Was hat euch dazu bewegt Uhren einer "höheren" Klasse zu kaufen?

Diskutiere Was hat euch dazu bewegt Uhren einer "höheren" Klasse zu kaufen? im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Guten Abend zusammen. Mich würde interessieren was euch dazu bewegt hat, nach euren bisherigen (ebenfalls mechanischen) Uhren, in höhere...
Aequitas

Aequitas

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Guten Abend zusammen.

Mich würde interessieren was euch dazu bewegt hat, nach euren bisherigen (ebenfalls mechanischen) Uhren, in höhere (Preis-)Klassen vorzudringen?
Was habt ihr von den jeweiligen Uhren erwartet und wurden diese Erwartungen erfüllt?

Was mich angeht, liegt mein aktueller Maßstab bei meiner Tissot PRS516. Diese hat ein massives Band, Saphirglas, eine Keramiklünette und ein ETA. Haptisch und optisch ist meinen Ansprüchen ebenfalls genüge getan. :-D
Bei einem Neukauf wäre ich prinzipiell dazu bereit mehr auszugeben. Konkretes Beispiel: Oris Aquis Date. Rational fällt es mir schwer, mir selbst gegenüber den 3-fachen Preis der Tissot zu rechtfertigen.

Im Einstiegsbereich ist mir die Steigerung noch schlüssig: Klapperband --> Massivband, Mineralglas --> Saphirglas, Alu-Lünette --> Keramiklünette
Ganz schnell werden dann die zusätzlichen Ausstattungsmerkmale geringer aber die Preise deutlich höher.

Ja, mechanische Uhren sind rational schwierig zu erklären, eigentlich müssten wir alle digitale Funkuhren tragen ;-) Trotzdem würde es mich interessieren wie es euch in ähnlichen Situationen erging und bin gespannt auf eure Erfahrungen...
 
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BSBV

BSBV

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Bei mir war es einfach.
Alter, Gehalt, Ausgaben & Guthaben.

Diese Verhältnisse haben sich im laufe der Zeit positiv verändert.

Hinzu kam, die Kontakte zu den Herstellern. Da gibt es große Unterschiede.
Ich habe mit meiner Wahl ein Glücksgriff für mich gemacht.
 
Mueller27

Mueller27

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Bei mir war es einfach.
Alter, Gehalt, Ausgaben & Guthaben.
Diese Verhältnisse haben sich im laufe der Zeit positiv verändert.
So ist es !

Soll keiner glauben dass ich als Schüler mit SWATCH und als Student und Beruseinsteiger nur mit Entry Level- SEIKO/CITIZEN rumgelaufen bin, weil das irgendwie eine bewusste Entscheidung gewesen wäre, weil mir Understatememt so super wichtig war. Nein - ich hatte schlicht und einfach die Kohle nicht übrig, und meine Eltern auch nicht.

Das ist wohl bei den meisten hier die simple Antwort.

Wäre mir damals eine Gute Fee erschienen und hätte mir 5.000 DM überreicht, zusammmen mit den warmen Worten "Lieber Carsten, das ist ein Geschenk für Dich, weil Du so ein herzensguter Mensch bist, aber Du darfst es nur für Uhren ausgeben, sonst verfällt es ..." - ihr glaubt gab nicht wie schnell und ohne jede Bedenken ich meine damals heiß geliebte und ersparte 399DM Citizen-Promaster achtlos weggeschmissen hätte und zum nächsten Rolex/Omega-Konzi gerannt wäre.

Carsten
 
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Ordu

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Bei mir war/ ist es ähnlich wie bei BSBV.
Nur leider entwickelt sich das Alter irgendwie nicht positiv...
Außerdem trage ich, außer meinem Ehering, keinen weiteren Schmuck und ich mag einfach das Gefühl, etwas hochwertiges am Handgelenk zu haben. Kann dieses Gefühl schlecht beschreiben...

