Wer hat Erfahrungen mit Altersteilzeit?

Diskutiere Wer hat Erfahrungen mit Altersteilzeit? im Small Talk Forum im Bereich Community; Hallo zusammen, ich überlege, ob ich Altersteilzeit beantragen soll, da ich jetzt 58 Jahre alt bin und in genau 5 Jahren "offiziell" in Rente...
steffGS

steffGS

Themenstarter
Dabei seit
24.11.2009
Beiträge
1.131
Ort
Sauerland
Hallo zusammen,

ich überlege, ob ich Altersteilzeit beantragen soll, da ich jetzt 58 Jahre alt bin und in genau 5 Jahren "offiziell" in Rente gehen könnte. Zwar mit gewissen Abschlägen, aber das würde ich in Kauf nehmen.
Dann würde ich noch 2,5 Jahre aktiv arbeiten und dann 2,5 Jahre den passiven Teil geniessen.

Nun ist das Thema m. E. doch recht vielschichtig und es müssen viele Faktoren (Verdiensthöhe, spätere Rente etc.) berücksichtigt werden.

Wer hat auch schon Altersteilzeit in Anspruch genommen und welche Erfahrungen damit gemacht bzw. wer hat Tips, worauf unbedingt zu achten ist?

Vielen Dank für hilfreiche Infos!
 
steffGS

steffGS

Themenstarter
Dabei seit
24.11.2009
Beiträge
1.131
Ort
Sauerland
Nun, scheinbar sind hier nur recht junge Forianer unterwegs, oder niemand beschäftigt sich mit diesem Thema...
 
Vogel

Vogel

Gesperrt
Dabei seit
28.01.2014
Beiträge
6.152
Ort
Germany
Interessantes Thema, da wäre ich auch für Infos dankbar. Meine Frau stellt bei gleichem Alter wie der TS grad die gleichen Überlegungen an.
 
MRBIG

MRBIG

Dabei seit
14.11.2016
Beiträge
2.395
Ort
Duisburg
Ich würde sie gerne in Anspruch nehmen, aber bei der Vielzahl der Mitarbeiter unserer Firma muss ich mich erst mal hinten anstellen.
 
Eric72

Eric72

Dabei seit
15.11.2012
Beiträge
2.853
Ort
Niederrhein
Bietet deine Firma was an? Ich kenne das nur, da wir auch leute in die ATZ schicken. Bin aber nah dran, da ich die Rückstellung bilde....

Worum geht es dir denn genau?

Prinzipiell würde ich das machen. Wenn man die finanziellen Einschränkungen verkraften kann.
 
wafa

wafa

Dabei seit
13.01.2009
Beiträge
3.239
Ich nähere mich unaufhörlich der 58....und Ja, ich würde es machen !

Worauf achten ?
Du zahlst evtl. nicht mehr viel in die Rentenkasse ein.
Daher unbedingt den Versicherungsverlauf mit der Rentenkasse checken und so konkret wie möglich mit den Daten der näheren Zukunft hingehen.

Schaffst Du die Hürde "besonders langjährig" Versicherte noch ?
Der Unterschied ist je nach Einkommen schon mehr als ein mittleres Menü im Restaurant ...Aufpassen.

Auch ein Gang zum Steuerberater ist empfehlenswert, denn Rente brutto ist in unseren Jahrgängen schon weit von Rente netto entfernt.

Würdest Du nach der Passivphase direkt in den Rentenbezug gehen wollen/ müssen, oder wäre nachgelagerte Arbeitslosigkeit für 1-2 Jahre noch eine Option ?
Brächte noch ein paar Euro in die Rente, kann aber je nach Bearbeiter im Arbeitslosenamt auch Stress bedeuten...;-)
Dafür ist die Krankenkasse mit bezahlt 8-)

Was ist Lebensversicherungen ? Noch Verträge bis 65 laufen, die weiter bezahlt werden wollen ? Haus, Auto...etc.
Hast Du eine halbwegs gescheite Übersicht, was dich das Leben heute kostet ?
Klingt banal, aber mit der Aktivphase der ATZ fällt der erste Teil Geld weg, mit der Rente der nächste...Fixkosten bleiben aber nahezu gleich.

