Was haben König SALOMO und MOSES gemeinsam?

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husky

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Hallo liebe Forumsmitglieder,
um die Antwort gleich zu geben: Beide sind auf einer ganz frühen Halsuhr mit Spindelhemmung zu bewundern.
Es gibt in der Folge wieder eine etwas ausführlichere Beschreibung einer frühen Uhr, ein wenig Durchhaltevermögen
ist schon gefordert. Am Ende winken wieder einige Informationen, die sicherlich nicht mehr präsent waren - oder?



Diese frühen Spindeluhren aus der Zeit bis 1670 waren beim Bürgertum und im Adel reine Prestigeobjekte.
Die täglichen Abweichungen im Gang betrugen bis zu 30 Minuten. Wegen der Art diese Stücke an einer Kordel um den Hals zu tragen,
wurden sie auch Hals- oder Anhängeruhren genannt. Die äußere Form dieser Uhren war im gesamten europäischen Raum sehr ähnlich.
Lediglich der Federkraftausgleich im Werk unterschied sich in den deutschen Uhren durch die Verwendung des Stackfreed anstelle der sonst üblichen Schnecke.



Ovale einzeigrige Halsuhr

Berger a Lyon, ca. 1630

Berger 2.jpg


Gehäuse:


silbernes Gehäuse, teils feuervergoldet mit profilierten Rändern, silberner umlaufender Rand mit sieben unterschiedlichen Vogeldarstellungen, silberne Schutzdeckel an der Vorder- und Rückseite. Beide Seiten zeigen König Salomo auf dessen sagenhaftem Thron in unterschiedlichen Gravur-Szenen. Pendant in Form einer Tulpenblüte.

Berger 3.jpg

Berger 4.jpg


Berger 5.jpg


Zifferblatt:

aus silberner, gravierter Platte mit zentralem Stundenring, ovale Grundplatte mit Rankenwerk, oben mit geflügelter Maske, unten ein Maskaron, im Zentrum Gravur mit Motiv des „Moses und der brennende Dornbusch“, schmaler, vergoldeter Ziffernring mit gravierten, schwarz ausgelegten, römischen Stundenzahlen, Halbstundenzeichen in Sternform, Eisenzeiger in Lilienform.

Berger 1.jpg


Berger 8.jpg



Werk:

feuervergoldetes Vollplatinenwerk aus Messing unbefestigt im Gehäuse, Pilasterpfeiler, Schnecke und Darmsaite, Spindelhemmung, 2-armige Stahlunrast, filigran gearbeitetes Gesperr und verstifteter Kloben, Signatur auf der freien Fläche:

Berger a Lyon

Berger 6.jpg


Berger 9.jpg


Berger 11.jpg


Maße:

Höhe 70 mm, (50 mm ohne Pendant) Breite 37 mm, Dicke 25 mm,

Berger 10.jpg


Die Uhrmacher-Familie Berger / Bergier

kommt aus Lyon, der mir bekannte Stammvater ist Laurent der als Bürger der Stadt Lyon im Jahre 1559 erwähnt wird. Der Sohn Clément war ebenfalls Uhrmacher und war der Vater der drei Brüder:

Pierre I. geht 1603 nach Grenoble, wird 1612 Soldat und danach Gürtler, später wurde er Hofuhrmacher des Königs.

Gregoire-Laurant war Uhrmacher in Grenoble, verstarb schon 1611

Abraham (geb. in Genf) hat im Jahr 1597 kirchlich geheiratet in der Kirche in Lyon und ging dann nach Grenoble. Dort übernimmt er im Jahre 1612 das Amt des Stadtuhrmachers von seinem verstorbenen Bruder Gregoire-Laurant. Später – 1624 bis 1642 - kehrt er nach Lyon zurück und signiert dann Berger a Lyon.

Die Söhne von Pierre I. sind Pierre II. (er arbeitete 1627-1641 in Grenoble) und Pierre III. Dieser Pierre III. war auch als Erfinder und Uhrmacher bekannt, hatte gewisse Privilegien von König Louis XIII im Jahre 1635 erhalten. Er signierte bis 1641 Pierre Bergier a Grenoble.

Dann erscheint ein weiterer Bruder, Jean, als Uhrmacher und Gürtler in Grenoble.

