Wer kennt die russische Zeitwaage nnz 7M

Diskutiere Wer kennt die russische Zeitwaage nnz 7M im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; :confused: Hallo an alle, ich habe eine russische Zeitwaage bekommen. Gesprochen wird die Bezeichnung: "pe pe zsche 7M". Leider hat sie einen...
S

Stulle

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:confused: Hallo an alle, ich habe eine russische Zeitwaage bekommen. Gesprochen wird die Bezeichnung: "pe pe zsche 7M". Leider hat sie einen Fehler. Der Motor der den Vorschub für das Papier bringt, dreht nicht. Kennt denn jemand dieses Gerät oder noch besser hat jemand einen Schaltplan dafür oder weiß, wo ich einen her bekommen könnte? Es wäre schade um dieses nostalgische Teil. Ich würde es gern reparieren.

Danke schon mal für Eure Bemühungen, Gruß Stulle.
 
U

uhrfreak1

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Hallo,
ich habe mich neu angemeldet um eine Antwort zu geben: wenn die Zeitwaage nicht anspringt liegt es am Mikrofon. Zunächst musst Du den Regler an der Zeitwaage höher drehen. Wenn dann immer noch nichts passiert ist das Mikrofon defekt. Da es aber im Gegensatz zu den Mikrofonen zu Zeitwaagen aus westlicher Pruduktion ein Kondensator Mikrofon ist kann ma dieses auch reperieren! Meist ist nur einer der Drähte ab. Manchmal hat sich auch die Klebung an der Membran gelöst. Alles kein Problem.Jeder brauchbare Rundfunkmechaniker repariert sowas. Schaltplan habe ich nicht. Wird auch schwierig werden denn diese Geräte waren nur in der DDR im Gebrauch. Mein DDR Uhrmachermeister kann das Gerät nur einschalten, sonst nichts.
Lass mal hören ob meine Information hilfreich war.
Freundliche Grüße von Rolf Stein (uhrfreak1)
 
T

tschasovschik

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Hallo zusammen.
Ich kenne diese Zeitwaage nicht, jedoch bezweifle ich die Aussage
wenn die Zeitwaage nicht anspringt liegt es am Mikrofon. Zunächst musst Du den Regler an der Zeitwaage höher drehen. Wenn dann immer noch nichts passiert ist das Mikrofon defekt.
Schaltpläne für Zeitwaagen sind dünn gesät, es ist nahezu unmöglich diese zu bekommen.
Alles kein Problem.Jeder brauchbare Rundfunkmechaniker repariert sowas.
Wer kennt heute noch solche Fachleute die so etwas beruflich machen? Natürlich ist es heute noch möglich solche Geräte einwandfrei zu reparieren, doch der dazu nötige Arbeitsaufwand ist hoch. Bei komplexeren Fehlern ist der Reparateur doch gezwungen erst einmal die Schaltung aus dem vorhandenen Gerät in einen Schaltplan auf Papier umzusetzen. Um diese Schaltung erst einmal zu verstehen. Und dann zielgerichtet das Gerät zu reparieren. Es soll natürlich "Experten" geben welche nach unmotiviertem Röhrenwechsel im ganzen Gerät dieses für kurze Zeit wieder in Funktion setzen konnten. Meist wurde die Ursache für die gestorbene Röhre jedoch nicht ermittelt und die neue Röhre verreckt möglicherweise wieder nach kurzer Zeit.
Ich nehme an daß der Walzenmotor auch gleichzeitig den Papiervorschub erzeugt. Ist dieser Motor denn überhaupt selbstanlaufend? Oder muß er von außen "angeworfen" werden?
Ohne Fotos des Gerätes und detaillierte Auskünfte wird das so nichts werden.
Gruß
Werner
 
P

Pitinwhv

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Hallo St,
ich bin etwas spät dran, aber ich habe auch so ein Ding bei Ebay erbeutet, Typ siehe Bild.
Ist es das gleiche Gerät?
Ich habe es in Gang gebracht kann es aber irgendwie nicht auswerten.
Ich würde auch ein paar Bilder anhängen, bin aber brandneu im Forum und weiß daher noch nicht wie das Bilder anhängen funktioniert.
Gruß PitinWHV.

PS. Jetzt weiß ich wie das Hochladen geht, ganz einfach.
 

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mausiele

mausiele

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Hallo PitinWHV,

glaube nicht das du eine Antwort von user "Stulle" bekommst.
Er war 2012 zuletzt hier im Forum.