...und ganz wichtig: Was machst Du mit der neuen Freizeit ?!
Wird gerne unterschätzt...nach 30-40 Berufsjahren morgens festzustellen: was mach ich denn heute !?!

Walter
P.S.: Eine Menge Infos gibts z.B. über diese Seite, auch wenns da eher um Auflösungsverträge ging. Aber in den Kapiteln stehen in den Fragen und Antworten auch viele andere Tipps.
http://der-privatier.com/suchergebnisse/?cx=partner-pub-5370748534280725:4329024897&cof=FORID:10&ie=UTF-8&q=atz&sa=Suche&siteurl=der-privatier.com/&ref=www.google.de/&ss=696j256320j3
 
steffGS

steffGS

Themenstarter
Dabei seit
24.11.2009
Beiträge
1.131
Ort
Sauerland
Vielen Dank für die Anregungen.
Diese Fragen werde ich prüfen und für mich beantworten.
Wegen der Freizeit habe ich die geringsten Sorgen, dafür ist der Stress weg, welcher mittlerweile schon stark an der Gesundheit nagt - und das ist der Hauptgrund für meine Überlegungen.
 
M

Matse1

Dabei seit
29.06.2015
Beiträge
184
Bei mir steht die Entscheidung nächstes Jahr an. Die Punkte 1 und 3 habe ich schon gemacht. Bei dem 2 ten sind wir uns noch nicht ganz klar was wir machen wollen.

1. Termin bei der Rentenberatung. Kann online gemacht werden.
Da bekommst du die Information welche Renten für dich in Frage kommen und die jeweiligen Abzüge. Außerdem sagen sie dir wieviel Rente dazukommt wenn du weiterhin soviel wie aktuell in die Rente einbezahlst.
Zusätzlich bekommst du die Chance fehlende Zeiten nachzureichen.

2. Persönliche Verhältnisse prüfen.
Wie hoch sind meine monatlichen Belastungen? Wie hoch sind sie in der Rente? Was willst du in deiner Rente machen?

3. Bedingungen der Altersteilzeit des Arbeitgebers prüfen.
Meiner bezahlt zum Beispiel auch rentenbeiträge in der passivphase.
 
thesplendor

thesplendor

Dabei seit
22.01.2007
Beiträge
7.106
Ort
Exil-Franke in NRW
Der Wikipedia-Artikel zur Altersteilzeit bietet einen guten Einstieg: Altersteilzeit

Was sagt dein Arbeitgeber zu dem Thema? Hast du dir deine Rente schon einmal ausrechnen lassen? So einen Schritt sollte man nur auf der Basis vollständiger Informationen unternehmen.
 
Klausuhr

Klausuhr

Dabei seit
28.01.2011
Beiträge
5.216
Ich kann das sowas von nachvollziehen. Ich bin auch fast 58 und seit Anfang des Jahres habe ich meine Arbeitszeit reduziert von 38,5 auf 30 Stunden wöchentlich nach fast 1-jähriger Erkrankung (erstmal befristet auf 1 Jahr). Mein Arbeitgeber ist da kulant.

Bekommt mir gesundheitlich bestens - die finanziellen Abstriche sind jedoch nicht unerheblich!
Was letztlich bei der Rente (mit 66) übrig bleibt, wird mir zum jetzigen Zeitpunkt wohl niemand sagen können:-(!??

Ich war bei der Rentenberatung. Man riet mir zur Reduzierung der Arbeitsstunden, keineswegs aber dazu, einige Jahre früher in Rente zu gehen! Die Abzüge seien über Gebühr hoch!
 
Zuletzt bearbeitet:
Vogel

Vogel

Gesperrt
Dabei seit
28.01.2014
Beiträge
6.152
Ort
Germany
Das Problem ist überwiegend die finanzielle Seite. Von jetzt auf gleich deutlich weniger in der Tasche zu haben kann auch nach hinten losgehen. Man muss ja im Prinzip erst mal lernen "neu zu leben", mit weniger zur Verfügung stehenden Mitteln.

