Wasserdicht - Do It Yourself

Diskutiere Wasserdicht - Do It Yourself im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Ich mach das immer mit Heisskleber ... einfach komplett drüber jauchzen und ab geht die wilde Fahrt. :face:
pille2k5

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Ich mach das immer mit Heisskleber ... einfach komplett drüber jauchzen und ab geht die wilde Fahrt. :face:
 
McMoneysack91

McMoneysack91

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@omega511 brems mal ein Bisschen runter, du liebe Güte... Beim Fahrradreifen beugt ein Ventil dem Entweichen von Luft vor. Habe bislang noch keine Uhr mit einem Druckluftventil gesehen. Den Sarkasmus brauche ich nicht. Ich habe eine technische Frage gestellt und sie mit einem Beispiel verdeutlicht.

@Alle Es ist nicht entscheidend, ob bar oder PSI. Schraube man Metallkappen an ein Metallrohr und drücke mal zwei drei Fahrradpumpenschläge rein, die Luft (völlig egal wieviel Druck) wird binnen Sekunden entweichen. Selbst wenn es nur 2 bar waren, sie waren dank der Dichtungspaste restlos über diesen langen Zeitraum in der Röhre. Daher meine Annahme, man könne die Schraubgewinde an Uhrendeckel und Krone (falls Schraubkrone) mit ähnlicher Substanz (wie ich hier lese Silikonöl) versehen.

Spinne man den Gedanken weiter, so wäre der Zustand der Dichtungen sogar kaum von Bedeutung. Ich habe irgendwo in den Schubladen ein Gehäuse mit Schraubboden und Schraubkrone herumliegen. Das schreit nach einem kleinen Experiment. Ich müsste lediglich an das Silikonöl kommen.
 
omega511

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@McMoneysack91 Du merkst aber schon, das hier, nicht nur von mir, eine Menge Ironie im Spiel ist, oder ?
Ich sag nur "Silicon Grease, Heisskleber, 37 Bar" und die passenden Beiträge dazu.

Von daher muss ich mich nicht bremsen, sondern Du vielleicht mal ein bisschen nachdenken.....

@Alle Es ist nicht entscheidend, ob bar oder PSI. Spinne man den Gedanken weiter, so wäre der Zustand der Dichtungen sogar kaum von Bedeutung.
...wobei diese Aussage schon sehr entlarvend ist...
 
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McMoneysack91

McMoneysack91

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Ich denke auf jeden Fall weiterhin nach. Nicht nur ein Bisschen. Währenddessen, vergleich du weiter Uhrengehäuse mit Fahrradschläuchen. Jede Menge Mehrwert, dein Beitrag.
 
hermannH

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Hallo

Bei Armbanduhren hat man sich zu recht für einen Kompromiss zwischen Dichtigkeit und der Wiederherstellung der Funktion bei einer Störung entschieden.
Ich kann dir eine Uhr bauen, die sehr lange "dicht" ist. Nur kommt man dann nicht mehr an das Werk heran. So wie es in der Sanitärtechnik auch nicht vorgesehen ist, die Teile immer wieder auf- und zu zuschrauben denke ich.

Gruß hermann
 
omega511

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@Paulchen , leider versteht der junge Padawan @McMoneysack91 das ganze Thema nicht, er ist Düsseldorfer, er hat in Physik nicht aufgepasst und ich habe auch nichts von einem Fahrradventil gesagt.....
 
omega511

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Ich denke auf jeden Fall weiterhin nach. Nicht nur ein Bisschen. Währenddessen, vergleich du weiter Uhrengehäuse mit Fahrradschläuchen. Jede Menge Mehrwert, dein Beitrag.
ÄHM, ich vergleiche Deine Druckverhältnisse Deine Messingröhrchens mit den Druckverhältnissen in einem Fahrradreiden, aber wenns bei der Physik nicht geklappt hat, ist das auch nicht weiter schlimm. Allerdings hat einer von uns beiden sich mit dem Thema etwas ausführlicher beschäftigt; als Du 3 Jahre alt warst, war meine namensgebende Uhr schon an meinem Handgelenk sportlich unterwegs (und das mit 300m Wassertiefenangaben).

So weit ist es nicht von Düsseldorf nach Oldenburg, ich lade Dich gerne zu einem Uhrforumstreffen ein und dann können wir das mal in Ruhe besprechen, das erste Bier (Kölsch, Weizenbier oder Pils) geht auf mich....
 
McMoneysack91

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Die Druckverhältnisse in meinen Messingröhrchen mit denen im Rad zu vergleichen, okay. Aber die Verschlüsse (die Stellen, an denen etwas eindringen oder entweichen kann), welche ja aneinander verschraubte Metallflächen sind, ähneln dann doch dem von Uhrengehäuse und ggf. Kronengewinde.

