Welche Spiegelreflexkamera und welches Makro-Objektiv für das geliebte Uhrenhobby?

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Astron

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Hallo Leute! Ich weiß, wir sind hier in einem Uhr- und nicht in einem Fotoforum aber schöne Bilder von unserem Hobby zu schießen impliziert eine solide Ausstattung in Sachen Fotogerät :-D

Meine alte Canon EOS 450D bringt es nicht mehr wirklich und die Sony RX-100 ist auch nicht ideal. Ich habe bisher eine EOS 550D mit Canon Makroobjektiv von einem Kumpel ausgeliehen weil ich dachte dass ich irgendwann nichts mehr zu fotografieren habe aber irgendwie mag dieser Fall nie eintreffen :???: :D

Daher habe ich mir überlegt eigene Fotohardware anzuschaffen. Allerdings bin ich alleine schon von der Vielfalt bei Canon überfordert, geschweige denn in der Lage einen anderen Hersteller in Betracht zu ziehen. Ich habe daher mal ein bisschen bei Canon recherchiert und vielleicht ein paar mögliche Kandidaten gefunden aber zuerst einmal was ich mir von der neuen Hardware erwarte:

- Wichtig ist mir in erster Linie dass ich gestochen scharfe Bilder hinbekomme. Mit meiner EOS 450D mag das einfach nicht mehr so recht klappen. Ich weiß nicht woran es liegt. Mindestens jedes zweite Bild ist unscharf obwohl eigentlich eine ausreichend schnelle Verschlusszeit eingestellt ist.
- Ich bin Stativ-faul. Es soll möglich sein (gutes Licht und schnelle Verschlusszeit vorausgesetzt) auch Freihand scharfe Bilder zu schießen. Bei Canon gibt es die unterschiedlichsten Angaben zum Autofokus-System. Manche Kameras haben nur einen Kreuzsensor, manche haben nur Kreuzsensoren. Keine Ahnung was das ist und ob das wichtig ist. Vermutlich schon sonst würde es der Hersteller nicht so herausheben.
- Fokussierung im Dämmerlicht (z.B. beim fotografieren der Lume) sollte problemlos möglich sein. Meine EOS 450D bekommt das überhaupt nicht hin sobald zu wenig Licht vorhanden ist macht der Autofokus gar nichts mehr. Die RX-100 hingegen schafft das problemlos.
- Primär möchte ich Makroaufnahmen machen und auch das Freihand und ohne Stativ. Das Makroobjektiv sollte also auf jeden Fall einen Bildstabilisator mit sich bringen und lichtstark sein. Meistens ist bei einer Kamera auch noch ein Standardobjektiv dabei. Das sollte mir für die Nicht-Makrobilder reichen.
- Die Kamera sollte in der Lage sein sehr gute Videos zu machen. Die Sony RX-100 habe ich unter anderem wegen dieser Eigenschaft von einem Kumpel empfohlen bekommen. Ich möchte zukünftig aber alles in einer Kamera haben. Laut Produktbeschreibungen können das moderne Spiegelreflexkameras aber inzwischen alle. Wie gut ist halt die Frage.
- Bei Canon gibt es eine Funktion die sich "Live-View" (oder so ähnlich) nennt. Damit lässt sich der Fokusbereich in einem Fenster auf dem Display vergrößert anzeigen und man kann auf dem Display sehen ob die Scharfstellung perfekt passt. Hat auch schon die EOS 550D des Kumpels und ist wirklich ein sehr hilfreiches Feature
- Und nicht zuletzt der Preis. Alles zusammen (Kamerabody, Standard- und Makroobjektiv) soll maximal 1.000 Euro kosten. Wenn möglich gerne auch weniger aber ich möchte nicht an der falschen Stelle sparen. Beim Makroobjektiv 100 Euro einsparen und dafür auf den Bildstabilisator verzichten oder eine schlechtere Blende nehmen wären Beispiele für an der falschen Stelle gespart. Am ehesten lässt sich am Kameramodell sparen weil dort eventuell auf Zusatzfeatures verzichtet werden kann weil diese für die Bildqualität nicht wichtig sind.