Gruß
 
O

Oelfeld

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Recht einfach: Ich bin über die schönste Uhr gestolpert, die ich je gesehen hatte. Ich habe sie ein paar Monate verfolgt, in dem Wissen, dass ich mir "so eine teure" Uhr nie leisten würde. Nach und nach kam ein Wissen über eine gewisse Einzigartigkeit und Seltenheit dieser Uhr dazu, a.k.a. Werterhalt. Und dann kam eines Tages ein Angebot, zu dem ich nicht nein sagen konnte. Das Geld war da, irgendwie. Und der optische Reiz der Uhr so groß, dass ich dachte, wenn du das jetzt nicht machst, bereust du es ewig. Ich bereue nix :D

Also in meinem Fall: Dieses Design, in das ich mich verliebt habe, hätte ich billiger nur als Fälschung bekommen. Und da bezahle ich lieber...
 
BSBV

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Auch ein Faktor ist das UF;-)
Für wen ?

Ich habe begonnen Armbanduhren zu sammeln, Flohmarkt-Uhren, da gab es noch kein Internet. Und Foren ? Was soll das sein ?
Ja, ich bin ein Dinosaurier. ;-)
Das Wissen um Uhren hat man sich aus Büchern angelesen.

Gott, wie die Zeit vergeht......

P.S. Ich vergaß die tollen Gespräche mit den Uhrmachern, die bis Heute anhalten.
 
neset530d

neset530d

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Also ich kann von mir das sagen, und leicht zu beobachten sind die Verläufe der Mitglieder, z.B. : Nuti hat in 3 Jahren zur Rolex geschaft, auch ein Kollege (glaube clocktime) der mit Jaques Lemans anfing hat in 2 Jahren zur Krone gewechselt usw...
Vor UF hatte ich auch gesammelt wie wild aber Uhren bis 500-700 Euro (einzig die Bond Omega um 2000er Jahr) und nach UF Beitritt sind dann viele Breitlings und Omegas geworden, auch eine Deepsea kam für kurze Zeit zu mir.
 
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Aequitas

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Wundert mich ein wenig, dass es scheinbar bei vielen ein finanzieller Aspekt ist. Zwischen leisten können und leisten wollen ist schon ein Unterschied. Die Situation als Student bzw. Berufseinsteiger ist natürlich verständlich.

Die Beschreibung von @Oelfeld kann ich wiederum voll nachvollziehen :)
 
M

MaxHoo

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Mein lieber Forum Freund, sorry , ich bin 73 Jahre alt.
Als ich ein Bub war, war ich hyperaktiv. Wenn ich bei meinem Opa war, hat er mich damit beschäftigt, eine kaputte Taschenuhr zu zerlegen, so klein wie möglich, mit Schraubenzieher, ich musste sie nicht mehr zusammenbauen! Das war mein Ritalin!
In der Jugend las ich in Readers Digest, wer kennt das noch, dass Sir Edmund Hilary, 1953 bei der Erstbesteigung des Mount Everest eine Rolex trug, ich dachte so eine robuste und genaue Uhr brauch ich auch einmal.
Mein Großvater schenkte mir zur Firmung
1956 eine goldene BWC , er selbst kaufte sich eine Omega Cal 552, die ich heute noch
trage...
Vom ersten Gehalt erwarb ich mir eine Rolex GMT Master, Pepsi, später eine Zenith El Primero, dann eine Jaeger Lecultre Reverso , später mehrere Chronoswiss.... So kann man sich das Leben versauen! Klein anfangen, nicht mehr aufhören können.
Einschränkung: Eine Schwäbin heiraten, dann wird man zwischendurch geerdet!
LG. Max
 
Skletti

Skletti

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Mir hatte sie einfach gefallen und ich habe sie spontan gekauft, meine 320€ Uhr. War immerhin mehr als das doppelte meiner bis dahin teuerster. ;-)

Ansonsten, gelüstet es mich nicht „hochpreisig“ zu gehen. Zu meinem 60en, habe ich eine Zeit lang, mit einer Reverso geliebäugelt. Aber da ich sowieso kaum mehr eine Uhr anziehe, seit ich im Ruhestand bin, würde sie genau so rumliegen, wie all meine anderen.
 
