Welche "alternativen" Uhrwerke bzw. Antriebe gibt es?

Diskutiere Welche "alternativen" Uhrwerke bzw. Antriebe gibt es? im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Ich besitze bisher ausschließlich Quartzuhren, zum größten Teil mit Solarantrieb und Funk/GPS. Die Kombination dieser Techniken habe ich sehr...
Dr.Hossa

Dr.Hossa

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Ich besitze bisher ausschließlich Quartzuhren, zum größten Teil mit Solarantrieb und Funk/GPS. Die Kombination dieser Techniken habe ich sehr schätzen gelernt.
Ich möchte nun aber mal über den Tellerrand hinausschauen. Zum einen weil ich gern mal Abwechselung möchte, zum anderen würde mir dann eine größere Modellpalette zur Auswahl stehen.

Wofür ich noch nicht bereit bin ist eine Uhr mit klassischem Automatikwerk auch wenn mir was die Optik angeht hier im Forum ständig die Sabber läuft (leider meist Automatikuhren). Ich habe einfach keine Lust auf geringe Gangreserve und hohe Gangabweichung.

Was gibt es da also?
 
Dr. Wu

Dr. Wu

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HRO
Kinetic wird dir bekannt sein? Lange Gangreserve und quarzgenau.
 
Dr.Hossa

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Ja Kinetic sagt mir was.
Welche Erfahrungen gibt's dazu?
 
ketap

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Na diese veralterten Automatik würde ich bei dem guten Angebot von Quartz auch weg lassen. Es sei denn du möchtest zurück in die Höhle und Beeren pflücken :D
Kinetikc aka ags, Stimmgabel , early electronic. .... notfalls noch Handaufzug ;-)
Sportura Kinetic:
3478576
Oben links, ein Brocken.
Der Alienkiller: auch Sportura selten und teuer:
34785823478583
Dieses ist eine Uhr die beschützt dich. :ok:
Eine Uhr die getragen werden will, schon wegen dem Capacitor (akkuart).
Gute Werte, Qualität und moderne Technik mit der Erfahrung aus Bewegung der ollen Automatix wie gesagt.
Beste Erfyhrung beim Dauereinsatz.

Sehr selten sind Temperaturabweichungsuhren wie eine Atmos für den Arm auch von Seiko und hat sich sber nicht bewährt.
 
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Dr.Hossa

Dr.Hossa

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Na diese veralterten Automatik würde ich bei dem guten Angebot von Quartz auch weg lassen. Es sei denn du möchtest zurück in die Höhle und Beeren pflücken :D
Naja ich finds irgendwie blöd, dass ich meiner Uhr nach 3 Tagen rumliegen erklären kann wie spät es ist und welcher Tag heute ist. In meinem Weltbild sollte sie mir das sagen;-)

Oder bin ich da irgendwie komisch?
 
AlexOH

AlexOH

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Nö.
Jeder nach seinem Geschmack.

Zu alternativen Antrieben fällt mir allerdings auch nicht viel ein. Solar/Ecodrive und Kinetic bedienen sich ja auch dem Quartzantrieb. Und der klassische Handaufzug ist wie Automatik eben mechanisch.

Gibt halt eher Varianten/technische Erweiterungen wie Kinetic, Solar, Digital, ...
 
Aminona

Aminona

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Ich besitze bisher ausschließlich Quartzuhren, zum größten Teil mit Solarantrieb und Funk/GPS. Die Kombination dieser Techniken habe ich sehr schätzen gelernt.
Ich möchte nun aber mal über den Tellerrand hinausschauen. Zum einen weil ich gern mal Abwechselung möchte, zum anderen würde mir dann eine größere Modellpalette zur Auswahl stehen.

Wofür ich noch nicht bereit bin ist eine Uhr mit klassischem Automatikwerk auch wenn mir was die Optik angeht hier im Forum ständig die Sabber läuft (leider meist Automatikuhren). Ich habe einfach keine Lust auf geringe Gangreserve und hohe Gangabweichung.

Was gibt es da also?
Wenn du eine größere Auswahl haben willst, geht an Automatik kein Weg vorbei, wenn du "Gangreserve" von mehr als 80-90Std. willst, bleib bei Quartz. Bei den genannten Alternativen vergrößert sich die Auswahl auch nicht grad.
Ich glaub Seikos Springdrive wurd noch nicht genannt.

Eine Kröte muss man halt schlucken, das ist wie mit dem Ferrari und der Anhängerkupplung...
 
