendeckel) wurde 1934 registriert, die Uhr könnte also aus den 30ern oder 40ern stammen.

Gruß
Badener
 
#3
Staybrite

Staybrite

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Vielen Dank für den Hinweis!

Somit lässt sie sich also zumindest zeitlich besser einordnen. Mehr als eine Uhr öffnen trau' ich mir selber nicht zu, zumal ich kein geeignetes Werkzeug und auch keine Erfahrung bezüglich Abheben der Zeiger usw. habe. Sobald ich wieder einmal beim Uhrmacher gewesen bin, werde ich ein entsprechendes Bild nachliefern.
 
#4
zapferl

zapferl

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Ist Staybrite hier wirklich eine "Marke"? Ich tippe mal eher, dass "Acier Staybrite" einfach "Edelstahl" bedeutet.

Das Werk kenne ich leider auch nicht.

Gruß
Danny
 
#5
Badener

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Staybrite ist m. E. schon eine Marke und auch als solche bei Mikrolisk verzeichnet. Zumindest ist es kein normales Wort, das im Wörterbuch steht...

Gruß
Badener
 
#6
zapferl

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...hab immer gedacht, dass es eine slangähnliche Kurzform von "stay bright" ist. Omega nutzt das Wort scheinbar auch.
 
#7
Staybrite

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So, heute war ich endlich beim Uhrmacher und kann nun diese zwei Bilder der Zifferblattseite nachliefern:





Vielleicht wird ja jemand fündig :-)
 
#8
Badener

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Hallo,

ich muss leider immer noch passen. Die beste Näherung der Zifferblattseite, die ich gefunden habe, ist ein AS 137 (in der Classification Horlogère von 1036). Dieses ist mit ca. 29,3 mm aber wesentlich größer als dein Werk. Möglicherweise stammt dein Werk also auh von AS (Adolph Schild).

Gruß
Badener
 
#9
Staybrite

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Hallo Badener

Nun, das ist schon mal etwas, danke! Ein unbekanntes Werk zu besitzen, welches möglicherweise von einem sehr bekannten Hersteller stammt, find' ich ein schöner Gedanke.


Liebe Grüsse

Staybrite
 
#10
Staybrite

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@ Badener

Eine kleine Frage hab ich noch, da ich selber nicht über Referenzwerke wie die Classification Horlogère verfüge:

Beim Post 38 von "Identifizierte Uhrwerke, die weder bei Ranfft, Lorenz noch im Watch-Wiki zu finden sind" ist die Abbildung der Zifferblattseite vom AS 137 aus dem Classification Horlogère von 1936 angehängt. Unter der Bezeichnung ist auch eine Referenznummer angegeben. Ist diese nur für den Katalog, oder wurden solche Nummern manchmal ebenfalls auf das Werk gepunzt?

Zufälligerweise hat es ja auf meinem Werk auch eine ähnliche vierstellige Nummer, rechts von etwas, wo ich nicht so recht weiss was es sein soll (sieht nicht gerade wie eine Bildmarke aus).

Viele Grüsse

Staybrite
 
#11
Badener

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Hallo,

die dort abgedruckten Referenznummern wurden m. E. praktisch nie auf Werke gedruckt, sondern dienen nur der Katalogisierung. Häufig wird auf das Werk die eigentliche Kaliberbezeichnung, etwas "AS 123" gedruckt, was bei deinem Werk aber nicht der Fall ist. Die bei deinem Werk punzierte Nummer ist m. E. eine produktzionsbezogene Nummer, etwa eine Chargennummer oder eine Art Seriennummer. Diese trägt leider nichts zur Identifzierung des Werkes bei.

Gruß
Badener
 
#12
T

tschasovschik

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Habe diese Abbildung im Flume K1 auf Seite 37 gefunden, dort wird das Werk allerdings als 13-linig angegeben.
P1020832.jpg
Gruß
Werner
 
Thema:

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