Welches Werk steckt in der Neuauflage der Timex Q 1978 Day-Date?

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Uhr-Enkel

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Es geht um die Neuauflage der Timex Q 1978 Day-Date. Überall, wo ich nach einem Hinweis auf das verbaute Werk suche, angefangen bei Timex selbst, erfahre ich, dass es sich um ein Quarzwerk handelt. Tolle Wurst! Diese Information steht bereits auf dem Zifferblatt. Vielleicht weiß jemand von euch genaueres.

So sieht die Uhr von vorne aus. Bilder vom Werk habe ich nicht gefunden.

Q-Timex-1978-Reissue-TW2U87900-585x1024.jpg
 
Uhrbene

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In der Timex Q Pepsi steckt ein einfaches Seikowerk, wird hier genau so sein. Genaue Referenz kann ich nicht sagen.
 
ticktack85

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Quartz (PC33 von Seiko). Mit Verlaub: ein sehr einfaches und billiges Werk. Schon das Zeigerstellen wird zur Herausforderung.
 
Phantomas

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Ein gutes Werk würde gar nicht zu einer Timex passen. :lol:
Die 1978 Reissue sieht stimmig aus (im Internet findet man viel bessere Fotos) und hat sowohl eine Datums- als auch eine Tages-Anzeige - was man nur sehr selten bei (analogen) Quarzuhren findet.
 
Jake Cutlass

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In meiner Timex Mk1 mit Indiglo für 50 € werkelt ein Quartzwerk ohne Datum und das ist eines der genauesten Quartzwerke in meinem Besitz. Ist vielleicht nur Glück, aber ich kann über Timex Uhren nichts Schlechtes berichten.

Just my 0,02 €
 
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nikolausII

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Timex-Uhren waren von jeher immer billige Zeitmesser, quasi in der Tradition der sogenannten "One-Dollar-Pocket-Watch",
wenn man es so sehen will. Die wurden in Blisterverpackungen in Supermärkten, vor Tankstellen und im Drugstore um
kleines Geld verkauft. In der Vor-Quarz-Ära werkelten da naturgemäß einfachste genietete Stift-Ankerwerke drin.
Meine erste "Kinderuhr" war genau so eine (ich hab sie geliebt).
Naja, bei den jetzigen Quarz-Nachfolgern wird es der Firmenphilosophie gehorchend sicherlich genauso sein, dass das
billigste verbaut wird, was der (japanische) Markt zu bieten hat.
Aber robust waren die Uhren allemal.
 
ticktack85

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Das Werk der originalen Timex Q war ja ein Batterie gesteuertes mechanisches Werk. Das fand ich eigtl ganz interessant. Als "billig" hab ich das nicht empfunden. Man darf den Unterschied zwischen günstig und billig nicht außer Acht lassen.
 
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nikolausII

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@ticktack85
Deswegen schrieb ich ja auch "robust waren die Uhren allemal".

Mit "billig" meinte ich, dass diese Uhren schon so kostengünstig wie möglich hergestellt wurden, allein schon, um die günstigen
Preise realasieren zu können. Selbstverständlich kann man "billig" durch "günstig" austauschen. Im Ergebnis meine ich das
gleiche, ohne die Uhren deswegen als "minderwertig" abtun zu wollen.
Das waren und sind es bis heute noch, einfache , robust laufende "Volksuhren" für `nen schmalen Dollar.
Man muss sich halt vorstellen, seinerzeit, als es noch keine Handys gab (und noch früher noch nicht mal Quarzuhren) brauchte jeder
eben eine Armbanduhr um die Zeit ablesen zu können. Und da wurden die Timex gerne genommen, da sie eben "günstig" waren.
Das ist so ähnlich, wie bei den Feuerzeugen die Plastik-Einwegfeuerzeuge für 1 Euro. Die erfüllen auch ihren Zweck.
Oder früher die Seiko 5, die jahrzehntelang für kleines Geld ganz Asien mit mechanischen Uhren versorgt haben und ewig liefen, ohne dass die
meisten von ihnen je eine Revision o. ä. genossen haben.
 
Sectorfan

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Also ich finde es schon dreist, in eine Uhr mit einem LP von 169,- € ein Werk für 7,28 € einzubauen......

Gruß
Mike
 
ticktack85

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Ja das Werk ist echt ne Katastrophe aber optisch macht die Uhr schon was her. Der Preis ist hart am Limit angelehnt.
 