5231N1324O

5231N1324O

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Ich glaub Seikos Springdrive wurd noch nicht genannt.
Springdrive ist auch nur eine Sonderform der Hemmung (technisch betrachtet eine miniaturisierte Wirbelstrombremse) — der „Antrieb“ der dazugehörigen Uhren ist weiterhin mechanisch.
Ich denke, ohne Kröte schlucken wird’s nicht gehen — da ist die bisherige Kombination des OT mit Quartz/Solar im Sinne ewiger Laufleistung ohne Korrekturen einfach allem überlegen.

Beste Grüße,
Christoph

PS:
Dr. Hossa — was für ein geiler Name.
 
ETA2824

ETA2824

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Naja ich finds irgendwie blöd, dass ich meiner Uhr nach 3 Tagen rumliegen erklären kann wie spät es ist und welcher Tag heute ist. In meinem Weltbild sollte sie mir das sagen;-)

Oder bin ich da irgendwie komisch?
Überhaupt nicht!
Bis vor vier Jahren war das bei mir auch so, dass die Qualität der Uhr an ihrer Ganggenauigkeit
festgemacht wurde.

Mein Tip: Das eine tun und das andere nicht lassen. Meine Einstiegsdroge war damals die
Hamilton Khaki Navy Pioneer. Mit ihrem ETA C07 war/ist sie sehr genau für eine mechanische
Uhr. Da war für mich ein Aha-Erlebnis, dass ich vier Wochen später schon die nächste Mechanische
anschaffte.

Jetzt ist Januar und überall (Schweiz) Sales mit Rabatten bis zu 50%. Da gibt es eine DS-1 mit einem ETA 2824-2
schon für Fr. 350.

Alternative Antriebe: Da kommst Du halt an Automatikuhren nicht vorbei.
 
ETA2824

ETA2824

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Ingrid: Die Beauty von mechnischen Uhren, dass sie sehr nachhaltig sind und am Ende ihres Lebens alle
Komponenten wiederverwendet werden können.
Und jeder Schluck aus dem Bierkrug lädt Deine Uhr! :prost:
 
Dr.Hossa

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Überhaupt nicht!
Bis vor vier Jahren war das bei mir auch so, dass die Qualität der Uhr an ihrer Ganggenauigkeit
festgemacht wurde.

Mein Tip: Das eine tun und das andere nicht lassen. Meine Einstiegsdroge war damals die
Hamilton Khaki Navy Pioneer. Mit ihrem ETA C07 war/ist sie sehr genau für eine mechanische
Uhr. Da war für mich ein Aha-Erlebnis, dass ich vier Wochen später schon die nächste Mechanische
anschaffte.

Jetzt ist Januar und überall (Schweiz) Sales mit Rabatten bis zu 50%. Da gibt es eine DS-1 mit einem ETA 2824-2
schon für Fr. 350.

Alternative Antriebe: Da kommst Du halt an Automatikuhren nicht vorbei.
Wie hast du das Problem Gangreserve gelöst? Das nervt mich nämlich deutlich mehr als die Ungenauigkeit, denn ich trage fast jeden Tag eine andere Uhr.
 
omega511

omega511

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PjK>MUC>W>OL>?
Naja ich finds irgendwie blöd, dass ich meiner Uhr nach 3 Tagen rumliegen erklären kann wie spät es ist und welcher Tag heute ist. In meinem Weltbild sollte sie mir das sagen;-)

Oder bin ich da irgendwie komisch?
Ja, Du bist da irgendwie komisch, aber „Jede Jeck es anders“, passt schon, wenn es Dich glücklich macht.

Du merkst aber selbst, das Quarzuhren seltenst handwerklich gestalterische Meisterleistungen darstellen (Wieviele Quarzuhren sabberst Du so an ?) ?


Wer seine Uhr 3 Tage nicht braucht und damit angeblich keinerlei Zeitorientierung braucht braucht vielleicht auch keine Uhr. Oder doch Ein iPhone oder eine Apple Watch genutzt, welche G

ich lade Dich gerne zu einer Reise durch die Faszination mechanischer Uhren ein, denn dann wird Dir bewusst, wieviel Engagement und Geschichte dahinter steht.

