Was ich erstaunlich finde ...

Diskutiere Was ich erstaunlich finde ... im Small Talk Forum im Bereich Community; Ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen: Wenn ich sehe, was manche Nutzer teilweise für subklinische Neurosen entwickeln, wenn es um Uhren geht...
aspera

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Ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen: Wenn ich sehe, was manche Nutzer teilweise für subklinische Neurosen entwickeln, wenn es um Uhren geht, wundert mich das gar nicht. Ich stelle mir dann immer vor, wie so jemand im Restaurant sitzt und sich beim Kellner beschwert: "Bei 9,50€ für ein Rahmschnitzel mit Pommes kann ich schon erwarten, dass die Sauce nicht die Pommes berührt".
 
Oelfinger

Oelfinger

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Ich finde es eh erstaunlich, daß jemand eine Beratung zum Erwerb einer Uhr braucht. Entweder eine gefällt mir, dann Kontostand abgefragt und gekauft, oder ich lasse es.

Bei Kleidung zu einem z. B. Vorstellungsgespräch kann ich das noch verstehen, da der Dresscode schon was beeinflussen könnte und sich hier auch einige User aus dem Personalbereich tummeln.
Aber bei einer Uhr? Andere können doch nicht über meinen Geschmack urteilen?
 
-M-

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Ich finde es erstaunlich, dass manchen fast unmöglich ist eine Entscheidung zu fällen.

Ich finde die Entscheidungskompetenz wird immer geringer, der Weg zu einer Entscheidung ist für viele immer neu zu erarbeiten.

Erstaunlich das viele andere entscheiden lassen und dann die Konsequenzen tragen, statt Verantwortung selbst zu übernehmen.

Entscheidet euch !

-M-
 
thesplendor

thesplendor

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Entscheidet euch !
Eine löbliche Aufforderung. Ob das gelingt, hängt aber sicher nicht nur vom Maß der industriezeitalterlichen Informationsüberflutung ab, sondern von den charakterlichen Voraussetzungen. Ein Perfektionist kann nur langsam.

Ein Ausbilder im Referendariat hat versucht, uns den Grundsatz effizienter Entscheidung nahezubringen:

Ausschlaggebend ist nicht, ob etwas wirklich "gut" ist, es reicht "gut genug".
 
-M-

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Nochmals hallo!

Ich denke du triffst es ziemlich genau! Oft ist die Entscheidung ansich wichtiger wie das Ergebnis.

Eine Entscheidung gibt mir nur einen Weg vor. Sobald ich mich entschieden habe diesen zu gehen kann ich los. War der Weg der falsche habe ich mehr Zeit zum Umkehren und kann schneller ankommen wie jemand der länger gebraucht hat und sich richtig entschieden hat. Außerdem gibt eine Entscheidung einen „Aufschwung“ (auch wenn sie nachher falsch war) - und man lernt aus Fehlern.

Erstaunlich wie lehrreich ausgerechnet immer dieser Faden ist.

-M-
 
grmpf

grmpf

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Ich finde das leider gar nicht so erstaunlich. Im Zeitalter der "Social Media" und des "Influencertums" scheint die Inkompetenz bzgl Entscheidungsfindung massiv zugenommen zu haben.
Eine Entscheidung zu trffen, ohne dass es ein "Influencer-Gott" gnädig abgenickt hat oder es dafür viele "Likes" auf Instagrammund Co gegeben hat scheint für solche Leute fast fast unmöglich zu sein. Zu dieser Entscheidung dann auch noch zu stehen, sowieso.
Ich frage mich dabei nur, was diese "Entscheidungs-Versager" eigentlich machen, wenn es um wichtige Dinge geht? Stehen die womöglich bei ihrerer eigenen Hochzeit vor dem Traualtar dann auch mit dem Handy rum und fragen dann bei Insta und Co "Soll ich jetzt Ja sagen oder nicht?".
Ich frage mich dann auch, ob man sich auf solche Menschen generell verlassen kann? Schließlich ind das ja auch Entscheidungen, die man treffen und zu denen man stehen muss. :hmm:

Letztendlich kann man dann nur hoffen, dass sich solche "Vor allen Entscheidungen Angst-Haber" dann auch aus dem Genpool rausnehmen, denn die Entscheidung, seine Gene weiter zu geben (=Kind zeugen/bekommen) sollte schließlich auch eine bewusste Entscheidung sein, die für diese Menschen zu viel ist.
 
Oelfinger

Oelfinger

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scheint die Inkompetenz bzgl Entscheidungsfindung massiv zugenommen zu haben.
Ich denke es ist eher die Angst, nach einer getroffenen Entscheidung nicht mehr "in" zu sein und mit dieser Konsequenz leben zu müssen. "Da kommt der mitm Springmesser zu einer Schießerei"

Ich frage mich dann auch, ob man sich auf solche Menschen generell verlassen kann?
Meiner Meinung nach hat das nicht unbedingt etwas mit Verlässlichkeit zu tun. Es könnte eher eine Art "Inselunsicherheit" im Bezug auf manche Entscheidungen, die im z.B. Berufsleben überhaupt keine Rolle spielen müssen.

So kann ein hier unsicherer Uhrenkaufentscheider im realen Leben ein knallharter Personaler sein, der auch mal SEINEM Chef die Meinung sagt.
 
Oelfinger

Oelfinger

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Der ewige Kreislauf:

Entscheidungsfindung: Uhrenberatung
In Erwartung: Welche Uhr kommt als nächstes
Sie ist da: Uhrenvorstellung
Tatsächlich im Einsatz: Welche Uhr tragt ihr heute
Werde nicht warm mit ihr: Marktplatz
Kein Interessent: DANN GEHT SIE HALT IN DIE BUCHT!