In späteren Jahren, um 1746, wird nochmals ein Laurant Bergier als Uhrmachermeister in Paris erwähnt. Er arbeitet am Place Dauphine, später ab 1772 in der Rue de Fourcy und ab 1778 in der Rue Sains-Victor.



Zu der Gravur des Zifferblattes:


Warum sprach Gott aus einem Dornenbusch zu Mose?
Gott hat Mose aus einem brennenden Dornbusch heraus befohlen, sein Volk aus der Gefangenschaft in Ägypten heraus nach Israel zu führen. So steht es in der Bibel der Juden und der Christen. In dem brennenden Dornbusch stecken zwei Symbole: Das Feuer steht hier für Erkenntnis und der Dornenbusch ist ein Bild für einen sehr einfachen Ort.
Damit ist nach dem Glauben vieler Menschen gemeint, dass Gott nicht von einem Thron herunter spricht, sondern auch von ganz einfachen Orten mitten unter den Menschen wichtige Botschaften und Erkenntnisse verbreitet. Die stechenden Dornen stehen auch für Leid. Danach ist Gott also auch dort bei den Menschen, wo Leid herrscht.

Bouts_moses.jpg


Im brennenden Dornbusch (hebräisch הַסְּנֶה בֹּעֵר ha-səneh boʕēr, Ex 3,2 EU) erschien nach der Erzählung im Tanach (Ex 2,23 EU bis Ex 4,18 EU) Gott auf dem Berge Horeb dem Mose, um ihm den Auftrag zu erteilen, das Volk Israel aus Ägypten zu führen. Auf Moses Frage teilte er ihm dort auch seinen Namen JHWH mit.

(eine pers. Anmerkung: vor etwa 25 Jahren habe ich auf einer Reise diesen Ort besucht)

Moses.jpg.JPG


Das heute griechisch-orthodoxe Katharinenkloster (griechisch Μονὴ τῆς Ἁγίας Αἰκατερίνης, arabisch دير سانت كاترين) im Sinai in Ägypten wurde zwischen 548 und 565 gegründet und ist eines der ältesten immer noch bewohnten Klöster des Christentums. Es liegt am Fuße des Berges Sinai (Mosesberg). Dort befand sich nach der Überlieferung der brennende Dornbusch, in dem sich Gott Mose offenbarte; hier sollen auch die der Legende nach von einem Engel herbeigetragenen Gebeine der heiligen Katharina von Alexandrien ruhen, deren Existenz allerdings historisch nicht belegt ist.

Einer Legende zufolge soll dort der in der biblischen Geschichte von Moses erwähnte brennende Dornbusch gestanden haben, der mit einer Gotteserscheinung verknüpft ist.

Morgens verirrt sich ein Schaf der Herde. Moses folgt ihm und trifft dabei auf einen brennenden Dornbusch, von dem die Stimme Gottes zu ihm spricht.

Zu der Gravur der Deckel:

Salomons Königsthron


Salomos Thron immerhin wird im Gegensatz zu Salomos Ring in der Bibel erwähnt und beschrieben. 1.Könige10,18-20

Und der König machte einen großen Thron aus Elfenbein und überzog ihn mit reinem Gold. Sechs Stufen hatte der Thron, und einen runden Kopf hatte der Thron auf seiner Rückseite; und Armlehnen waren auf dieser und auf jener Seite am Sitzplatz, und zwei Löwen standen neben den Armlehnen; und zwölf Löwen standen da auf den sechs Stufen, auf dieser und auf jener Seite. Niemals ist so [etwas] gemacht worden für irgendwelche [anderen] Königreiche.