Beste Grüsse. Sven
 
ETA2824

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Wie hast du das Problem Gangreserve gelöst? Das nervt mich nämlich deutlich mehr als die Ungenauigkeit, denn ich trage fast jeden Tag eine andere Uhr.
Du könntest Dir einen Uhrenbeweger zulegen. Ich selber benutze keinen.
Die Hamilton, meine erste Uhr, hat eine überdurchschnittliche Gangreserve, dank
des eingebauten ETA C07. Der Hersteller gibt 80h an. In der Realität sind es sogar
84 Stunden. Das reicht locker, die Uhr am Freitag nach der Arbeit abzulegen und
am Montag wieder anzulegen. Das sind 18/08 Uhr gerade mal 62 Stunden. Das
schaffen einige neuere Werke. Je nach dem, wieviel Du ausgeben kannst/willst gibt
es sogar Uhren die kommen auf bis zu 120 Stunden, wie z.Bsp. das neue Werk von
Oris.
Du wirst sehen, dass die Beschäftigung mit Uhren grossen Spass machen kann.
 
Dr.Hossa

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Ja, Du bist da irgendwie komisch, aber „Jede Jeck es anders“, passt schon, wenn es Dich glücklich macht.

Du merkst aber selbst, das Quarzuhren seltenst handwerklich gestalterische Meisterleistungen darstellen (Wieviele Quarzuhren sabberst Du so an ?) ?


Wer seine Uhr 3 Tage nicht braucht und damit angeblich keinerlei Zeitorientierung braucht braucht vielleicht auch keine Uhr. Oder doch Ein iPhone oder eine Apple Watch genutzt, welche G

ich lade Dich gerne zu einer Reise durch die Faszination mechanischer Uhren ein, denn dann wird Dir bewusst, wieviel Engagement und Geschichte dahinter steht.

Beste Grüsse. Sven
Hallo Sven,
ich wollte hier keinem seine Automatikuhr schlecht reden, denn wie du richtig sagst bin auch ich nur ein Jeck ;-)

Dass man einer Quarzuhr aber praktisch kategorisch abspricht meisterlich gefertigt zu sein, zeugt nicht davon, dass man sich mit diesem Thema beschäftigt hat. Was z.B. Citizen da im hochpreisigen Segment (teilweise nur für den japanischen Markt) anbietet braucht sich nicht vor den Schweizern zu verstecken.
Ich betrachte eine hochwertige Automatikuhr wie einen alten 300SL. Ist das Ingenieurskunst? Absolut! Hätt ich gerne einen? Aber hallo! Möcht ich dieses Meisterwerk jeden Tag, am besten auch noch im Winter fahren? Um Gottes Willen nein!
Ich könnte mir daher wirklich vorstellen mir tatsächlich eine (man muss ja klein anfangen) Automatikuhr zu kaufen. Die würde ich dann aber vielleicht ein paar mal im Monat tragen, also wenn ich die Muße habe sie zu stellen, DENN eine Automatikuhr würde bei mir nicht nach 3 Tagen stehen bleiben, weil ich zwischendurch keine Uhr trage, sondern weil ich fast jeden Tag eine andere trage und die dann halt liegen bleibt. Da braucht man gar kein Hardcore Sammler sein, sondern es reichen wie bei mir so 6-8 Uhren.

Vielleicht entzündet sich dann auch bei mir das Automatikfeuer wenn ich die erste mal hab...

Gruß
Ralph
 
Dr.Hossa

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Du könntest Dir einen Uhrenbeweger zulegen. Ich selber benutze keinen.
Die Hamilton, meine erste Uhr, hat eine überdurchschnittliche Gangreserve, dank
des eingebauten ETA C07. Der Hersteller gibt 80h an. In der Realität sind es sogar
84 Stunden. Das reicht locker, die Uhr am Freitag nach der Arbeit abzulegen und
am Montag wieder anzulegen. Das sind 18/08 Uhr gerade mal 62 Stunden. Das
schaffen einige neuere Werke. Je nach dem, wieviel Du ausgeben kannst/willst gibt
es sogar Uhren die kommen auf bis zu 120 Stunden, wie z.Bsp. das neue Werk von
Oris.
Du wirst sehen, dass die Beschäftigung mit Uhren grossen Spass machen kann.
Mir ist im Laufe der Zeit auch tatsächlich schon die ein oder andere Hamilton ins Auge gestochen. Da werd ich mich mal als erstes umschauen. Wie oben beschrieben muss es halt schon etwas sein, dass sich zu besonderen Anlässen tragen lässt. Fürs Büro würde ich mir sowas erstmal sicher nicht anschaffen, denn wenn ich morgens aus dem Bett falle will ich nicht als erstes die Uhr stellen müssen.
 
febrika3

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Wie hast du das Problem Gangreserve gelöst? Das nervt mich nämlich deutlich mehr als die Ungenauigkeit, denn ich trage fast jeden Tag eine andere Uhr.
Einfach akzeptieren. Ich trage nicht selten mehrfach täglich eine andere Uhr - meiste mechanische - und mache das Stellen der Uhr zu einem kleinen Ritual. Habe ich keine Zeit, reicht auch der Schnelle dreh am Handgelenk und eine grobe Einstellung der Zeit.

