Welche Uhrenmarken sollte man als Uhrensammler haben?

Diskutiere Welche Uhrenmarken sollte man als Uhrensammler haben? im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Um Exoten ging es mir bei meiner Aussage nicht;-)
Littlebigbenn

Littlebigbenn

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Ich finde, das lässt sich sehr leicht beantworten. Wenn du 20.000 € für eine Sammlung aus drei ikonischen Klassikern ausgeben möchtest, kauf dir eine Sub, eine Moonwatch und eine Reverso.

Damit bist du für alle Zeiten und Eventualitäten bestens gerüstet - hast aber eine Uhrensammlung, die vielleicht ein bisschen langweilig ist.

Um also konkret auf deine Frage zu antworten: Rolex, Omega und JLC.
 
BiffTannen

BiffTannen

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Ne gSchock , eine Sinn 556 oder 104 und eine Weißgold calatrava. Was kann man alles schönes spinnen hihi.

Uhrenmarken die man haben muss.... Zum flexen Rolex , AP und Richard Mille, da wird's mit dem Budget aber eng.

Ich als eher Technik affin sehe bei den traditionellen Häusern die viel technische Pionierarbeit geleistet haben einiges was mich emotional abholt. JLC, Breguet, Zenith,.... Omega auch irgendwie, Rolex auch irgendwie, vacheron, grand Seiko,...
Ach, ich glaube ich mach es wie bisher und entscheide primär nach Design und nicht nach Marke
 
Brambilla

Brambilla

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Casio F91W, Vostok Amphibia und Seiko 5 Dresser
Das ist doch mal ein vernünftiger Vorschlag! Besonders die Casio ist ja schon fast die Ikone schlechthin. Und dazu gibt es ein Räuberimage, das sich gewaschen hat. Dagegen sind die Tauch-, Raumfahrt- und Racinguhren brave Stubenhocker.

Hat man diese drei als Bodensatz, so sehe ich beispielsweise Breguet am anderen Ende der 20k Skala. Eine der Marken, die immer noch unterbewertet ist. Das könnte sich aber spätestens dann ändern, wenn die Heuschrecken die Rolex-, AP- und PP-Felder endgültig kahl gefressen haben.
 
Spitfire73

Spitfire73

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Das ist doch mal ein vernünftiger Vorschlag! Besonders die Casio ist ja schon fast die Ikone schlechthin. Und dazu gibt es ein Räuberimage, das sich gewaschen hat. Dagegen sind die Tauch-, Raumfahrt- und Racinguhren brave Stubenhocker.
Und nicht nur die hat im Prinzip mehr als verdiente Alleinstellungsmerkmale in dem Trio. Die Seiko 5 kombinierte erstmals fünf bedeutende Eigenschaften: automatisches Uhrwerk, DayDate auf der 3 Uhr-Position, Wasserdichtigkeit, versenkte Krone, langlebige Gehäuse und Armbänder in bemerkenswert hoher Qualität zu echten Low Budget Tarifen. Das war bahnbrechend. Und die Vostok Amphibia war ihrer Zeit in Bezug auf konstruktive Cleverness so weit voraus, wie man es nur sein konnte. Weil man nicht die Schweizer Patente und Technologien nutzen konnte, musste man eigene Wege finden und fand sie. Der Hersteller einer Taucheruhr, die mit zunehmender Tiefe immer dichter wird, Werk/Gehäuse im verschraubten Zustand in Bezug auf Erschütterungen über eine intelligente Kronenkonstruktion trennt und die Abnutzung von Dichtungen minimiert, wäre, sofern damals so im Westen entwickelt und mit westlichen Möglichkeiten beworben, heute in Bezug auf Ansehen auf Augenhöhe mit den ganz großen Namen. Heute rümpft die Szene dagegen über Vostok nur völlig ignorant die Nase aber beschwert sich gleichzeitig, dass Namen wie zB Zenith nicht der gebührende Respekt und Beachtung entgegengebracht würde. Wir sind schon ein lustiges Völkchen.