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Oelfeld

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Wundert mich ein wenig, dass es scheinbar bei vielen ein finanzieller Aspekt ist. Zwischen leisten können und leisten wollen ist schon ein Unterschied. Die Situation als Student bzw. Berufseinsteiger ist natürlich verständlich.

Die Beschreibung von @Oelfeld kann ich wiederum voll nachvollziehen :)
Was genau wundert dich am finanziellen Aspekt? Ich denke, dass so ziemlich jeder (hier) eine Uhr kennt, die er gerne hätte, aber sich nicht leisten kann oder möchte und zwar egal, über welches Einkommen oder Vermögen er verfügt...Bei dem einen ist es halt eine im 2000-Euro-Bereich, beim anderen im 50000er...

Dazu kommt ja das Wollen. Im Moment würde mich eine GMT Master II ältere Generation reizen, auch wieder rein vom Design her. Und obwohl ich einfach losziehen könnte und jemandem das Geld in bar auf den Tresen hauen, will ich das aus verschiedenen Überlegungen gerade nicht...Man könnte natürlich interpretieren, dass jedes Wollen, aber nicht Tun, auch ein Nicht-Können ist ;-)
 
P

Pausini

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Was mich angeht, liegt mein aktueller Maßstab bei meiner Tissot PRS516. Diese hat ein massives Band, Saphirglas, eine Keramiklünette und ein ETA. Haptisch und optisch ist meinen Ansprüchen ebenfalls genüge getan. :-D
Bei einem Neukauf wäre ich prinzipiell dazu bereit mehr auszugeben. Konkretes Beispiel: Oris Aquis Date.
Nur soviel: Der haptische, optische und technische Qualitätszuwachs (ganz abgesehen vom emotionalen Aspekt durch Marke, Geschichte, Exklusivität etc.) zwischen einer heutigen Tissot und einer heutigen Oris ist geringer als zwischen einer Oris und einer Omega, Rolex, JLC, Blancpain...
 
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gm_2000

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Bei mir fing alles so richtig mit dem Uhrforum an. Man wird ständig angefixt mit tollen Vorstellungen und Fotos. Habe die Mittelklasse dann recht schnell übersprungen und bin etwas höher eingestiegen. Warum? Weil die Uhren mich einfach mehr gereizt haben und ich es mir leisten konnte. Am Ende würde ich sagen hat das ne Menge Geld gespart. Fühle mich jedenfalls angekommen und schätze die Qualitäten und möchte diese nicht mehr missen.
 
Uhrakel

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Die Anmeldung im UFO und plötzlich war der Sprung von der Mido zu Tudor gar nicht mehr so groß.
 
ketap

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Submariner war mir zu viel Pizzaria, Nautilus zuviel Generationsgelaber, Quarz als höhere Klasse ist nicht jedem verständlich. ;-)
 
Spitfire73

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Mich würde interessieren was euch dazu bewegt hat, nach euren bisherigen (ebenfalls mechanischen) Uhren, in höhere (Preis-)Klassen vorzudringen?
Was habt ihr von den jeweiligen Uhren erwartet und wurden diese Erwartungen erfüllt?
Anstiftung und Neugierde in Tateinheit mit den vorhandenen Mitteln dafür. Ich wollte irgendwann einfach wissen, wer hier wirklich recht hat. Die, die ständig behaupten, man würde in höheren Preisklassen nur noch für den Namen bezahlen oder die, die behaupten, es gäbe dort auch den entsprechenden Mehrwert. Also ging ich hin und habe mir die Frage beantwortet. ;-)

Gruß
Helmut
 
CFG

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Und die Antwort lautet, zu finden in dem Faden...?
 
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