Ja, ich weiß wovon ich rede. Gesundheitlich bedingt habe ich mit 35 schon eine ruhigere Tätigkeit mit weniger Einkommen aufgenommen. Jetzt werde ich 50 und man hat sich an das weniger an Geld gewöhnt. Am Hungertuch muss keiner kauen, aber der pure Luxus auf der ganzen Linie ist auch nicht drin. In 4 Wochen werde ich 50 und ich überlege ernsthaft nochmals einen Schnitt zu machen, d.h. langsam ausschleichen lassen. Das ginge, bin von keinem Arbeitgeber abhängig.

Das Alterseinkommen wäre auch schon jetzt gesichert, bissel was gespart, Rentenbezüge aus 2 Töpfen, also finanziell ginge das schon.

Was ich damit sagen will, wer 40 Jahre voll gearbeitet hat und einen sehr guten bis exklusiven Lebensstandard hat, der wird bei einem plötzlichen Rentendasein und den damit verbundenen Mindereinnahmen ganz schön zu rudern beginnen.
Meiner Meinung nach muss man frühzeitig beginnen sich unnötige Kosten und Verpflichtungen vom Hals zu schaffen und man sollte frühzeitig beginnen den täglichen Lebensstandard zu hinterfragen und kostentechnisch zu optimieren.

Es ist halt alles eine Frage der Einstellung. Will ich bis 65+ voll Arbeiten und 100% Luxus, mit dem Preis das es passieren kann von der Arbeit direkt oder kurz danach in die Kiste zu gehen, oder lebt man bescheidener und stressfreier und hört früher auf um die restliche Zeit noch genießen zu können.

Ich bin da eher für Variante 2, lieber weniger Geld, dafür mehr Lebensqualität. Freizeit muss nicht unbedingt Geld kosten, man muss nur was mit sich anzufangen wissen.


Eine Kollegin meiner Frau ist jetzt 60 geworden, verheiratet, beide berufstätig und gut verdienend. Da hat sich derart viel an Verpflichtungen aufgestaut, keine Chance früher aufzuhören, im Gegenteil, sie und auch er haben jetzt noch 400,- Euro Jobs zusätzlich angenommen und für was? Um 2 fette Autos zu fahren, um 3 mal im Jahr eine dicke Reise zu machen, um alle paar Wochen den Kleiderschrank neu zu befüllen. Da greife ich mir ehrlich gesagt an den Kopf, was geht in solchen Leuten vor?
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Sinnesrausch

Dabei seit
13.01.2016
Beiträge
71
Vielleicht greifen sich die gleichen Leute bei Deiner Variante an den Kopf?
Erst ewig buckeln und dann " im Alter " einschränken ist auch nicht jedermanns Sache.
Für ein fettes Auto würde ich mich persönlich im Alter nicht krummlegen. Für irgendwelche Designerfummel auch nicht. Für eine schöne Reise, sofern Gesundheit und Lust mitspielen- jederzeit ; wenn man dann endlich mal länger als 2 Wochen am Stück weg kann.

Solange sich der Eine bewusst dazu entscheiden kann, kurz vor der offiziellen Rente noch einen Nebenjob für Luxus anzunehmen und der Andere lieber kürzer tritt und noch vor offiziellem Beginn zu Hause bleiben möchte; ist doch alles in Butter.
Der wahre Luxus ist doch genau diese Entscheidungsfreiheit.

Schlimm finde ich eher, dass es hier nicht wenige ganz arme Schweine gibt, die 40 Jahre sauber geklebt haben und jetzt nebenbei arbeiten müssen, weils sonst jeden Tag nur Tütensuppe gibt.

Ich bin kein Freund von bedingungslosem Grundeinkommen, aber eine bedingungslose vierstellige Grundrente wäre vielleicht ein Ansatz. Altersarmut ist echt mies.
Wer mit 30 dauerhaft arbeitslos ist, muss vielleicht mal an seiner Qualifikation oder seinen Ansprüchen arbeiten; aber mit 70 kannste halt nix mehr reißen.

