Welche Belastungen mutet Ihr Euren Uhren zu, was müssen sie abkönnen?

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nogood

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Meine Uhren werden i.d.R. pfleglich behandelt. Allerdings übertreibe ich es nicht und manchmal sind sie auch Extrembelastungen ausgesetzt ;-)



Später war ich noch mit dem MTB im Gelände unterwegs und trug auch die Promaster. Allerdings nur, weil ich vergessen hatte sie gegen die einzig wahre MTB-Einsatzuhr Vostok Amphibia SE020 zu tauschen. Die trage ich nämlich bei jedem noch so harten Einsatz.
 
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Aaron K

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Ich mute meiner Deep See schon mal ein paar Tropfen Wasser zu. Beim Hände waschen oder wenn es draußen regnet. Ich bin da ganz rational. Ja , ich weiss, manche sagen nun, ich wäre ein harter Knochen. Aber, sie muss es abkönnen, wenn nicht, ist es Schrott.
 
clocktime

clocktime

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Mit den "Schlägen" auf die Uhr ist das so eine Sache. Uhren ohne drehende Teile (Digital) vertragen mehr als Quarz- oder gar mechanische Uhren.
Certina hat bei ihren Uhren diverse ganz harte Tests gemacht, wie z.B. eine Uhr in einen Puck (Eishockey) einzupacken oder aus grosser Höhe fallen zu lassen: Der Inbegriff der robusten Uhr
Die meisten Uhren vertragen wesentlich mehr als wir ihnen zumuten. ich habe mit meiner ersten Automatik (simple Citizen) in den 70ern Volleyball etc. gespielt und die Uhr für derartige Sachen nie abgelegt. Die Uhr läuft heute noch - ohne Revision, notabene.
Ich gehe mit meinen Uhren auch ins Wasser. Bisher ist mir erst eine mechanische Uhr abgesoffen, was ich aber eher auf meine Naivität im Umgang mit Temperaturschwankungen zwischen warmer/heisser Luft und kühlem/kaltem Wasser zuschreibe als der Uhrenqualität. Die betreffende Uhr lief hinterher - ebenfalls ohne Revi - noch, musste allerdings längere Zeit aufgezogen werden, bevor der Automatik-Aufzug wieder funktionierte.
MIch würde eher mal interessieren, was schiefgegangen ist, als die Omega auf dem Mond kaputt gegangen ist und anschliessend die Bulova ihren Auftritt bekam.
 
39 mm

39 mm

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Meine Uhren haben alle mindestens 50m WR. Beim Händewaschen mache ich mir keine Gedanken, aber kurzärmelig durch den Regen laufen oder Duschen würde ich nicht damit. Bin ich zu vorsichtig?
 
Pausini

Pausini

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Bin ich zu vorsichtig?
Ja. Ein paar Spritzer vom Händewaschen oder Regen halten alle dichten Uhren aus. Wobei ich aus anderen Gründen als der Wasserdichte mit einer Uhr nicht duschen würde, selbst mit einer Taucheruhr nicht. Doch 50m Druckdichte sind genug, um damit zu duschen, wenn die Dichtungen regelmässig geprüft werden.
 
Nuit89

Nuit89

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Bin ich zu vorsichtig?
Ja. Mein Onkel ist jahrelang mit seiner Speedmaster schwimmen gegangen und die hat es mitgemacht.

Bei 50 Meter kannst du wohl problemlos im Regen laufen. Laut den meisten Herstellern darf man damit sogar Baden.

Gruß
Henrik
 
clocktime

clocktime

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Bin ich zu vorsichtig?
Ja. Sogar schwimmen/baden geht damit, sofern Du normal schwimmst. Selbst tauchen bis 5m Tiefe sind keine Sache. Reinspringen mit der Krone voraus könnte hingegen problematisch werden. Bei guten Uhren sind bei 5ATM noch genügend Reserve. Ich weiss von einem Test mit einer Certina, die 10ATM hatte - die Dichtungen haben erst bei einem Druck von 17ATM (!) schlapp gemacht.
Ich bin früher auch mit alten (damals neuen) Uhren, die "nur" waterresistant waren, schwimmen gegangen - problemlos. Sogar eine mit "waterproof" hat meine Schwimmeskapaden überlebt.
 
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toa5tbrot

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Meine Uhren (aktuell 16600, 126600, 16710) sind alltagstauglich und 24/7 (wirklich 24/7!) am Arm. Nur beim laufen ist eine GPS-Uhr am Arm.
 
Neutr0n

Neutr0n

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Definitiv zu vorsichtig!
3 bar sind nicht so wirklich für jede Situation geeignet doch 5 Bar ist schon ne Menge. Viele haben wie geschrieben auch Reserven nach oben - teilweise 50%/100%.

Man muss sich auch mal vor Augen führen was für eine große Kraft 5 Bar sind.
 
revenger

revenger

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Eine O-Ring Dichtung wird mit zunehmendem Druck immer dichter. So ist das halt und wer es nicht glaubt möge sich mal mit der Konstruktion und dem Prinzip von O-Ring Dichtungen beschäftigen.
Das Problem ist die Druckbeständigkeit des Gehäuses. Wenn sich das verbiegt, sprich deformiert wird, dichtet auch kein O-Ring mehr. Er sitzt dan nicht mehr in seiner Nut. Im Extremfall wird das Gehäuse implodieren, dann nützen O-Ringe auch nix mehr. Der O-Ring selber aber dichtet konstruktiv mit dem Druck, er braucht dazu seine stabile Sitzfläche, in die er mit dem Druck immer stärker gepresst wird.
Im Zweifel wäre der Sprung mit Krone voraus sogar deutlich cleverer als Glas voraus. Die Fläche ist einfach so gering, dass eine Deformation des Gehäuses unwahrscheinlich ist. Die Hände haben dann auch die Oberfläche schon geöffnet und verdrängen Wasser. Das reissen eher die Fingernägel raus, als dass die Uhr ein Problem bekommt. Selbst vom 10ner ist das alles noch Kindergeburtstag.

Der Hokuspokus um die Kräfte im bewegten Wasser ist kompletter Unsinn.

LG Henry
 
torquemada

torquemada

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Mit Automatikuhren? Wow, das ist so ziemlich das Einzige, was ich Ihnen nicht zumute (könnte Dich aber mit 9,3 noch toppen).
ich hatte mit keiner Automatik (Orient, Tag, Obris, Maen) irgendwelche Probleme. Trage Uhr links, bin Rechtshänder, linke Hand ist somit immer nur die Unterstützerhand, da sehe ich nix was die Uhr nicht abkönnen muss.
 
thesplendor

thesplendor

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Seit ca. 20 jahren meine Arbeitsuhr. CITIZEN PROMASTER 5502 QUARTZ. Flexen, Schweißen, Drehen, Fräsen, Kühlschmiermittel und PAUSE machen. Sie hat schon einiges ausgehalten

Einen Moment habe ich mich gefragt, ob ich die Lesebrille wirklich auf habe. So unscharf sehen meine Uhren alle aus, ohne Brille und aus 15 cm Entfernung.
 
Bulli

Bulli

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Nehme meine 116610 und 116660 zu Allem was mir Spass macht. Ob nun Biken, Sauna oder mit in die Ostsee. Dafür sind sie doch gemacht und wann soll ich sie sonst tragen? Das Leben ist viel zu kurz, um seine Uhr ständig zu schonen. Irgendwann ist dann Schluss und dann? Man liegt in der Kiste und die Uhr ist neuwertig. Na toll. Greetz Chris
 
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