Wasser im Gehäuse, Garantiefall ja nein?

Diskutiere Wasser im Gehäuse, Garantiefall ja nein? im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Sehe ich auch so und allzuweit vom Wasserdichtigkeitsthema haben wir uns ja auch nicht entfernt, ausserdem haben mich die Infos zum Tauchen...
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Jap

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Aber wir haben es noch nicht aus den Augen verloren und warten gespannt auf neue Infos von Miklos.
Das Drumherum würde ich nun als Zeit vertreiben bezeichnen.

Gruß Matze
Sehe ich auch so und allzuweit vom Wasserdichtigkeitsthema haben wir uns ja auch nicht entfernt, ausserdem haben mich die Infos zum Tauchen interessiert, scheint ein schönes Hobby zu sein - vielleicht probiere ich es auch mal. 🙂
 
Odoiporos

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Zitat daraus: "Die Uhren werden in einem Labor im Zuge mehrerer Kontrollen bei unterschiedlichen Druckhöhen, die dem Druck entsprechen, denen ein Schwimmer oder Taucher ohne sich zu bewegen in den unterschiedlichen Tiefen ausgesetzt ist, druckgetestet."

Ein Schwimmer oder Taucher, der sich nicht bewegt... ich wäre da als Rettungsschwimmer in höchstem Masse alarmiert! 😉
Ein nachvollziehbares Argument. :super: Aber vermutlich ist es genau deshalb auch eine Binsenweisheit unter Uhrenkennern, daß man erst ab einer Druckfestigkeit von mindestens 20 bar eine Uhr regelmäßig und ohne Bedenken zum Schwimmen, Schnorcheln und Gerätetauchen bis maximal 75 Metern Wassertiefe einsetzen kann, wobei man in letzterem Falle wohl am besten damit fährt, die Uhr nach wirklich jedem Tauchgang eingehend zu inspizieren, zumindest würde ich persönlich das genau so machen. :)

- Aber jetzt wieder zurück zum Ausgangsthema. - ;)
 
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Aber vermutlich ist es genau deshalb auch eine Binsenweisheit unter Uhrenkennern, daß man erst ab einer Druckfestigkeit von mindestens 20 bar eine Uhr regelmäßig und ohne Bedenken zum Schwimmen, Schnorcheln und Gerätetauchen bis maximal 75 Metern Wassertiefe [...]
Quark, solange Du "nur" badest. Da genügt auch eine 5ATM-Uhr. Springst Du vom Sprungbrett, sind sicher 10ATM ausreichend. Erst beim Tauchen sind 20ATM eine sinnvolle/notwendige Lösung.
 
Jap

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Quark, solange Du "nur" badest. Da genügt auch eine 5ATM-Uhr. Springst Du vom Sprungbrett, sind sicher 10ATM ausreichend. Erst beim Tauchen sind 20ATM eine sinnvolle/notwendige Lösung.
Was ich nur nicht verstehe, warum es so ein Problem zu sein scheint, dauerhaft wasserdichte Uhren herzustellen. Dass wir uns im 21. Jahrtausend immer noch mit Wassereinbruch in Uhren herumplagen müssen verstehe ich nicht. Wir flogen schon vor über einem halben Jahrhundert zum Mond, haben aber immer noch die gleichen Probleme wie immer.
Also mir ist das ein Rätsel, dass es technisch anscheinend so ein Problem darstellt.
 
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miklos95

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Aber wir haben es noch nicht aus den Augen verloren und warten gespannt auf neue Infos von Miklos.
Das Drumherum würde ich nun als Zeit vertreiben bezeichnen.

Gruß Matze
Kommt noch, versprochen. Bin ja glücklicherweise noch im schönen Sardinien! :) einzig neue Info: Krone lässt sich nicht mehr reindrücken und verschrauben. Das „klicken“ fehlt was man beim rausziehen und reindrücken der Krone spührt.
 
Mace

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Das ist kein Problem, sondern Desinteresse oder Ahnungslosigkeit.
Ist ist ja nicht so, als würde es keine moderneren Dichtlösungen geben..,
 
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Eine zugesicherte Produkteigenschaft, die nur für den Moment der Testung dieser Eigenschaft gültig sein soll, man stelle sich das einfach mal in anderen Lebensbereichen vor... da sagt die Werkstatt: "Wir garantieren die Funktion der Bremse nur auf dem Prüfstand, sobald sie das Werkstattgelände verlassen, garantieren wir nicht mehr, dass die Bremse funktioniert."