Wie geschrieben habe ich mir die unterschiedlichen Modelle von Canon angeschaut: Sehr interessant klingt für mich die EOS 200D. Soll die leichteste SLR weltweit sein, hat DIGIC 7 (was auch immer das ist) und auch sonst klingt die Produktbeschreibung sehr umfangreich. Das AF-System ist ein 9-Punkt-AF-System mit einem mittigen Kreuzsensor. Ähnlich vom Preis ist die zwei Jahre ältere EOS 750D. Kein DIGIC 7 dafür ein 19-Punkt-AF-System und alles sind Kreuzsensoren. Neuestes Modell in dieser Produktreihe ist vermutlich die EOS 800D. Die hat ein beeindruckendes 45-Punkt-AF-System, ebenfalls alles Kreuzsensoren. Hinsichtlich dem AF-System der 800D ist fraglich wie gut das AF-System der EOS 200D dann noch ist und wenn jemandem der AF nun besonders wichtig ist, dann kann es doch nur die EOS 800D werden? Allerdings ist diese dafür auch deutlich teurer und mit Makroobjektiv wird es Richtung 1.200 Euro gehen.

Was das Makroobjektiv betrifft hätte ich auch schon zwei Modelle auf dem Schirm. Einmal wäre da das Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM-Objektiv und das Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro Objektiv. Es gibt aber noch zig andere Makroobjektive aber ich habe keine Ahnung auf was man da wirklich achten muss. Lichtstark und mit Bildstabilisator sollte es wohl sein aber dann ist mein Latein auch schon erschöpft :oops:

Da ich mich einfach zu wenig auskenne in dieser Materie und es hier echt ein paar fantastische Fotografen gibt, wollte ich nun bei den Profis nachfragen welche Fotohardware für meine Zwecke die beste Wahl ist? Gut möglich dass auch ein ganz anderes Modell oder gar Marke zu empfehlen ist aber ich denke mir halt egal ob Nikon, Sony oder Panasonic. Am Ende kochen alle nur mit Wasser und ich denke nicht dass es von einem anderen namhaften Hersteller für dasselbe Geld deutlich bessere Hardware gibt. Außerdem habe ich noch zwei Canon Objektive Zuhause. Eines mit fixer Brennweite (Canon EF 50mm 1:1.8 STM Objektiv) und das Standardobjektiv welches bei der EOS 450D dabei war.

Ich wäre echt froh wenn mir jemand Tipps geben könnte auf was ich speziell achten muss damit meine Anforderungen erfüllt werden und auf welchen Schnickschnack ich verzichten kann. Vielen Dank! :super: :prost:
 
ol1ver

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- Primär möchte ich Makroaufnahmen machen und auch das Freihand und ohne Stativ.
Sei mir nicht böse, aber das geht nicht! (Gute) Makroaufnahmen setzen fast immer ein Stativ voraus.

Speziell Uhren, welche im allgemeinen nicht davonfliegen/-laufen/-schwimmen sind ideal für Stativaufnahmen. Du kannst in aller Ruhe den Bildausschnitt wählen, die Schärfeebene festlegen und brauchst obendrein kein leichtes (und dadurch teueres) Stativ.

Tipp: ein Manfrotto 190er mit einem Kugelkopf kaufen, alte Canon draufschrauben, Bildstabi aus, AF aus und staunen, was machbar ist ;-)
 
DRE-DAH

DRE-DAH

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Sehe ich ähnlich. Bei Makro oder Nightshots ist ein Stativ absolut zu empfehlen. Kannst ja auch in die "Billig-Ecke" gehen: Bohnensack. Oder die flexiblen Gorillapods.

Wenn Dir die Objektive der Originalhersteller zu teuer sind, kannst Du ja auch mal bei Sigma oder Tamron schauen, da bekommst Du ähnliches zu kleinerem Geld.

Und ja, bei gleichem Geld nehmen sich die Hersteller nicht viel. Da hast Du u.U. die Nebenbedingung, dass Du Dich schon auf einen Hersteller eingeschossen hast und so dessen Body bzw. Objektive weiter verwenden willst. Ich hab Jahre alte Technik von Nikon (auch ein teueres Objektiv), den Hersteller zu wechseln, wäre finanziell fatal für mich.

