Wempe bereinigt Omega aus seinem Sortiment

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küfi

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Hallo zusammen,

gestern war ich bei Wempe in Stuttgart, um mir eine Aqua Terra anzusehen. Dort wurde mir gesagt, dass Wempe sich von Omega trennt und diese aus dem Sortiment bereinigt, neue Modelle beziehen sie wohl schon nicht mehr.


Grüße

küfi
 
Delta 47

Delta 47

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Puuuh, das kann ich mir kaum vorstellen, dass Wempe eine der bekanntesten Marken (bei Allerweltskunden) rausnimmt, wäre sehr schade.

Trotzdem dankeschön für die News!
 
Uhrfixx

Uhrfixx

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Doch es stimmt.
Meine Info kommt von Wempe Köln, aber auch andere Konzis wissen schon Bescheid.
Die Ursache ist wohl nicht so sehr bei Omega zu suchen, sondern bei Wempe selbst.
 
Ssak

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Tja,so mancher gibt einem nicht jeden Vitrinenplatz...
 
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smarti

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Als Schweizer kenne ich Wempe nur aus der "Ferne". Haben die nicht seit Kurzem eigene Uhren ungefähr im Preissegment von Omega?
 
Sekundenzähler

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Eine seltsame Entscheidung. Kann mir kaum vorstellen, dass das etwas mit dem Preissegment zu tun hat. Wempe führt noch deutlich teurere, deutlich günstigere und annährnd gleich teure Uhren. Vielleicht hat Omega die Marge für die Einzelhändler verringert :confused:...
 
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Fossie

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Als Schweizer kenne ich Wempe nur aus der "Ferne". Haben die nicht seit Kurzem eigene Uhren ungefähr im Preissegment von Omega?

Da Wempe bereits im WWII einer der fuenf B-Uhren-Hersteller war, fuehrt Wempe nicht erst seit kurzem Uhren aus eigener Herstellung im Sortiment;-)
 
Locki

Locki

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Hallo,
Bei Bucherer ist Breitling aus dem Sortiment genommen worden.
Auf Nachfrage von mir warum: Weil Bucherer Schweiz Breitling nie vertrieben hat und jetzt alle Fillialen nachziehen.Ob das wirklich der Grund ist keine Ahnung.
 
Bruce Wayne

Bruce Wayne

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Da wo viele andere Urlaub machen ...
Dafür könnte es - rein spekuliert - z.B. folgende Gründe geben:

1.) Omega möchte mehr Uhren über Wempe absetzen, als diese Gruppe p.a. verkaufen kann = es müssen höhere Kontingente abgenommen werden als abgesetzt werden können
2.) Omega wird nicht mehr so stark nachgefragt z.B. nur mit hohen Nachlässen die z.L. der Marge des Konzis gehen
3.) Omega-Modelle passen nicht mehr in das Sortiment von Wempe, warum auch immer
4.) Wempe oder Omega halten sich nicht (mehr) an die vereinbarten vertraglichen Absprachen.
5.) Die Verarbeitungsqualität von Omega hat sich verschlechtert (hohe Reklamationsrate) und/oder die Preisgestaltung von Omega paßt nicht mehr in den Markt.

Wie gesagt, rein spekulative Möglichkeiten. Aber das fiel mir gerade so dazu ein.
 
Fontainebleau

Fontainebleau

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Chapeau!!
Ich ziehe den Hut. Endlich einer der sich nicht mehr den Konzernen und ihrem immensen Druck beugt.
Knebelverträge über Stückabnahme, Mindestumsatz in Euro.... bis hin zum festgelegten Schaufensterplatz. (neuster Trend selbsternannter Schweizer "Nobelschmieden")

Das da die Familie Wempe denen endlich mal die Stirn bietet finde ich großartig.

Viele Juweliere lassen sich doch aus vermeintlichen Imagegründen (in der Darstellung noch aussen) fast alles gefallen. Verrenken sich, nur um die Marke zu halten......
Bei mir hat Wempe gerade an Kompetenz gewonnen.
Und das keine Omega mehr im Fenster sind, für mich kein Imageverlust.

Gruß
RoboAva.JPGFontainebleau
 
Uhr-Enkel

Uhr-Enkel

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@Bruce Wayne:
Vielleicht macht Omega seinen Händlern neue Vorschriften: Omega-Ecke im Laden, Renovierung mit bestimmten Designelementen, mindestens soundsoviele Omega-Uhren pro Quadratmeter Schaufenster usw. Vielleicht streicht Omega auch Rückvergütungen an die Konzis (so es sie denn vorher gab).
Vielleicht hast du recht mit der Vermutung, Omega hätte qualitativ nachgelassen. Sollte am Ende Wempe gar den Ploprof-Thread von Schmitti gelesen haben? :-D


Eine Auslistung muß nicht für immer sein. Oft wird sie auch als Druckmittel benutzt, um von Herstellern Zugeständnisse zu erzwingen. Jedenfalls bin ich gespannt, wie es weitergeht.
 
G

Grannis

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Omega knebelt seine Konzis mit unfaßbaren Mitteln auch in die Zukunft. Habe nur Infos aus 2. Hand. Vielleicht können Uhrmacher die hier vertreten sind mal was dazu sagen. Wird Zeit dass endlich auch ein großer sagt es reicht.
 
Uhr-Enkel

Uhr-Enkel

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Danke für den Link. Wempes Stellungnahme in Beitrag 38 ist allerdings unergiebig. Interessanter ist Beitrag 24. Demnach wollte Omega nicht, daß Wempe die Uhren mit größeren Preisnachlässen verkauft. Kann ich nachvollziehen. So etwas verwässert die Marke.
 