Sedi

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In meiner Timex Mk1 mit Indiglo für 50 € werkelt ein Quartzwerk ohne Datum und das ist eines der genauesten Quartzwerke in meinem Besitz.
Ich muss auch sagen -- einige meiner Timexe laufen im HAQ-Bereich mit einigen Sekunden Abweichung im JAHR. ZB meine Timex "Scout" Solar mit Seiko-Epson-Werk. Oder meine "Expedition" mit Vibrationsalarm.
Aber das Preisniveau einiger aktueller Modelle ist dennoch der Qualität alles andere als angemessen. Geht mir aber bei manch anderer Marke auch so. G-Shocks mit Plastegehäuse für über 300 Tacken? Ohne mich. Timex mit günstigstem 8er-Miyota für 250€ -- ebenso ein Witz.
Trotzdem hab ich eine Schwäche für die Marke, weil meine allererste Uhr eine Timex "Camper" im grünen Plastikgehäuse mit Stiftankerwerk war. Als besonders robust hab ich die aber alle nicht in Erinnerung, hab von den Dingern mehrere geschrottet. Glas abgeplatzt, Gehäuse gebrochen, abgesoffen waren die Todesursachen. "Billig" trifft es schon recht gut -- billige Verarbeitung, billige Werke -- von "preiswert" leider mittlerweile weit entfernt, seitdem man die Retro-Schiene entdeckt hat und denkt, man kann mit den billigen Tickern mit allerbilligster Technik den schnellen Euro machen. Selbst meine Scout Solar war angesichts des beschichteten Messinggehäuses mit Pressboden und Billigwerk eigentlich noch weit zu teuer.
 
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Geht mir aber bei manch anderer Marke auch so. G-Shocks mit Plastegehäuse für über 300 Tacken? Ohne mich. Timex mit günstigstem 8er-Miyota für 250€ -- ebenso ein Witz.
Wobei man den Casios zugute halten muss: funktional sind sie top, auch wenn beim Preis statt Plaste Metall drin sein sollte. Andererseits: für eine Sportuhr ist mir leichtes Plastik eh fast lieber, weil es nix wiegt und nicht verkratzt. Und wenn, dann kostet der Gehäusetausch nicht die Welt. Abgesehen davon: Casio ist ja eh eigentlich Luxus für Menschen mit Markenfetisch. Vergleichbare Digitaluhren gibt´s bei Aliexpress für einen Bruchteil. Bei Timex ist es ähnlich. Mancher hier mag da lachen, aber man zahlt auch bei Timex einen Markenaufschlag.
Aber auch wenn man Timex trotzdem als "günstig" sieht, sind die Uhren meiner Meinung nach nicht ohne Einschränkungen empfehlenswert. Ich mag übrigens alle Uhren, solange sie funktionieren. Billige Quarzuhren? Finde ich gut. Eine genaue und zuverlässige Zeitanzeige muss demokratisch sein und soll auch armen Menschen weltweit zur Verfügung stehen.
Was nicht geht, das sind billige Uhren, die ihren Job nicht machen. Wenn sich die Zeiger nicht mal auf Anhieb richtig einstellen lassen wie man das ab und zu bei Quarzuhren von Timex liest, dann ist das einfach nur Pfusch. Bei aller Sympathie für die Marke und trotz der teils wirklich gelungenen Designs: das geht nicht und schon gar nicht zu den Preisen. Dann lieber eine chinesische NoName Digitaluhr für nen 5er die sich exakt einstellen lässt und die wahrscheinlich auch ein paar Jahre lang läuft. Eine Timex für 250 Euro mit einem ruckelnden aber bewährt funktionierenden 8er Miyota geht hingegen meiner Meinung nach schon wieder in Ordnung. Markenaufschlag eben.
 
Sedi

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Casio ist ja eh eigentlich Luxus für Menschen mit Markenfetisch.
Ähm, nö. Der Begriff "Luxus" wird mir in letzter Zeit ein wenig arg inflationär gebraucht, um nahezu alle Preistreibereien der Hersteller zu rechtfertigen. Einzelne Casios waren schon immer eher im Luxusbereich angesiedelt, das stimmt -- wie etwa die MRGs. Insgesamt ist Casio aber "eigentlich" immer eine Marke für Leute gewesen, die eine stabile Uhr suchen, die eben gerade nicht Luxus ist (obwohl sie natürlich durchaus Lifestyle-Artikel sein konnte, aber das ist nicht per definitionem schon Luxus). Und einer AliX-Quarzuhr würde ich zB bei Wasserdichtheit keinen Meter (im wahrsten Sinne) über den Weg trauen.
Genausowenig ist übrigens Seiko ein Luxushersteller, auch wenn einige Seikos im Luxusbereich angesiedelt sind. Und es ist auch nicht eine mechanische Uhr automatisch "Luxus", nur weil es bei Aldi auf dem Grabbeltisch auch Uhren gibt.
Ein "Markenaufschlag" bei Timex sollte mit Nicht-Kaufen abgestraft werden, ganz einfach -- klar, mache ich natürlich auch nicht, denn ich hab ja durchaus mehr als eine. Genauso wie Plastikuhren mit Gummihülle, die mit Glück 15 Jahre hält und dann von der Uhr bröselt und es dann keine Ersatzteile mehr gibt. Sowas ist nicht "Luxus" sondern Wegwerfware -- dennoch besitze ich um die 40 oder mehr G-Shocks, aber meine alleräußerste Schmerzgrenze waren da die 200 Tacken für meine GR-B100. Genauso wie eine Seiko mit einem Billigwerk, bei dem sich nicht mal eine Revi lohnt. Das ist alles wahrlich kein Luxus.
Wenn Casio und Timex es schon geschafft haben, als "Luxus" zu gelten, hat die Marketingabteilung anscheinend alles richtig gemacht. Oder es sind halt die vielen, mittlerweile liquiden Fans, die (wie ich) als Kind schon welche getragen haben.
Aber wenn selbst eine Neuauflage der "McGyver" als Handaufzug mit einem allerbilligsten Chinawerk ausgestattet wird, dann fühlt man sich als Fan wahrlich verarscht.
 