Gruß, Hans
 
P

Pitinwhv

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Hallo H,
ich bemerkte das uralte Datum sehr wohl aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Gruß PitinWHV.
 
Der Stromer

Der Stromer

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Hallo, Pitin.

Als Erstes und wichtigstes: Feststellen, mit welcher Netzspannung das Gerät arbeiten möchte (Spannung und Frequenz der Russischen Netze waren da nicht einheitlich!). Also VOR Stecker in die Dose erstmal schauen, ob und wo man die Betriebsspannung einstellen kann. VORSICHT: Lebensgefahr bei offenem Gerät!

Ich habe mal zwei alte Zeitwaagen von Greiner aufgearbeitet. Diese wird nach dem gleichen Prinzip arbeiten.

Der Motor, der den Papiervorschub UND das drehen der Schneckenwalze bewerkstelligt, ist ein Synchronmotor. Bei alten Geräten - Deins scheint so eines zu sein - muss dieser Motor "Angeworfen" werden. Neuere Geräte, wie der Vibrograf z.B. haben da schon eine Taste zum Starten des Motors.

Wenn die Tonaufnahme in Ordnung ist, kannst Du Hochspannungsüberschläge von der Schneckenwalze durch das Papier zur Trommel beobachten.

Mein Rat: Ohne Schaltplan und entsprechender Erfahrung (Elektrotechnik) würde ich an diesen Geräten nichts machen. Denn die Spannungen in diesem Gerät liegen bei weit über 200 Volt und können bei Unkenntnis sehr gefährlich sein.

Auch ist eine Instandsetzung nicht ohne und man muss die entsprechenden Messeinrichtungen haben, um z.B. die Frequenzen der Steuerung des Synchronmotors richtig einstellen zu können. Sind diese Frequenzen falsch justiert, ist auch die Anzeige falsch und nutzt rein gar nichts.

Aber wenn Du das Teil nur als Deko hinstellen möchtest, spricht ja nichts dagegen!
 
P

Pitinwhv

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Hallo RD,
danke für die Antwort.
Habe ich schon erwähnt daß das Monster funktioniert?
Also, das Monster funktioniert am 220V Netz.
Sobald die Röhren (8 Stück) des Verstärkers ordentlich röhren kann ich den Motor mit der Taste (links) starten, es erfolgt ein kompletter Durchlauf und mit richtiger Einstellung der Mikroempfindlichkeit werden Punkte auf die Papierwalze geschrieben. Das Farbband ist sicher uralt funktioniert aber noch, russische Qualität eben.
Die Aussage der Punktreihe auf der Papierwalze ist für mich allerdings wie Chinesisch.
Schaltplan habe ich leider nicht, würde aber auch nichts bringen, BedAnw (in deutsch) wäre besser.
Gruß PitinWHV.
 
uhrenbastler

uhrenbastler

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Wie sieht denn der Ausdruck aus?

Eine oder mehrere Linien? Senkrecht, oder schräg (wenn ja, in welcher Richtung)?

Google doch mal nach "Anleitung Greiner Zeitwaage". Die Anleitung und Auswertung des Ausdrucks sollte sich auch auf Deine Zeitwaage anwenden lassen.

Ciao
Christoph
 
P

Pitinwhv

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28.12.2016
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Wie sieht denn der Ausdruck aus?

Eine oder mehrere Linien? Senkrecht, oder schräg (wenn ja, in welcher Richtung)?

Google doch mal nach "Anleitung Greiner Zeitwaage". Die Anleitung und Auswertung des Ausdrucks sollte sich auch auf Deine Zeitwaage anwenden lassen.

Ciao
Christoph
Hallo C,
auf die Gefahr daß ich mich wiederhole, die Iwan Maschine druckt keine Linien sondern Punkte, siehe Bild.
Sie ist Bj 1965 und damit konstruktiv Lichtjahre von der Greiner entfernt.
Die Schreibwalze törnt mit 300 U/min und ein Durchlauf dauert 30s.
Die etwas schwächeren Punkte sind von einer MIG Borduhr, die fetteren von einem Metronom mit etwa Sekundentakt.
Guten Rutsch und Gruß PitinWHV.
 

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Tom-Wien

Tom-Wien

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Danke fürs hochholen dieses alten Threads. Habe zwar null Bezug zu den alten russischen Dingern, lese aber interessiert mit!
 