Der große König Salomo war es, der einen großen königlichen Thron verfertigen ließ. Er überzog ihn mit feinem Golde von Ophir, besetzte ihn mit Beryllsteinen und belegte ihn mit Onyx- und Marmorsteinen, und fasste ihn ein mit Smaragden, mit Edelsteinen von brennendem Glänze, mit Diamanten und Perlen und allerlei feinen Steinen. Keinem König ward ein ähnlicher Thron verfertigt, und alle Reiche konnten keinen Thron herstellen, der ihm ähnlich war. Und dies ist das Werk des Thrones: Es standen auf ihm zwölf goldene Löwen und ihnen gegenüber zwölf goldene Adler, immer ein Löwe gegenüber einem Adler und ein Adler gegenüber einem Löwen gerichtet; diese gegenüber jenen: Der rechte Fuß des goldenen Löwen gegen den linken Flügel des goldenen Adlers und der linke Flügel des goldenen Adlers gegenüber dem rechten Fuße des goldenen Löwen. Die Summe der Löwen war 72 und die Summe der Adler ebenfalls 72. Ein runder Kopf war oben am Throne, wo der König saß. Er hatte sechs goldene Stufen, wie es heißt (1 Reg. 9, 17 u. 18): „Und der König ließ einen Thron von Elfenbein machen und der Thron hatte sechs Stufen." Auf der ersten Stufe lag ein goldener Stier und ihm gegenüber ein goldener Löwe; auf der zweiten Stufe lag ein goldener Wolf und ihm gegenüber ein goldenes Lamm; auf der dritten Stufe lag ein goldener Adler und ihm gegenüber eine goldene Eule; auf der vierten Stufe lag ein goldener Parder und ihm gegenüber ein goldener Pfau; auf der fünften Stufe lag eine goldene Katze und ihr gegenüber ein goldener Hahn; auf der sechsten Stufe lag ein goldener Sperber und ihm gegenüber eine goldene Taube. Auf der Spitze des Thrones stand ebenfalls eine goldene Taube, die einen Sperber mit ihrer Klaue festhielt. So werden einst alle Nationen und Zungen sich in die Gewalt des Königs vom Hause Israel überliefern (hingeben). Oben über der Spitze des Thrones stand ein goldener Leuchter, geschmückt mit Lampen, Granatäpfeln, Lichtschnäuzen, Aschenpfannen, Kelchen und Lilien. Gegenüber der einen Seite des Leuchters standen sieben Bilder, auf welchen die sieben Väter der Welt abgebildet waren; ihre Namen sind: Adam kadma (der erste Mensch), Noah, Sem der Große, Abraham, Isaak, Jakob und Hiob unter ihnen. Und gegenüber der anderen Seite des Leuchters standen andere sieben Bilder, auf welchen die sieben Frommen der Welt abgebildet waren; ihre Namen sind: Levi, Kehath, Amram, Mose, Aaron, Eldad, Medad und der Prophet Hur (Hagai?) unter ihnen. Auf der Spitze des Leuchters war ein goldener Krug eingesenkt, voll des reinsten Olivenöls, von dem die Lichter im Tempel angezündet wurden, und unter ihm war ein großes goldenes Becken angebracht, voll des reinsten Olivenöls, woraus man die Lampen des Leuchters versorgte und worauf der Oberpriester abgebildet war. Zwei goldene Zapfen gingen aus dem großen Becken heraus, auf welchem die beiden Söhne Elis, Hophni und Pinhas abgebildet waren. Und mitten aus den goldenen Zapfen gingen zwei goldene Röhren heraus, auf welchen die beiden Söhne Aarons: Nadab und Abihu abgebildet waren. Zwei goldene Sitze waren da, einer für den Hohenpriester und einer für den Stellvertreter. Oben an der Spitze des Thrones waren 70 goldene Sessel angebracht, auf welchen die 70 Mitglieder des Synedriums rechtsprechend vor dem König Salomo saßen. Auch saßen zwei Tauben zu beiden Ohren des Königs Salomo, damit er nicht erzittere (vor dem Geräusche des Maschinenwerkes). An der Spitze des Thrones waren 24 goldene Weinstöcke eingesenkt, welche dem Könige Salomo Schatten spendeten. Wollte nun der König Salomo sich nach einem beliebigen Orte verfügen, so bewegte sich der Thron unter ihm auf einem Räderwerk. Setzte er nämlich seinen Fuß auf die erste Stufe, so führte ihn der goldene Stier auf die zweite Stufe und von der zweiten auf die dritte und von der dritten auf die vierte und von der vierten auf die fünfte und von der fünften auf die sechste. Auf der sechsten erfassten die Adler den König Salomo und rissen ihn fort und führten ihn hinauf und ließen ihn auf die Spitze des Thrones sich niedersetzen. Eine silberne Schlange befand sich am Räderwerk.