Kannst auch über Distanz-/Makrozwischen-/Nahringe nachdenken, die haben keine optischen Elemente, sind also preiswertes Makrozubehör und flexibel.

Gute Seiten mit Vorstellungen, Vergleichen und Tests: dpreview.com bzw. digitalkamera.de.
 
febrika3

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Tipp: ein Manfrotto 190er mit einem Kugelkopf kaufen …
Stativ ist super, Kugelkopf nicht so optimal. Ein günstiger 3-Wege-Neiger ist effektiver, da man immer nur eine Richtung schwenkt. Beim Kugelkopf ist immer die komplette Einstellung futsch, wenn man den Kopf löst. Mein Tipp: https://www.calumetphoto.de/product/Calumet-7100-Stativ-mit-3-Wege-Panoramakopf/CALCK7114.

Im Prinzip geht aber jedes halbwegs stabile Alustativ mit 3-Wege-Kopf, gibt es schon mal für 50 €.

Nur so lassen sich Aufnahmen reproduzierbar und mit Live-View erstellen: Kamera drauf, Selbstauslöser an, Liveview an, Schärfe da hinlegen, wo sie sein soll, abblenden, und laaaaaaange belichten, wenn nur eine Schreibtischlampe als Ausleuchtung zur Verfügung steht. Lichtstärke ist dann nicht wichtig, für umfassende Macroaufnahmen auch nicht unbedingt nötig. Manchmal ist sogar das Gegenteil wichtiger. Eine offene Blende bedeutet ja auch immer eine geringe Tiefenschärfe. Wenn du nicht direkt Foto-Stacking betreiben möchtest. Dann ist Stativ + Rechner aber eh Pflicht.

Wenn du dir ein neues Macro kaufst, ist es fast egal was. Die Festbrennweiten Macros sind alle schärfer und brillanter als ein Zoom Objektiv. Im Alltag wirst du wenig Unterschiede sehen.
 
T. Freelancer

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Die von Dir genannten Makros sind beide sehr gut. ich habe an einer Canon D600 mit dem 100er Canon schon Testfotos machen dürfen; selbst habe ich das 60 mm Makro von Canon. Ebenfalls zu empfehlen.
 
Astron

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Ich habe meine beiden ruhigen Hände bisher als "Stativ" benutzt :D Hat auch geklappt aber gut, dann zukünftig mit Stativ. Aber das soll jetzt hier nicht das eigentliche Thema sein. Was ich definitiv nicht haben möchte ist alles händisch fokussieren. Der Auto-Fokus ist mir absolut wichtig und muss bestens funktionieren. Und das eben auch bei sehr schwachem Licht (Lume Shot). Die Sony RX-100 kann das und die neue RX-100 V soll einen phänomenalen Autofokus haben. Das möchte ich bei der neuen SLR auch haben. Daher eben meine Frage zu den unterschiedlichen AF-Systemen der genannten Kameras und was sonst noch wichtig oder unwichtig ist.
 
BKKDangerous

BKKDangerous

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Mein persönlicher Favorit: Tamron 90/2,8 - die neueste Version kenne ich leider nicht, aber der Vorgänger war top.

Alternativ, und sehr günstig: das Tokina 100/2,8

dazu eben Stativ und 3-Wege-Neiger und Grundwissen Makro.

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Was ich definitiv nicht haben möchte ist alles händisch fokussieren. Der Auto-Fokus ist mir absolut wichtig und muss bestens funktionieren. Und das eben auch bei sehr schwachem Licht (Lume Shot). .
AF bei sich nicht bewegenden Objekten ist überschätzt... - schau` mal, was Du da zaubern kannst, wenn Du manuell fokussierst. Nur so als Tip!
 