Folge: Wenn das eine verschraubte erst alles durchlässt, dank der Schmiere dann aber dicht hält, warum nicht den Gedankengang auch auf das Andere übertragen? Liegt doch eigentlich nahe. Klar, dass bei einem Uhrengehäuse viel weniger Windungen vorliegen, als bei Rohr und Kappe, aber dennoch - es ging ja nur um's Prinzip, nicht um denselben Wirkungsgrad.

@Paulchen ich bezog mich dabei auf ein Luftpumpventil mit der Funktionsweise eines Fahrradventils. Dass es Heliumventile gibt, ist mir schon klar. Uhren zum Aufpumpen gibts dennoch nicht.

Mir ist schon klar, und ich wiederhole mich hier, dass es immer Kompromisse in der Performance gibt. In absolut allen Bereichen der Technik. Ich will ja nicht aus einem slimmen vintage Dresser eine 300M WR machen. Stichwort Plantschfest.

@omega511 noch näher. Ich bin kein Düsseldorfer, sondern Münsterländer, aber zu einem Uhrentreff hab ich mich noch nie durchgerungen.
 
ticktick

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Ohne das mal näher zu betrachten: Es gibt genug Uhren mit hochwertiger Dichtungstechnik und hoher Druckfestigkeit die lange halten und dennoch wartungsfreundlich sind.
Möchtest du also irgend eine Pampe auf deinem Kronengewinde und/oder im Bodendeckel haben???
Wie soll das aussehen beim Öffnen des Deckels?

Weiter brauch ich das für mich eigentlich gar nicht zu vertiefen. Wer was mit ordentlichen Dichtflächen und Dichtungen nicht dicht bekommt, schmierts halt einfach zu...
 
omega511

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@omega511 noch näher. Ich bin kein Düsseldorfer, sondern Münsterländer, aber zu einem Uhrentreff hab ich mich noch nie durchgerungen.
Das beruhigt mich als Porzer, jetzt Kölner umso mehr und da ich es entspannt schaffe, nach Haltern, Hannover oder Hamburg mal eben abends zu einem Uhrforumstreffen zu fahren, sollte das aus Münster nach Oldenburg auch möglich sein :-) Rest per PN...
 
Lindi1977

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Du könntes die eine Agat Zlatoust kaufen und die Uhr da rein schrauben:

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...im Ernst: So wie von Gödel beschrieben macht es am meisten Sinn, alles andere ist Murks, kann - muss aber nicht funktionieren. Es kommen ja am Handgelenk auch noch andere Einflüsse hinzu.

Gruß, Marco
 
ticktick

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Nur noch mal so am Rande: Ein Gewinde ist in der Regel nicht als Dichtfläche konzipiert, ein Bewegungsgewinde an einer Uhrenkrone sowieso nicht, wie auch? Dafür gibt es Dichtflächen und Dichtungen. Sind diese sauber konstruiert und ausgeführt, ist es auch dicht. Nur wer das anders nicht dicht bekommt, schmiert dann als Notlösung Loctite Gewindedicht oder sonst irgend etwas drauf. Daher ist das Ganze m. M. nach eigentlich überflüssig zu diskutieren.
Wasserleitungen u. ä. bei denen mit Hanf, Teflonband oder sonstigem gedichtet wird, lasse ich jetzt mal außen vor, ist ja auch nicht wirklich verwandt mit der Uhrentechnik...

Ach ja, was ich mich frage, wie soll eine Paste oder pastöse Masse außerdem irgend welchen Drücken standhalten können, sie würde doch weg gedrückt werden.
Und noch mal zu den Messingröhrchen: Wenn man die Rohrenden plan dreht, läppt und die Deckel mit einer ebensolchen korrespondierenden Fläche im Deckelboden versieht, dann würden die auch ganz ohne Dichtung/Paste o. ä. dicht werden und den Druck vermutlich sehr lange halten.
 
McMoneysack91

McMoneysack91

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tick tick, da du dich neu zur Diskussion zugeschaltet hast: Ich mache einfach ab und zu Gedankenexperimente. Klar wird es keinen Schönheitspreis geben mit irgendeiner Soße auf dem Gewinde. Und dass das gegen echte fachmännisch konstruierte Dichtungen nicht ansatzweise anstinken wird. Es geht nur darum, eine Uhr die eigentlich so GAR kein Wasser verträgt auf die WaDi zu upgraden, sodass sie bloßes Plantschen und Eingetauchtwerden ab kann. Kein Tauchen mit weiß Gott was für Druck. Nur an der Wasseroberfläche.

Es wäre nur ein witziger Gedanke. Wie gesagt, ich muss nur dieses leere Gehäuse finden, es liegt irgendwo hier rum; das weiß ich. Dann würde ich statt tausender Worte, einen Versuch durchführen. Blank ins Wasser: läuft voll. Mit Gewindepaste ins Wasser: hält. Das wäre meine Hypothese. Probieren geht über studieren.

@Lindi1977 Eine gänzlich moderne Uhrengröße. 175mm ohne Krone? ^^
 
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