Berger 12.jpg


Als nun die Könige den Ruhm von dem Throne des Königs Salomo vernahmen, versammelten sie sich und kamen alle zumal herbei, huldigten ihm und fielen vor ihm nieder und sprachen: Keinem Könige ist ein solcher Thron gemacht worden wie dieser, und keine Nation kann einen solchen wie ihn herstellen. Als die Könige den Ruhm (Vorzug) des Thrones merkten (sahen), fielen sie nieder und priesen den, welcher die Welt erschaffen hat.

Wenn der König Salomo hinaufstieg und sich auf den königlichen Thron setzte, kam ein großer Adler, nahm die königliche Krone und gab sie ihm auf sein Haupt. Darauf wälzte sich (unten) am Maschinenwerk eine große Schlange (mit großem Geräusch) und Löwen und Adler stiegen in die Höhe am Maschinenwerke und beugten das Haupt des Königs Salomo, und eine goldene Taube stieg von einer Säule herab, öffnete die Bundeslade, nahm das Gesetzbuch heraus und gab es in die Hand des Königs Salomo, um zu bestätigen, was gesagt ist (Deut. 17, 19): „Und sie soll mit ihm sein und er soll darin lesen alle Tage seines Lebens, damit die Tage seiner Herrschaft zahlreich seien für ihn und für seine Söhne in Israel."

Wenn nun der Hohepriester kam, den König Salomo zu begrüßen und alle Ältesten zur Rechten und zur Linken des Thrones saßen und für das Volk Gericht hielten und die Zeugen hereintraten, um vor dem Könige Salomo Zeugnis abzulegen, machte das Maschinenwerk ein großes Geräusch, die Räder bewegten sich, die Ochsen schrien, die Löwen brüllten, die Bären brummten, die Lämmer blökten, die Parder zischten, die Eulen heulten, die Katzen miauten, die Pfauen ächzten, die Hähne krähten und die Sperber lärmten und die Vögel piepten, um das Herz der Zeugen zu packen, damit sie nicht falsches Zeugnis ablegen sollten. Die Zeugen sprachen in ihrem Herzen: Wir wollen ein wahrhaftes Zeugnis ablegen, wenn nicht, so wird unsertwegen die Welt entwurzelt. Die Flüsse strömten Gewürzdüfte herbei, so oft der König Salomo hinaufstieg, um sich auf den königlichen Thron zu setzen. Kein König hatte einen solchen Thron, wie ihn der König Salomo hatte.

Als die Israeliten sich versündigten, rüstete sich der frevelhafte König von Babylon und zog gegen sie herauf, verwüstete das Land Israel, plünderte die Stadt Jerusalem, ließ den Tempel in Feuer aufgehen, führte die Israeliten gefangen fort und brachte sie nach Riblah im Lande Hamath und führte mit ihnen auch den Thron des Königs Salomo weg. Als nun Nebukadnezar, der Frevler, hinaufsteigen und sich auf ihn setzen wollte, wusste er nicht, dass man ihn mit Maschinenwerk besteigen müsse. Als er daher seinen Fuß auf die erste Stufe setzte, streckte ein goldener Löwe seinen rechten Fuß aus und versetzte ihm einen Schlag auf den linken Fuß, sodass er bis an den Tag seines Todes von ihm lahm war. Auf Nebukadnezar, den König von Babylon, kam Alexander, der Makedonier, und nahm den Thron des Königs Salomo und brachte ihn nach Ägypten. Als Sisak, der König von Ägypten, den Ruhm des Thrones sah, dass er alle Throne der Könige überragte, regte sich in ihm das Verlangen, ebenfalls hinaufzusteigen und sich auf ihn zu setzen, er wusste aber nicht, dass mit Maschinenwerk man ihn besteigen müsse. Als er daher seinen Fuß auf die erste Stufe setzte, streckte ein goldener Löwe seinen rechten Fuß aus und gab ihm einen Schlag auf seinen linken Fuß und so wurde er Pharao der Lahme genannt bis an den Tag seines Todes. Wie Epiphanes, der Sohn des Antiochus, als König kam und gegen Ägypten zog und es verwüstete, führte er auch den Thron des Königs Salomo mit fort und brachte ihn auf ein Schiff, da zerbrach der Fuß des Thrones mit der goldenen Kette und alle Künstler der Welt kamen herbei und alle Schmiede, um den Fuß des Thrones wieder herzustellen, sie vermochten es aber nicht bis auf diesen Tag. Nach dem Aufhören seiner Regierung stand Cyrus, der Perser, auf. Weil dieser sich mit dem Bau des Tempels beschäftigt hatte, war er würdig, sich auf den Thron des Königs Salomo zu setzen, desgleichen kein König hatte.