Ja, "starke" Worte sind hier angebracht.
Ohne Dir damit jetzt unnötig zu nahe treten zu wollen: Ist das letztendlich nicht doch nur ein sinnlos übertriebener Skeptizismus? :hmm: So sehr ich Dich im Grunde auch verstehe - ich selbst bin auch ein sehr kritischer, pingeliger Zeitgenosse - sollen alle Produkttests nach offizieller DIN-Vorschrift ("Deutsches Institut für Normung e. V.") doch einfach nur dafür sorgen, daß die entsprechend durch den Hersteller zugesicherten Produkteigenschaften im Rahmen des bestimmungsgemäßen Produktgebrauchs zum Zeitpunkt der offiziellen Prüfung auch nachweislich vorhanden sind. Zur obligatorischen Sicherheit des Verbrauchers und Anwenders werden folglich alle nach individueller DIN getesteten Produktkomponenten nicht nur mit 100 %, sondern mit 125 % spezifisch belastet; die zusätzlichen 25 % stellen bei allen Gebrauchsgütern des täglichen Bedarfs als institutionell vorgeschriebene Sicherheitsreserve buchstäblich sicher, daß es hernach, während des vom Hersteller vorgesehenen, alltäglichen sowie bestimmungsgemäßen Gebrauchs unter konsequenter Ausnahme unvorhersehbarer Extremsituationen wie Mißbrauch, Unfall und "höherer Gewalt", nicht zu einem vorzeitigen Produktversagen durch Materialermüdung und natürlichen Verschleiß kommt! Ergänzend wird durch den Hersteller selbst in der jeweiligen Betriebsanleitung logischerweise auf die absolute Notwendigkeit einer pfleglichen Behandlung und periodischen Wartung in vom Hersteller empfohlenen Zeitintervallen hingewiesen, denn ewig hält unter fortgesetztem Alltagseinsatz wirklich kein bisher bekanntes Material! Eine beliebige Taucheruhr, die durch den Hersteller als "bis zu 20 bar druckfest" deklariert wird, ist technisch also sogar bis hin zu 25 bar druckfest und das garantiert! Jeglicher Mißbrauch natürlich ausgenommen! ;)
 
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ttuhr

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Was ich nur nicht verstehe, warum es so ein Problem zu sein scheint, dauerhaft wasserdichte Uhren herzustellen. Dass wir uns im 21. Jahrtausend immer noch mit Wassereinbruch in Uhren herumplagen müssen verstehe ich nicht. Wir flogen schon vor über einem halben Jahrhundert zum Mond, haben aber immer noch die gleichen Probleme wie immer.
Also mir ist das ein Rätsel, dass es technisch anscheinend so ein Problem darstellt.

Mond: es gibt keinen Druck und kein Wasser :-D

Erde: das Problem ist ja gelöst. man muss sich halt an die Gebrauchsanweisung halten und ab und zu die Dichtungen prüfen und wechseln. die Dichtungen verlieren graduell ihre Neueigenschaften.
 
Odoiporos

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Quark, solange Du "nur" badest. Da genügt auch eine 5ATM-Uhr. Springst Du vom Sprungbrett, sind sicher 10ATM ausreichend. Erst beim Tauchen sind 20ATM eine sinnvolle/notwendige Lösung.
Genau das habe ich doch formuliert ("Schwimmen, Schnorcheln und Gerätetauchen")! ;)
 
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Mond: es gibt keinen Druck und kein Wasser :-D

Erde: das Problem ist ja gelöst. man muss sich halt an die Gebrauchsanweisung halten und ab und zu die Dichtungen prüfen und wechseln. die Dichtungen verlieren graduell ihre Neueigenschaften.
Doch - im Vergleich zur Erde: Unterdruck; positiv formuliert als "Minimaldruck"! ;)
 
clocktime

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Was ich nur nicht verstehe, warum es so ein Problem zu sein scheint, dauerhaft wasserdichte Uhren herzustellen. Dass wir uns im 21. Jahrtausend immer noch mit Wassereinbruch in Uhren herumplagen müssen verstehe ich nicht. Wir flogen schon vor über einem halben Jahrhundert zum Mond, haben aber immer noch die gleichen Probleme wie immer.
Also mir ist das ein Rätsel, dass es technisch anscheinend so ein Problem darstellt.
Gehört zwar nicht hierher, aber weisst Du, dass die Amerikaner ein Riesenproblem haben, ähnlich gute Weltraumanzüge zu bauen wie diejenigen, die damals bei den Mondflügen verwendet wurden?

Zur Dichtungsgeschichte: Auf Wangerooge gibt es noch einen alten Bunker, dessen Dichtungen über 70 Jahre alt und immer noch weich bzw. gut sind, also nicht versprödet ist. Dieselbe Methode könnte man vielleicht bei Glas- und Bodendeckeldichtungen verwenden. Ein Problem wird immer die Krone sein, wenn sie nicht verschraubt ist. Da verhält sich dann eine Dichtung wie bei einer Wellendichtung, die auf Dauer nur durch Wechsel dicht bleiben.
Genau das habe ich doch formuliert ("Schwimmen, Schnorcheln und Gerätetauchen")! ;)
Stimmt, aber wieviele der Forenmitglieder tauchen? Ein Gerätetaucher kann immer noch einen Diver nehmen. Für alle anderen sind 20ATM kein Thema, solange nicht die Neurose der Absaufgefahr "gefüttert" wird.
 