Ich hab Gott sei Dank noch 30 Jahre Zeit bis dahin und auch schon seit 10 Jahren zwei private RVs, aus deren Kombination ich; wenn nichts unvorhergesehenes passiert, ohne Nebenjob im Alter reisen kann :)
 
Klausuhr

Klausuhr

Dabei seit
28.01.2011
Beiträge
5.216
Die Geschichte ist und bleibt komplett risikobehaftet. Wer weiß, was bis dahin noch für politische Entscheidungen gefällt werden (müssen)!? - Sicherheit gibts nie!
 
zwenny178

zwenny178

Dabei seit
10.12.2013
Beiträge
821
Ort
Göttingen am Harz ;-)
ATZ ist nach wie vor ein interessanten Model welches meistens in dem von Dir genannten Blockmodell Anwendung findet, dieses ist in manchen Tarifverträgen nur bei leitenden Mitarbeitern möglich. Du bekommst für den 5 Jahres Zeitraum nur 50 % vom Gehalt, es muss ein Aufstockungsbetrag von mindestens 20% (Verhandlungsbasis bis zu 40%) gezahlt werden, dieser ist sozialversicherungsfrei, dadurch liegt man i.d.R. beim Netto von ca 80-85%, abhängig von personellen Faktoren.
Steuerlich fällt dieser Betrag unter den Progressionsvorbehalt (wie z.B. auch Kurzarbeitergeld) und führt bei der EkSt Erklärung zu einem höheren Steuersatz.
In den ersten 2,5 Jahren arbeitest Du ja vor, dieses Arbeitsguthaben ist gegen Insolvenz abzusichern, am einfachsten über eine Bankbürgschaft.

Wenn der Arbeitgeber es anbietet, kann er meistens Aufstockungsbetrag errechnen, damit dann Nettoverlust abgleichen, Steuer berücksichtigen und Rentenberater hinzu ziehen.

Bin zwar noch kurz vor 40, würde es aber jedem in dem Alter empfehlen, sofern alles finanzielle solide aufgestellt ist.

VG Sven
 
tommykoeln

tommykoeln

Dabei seit
19.06.2010
Beiträge
608
Ort
Erftstadt bei Köln
Auch für mich ist das Glas halbvoll, nicht halbleer.

3 Jahre mit angezogener Handbremse (das passiert automatisch, wenn man in die ATZ geht) bei gekürzten, aber immer noch guten Bezügen
3 Jahre spazieren gehen bei gleichen Bezügen, lediglich Wegfall Firmenwagen
3 Jahre früher in Altersrente

Für mich der Gewinn an 9 Jahren Lebenszeit...und für die gewonnene Freizeit suche ich mir eine Beschäftigung, die einfach nur Spass oder Erfüllung bringen soll....gegen 450 Euro oder auch ehrenamtlich...wie auch immer.
 
noosa

noosa

Dabei seit
13.09.2009
Beiträge
3.214
Ort
Berlin
...Für mich der Gewinn an 9 Jahren Lebenszeit...und für die gewonnene Freizeit suche ich mir eine Beschäftigung, die einfach nur Spass oder Erfüllung bringen soll...
Das hört sich aber trist an. Ich gehe (fast) jeden Tag gerne zur Arbeit, die (meistens) viel Spaß macht und Erfüllung bringt. Immer, wenn dies in meiner jetzt 27-jährigen Berufszeit nicht der Fall war, habe ich dies kategorisch, kompromisslos und risikofreudig geändert. Ich habe so viele Kollegen erlebt, die in den letzten Jahren ihrer Berufstätigkeit nur auf den Augenblick der Rente/Pension hingearbeitet haben und dabei gar kein anderes Gesprächsthema mehr hatten und von Jahr zu Jahr mieser gelaunt waren. So könnte ich nicht leben! Ich lebe jetzt, und für mich ist auch (fast) jeder Arbeitstag erfüllte Lebenszeit.