D

Dan_Oldb

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Ich glaube was dir am besten weiterhelfen kann ist ein Fachgeschäft. Lass dir die Technik zeigen und erklären, probiere die Geräte aus, mache Testbilder, dann siehst du was für dich in Frage kommt und was nicht. Du kannst stundenlang recherchieren und Goot und die Welt befragen, aber dein eigenes Empfinden kannst du nicht ersetzen. Was nützt dir der weltbeste Autofokus wenn das Gehäuse nicht richtig in deiner Hand liegt?

Ciao, Daniel
 
neset530d

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Eine 1k Linse wie den 100er Makro von Canon an einer unter 1k Case finde ich absolut deplatziert, so wie eine 50 Euro Seiko mit einem 200 euro Band:D
Habe 6 Canon Linsen darunter auch die 100er Makro, sie ist die schwierigste zu handhabende Linse ohne Stativ im Autofokus, aber manuell kann die Linse sahne Bilder machen.
 
loginvergesse

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die Frage nach der 1k-Linse stellt sich ja bei dem Gesamtbudget nicht. Ich würde aber auch eher beim Gehäuse sparen und nicht bei der Linse. Von daher finde ich eine Linse >1K durchaus auch an günstigen Gehäusen sehr gut
 
teutoburger

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Autofocus ist bei Makrofotografie echt fehl am Platz. Es geht ja darum, den gewünschten Bildausschnitt scharf zu stellen, und das geht nur manuell und, wie febrika3 oben schon richtig sagt, am besten mit Liveview. Ein Autofocus ist was für schnelle Objekte wie Vögel oder Flugzeuge oder sowas, wenn du manuell nicht hinterher kommst. Aber eine Uhr liegt ja eigentlich nur da und rührt sich nicht.
 
ötzi

ötzi

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Makro ohne Stativ geht nicht.
1. wg. der Verwacklung und 2. wg. des minimalen Schärfebereichs.

Das Gehäuse ist weniger wichtig als das Objektiv. Letzteres liefert die Bildqualität, ersteres ist ein nach einem Jahr veralteter Computer. Ein gutes Makroobjektiv kaufst du dir genau einmal. Ein Schwenkdisplay am Gehäuse ist auch sehr empfehlenswert.
(Mft ist meine Wahl mit dem gnadenlos guten Olympus 2,8/60mm Makro und einem billigst erworbenenen Gehäuse OM-D EM2. Der "kleine" Sensor verdoppelt die Brennweite, das ist immer von Vorteil.)

Für stationär Zuhause dann noch ein gebrauchtes, schweres Stativ aus der Bucht, alte Linhof z.B. bekommst du für weniger als € 100,-. Da ein Wechsel Hoch-/Querformat erst mal weniger wichtig ist, bist du mit dem Manfrotto 234 Neiger für < € 35,- mehr als gut ausgestattet.
https://www.astroshop.de/zubehoer/manfrotto-234-neiger-fuer-einbeinstativ/p,13519
Der Rest ist Geduld und Übung. Sehr viel von beidem. ;)

Das zum Thema Makro. Informationen zum Thema Video beziehe ich hier
https://visualsciencelab.blogspot.de
aber das ist generell nicht so mein Ding.
 
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febrika3

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Ich habe beides, finde den KK aber besser, da weniger fummelig. Ich denke, das ist persönliche Präferenz.
Ein billiges Klapperstativ würde ich nicht kaufen, wer billig kauft....... ;-)
Wenn wir das aus exakter Uhrensicht sehen, dann ganz klar NEIN.

Ein 3-Wege-Neiger ist schon erheblich exakter und somit schneller einzustellen, gerade im Macrobereich. Ich nehme übrigens immer einen Getriebeneiger, geht noch exakter. Das Stativ ist dagegen fast egal, Hauptsache es bleibt stehen :D. Der Selbstauslöser regelt den Rest ;-)

Ich würde auch eher zu einem besseren Objektiv raten, danach kommt der Body. Allerdings sind alle gängigen Macros gut. Zu einer APS-C Kamera passt besser ein günstigeres 50/60 mm Macro. Die 100 mm wären mir schon etwas lang.

Ich nehme das aber gerne an einer Canon 5 III/IV/sR, die Kombi ist super. Wenn man unbedingt aus der Hand fotografieren möchte, kann ich auch eine kleine Blitzanlage empfehlen. Dann ist die Verschlusszeit egal und ein Stativ für viele Aufnahmen nicht unbedingt nötig.