:D
 
Dukie

Dukie

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Jüngere Menschen haben sich zu allen Zeiten an anderen orientiert. Das war vor dem Internet nicht anders. Da war es dann halt der eine Typ auf dem Schulhof, der vorgelebt hat, was man trägt und was nicht.
Insofern kommen mir die Klagen über angebliche Abhängigkeit von Influencern ziemlich übertrieben vor. Daraus "Entscheidungs-Versager" zu machen, ist in meinen Augen polemischer Quatsch.

Ich finde das leider gar nicht so erstaunlich. Im Zeitalter der "Social Media" und des "Influencertums" scheint die Inkompetenz bzgl Entscheidungsfindung massiv zugenommen zu haben.
Eine Entscheidung zu trffen, ohne dass es ein "Influencer-Gott" gnädig abgenickt hat oder es dafür viele "Likes" auf Instagrammund Co gegeben hat scheint für solche Leute fast fast unmöglich zu sein. Zu dieser Entscheidung dann auch noch zu stehen, sowieso.
Ich frage mich dabei nur, was diese "Entscheidungs-Versager" eigentlich machen, wenn es um wichtige Dinge geht? Stehen die womöglich bei ihrerer eigenen Hochzeit vor dem Traualtar dann auch mit dem Handy rum und fragen dann bei Insta und Co "Soll ich jetzt Ja sagen oder nicht?".
Ich frage mich dann auch, ob man sich auf solche Menschen generell verlassen kann? Schließlich ind das ja auch Entscheidungen, die man treffen und zu denen man stehen muss. :hmm:

Letztendlich kann man dann nur hoffen, dass sich solche "Vor allen Entscheidungen Angst-Haber" dann auch aus dem Genpool rausnehmen, denn die Entscheidung, seine Gene weiter zu geben (=Kind zeugen/bekommen) sollte schließlich auch eine bewusste Entscheidung sein, die für diese Menschen zu viel ist.
 
grmpf

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Bei jüngeren Menschen kann ich es verstehen und akzeptieren. Entscheidungen trifft man ja auch auf Grund von Lebenserfahrungen und die hat ein jüngerer Mensch i.d.R. nicht in dem Maße wie ältere Menschen.
Aber wenn Menschen mit geschätzt 35+ Jahren dann fragen, wofür sie 2-10.000€ Ausgeben sollen, und das auch nur nach dem Kriterium "was gefällt euch besser?", dann frage ich mich schon, welche eigenständige Entscheidungsfähigkeiten da vorhanden sind.
 
Constellation

Constellation

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UF als Schulhofersatz? Erstaunlich! Sogar . . . . sehr erstaunlich.





;-):prost:
 
marcwo

marcwo

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Ich finde das leider gar nicht so erstaunlich. Im Zeitalter der "Social Media" und des "Influencertums" scheint die Inkompetenz bzgl Entscheidungsfindung massiv zugenommen zu haben.
Eine Entscheidung zu trffen, ohne dass es ein "Influencer-Gott" gnädig abgenickt hat oder es dafür viele "Likes" auf Instagrammund Co gegeben hat scheint für solche Leute fast fast unmöglich zu sein. Zu dieser Entscheidung dann auch noch zu stehen, sowieso.
Ich frage mich dabei nur, was diese "Entscheidungs-Versager" eigentlich machen, wenn es um wichtige Dinge geht? Stehen die womöglich bei ihrerer eigenen Hochzeit vor dem Traualtar dann auch mit dem Handy rum und fragen dann bei Insta und Co "Soll ich jetzt Ja sagen oder nicht?".
Ich frage mich dann auch, ob man sich auf solche Menschen generell verlassen kann? Schließlich ind das ja auch Entscheidungen, die man treffen und zu denen man stehen muss. :hmm:

Letztendlich kann man dann nur hoffen, dass sich solche "Vor allen Entscheidungen Angst-Haber" dann auch aus dem Genpool rausnehmen, denn die Entscheidung, seine Gene weiter zu geben (=Kind zeugen/bekommen) sollte schließlich auch eine bewusste Entscheidung sein, die für diese Menschen zu viel ist.
Die wichtigste Entscheidung haben Sie vor langer Zeit gefällt. Ihr Smartphone ist das wichtigste.
Die laufen Nachts mit Ohrstöpseln mit Blick auf das Display kreuz und quer über Hauptverkehrsstraßen. Ebenso wichtig, keine Follower verlieren. Das hatten Wir doch schon mal, mit Folgenden. Diese Menschen sind vollkommen von der realen Welt abgekabselt. Ihre Welt ist Digital. Wichtige Entscheidungen sind - Soll ich das liken ?.

Gruß Marc
 
aspera

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Es ist mir gerade schon wieder passiert: Es ruft hier jemand an. Ich gehe ran und sage mein "Firma XYZ, Soundso". Die Person am anderen Ende der Leitung fängt dann an ohne Luft zu holen, ohne Pause oder Möglichkeit zur Unterbrechung irgendwas runterzurattern, oft auch noch zu einem Sachverhalt, bei dem ich entweder gar nicht oder kaum involviert bin. Die Leute sind dann oft total konsterniert, wenn ich Ihnen sage, dass ich sie da an einen Kollegin oder eine Kollegin verbinden muss, weil ich zu dem Vorgang jetzt so aus dem Stegreif nichts sagen kann.

Vielleicht sollte ich das Telefon in Zukunft einfach klingeln lassen, wenn es nicht direkt auf meine Durchwahl geht. :face:
 
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