Kopf hoch und viele Grüße

Lutz
 
Monk

Monk

Dabei seit
28.11.2008
Beiträge
1.594
Patentrezept gibt es nicht. Alles ist höchst individuell. Das fängt beim Arbeitgeber und der Branche an. Und endet mit den ganz persönlichen Gegebenheiten. Vieles was in großen Konzernen schon fast üblich ist, ist im Handwerk oder anderen Sparten undenkbar. Im kleinen Laden mit 20 Leuten und davon drei im Büro - da geht nix zu reduzieren. Da heißt es nur ganz oder gar nicht. Ich hatte schon Verträge, da fanden sich im Text Passagen wie: Schwere Krankheit ist Kündigungsgrund... Kein Bock mehr auch. Dafür macht die Kreativbranche aber Spaß. Zumindest hab ich die Schnauze noch nicht voll. Und im Moment mit 54 ist aufhören eigentlich auch überhaupt kein Thema. Höchstens der Laden fährt gegen die Wand. Dann muß ich mir für die verbleibenden Jahre was einfallen lassen. Sechs Jahre noch, dann ist auf jeden Fall die Hütte bezahlt. Und wie auch immer: Das ist der größte Brocken. Im Nachhinein die beste Entscheidung gewesen damals: Das Haus zu kaufen. In jeder Beziehung. A) Die Lebensqualität. D.h. man hat von Anfang an etwas davon. Und B) Irgendwann ist das Ding bezahlt. (Kann man aber Stand heute auch nicht mehr zu 100% so sagen bzw. es ist zumindest in den Ballungsräumen vieles kaum noch bezahlbar. Bei uns war der Kauf noch zu DM Zeiten. Und der Kaufpreis gegenüber heute fast schon lächerlich) Ist also die Rate mal weg, wird es sich ganz gut leben lassen. Jedenfalls ist das der Plan: Wenn die Bude bezahlt ist noch mind. bis 63 weitermachen. In der Zeit die "Miete" an uns selbst auf ein entsprechendes Konto zahlen. Und dann Schicht. Oder aus Spaß an der Freude weitermachen. Solange noch jemand was von einem will.... Wir hatten einen selbständigen Handelsvertreter im Laden. Der ist mit 83 noch losgezogen. Nicht weil er mußte. Sondern aus Spaß an der Freude. Man sah ihm das Alter weder an, noch hat man das Gefühl mit einem alten Mann zu tun zu haben. Inzwischen ist er über 90. Und nur noch in seinem Garten. Aber noch immer fit und geistig voll dabei. Das hat mich immer sehr beeindruckt....
 
black flag

black flag

Dabei seit
01.03.2009
Beiträge
426
Ort
Berlin
Ich habe mich mit 58 von meinem Job, in dem ich 41,5 Jahre tätig war, verabschiedet. Allerdings nicht mit ATZ sondern per Aufhebungsvertrag und "goldenem Handschlag". Rentenbeginn wird Mitte nächsten Jahres sein. Die Entscheidung "Pro" fiel innerhalb von 6 Monaten. Ganz wichtig ist, vorab seine finanziellen Bedürfnisse und Möglichkeiten abzuklären. Die Daten des "Rentenkontos" sollte man ebenfalls unbedingt im Vorfeld abklären, auch um eventuelle Lücken im Versicherungsverlauf zu schließen. Beschäftigen sollte man sich auch vorab, was man mit der freien Zeit anfängt. Kenne einige, die dann in ein "Loch" gefallen sind. Das wäre dann kontraproduktiv. Bereut habe ich meine Entscheidung bisher nicht. Sehr viel Zeit für Familie, Hobbys und sonstige Dinge. Auf jeden Fall habe ich an "Lebensqualität" gewonnen.
 
