Was war euer größter Fehlkauf?

Diskutiere Was war euer größter Fehlkauf? im Uhrencafé Forum im Bereich Uhrencafé; Mich würde mal interessieren, was euer größter Fehlkauf in Sachen Uhren war. Bei mir war es eine Seiko 5 (SNZH55K1), da die Uhr schon nach kurzer...
#1
nem300

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Mich würde mal interessieren, was euer größter Fehlkauf in Sachen Uhren war.
Bei mir war es eine Seiko 5 (SNZH55K1), da die Uhr schon nach kurzer Zeit defekt war (Unruh).
Darüber hinaus konnte man die Uhr nicht mit der Hand aufziehen und ich war mit der Leuchtmasse äußerst unzufrieden.
Natürlich könnte man einwenden, dass die Eigenschaften des Kalibers vorher bekannt waren, aber mir geht es hier um rein subjektive Eindrücke.
Ich habe eine Uhr, die mir optisch durchaus gefallen hat, auf Basis von Erfahrungsberichten hier im Forum gekauft und wurde leider bitter enttäuscht.
Damals habe ich mir geschworen, nie wieder eine Seiko zu kaufen und ich zögere heute noch immer mit Neuanschaffungen in diesem Bereich (wenn es dieses verdammte Spring Drive Movement nicht gäbe :D).
Ich bitte also um eure Berichte.
 
#3
Dr. Wu

Dr. Wu

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Bei mir war es die Datejust,bei der ich bald merkte das es eine doch recht langweilige Uhr ist und der Wertverlust enorm war weil keiner sie haben wollte und das Gehabe von Kaufwilligen nervend war was Zubehör und Originalität betraf.Es ist eine abstoßende Wissenschaft um die Marke entstanden,Nummer hier,Nummer da,selbst simple Hangtags und Kärtchen verursachen Ballyhoo und Preispoker.
 
#5
ChocoElvis

ChocoElvis

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Hi,

bei mir wars eine Junkers mit Poljot 3133. Neupreis inkl. Stahlband 400€.
In den 4 Jahren, in denen ich die (optisch tolle) Uhr hatte, war sie jedes Jahr 1 mal beim Uhrmacher wegen lockerer Krone. Da ich sie als Wochenenduhr jedesmal wieder stellen musste, hatte ich zum Schluss immer die Nerven blank, wenn ich die Krone ziehen musste.
Hab sie dann nach der letzten Reparatur entnervt mit Verlust in der Bucht verkauft. Eine Horror-Uhr!
 
#7
Mueller27

Mueller27

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Mein größter Fehlkauf ?

Klar: Die eine Uhr für 950 € die nie ankam, bei der ich zusammen mit gut 50 anderen Geschädigten übers Ohr gehauen wurde. Und bei der ich auch noch selbst Schuld war, weil ich alle erprobten Sicherungsmaßnahmen bei Internet-Käufen dieses eine mal ( auch bei mir: Gier frisst Hirn !) über Bord geworfen habe.
FYI: War nicht hier im Forums Markplatz.

Viele Grüße

Carsten

@Dr. Wu: Du hast Recht. Der Kronen-Hype beschränkt sich in Wirklichkeit nur auf einige Modelle, alles was abseits liegt ist genauso schwer oder leicht zu verkaufen wie eine "normale" Schweizer-Uhr. Bloß dass Du eben allein auf Grund des Namens "Rolex" die tausend pupertierenden 18jährigen Jungs und die Händler an der Backe hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
#8
nem300

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1. Link) Letzter Beitrag: 01.08.2012
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Ich habe mir gedacht ich eröffne mal einen neuen Thread zum Thema (Mods mögen mich bitte korrigieren, sollte das nicht passen).

Interessieren tut mich das Thema eigentlich immer, weil man hier ehrliche Antworten bekommt (Was in der Uhrenvorstellung noch toll war, kann mittlerweile zum Desaster geworden sein).
 
#9
Devilfish

Devilfish

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Ontopic: Einen wirklichen Fehlkauf hatte ich nur einmal. Im Internet mal eine Orient gesehen, wollte den gewissen "Hype" (nicht despektierlich gemeint) um die Marke nachvollziehen und habe bestellt. Meine erste und bislang einzige Onlinebestellung einer Ware, die direkt zurückging.


Das liest sich hier im Forum aber immer anders, nämlich daß Rolex-Uhren wertstabil sind.
Offtopic: Alles relativ. Ich habe meine, die ein gutes Jahr alt war, 35 Prozent unter Liste gekauft (Der Erstkäufer hat den LP bezahlt wie aus der Kaufrechnung hervorging).
 
#10
Micky87

Micky87

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Bei mir waren das wohl die beiden UHR-Diver 411 und 412. Damals für mich die ersten "richtigen" Uhren mit ETA 2824-2.

Die Lünetten sind miserabel verarbeitet, die Beschichtung verabschiedete sich bei beiden Uhren bereits nach wenigen Tagen. Ersatzlünetten wurden zwar kostenlos nachgeliefert, das Problem bleibt aber bestehen. Außerdem sind die Gläser butterweich, selbst Berührungen mit Plastik lassen sie zerkratzen.

Jetzt liegen sie bei mir nur noch rum.. Eigentlich möchte ich keine meiner Uhren verkaufen, bei diesen beiden hätte ich aber keine Kopfschmerzen.