B

bigsmall

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Solche Entscheidungen (Breitling/ Bucherer, Omega/ Wempe) nehme ich mir nicht zu Herzen. Da reden Groß- und Einzelhandel miteinander, und passen gerade nicht zusammen. So what ? Die Zeiten ändern sich wieder, so gesehen bei Rolex/ Kern.

Wichtig ist mir nur, dass es alle Marken überhaupt noch zu kaufen gibt :-)
 
S

SteveMcQueen

Gast
Wie gesagt, rein spekulative Möglichkeiten. Aber das fiel mir gerade so dazu ein.
Danke für den Link. Wempes Stellungnahme in Beitrag 38 ist allerdings unergiebig. Interessanter ist Beitrag 24. Demnach wollte Omega nicht, daß Wempe die Uhren mit größeren Preisnachlässen verkauft. Kann ich nachvollziehen. So etwas verwässert die Marke.
Eventuell kotzt es Wempe auch einfach an, dass Omega mit seinen Flagship Stores in den 1a Lagen den großen, ertragsstarken Filialen der eigenen Konzessionäre, insbesondere den großen Ketten mit exorbitanten Fixkostenblöcken und hoher Kapitalbindung, nachhaltig Konkurrenz macht und in naher Zukunft noch mehr eigene Verkaufsstellen eröffnen möchte? Kein Wunder, dass die Konzis da Preisnachlässe geben müssen bzw. wollen, um die Mengen halten und zumindest noch etwas Marge einstreichen zu können. Den Kunden freut's, den Hersteller ärgert es natürlich, weil er nicht die volle Marge einsacken kann. Bei Preisgleichheit geht der Kunde nämlich evtl. lieber zur Direktvertretung des Herstellers. Das tut er allerdings nicht, wenn der Konzi ohne mit der Wimper zu zucken 20% gibt.

Was die im WTF angesprochene Abdeckung des Marktes angeht: Eine echte Premium-Marke, und zu der soll Omega ja werden, wird natürlich nur in geilen Weltstädten auf den schicken Flaniermeilen verkauft, verbunden mit einer entsprechend exklusiven Präsentation. Man kann vom Kunden durchaus verlangen, dafür mehrere 100 km Anfahrt in Kauf zu nehmen, schließlich darf der froh sein, überhaupt eines der edlen Stücke erwerben zu dürfen. ;) Aber eine Präsentation in der Vitrine neben den Wettbewerbern - das geht natürlich gar nicht! Jedenfalls nicht, so lange Omega nicht so eine starke Marke wie der - zumindest in der eigenen Wahrnehmung der Swatch Group für Omega einzig ernstzunehmende :D - Konkurrent Rolex ist. Nachher entscheidet der Kunde sich noch für ein Modell der Konkurrenz, wenn sein Auge zufällig darauf fällt oder er sogar markenunabhängig beraten wird. Will sagen: Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis Omega den mengenmäßig uninteressanten Konzessionären, also insbesondere Einzelfilialisten, ebenfalls den Hahn zudreht. Wegen der Exklusivität und so, natürlich nur im Sinne des Kunden! ;)

Hier beißt sich die vielzitierte Katze wohl in den Schwanz und die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte bzw. ergibt sich aus dem Gesamtzusammenhang. Am Ende gewinnt die Swatch Group, wenn sie die bisher bei Wempe gehandelten Mengen ohne Preisabschlag in ihren eigenen Läden unters Volk bringen kann. Schade drum, aber ich kann Wempe verstehen. Überleben werden beide.

Ist nur eine Überlegung, keine verifizierte Wempe-Aussage. :D
 
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Sedi

Sedi

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Dieser verbissene Wunsch unbedingt ins "High-End" Segment vorzudringen nervt langsam aber sicher ganz gewaltig. Letzten Endes helfen da sowieso alle Bemühungen nichts - das entscheidet einzig der Markt. Da können die sich ja noch so sehr um "Exklusivität" bemühen. Wenn das zur Folge hat, daß sie halt weniger Uhren verkaufen - selber schuld. Hier in Bamberg ist mir auch aufgefallen, daß der einzige Juwelier am Ort, der bisher Omis hatte nun keine mehr hat. Mir ist eh die Lust auf eine Omega weitgehend vergangen seitdem ich mal die Seamaster aus der Auslage holen ließ und die sich bei näherer Betrachtung als kleines blechern wirkendes Ding herausstellte. Brauch ich nicht, will ich nicht. Erst recht nicht, wenn sie vorhaben zu nem "Reiche-Leute-Spielzeug" zu verkommen. Nur meine Meinung - ich will niemandem seine Omega schlecht reden - eine Speedmaster ist nach wie vor eine schöne Uhr, aber die Marke an sich wird mir immer unsympathischer aufgrund dieses "Strebertums" und "Ich-will-so-sein-wie-Rolex"-Gehabes.

Gruß, Sedi :-)
 
S

SteveMcQueen

Gast
...aber die Marke an sich wird mir immer unsympathischer aufgrund dieses "Strebertums" und "Ich-will-so-sein-wie-Rolex"-Gehabes.
Ich denke nicht, dass es darum geht, Rolex im plumpen Sinne "nachzueifern". Sicherlich möchte man aber gerne den gleichen Nimbus, die Marktstellung und vor allem die Preisgestaltung erreichen. Die Swatch Group hat schlichtweg so viele Marken im Portfolio, dass diese sauber gestuft und gegeneinander abgegrenzt werden müssen, um sich nicht gegenseitig zu kannibalisieren. Da bleibt eigentlich keine andere Alternative, als Omega direkt gegen Breitling, Rolex und JLC zu positionieren. Preislich ähnlich gelagerte, mengenmäßig aber vergleichsweise irrelevante Marken wie GP oder Zenith lasse ich mal bewusst raus.
 
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