Gruß
Helmut
 
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ShamrockRagEl

ShamrockRagEl

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Marken, die man aus der Sicht der Öffentlichkeit/Shisha Bar Klientel/Instagram Universum/der Welt des Profisports haben muss:

Rolex, Patek, Rolex, Audemar Piguet, Richard Mille, Hublot (und scheinbar seit geraumer Zeit, leider:roll:) Cartier und achja, Rolex. ;-)
 
clocktime

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Und nicht nur die hat im Prinzip mehr als verdiente Alleinstellungsmerkmale in dem Trio.
Ist richtig. Ich befürchte nur, dass es der Mehrheit darum geht, die Uhren zu kaufen, die sie als "begehrlich" erfahren, und dazu gehören nun einmal vor allem bestimmte Rolex-Modelle, die Omega Speedmaster die Breitling. Genaugenommen geht es wohl darum, Allerweltsuhren zu kaufen, deren Verfügbarkeit nicht so gut ist (insbesondere bei Rolex).
Eine meiner schönsten Uhren ist eine Votum, eine Uhr mit ETA-Kaliber von einer kleinen Manufaktur aus Biel, die sehr genau läuft (konstant +3s/d), und trotzdem keinen vierstelligen Betrag gekostet hat.
Marken, die man aus der Sicht der Öffentlichkeit/Shisha Bar Klientel/Instagram Universum/der Welt des Profisports haben muss:

Rolex, Patek, Rolex, Audemar Piguet, Richard Mille, Hublot (und scheinbar seit geraumer Zeit, leider...: Cartier und achja, Rolex. ;-)
Oh - mega hast Du vergessen. :lol:
Von den von Dir genannten Marken kannst Du PP und AP raussteichen, weil diese für die meisten ausser Reichweite sind. RM ist noch teurer, und Cartier - naja...
Langsam merken etliche Leute halt doch, dass sie etwas Eigenständiges wollen, und das ist mit den begehrten Marken nicht zu erreichen. Der beste Kompromiss zwischen Preis und Leisung ist da bei Kleinmanufakturen.
Theoretisch wären einige Uhren, u.a. von Longines oder Certina, durchaus eine Option, weil sie interessanterweise relativ selten in freier Wildbahn anzutreffen sind. Der Fokus wird aber oft auf den Preis gelegt, was nicht unbedingt zielführend ist.
 
Spitfire73

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Langsam merken etliche Leute halt doch, dass sie etwas Eigenständiges wollen, und das ist mit den begehrten Marken nicht zu erreichen.
So wirkt es tatsächlich wenn man hier im Forum liest. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass da viel heiße Luft dabei ist weil es einen fundamentalen Unterschied macht, über Uhren für 20k zu philosophieren und eigene 20k tatsächlich für Uhren auszugeben.

Gruß
Helmut
 
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legacy1948

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@clocktime: Siehe meinen „Drilling„ oben, lediglich abgestuft nach der Menge an erforderliche Euronen und ansonsten so, dass Eigenständiges möglich war und ist.
 
ShamrockRagEl

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Oh - mega hast Du vergessen. :lol:
Von den von Dir genannten Marken kannst Du PP und AP raussteichen, weil diese für die meisten ausser Reichweite sind. RM ist noch teurer, und Cartier - naja...
Ehrlich gesagt bin ich froh, dass Omega in dieser Zielgruppe keinen großen Stellenwert hat – höchstens als "Uhr für alle, die sich keine Rolex leisten können." :-)

Und Cartier spielt leider sehr wohl eine Rolle … Achtung es tut gleich ein bisschen weh.