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Wenn Casio und Timex es schon geschafft haben, als "Luxus" zu gelten, hat die Marketingabteilung anscheinend alles richtig gemacht. Oder es sind halt die vielen, mittlerweile liquiden Fans, die (wie ich) als Kind schon welche getragen haben.
So ist es meiner Meinung nach tatsächlich. 🙂
Durch Produkte aus China und haben sich die Dimensionen verschoben.
Schon allein, dass man einen Namen schon mal gehört hat, ist heute einen Aufpreis wert. Ist der Name auch noch halbwegs positiv besetzt, ist der Aufpreis noch höher. Denk Dir bei den Uhren von Casio und Timex die Marke weg - der Effekt auf den Preis, den Du zahlen würdest, der wäre enorm.
Bei einer 14 Euro Casio oder Timex für 79 Euro macht der Markenname womöglich prozentual nicht weniger aus als bei Luxusprodukten. Würde da "Xaver" oder "Schorschi" drauf stehen würde man die Dinger wahrscheinlich überhaupt nicht anschauen.
 
Sedi

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Sicher, nur deswegen sind Casio und Timex noch lange keine "Luxushersteller" (nicht mal annähernd), auch wenn sie es gerne wären und selbst wenn die Marge womöglich sogar bei einer Timex-Quarze höher ist als bei manch anderem Hersteller. Aber wir schweifen ab. Es gibt ja durchaus noch günstige Casios und auch Timex, bei denen man den Eindruck hat, sie seien noch ihren Preis wert. Andere Modelle nicht mehr, aber zwingt einen ja keiner, die zu kaufen, zum Glück. Schade, dass halt nicht mehr Wert auf Qualität gelegt wird. Hätte man zB die MK1-Neuauflage im Stahlgehäse mit einem ordentlichen Werk ausgestattet und dann vielleicht auch noch etwas mehr Geld verlangt, hätte ich vielleicht sogar zugeschlagen, aber nicht mit einem Chinawerk. Mir scheint's, das Gieren rein nach Marge sorgt eher dafür, dass man Kunden verschreckt, zumindest die Kunden, denen die inneren Werte noch was bedeuten. Das ist das Problem mit dem "Marken"-Aufschlag. Zum Glück gibt's die Mk1 in guter Qualität als Hamilton Khaki Mechanical :D. Hätte man nicht bei Timex die billige Route eingeschlagen und eine Neuauflage mit einem Sellita oder so gemacht, hätte ich dafür vermutlich genau so viel gezahlt wie für eine Hamilton, da für mich der Name Timex emotional viel höher besetzt ist. Aber mit billiger Technik macht man sich selbst das Geschäft kaputt.
 
Jake Cutlass

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@Sedi: okay, Du beziehst Dich offenbar auf die MK1 mit mechanischem Werk. Ich würde jederzeit ein günstiges Quartzwerk einem billigen mechanischen Werk vorziehen, zumal meine Stahl-Mk1,nicht zuletzt wegen der Indiglo-Zifferblattbeleuchtung, eine CR2016 Batterie hat, die eine lange Laufzeit verspricht. Einzig die WD von 30m, die aber auch mit Indiglo zusammenhängt, da die Krone zur Betätigung gedrückt werden muß, ist etwas schwachbrüstig. Aber für meinen angedachten Einsatzzweck ausreichend. Und sie kostet natürlich nur einen Bruchteil einer ähnlichen Hamilton.
 
Uhrbene

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Timex macht fast alles richtig. Die eigene Historie wird mit Neuauflagen ausgeschlachtet und die Dinger laufen wie geschnitten Brot. Die Timex Q Pepsi wurde am Anfang mit 50% Aufschlag weiter gegeben. Da kann das Fachforum noch soviel (berechtigt!) über die Qualität meckern, läuft einfach.

Das schlimmste ist übrigens nicht die Qualität, die finde ich bei dem coolen Design zweitrangig. Das schlimmste ist der Service. Wehe, wenn der benötigt wird.
 
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