Der Stromer

Der Stromer

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Hallo RD,
danke für die Antwort.
Habe ich schon erwähnt daß das Monster funktioniert?
Also, das Monster funktioniert am 220V Netz.
Sobald die Röhren (8 Stück) des Verstärkers ordentlich röhren kann ich den Motor mit der Taste (links) starten, es erfolgt ein kompletter Durchlauf und mit richtiger Einstellung der Mikroempfindlichkeit werden Punkte auf die Papierwalze geschrieben. Das Farbband ist sicher uralt funktioniert aber noch, russische Qualität eben.
Die Aussage der Punktreihe auf der Papierwalze ist für mich allerdings wie Chinesisch.
Schaltplan habe ich leider nicht, würde aber auch nichts bringen, BedAnw (in deutsch) wäre besser.
Gruß PitinWHV.
Guten Rutsch allen, die das hier lesen:klatsch:

Nein, hattest Du nicht.

Also, normal haben diese Zeitwaagen Umschalter für einige Frequenzen. Dem entsprechend wird dann die Drehzahl des Synchronmotors gesteuert. Bei (meiner) Greiner z.B. sind das Tackraten von 10800 min. bis 10800. Je nachdem, wie hoch der Schlag der Uhr ist, wird eben die Frequenz eingestellt und das Resultat zwischen Schlag der Uhr und Frequenz als Punkt-Diagramm auf einen Papierstreifen gedruckt, gebrannt oder so. Zwei senkrechte Reihen neben einander bei Übereinstimmung von Takt und Frequenz = Uhr geht genau. Über den Abstand der beiden Reihen ist eine Abstimmung des "Abfalles" möglich. Reihe dicht oder sogar zusammen = Abfall optimal eingestellt. Je weiter die reihen auseinander sind, desto ungenauer ist der Abfall. Neigt sich die Punkt-Reihe z.B. nach rechts, geht die Uhr nach oder eben vor.

Zu Deiner Anmerkung die Greiner wäre "Lichtjahre voraus..." : Meine Greiner stammt aus 1956, Schweizer Produktion. Dampfradiotechnik vom Feinsten:D. Wenn die Greiner läuft, kann man ruhig den Kaffee drauf warm halten:super:.

Zur Russentechnik: Wenn Deine Maschine keine Möglichkeit hat, die Frequenz (Drehzahl des Motors) zu ändern, liegt der Verdacht nahe, dass diese Zeitwaage nur für einen Uhrentyp (oder natürlich vergleichbare mit gleicher Schlagzahl) bestimmt war. Mir fällt da spontan die U-Boot Uhr, made in UDSSR, ein.
4044-Fertig.jpg
 
P

Pommes

Gast
Hallo, also wenn die Trommel 300 U/min macht, damit 5 U/s, ist diese Zeitwaage wohl für Uhren mit der Schwingfreqenz 2,5 Hz gedacht.
Das sind 5 Halbschwingungen ("Ticks") pro Sekunde, oder ein Tick / Punkt pro Umdrehung.
Bei einer ideal laufenden Uhr müsste das Gerät dann (30 Sekunden Messzeit mal 5 Punkte pro Sekunde) 150 Punkte parallel zu einer Schwarzen Linie im Diagramm drucken.
Winkelabweichungen geben dann den abweichenden Gang an.
Aber nur für Uhren mit 18000 Halbschwingungen pro Stunde. (oder ganzzahlige Vielfache, oder Teiler)
Parallele Doppelreihen zeigen einen (Ab)fallfehler an.
 
P

Pitinwhv

Dabei seit
28.12.2016
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Hallo, also wenn die Trommel 300 U/min macht, damit 5 U/s, ist diese Zeitwaage wohl für Uhren mit der Schwingfreqenz 2,5 Hz gedacht.
Das sind 5 Halbschwingungen ("Ticks") pro Sekunde, oder ein Tick / Punkt pro Umdrehung.
Bei einer ideal laufenden Uhr müsste das Gerät dann (30 Sekunden Messzeit mal 5 Punkte pro Sekunde) 150 Punkte parallel zu einer Schwarzen Linie im Diagramm drucken.
Winkelabweichungen geben dann den abweichenden Gang an.
Aber nur für Uhren mit 18000 Halbschwingungen pro Stunde. (oder ganzzahlige Vielfache, oder Teiler)
Parallele Doppelreihen zeigen einen (Ab)fallfehler an.

Hallo P,
danke, das ist ja mal eine klare Aussage, verstehe ich als Uhrenlaie sogar.
Gruß PitinWHV.
 
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