Greetings

Micky
 
#11
Sturmvogel

Sturmvogel

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Mein größter Fehlkauf war eine Sinn 756, vor vielen Jahren. Damals kannte ich das Forum noch nicht und habe auch die Uhr beim Sinn-Depot vor Ort gekauft. Ohne Rabatt. Weiß gar nicht, welcher Teufel mich geritten hatte, denn am Arm wirkte die Uhr dann nur dosig und häßlich. Aber sie war dann halt getragen, Rückgabe kam nicht infrage... Also ist sie in die Bucht gewandert und mit hohem Verlust verkauft worden, weil ich auch noch zu dämlich war, die Probleme mit dem versicherten Versand zu durchdringen. War alles Lehrgeld. Seitdem kaufe oder tausche ich fast nur noch im Forum, aber auch eher ein Preissegment niedriger als Sinn. Fehlkäufe und Verluste tun da nicht so weh und es macht einfach Spaß, weil man weiß, dass man nicht der einzige Verrückte ist! ;-)
 
#12
thelema1

thelema1

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Mein größter Fehlkauf war meine Tudor Black Bay.

Das Ganze habe ich damals auch in einem Thread verarbeiten müssen ;-) :

https://uhrforum.de/tudor-black-bay-bin-ich-zu-pingelig-t175161

Leider hatte die Uhr diverse Mängel, die selbst Rolex Köln nicht in den Griff bekam, sodass ich die Uhr beim Konzi zurückgegeben habe.:-(


Alles in Allem ein sehr enttäuschendes Erlebnis und deshalb mein persönlich größter Fehlkauf.
 
#13
Uhr-Enkel

Uhr-Enkel

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Kann man das wirklich als "größten Fehlkauf" bezeichnen? Immerhin hast du (Toi, toi, toi!) dein Geld zurückbekommen. Ich würde als Fehlkauf eher eine Uhr ansehen, die aus funktionalen und/oder optischen Gründen nicht gefällt UND bei der man ordentlich Geld verbrannt hat.
 
#14
thelema1

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Ich würde als Fehlkauf eher eine Uhr ansehen, die aus funktionalen und/oder optischen Gründen nicht gefällt UND bei der man ordentlich Geld verbrannt hat.


Da könntest du durchaus Recht haben, denn Geld verbrannt habe ich eigentlich nicht.:hmm:


Für mich war es dahingehend irgendwie ein Fehlkauf, da die Uhr und der Service imho leider nicht das geboten haben, was ich mir davon versprochen hatte.

Am Ende hat mich diese Erfahrung auf jeden Fall dazu bewogen in Zukunft erstmal einen großen Bogen um diese Marke zu machen (das Mutterunternehmen schließe ich hier mal noch nicht mit ein;-)).

Anderes Beispiel:

Wenn ich mir eine Jacke kaufe und diese dann im Nachhinein Fehler aufweist und ich sie deshalb umtausche, würde ich das persönlich auch als Fehlkauf bezeichnen.

Denn ich habe die Jacke ja vorher gekauft, weil ich mir eine gewisse Qualität davon versprochen habe, die sie leider auf den zweiten Blick nicht erbringen konnte.

Oder definiere ich den Begriff vielleicht nicht ganz korrekt ? :hmm::D
 
Zuletzt bearbeitet:
#15
de Horst!

de Horst!

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...lustig, das mit den Indices hatte ich mal bei ner Steinhart Ocean One. Scheint wohl derselbe Hersteller zu sein....:lol:
 
#16
nem300

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...lustig, das mit den Indices hatte ich mal bei ner Steinhart Ocean One. Scheint wohl derselbe Hersteller zu sein....:lol:
Bei einer Steinhart ist es sehr ärgerlich, bei einer Tudor ist es ein Skandal!
Solche Probleme hat nicht mal meine Festina (gibt's neu für ca. 70 Euro).
 
#17
R

Renegat

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da wo die Sonne aufgeht
Letzten Freitag eine nicht unbillige Uhr von einem italienischen Gewerbetreibenden ersteigert ... Samstag die Mail mit Bedankung und für Montag angekündigten UPS Versand ... heute Morgen Mail: Sorry, aber beim Einpacken habe sich ein loser Stundenzeiger erstmals bemerkbar gemacht und sein Uhrmacher meine, es wäre ein kapitaler Schaden. :-(

Geld ist schon zurück aber der Zuschlag war wohl aus seiner Sicht zu gut ........

Grüße Renegat
 
#18
Mueller27

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Wenn ich mir eine Jacke kaufe und diese dann im Nachhinein Fehler aufweist und ich sie deshalb umtausche, würde ich das persönlich auch als Fehlkauf bezeichnen.
Hi, ich glaub' hier in dem Faden geht es schon um Sachen die einen so richtig ärgern - wo man sich in den sprichwörtlichen Ar... beißt.

Carsten
 
#19
thelema1

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Das mit der Jacke diente ja auch nur der Definition des Begriffes "Fehlkauf", Carsten.

Und glaub mir, bei der Tudor habe ich mir in den AR... gebissen UND mich richtig geärgert.;-)
 
#20
Dr. Wu

Dr. Wu

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Das liest sich hier im Forum aber immer anders, nämlich daß Rolex-Uhren wertstabil sind.
Wie Mueller27 schon sagt,eine gewisse Wertstabilität bezieht sich wohl nur auf gewisse Sub-derivate mit oder ohne Datum und -dweller.Naja ich bin vorerst geheilt von der Marke weil ich mir bestimmte Modelle nicht leisten will.
 
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