Da wir aber in einem Uhrneforum sind, in dem auf die Frage nach einer 500 € Automatikuhr nach einigen Posts eine Krone empfohlen wird, noch einige Posts weiter dann eine AP, A. Lange und PP, kann ich nur zu einem solchen Wohnzimmer-Studio-Aufbau raten und ein Schneider Kreuznach 120 mm Macro vor die Phaseone XF schrauben :D;-)

_M4R0729.jpg
 
Sectorfan

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Ich mache Makros auch gerne mal freihändig und mit AF, mit der Nikon D7200 dem 35 mm Nikkor und Meike Zwischenringen klappt das ganz gut, allerdings dürfte das ein klein wenig das Budget des TS sprengen.

Gruß
Mike
 
Althans

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Hallo Astron,

jede Spiegelreflex mit (fast) jedem Macroobjektiv ist geeignet, um Uhren sauber abzulichten :D.

Wenn du dich ein bisschen intensiver mit der Materie beschäftigst, wirst du feststellen, was die wirklich wichtigen Dinge sind:

- Stativ
- kleine ISO-Einstellung
- Weißabgleich
- manuelle Einstellung der Entfernung (kein Autofocus!)
- manuelle Einstellung der Blende
- Selbstauslöser
- Lichtführung(!)

Den Rest kann man der Kameraautomatik überlassen.

Natürlich kannst du dir auch eine neue Kamera kaufen. - Aber die Bilder werden dadurch nicht von alleine besser.

Nicht umsonst ist "Fotograf" ein Lehrberuf.

Freundliche Grüße
Peter
 
Astron

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Hey danke euch für die zahlreichen Rückmeldungen :super: AF und Makro habe ich bisher halt so gelöst dass ich auf einen Messpunkt den AF einstelle. Dann kann man auch problemlos mit AF scharfe Makroaufnahmen von genau dem Bereich machen den man mit dem Messpunkt anvisiert hat. Das klappt nur dann nicht wenn zu wenig Licht vorhanden ist und der AF das Ziel nicht mehr findet. In diesem Fall kommt dann LiveView und MF zum Einsatz :-)

Das 100er Canon Makro-Objektiv kostet ja keine 1k sondern nur etwas über 400 Euro. Das wäre also nicht das Problem. Frage ist halt ob es wirklich gut ist und für meine Zwecke ideal? Und für welche Kamera der genannten drei würdet ihr euch persönlich entscheiden? Oder etwa eine andere Canon bis maximal 600 Euro?
 
der_koelner

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Ich sehe es auch so, daß man eher Geld in die Linse steckt, als in den Body....also im Zweifel eher erst ein neues Macro. Damit könnten sich ein paar AF Probleme bei wenig Licht schon erledigen.
Und da reicht an der APS-C 450er ein 60mm Makro auch, bleibt dann auch preislich im Rahmen. An ein Sigma 105 oder das Canon 100 reicht es nicht heran, aber Uhren sind allemal scharf genug damit abzubilden.
Viel wichtiger als das eine oder andere Objektiv sind die schon gegebenen Tips rund ums Licht, ggf. ein Stativ und die richtige ISO Einstellungen. Da kann man am meisten rausholen, denn Fotografieren ist harte Arbeit wenn es gut werden soll.
Ich selber bin auch bekennender Stativmuffel und nutze zudem kein Macro zur Zeit, weil ich es zu selten brauche....stattdessen nutze ich Zwischenringe auf einem 70-200 L2.8 IS und missbrauche dieses als Macro...und es funktioniert mit viel Ausdauer gut für Uhren, bei bewegten Objekten ist man schnell am Ende. Ist aber kein Tip, das so nachzumachen :D
Kurzum, ich würde es erst mit der Optik versuchen, dann ggf. mit dem Stativ weitermachen und experimentieren. Wenn dann ein neuer Body her soll, dann vielleicht eine EOS 1300d mit einem STM Objektiv, dann klappt es auch noch mitvden Videos!
 
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