Odoiporos

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Stimmt, aber wieviele der Forenmitglieder tauchen? Ein Gerätetaucher kann immer noch einen Diver nehmen. Für alle anderen sind 20ATM kein Thema, solange nicht die Neurose der Absaufgefahr "gefüttert" wird.
Eine kleine Sicherheitsreserve ist halt nie verkehrt. Zum Beispiel hier:
smilie_water_053.gif
.
 
Jap

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Ein Problem wird immer die Krone sein, wenn sie nicht verschraubt ist. Da verhält sich dann eine Dichtung wie bei einer Wellendichtung, die auf Dauer nur durch Wechsel dicht bleiben.
Vielleicht sollten sich die Uhrenhersteller mal mit unseren Kraftfahrzeug-Ingenieuren kurzschließen, die schaffen es doch auch, dass die Flüssigkeiten im Auto bleiben, das Oldtimerproblem der Ölflecken auf dem Boden wegen siffender Dichtungen wurde schon vor Jahrzehnten dauerhaft gelöst. Da wird doch wohl auch die Krone einer Uhr dicht zu bekommen sein.

PS: Zumal Öl ein viel höheres Kriechvermögen hat als Wasser.
 
Odoiporos

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Vielleicht sollten sich die Uhrenhersteller mal mit unseren Kraftfahrzeug-Ingenieuren kurzschließen, die schaffen es doch auch, dass die Flüssigkeiten im Auto bleiben, das Oldtimerproblem der Ölflecken auf dem Boden wegen siffender Dichtungen wurde schon vor Jahrzehnten dauerhaft gelöst. Da wird doch wohl auch die Krone einer Uhr dicht zu bekommen sein.

PS: Zumal Öl ein viel höheres Kriechvermögen hat als Wasser.
Eine Uhrenkrone, egal, ob als Reiß- oder Schraubkrone, wird zum Beispiel im Vergleich mit einem Zylinderkopf im gleichen Zeitraum auch wesentlich häufiger geöffnet und wieder geschlossen, wodurch die Fehlerwahrscheinlichkeit durch eine unachtsame Bedienung gegenüber der im gleichen Zeitrahmen jedoch statisch belassenen Zylinderkopfdichtung entsprechend signifikant ansteigt; wird das korrekte Verschließen der Krone nach dem Gebrauch dann tatsächlich einmal vergessen, kann natürlich Wasser eindringen, während die Zylinderkopfdichtung zum gleichen Zeitpunkt allerdings den Zylinderkopf immer noch unverändert abdichtet, so einfach ist das und so irrelevant daher dieser Vergleich! :idea:
 
TomS2

TomS2

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Was ich nur nicht verstehe, warum es so ein Problem zu sein scheint, dauerhaft wasserdichte Uhren herzustellen.
Die Hersteller haben überhaupt kein Problem damit.

Omega: “WATCHES RESISTANT TO WATER UP TO SPECIFIED DEPTH”.

Nur die Schlaubischlümpfe im Uhrforum haben ein Problem damit, dies zu glauben.

Wieder Omega: “A watch’s water resistance cannot be permanently guaranteed … we recommend you have the water resistance of your OMEGA watch checked once a year by an approved OMEGA service center.”

Alles gut (und bei vielen anderen Firmen sinngemäß das selbe).

Klingt in einem Faden mit der Schilderung eines echten Problems etwas deplatziert, allerdings konnte ich auf die Schnelle die Beiträge und Darstellungen vieler Tausend anderer nicht finden, die ihre Uhren regelmäßig zum Schwimmen tragen und keine Probleme haben ;-)
 
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Sigi r

Sigi r

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Mit dem vorliegenden Fall haben diese grundsätzlichen Dichtigkeitsvergleiche Auto/Uhr irgendwie gar nichts zu tun. Es ist doch eher so, wenn man schon den Vergleich mit dem Auto bemüht, daß man sich über Wasser im Auto beschweren würde, weil man das Schiebedach vor dem Regenguss nicht ganz geschlossen hatte.
 
S

Skala

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Eine Uhrenkrone wird .. im Vergleich mit einem Zylinderkopf im gleichen Zeitraum auch wesentlich häufiger geöffnet und wieder geschlossen, .. wird das korrekte Verschließen der Krone nach dem Gebrauch dann tatsächlich einmal vergessen, kann natürlich Wasser eindringen, während die Zylinderkopfdichtung zum gleichen Zeitpunkt allerdings den Zylinderkopf immer noch unverändert abdichtet, so einfach ist das und so irrelevant daher dieser Vergleich! :idea:
:hmm: Zylinderkopfdichtung vs Kronendichtung ???

Eher vergleichbar wäre hier die Ölpeilstabdichtung oder auch die Öleinfülldeckeldichtung am Ventildeckel, evtl. noch
die Kurbelwellendichtungen vorn u. hinten.

Gruß Matze
 
S

sierra950

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Wie schafft es dann Casio bei den G-Shocks ohne verschraubte Knöpfe/Kronen, dass die Uhren tlw. Jahrzehnte dicht sind?
 
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