Es gibt auch Werke mit 7 Tage Gangreserve oder Uhrenbeweger.
 
omega511

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Hallo Sven,
ich wollte hier keinem seine Automatikuhr schlecht reden, denn wie du richtig sagst bin auch ich nur ein Jeck ;-)

Dass man einer Quarzuhr aber praktisch kategorisch abspricht meisterlich gefertigt zu sein, zeugt nicht davon, dass man sich mit diesem Thema beschäftigt hat. Was z.B. Citizen da im hochpreisigen Segment (teilweise nur für den japanischen Markt) anbietet braucht sich nicht vor den Schweizern zu verstecken.
Ich betrachte eine hochwertige Automatikuhr wie einen alten 300SL. Ist das Ingenieurskunst? Absolut! Hätt ich gerne einen? Aber hallo! Möcht ich dieses Meisterwerk jeden Tag, am besten auch noch im Winter fahren? Um Gottes Willen nein!
Ich könnte mir daher wirklich vorstellen mir tatsächlich eine (man muss ja klein anfangen) Automatikuhr zu kaufen. Die würde ich dann aber vielleicht ein paar mal im Monat tragen, also wenn ich die Muße habe sie zu stellen, DENN eine Automatikuhr würde bei mir nicht nach 3 Tagen stehen bleiben, weil ich zwischendurch keine Uhr trage, sondern weil ich fast jeden Tag eine andere trage und die dann halt liegen bleibt. Da braucht man gar kein Hardcore Sammler sein, sondern es reichen wie bei mir so 6-8 Uhren.

Vielleicht entzündet sich dann auch bei mir das Automatikfeuer wenn ich die erste mal hab...

Gruß Ralph
Hallo Ralph,

Danke, das Du das berühmte Zitat richtig verstanden hast:
„Jede Jeck ist anders.“ – „Jet jeck simmer all.“ (Etwas jeck sind wir alle) – „Jeck, loss Jeck elans.“ (Jeck, lass den anderen Jeck vorbei, im Sinne von: Leben und leben lassen), allesamt rheinische Bekenntnisse zu Toleranz und Nachsicht dem anderen gegenüber, im Wissen um die eigene Unvollkommenheit.

Ich bin definitiv keinkategorischer Quarzablehner, es war die logische Weiterentwicklung auf dem Weg zur Präszision und die Casio G-Shock GW-M5610 ist für mich die perfekte Uhr, um die Zeit abzulesen, egal wo ich bin und was ich mache, ABER und das ist ein wirklich grosses ABER, diese Uhrenkategorie hat wenig mit handwerklicher Kunst zu tun. Es sind in grossen Stückzahlen gefertigte Zeitableseinstrumente.

Aus meinem Gefühl bist Du auf einem guten Weg, denn "sondern weil ich fast jeden Tag eine andere trage und die dann halt liegen bleibt" dieses Art und Weise des Uhrentragens haben hier sehr viele Insassen der Anstalt "Uhrforum".

Stell Dir nun einmal vor, das Du Dich jedes Mal intensiv 2 Minuten lang beim Wechseln der Uhr besonders toll über Deine nächste Uhr freust, denn Du nimmst sie in die Hand, begrüsst sie, schaust Dir ihre Besonderheiten an, während Du sie stellst und aufziehst, bewunderst vielleicht die besondere handwerkliche Fähigkeit und nimmst sie dann mit auf Deinem Weg durch den Tag und neue Abenteuer.

Ja, genau dann macht eine Uhr Freude, wenn Du nicht nur Schwipp Schwapp mal eben den Handgelenk-Schmuck wechselst, sondern Dir vielleicht bewusst die Frage stellst, welche Uhr denn jetzt heute zu den nächsten Stunden besonders gut passt.

Und wenn Du dann noch die Chance hattest, zu erkennen, wie Zahnräder und Hebel und andere Dinge ineinandergreifen, um so exakt zu arbeiten, dann beginnt da eine etwas andere Faszination.