Monk

Monk

Dabei seit
28.11.2008
Beiträge
1.594
Pappa ante Portas ;-) Mal so richtig den Haushalt neu organisieren....
 
steffGS

steffGS

Themenstarter
Dabei seit
24.11.2009
Beiträge
1.131
Ort
Sauerland
Schön, dass hier doch noch einige interessante, und zum Nachdenken anregende, Beiträge gekommen sind.

Vielen Dank dafür:klatsch:

Ich selbst bin eigentlich auch der Meinung: warum hat man studiert und sich, vielleicht sogar unter manchen Entbehrungen, hochgearbeitet und gutes Geld verdient, wenn man sich dann im Alter finanziell zu sehr einschränken muss?
Aber: die Gesundheit (und die Psyche) spielt im fortschreitenden Alter eine nicht zu unterschätzende Rolle und wird dann auch immer wichtiger. Das musste ich leider in den letzten Jahren lernen. Was nützt das ganze Geld, wenn ich unzufrieden bin und dadurch letztlich krank werde?

Meine Mutter hat mir immer eingebläut: spare in der Zeit, dann hast du in der Not!
Nach diesem Motto habe ich letztendlich gehandelt und so konnte ich etwas auf die hohe Kante legen, habe eine bezahlte Immobilie, muss daher keine Miete zahlen und habe auch sonst keine Schulden ;-)
Das sind schon mal sehr wichtige Voraussetzungen für ein finanziell abgesichertes Alter.
Natürlich weiss man nicht, was noch alles passieren kann.

Bisher habe ich mich bei der IG Metall und bei der Rentenversicherung bzgl. ATZ beraten lassen.
Da mein Arbeitgeber keine Standardlösung für ATZ anbietet, müsste ich diese beantragen und hier verhandeln.
Der Chef ist allerdings sehr speziell und nicht immer sehr umgänglich, so dass es auch passieren kann, dass er das ablehnt. Dann müsste ich mich auf mein Recht auf ATZ als Gewerkschaftsmitglied berufen und voraussichtlich ist dann noch mehr Ärger vorprogrammiert :-(
Das Gespräch mit meinem Steuerberater steht noch aus, aber das macht erst Sinn, wenn ich ein konkretes Angebot über ATZ in der Tasche hätte.
 
Thema:

Wer hat Erfahrungen mit Altersteilzeit?

Wer hat Erfahrungen mit Altersteilzeit? - Ähnliche Themen

  • Wer hat Erfahrung mit Bearbeitung von Leder

    Wer hat Erfahrung mit Bearbeitung von Leder: Hallo Ich brauche eure Hilfe bei einem Bastelprojekt. Es geht um dieses Symbol. Ich habe es mal aus Papier ausgeschnitten. Ich möchte das aus...
  • Hallo, hat wer Erfahrungen mit diesem Händler

    Hallo, hat wer Erfahrungen mit diesem Händler: Hallo, Diesen Händler habe ich auf chrono24 gefunden. Daimamoda Yesilce Mah. Diken Sok. No:4/1 4. Levent 34418 İstanbul Türkei Wer...
  • 1x Patina bei Bronze und zurück...wer hat Erfahrungen beizusteuern?

    1x Patina bei Bronze und zurück...wer hat Erfahrungen beizusteuern?: Nachdem ja nun einige Steinhart Bronze hier im Forum gelandet sind, stellt sich mir die Frage: wie sieht es bei Euch mit der Patina aus, und hat...
  • Uhren verschicken/empfangen per Packstation; Sicherheit? Wer hat Erfahrungen damit?

    Uhren verschicken/empfangen per Packstation; Sicherheit? Wer hat Erfahrungen damit?: Hallo, werte Foristi Ich erwäge die Benutzung einer Paketstation zum Versenden und Empfangen von Paketen (soll während des Urlaubes innerhalb...
  • Kaufberatung Wer kennt ESTURA - Erfahrung?

    Kaufberatung Wer kennt ESTURA - Erfahrung?: Liebe Forenmitglieder, bereits seit Längerem profitiere ich von Euren Beiträgen und dem umfangreichen Wissen :super:. Jetzt muss ich einmal...
  • Ähnliche Themen

    Oben