 
Spitfire73

Spitfire73

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Vielleicht stand der arme Rüttelreimer zum Zeitpunkt dieses Songs einfach nur zu weit hinten in der Warteliste für die wirklich begehrten Uhren seiner Zunft.:D
Ist ja auch eine harte Branche. Tagsüber mit der Marketing-Agentur am Image feilen, ein Parkticket in eine Vorstrafe für Kapitalverbrechen umdichten für die eigene Street Credibility, irgendwelche Statussymbole mieten zum Dreh und abends vorm Zubettgehen der Mama ein Bussi geben und noch ein paar Wörter im Kreuzworträtsel suchen, die sich aufeinander reimen. Das Leben eines intellektuellen Künstlers aus der volkstümlichen Hochhaussiedlungsschlagerparade ist kein leichtes. Ich muss dringend mal mit @Aeternitas drüber reden. Da verkaufe ich liebe weiter meine selbstgeschnitzten Holzfiguren der Gammelsdorfer Schlacht an Touristen in den Seitengassen des Münchner Liebfrauendoms als aus der geöffneten Tür eines Mietwagens heraus Kinderreime aufsagen zu müssen.

Gruß
Helmut
 
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AchimC

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Cartier baute die erste "Fliegeruhr", die "Santos"! (ca. 1906!)
Ja, das mag sein - und mit der Tank haben sie ja sogar einen (Design-) Klassiker geschaffen. Trotzdem tue ich mich sehr schwer, Cartier zwischen Patek Philipe, Breguet, Vacheron C., IWC, Rolex oder Omega einzusortieren...
 
Spitfire73

Spitfire73

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Ich würde Cartier auf jeden Fall dort verorten. Das öffentliche Image von Cartier ist halt extrem schmuck- und brillilastig. Das überlagert die Verdienste im Uhrenbau einfach. Das ist sicher nicht fair aber doch Tatsache. Mag sein, dass das vor einigen Jahrzehnten noch anders war und Cartier am Männerarm wesentlich präsenter war als heute.

Gruß
Helmut
 
Uhr-Enkel

Uhr-Enkel

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Mordor am Niederrhein
BESTE VORSCHLÄGE WO GIBT

Für's Seriöse:
Rolex Cellini Prince Ref. 5443
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Für's Unseriöse: Konstantin Chaykin Joker Black Bet
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Spitfire73

Spitfire73

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Das ist ein Dreifach-Klischee für übertrieben bemühtes Abseitskaufen. Aber ein bizarr hübsches Trio allemal.:super: Nur kann ich mir (leider) absolut keinen Charakter vorstellen, der die alle drei toll findet UND sie tatsächlich kauft.

Gruß
Helmut
 
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steinhummer

steinhummer

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Meine 3er-Kombi für 20k€:
  • JLC Deep Sea
  • Vintage Breguet Type XX
  • Ulysse Nardin Freak

Letztere könnte auch von einer Cartier Santos oder JLC Reverso ersetzt werden.

Aber letztlich würde ich die Kohle in Erlebnisse statt Uhren investieren.

Pitt
 
O

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Marken, die man aus der Sicht der Öffentlichkeit/Shisha Bar Klientel/Instagram Universum/der Welt des Profisports haben muss:

Rolex, Patek, Rolex, Audemar Piguet, Richard Mille, Hublot (und scheinbar seit geraumer Zeit, leider:roll:) Cartier und achja, Rolex. ;-)

Das mit Cartier ist aber schon relativ lange so. Früher war es aber eher die Cartier-Kette die man haben musste. Oft wurden Ketten auch "Cartier Ketten" genannt obwohl diese nicht von Cartier waren. Dann kam dieser Armreif zum verschrauben und jetzt eben auch die Uhren.
 
wolke

wolke

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@Spitfire73 Ich hau mich weg. So gut hat mir noch keiner den Alltag eine Wannaberappers beschrieben. Wird langsam Zeit, dass Du Deine besten Posts mal als Antologie herausbringst!
Machst Du eigentlich beruflich was mit Sprache/Kommunikation/Satire oder ist das einfach nur ein Hobby?
 
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