Und wer die nicht hat, der hat bestimmt Interesse an anderen Dingen und das ist auch absolut gut so......

Fürs Büro würde ich mir sowas erstmal sicher nicht anschaffen, denn wenn ich morgens aus dem Bett falle will ich nicht als erstes die Uhr stellen müssen.
..und wem sowas passiert, der hat Uhren, die er sich nicht im Bett zu tragen traut ;-)

Kleiner Tipp (war bei mir auch so):
Eine hochwertige Automatik und die IMMER (und ich meine I M M E R) tragen, denn so eine Omega Seamaster Prof. 300 kann überall hin, wo mein Arm und der Rest von mir hinkommt. Damit wurde sie zu meiner einen Uhr zwischen 1994 und 2010.........bis ein "böser" Mann mir eine zweite Uhr zeigte, die mich genau so faszinierte, nämlich ihre Titan Chrono Schwester....
 
G

Gainde113

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Wie bereits geschrieben, bleiben dir wohl nur noch mechanische Uhren übrig. Ich würde hier einfach mal 1-2 automatische Uhren kaufen, damit die Sammlung aus "Antriebssicht" vollständig ist und du siehst, ob dir mechanische Uhren überhaupt passen. Grundsätzlich ist es so, dass man eine solche Uhr jedes Mal neu stellen und aufziehen/bewegen muss, wenn man sie nicht jeden Tag trägt. Früher musste man sich wohl an "öffentlichen" Uhren oder dem Kirchenglockenschlag orientieren, um die Uhr zu stellen. Zudem hat man gewisse Gangabweichungen und sie ist anfälliger als Quarz. Ist dann schon etwas komisch, wenn für das Stellen der Uhrzeit eine Quarzuhr oder das Mobiltelefon beiziehen muss. Uhrenbeweger lohnen sich ausserdem bei mehreren Uhren kaum. Fire & Forget geht halt nur mit Quarz/Solar ;-)

Leider ist es so, dass es von den bekannten Marken praktisch nur noch mechanische Uhren gibt und Quarz vorwiegend im Einstiegssegment vorhanden ist (Ausnahmen: Seiko, Citizen, Longines, Omega).

Das Argument der Langlebigkeit/Unendlichkeit von mechanischen Uhren halte ich für ein Marketing-Mythos, das in den 70ern in die Welt gesetzt wurde (dank JC-B), um der mechanischen Uhrenindustrie zu einem Revival zu verhelfen bzw. vor dem Tod zu retten. Weshalb sollte man ein Quarzuhrwerk nicht auch austauschen oder reparieren können? Dies sollte zudem günstiger als bei einem mechanischen Uhrwerk sein. Wenn die Ersatzteilversorgung des Herstellers nicht mehr sichergestellt ist, ist es egal mit welchem Uhrwerk zu Ende. Wer dann besonders viel Geld in die Hand nimmt, kann die Uhr aber immer wieder zum Leben erwecken lassen - egal welcher Antrieb. Ist dann einfach eine Kosten-Nutzen-Abwägung.
 
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mecaline

mecaline

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Wenn dieses Quarzgerede wieder kommt, zeige ich gerne meine Citizen Sonnerie.

[Erledigt] - Citizen BL9000 Sonnerie Minute Repeater Eco Drive

Und wie schon vorab gesagt, man schaue sich dann erstmal die Citizen Campanola an.

Die Auswahl im Quarzbereich ist eine Welt größer als bei Automatiken. Wer mechanisch wirklich außerhalb vom Einheitsbrei Komplikationen und Manufaktur haben will, der schaue streng auf seine Geldbörse. Ansonsten bleibt da nur eine überschaubare Auswahl von Werken, die im Wesentlichen in immer gleichen Uhrentypen von verschiedenen Marken zu verschiedenen Preisen verbaut werden.

Interessante Antriebe sind z.B. die Autoquarz-Kaliber. Ehemals z.B. bei Tissot und aktueller noch bei Rado. Auch die hier gezeigten Kinetic gibt es mit Glasboden und 4-Jahres AutoRelay-Technik.

Die Tissot Connect ist wohl der neueste Coup.
 
BSBV

BSBV

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Sollte ich es überlesen haben, dann sorry, aber die "neuen" Bulova-Werke wurden noch nicht erwähnt.

Und nein, das ist kein Stimmgabelwerk.
Bild 1429.jpg
 
Thema:

Welche "alternativen" Uhrwerke bzw. Antriebe gibt es?

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