So, lieber Leser, es ist vollbracht. Jetzt freue ich mich auf Kommentare, Nachfragen oder auch Ergänzungen.
Mit freundlichen Sammlergrüssen
Michael
 
ANTARES1958

ANTARES1958

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Ein Genuss zu lesen und zu bewundern!
Atemberaubend schön, danke Dir Michael.
 
Bönnsche

Bönnsche

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Wirklich tolle Vorstellung und eine wunderschöne Uhr. Vielen Dank!!
 
M

Matthias MUC

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Verständnisfrage wegen der Erwähnung von Stackfreed vs. Schnecke: Die gezeigte Uhr als Französin hat aber die ganz klassische Schnecke (mit grüner Darmsaite statt dem mir geläufigeren Kettchen wenn ich das recht deute?)
Zauberhaft schön diese Uhr. Lauffähig wie immer, nehme ich an?
lG Matthias
 
mini

mini

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Epische Vorstellung einer schönen und ungewöhnlichen Uhr.
Vielen Dank (wieder mal) für den Blick über den Tellerrand.

Mathias
 
H

holli

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Hallo michael,
wieder mal eine :super: Vorstellung mit toller Hintergrundinformation:-)
und einer wunderschönen Halsuhr mit Spindelhemmung der anfangszeit.
"Chapeau" vor dieser grandiosen Vorstellung.
solch eine TU zu besitzen,davon kann ich nur träumen:-(,alle anderen hier wahrscheinlich auch;-)
freue mich schon auf die "nächste"
 
M

Matthias MUC

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Träumen ja. Aber wer hier im Besitz von selbst einer ganz einfachen, wahrscheinlich sogar sammlermäßig erschwinglichen, undatierbaren "no-name"-Allerweltsspindeluhr ist (so wie mein ältestes Stück aus meinen 2 1/2 Nachlässen), spürt schon, wie die alle eine große Familie aus der Geschichte der Zeitmessung sind.
lG Matthias
PS.: Und ja - bin auch gespannt auf die nächste!
 
ukhh

ukhh

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Abgefahren. :super: :shock:
Wie das funktioniert.......geht leider über mein Ingenieurverständnis. Da reicht mein Wissen nicht.

Sehr interessant.

Stellt man so etwas nach ner Sonnenuhr? Oder nach dem Hahn in der Nähe?
Das ist ja echt was altes.
 
husky

husky

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@ MUC Matthias
Gern beantworte ich Deine Fragen zu meiner Eingangsbemerkung: diese Uhr besitzt eine Schnecke für den Kraftausgleich und unterscheidet sich damit von vielen Uhren der selben Zeit aus dem deutschsprachigen Raum. Dort war oft das Stackfreed verwendet worden.
Desweiteren eine kleine Richtigstellung zu der Verwendung der Darmsaite. Leider ist diese gerade gerissen und wird umgehend ersetzt. Deshalb ist es derzeit auch die einzige meiner Uhren, die nicht geht/läuft. Sorry 😪😪
Mit freundlichen Sammlergrüssen
Michael
 
Ruebennase

Ruebennase

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Danke vielmals Michael für deine sensatonelle Vorstellung. Ich wünsche Dir und der phantastischen "modernen" Uhr ihrer Zeit das der Ersatz der Darmsaite gelingt.

Grüße Rübe
 
Spindel

Spindel

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Ja Michael,ist nicht zu toppen. Vorstellung und Uhr.Vielen dank dafür.

Muss man nicht ins Museum rennen.8-) Obwohl ich das auch gerne mache.

Gruß Roland
 
Faisaval

Faisaval

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Wieder einmal eine Vorstellung der besonderen Art von Dir, Michael, zu einem wahren Kleinod. Wunderbar. Herzlichen Dank für diese Zeitreise.
 
husky

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Ein herzliches Danke denen, die den Button "Gefällt mir" gedrückt haben.
Solche kleinen Anerkennungen freuen jeden, der sich die Mühe macht, seine Stücke hier zu präsentieren.
Vielen Dank auch besonders jenen Forumsteilnehmern, die sich schriftlich äußern.
Mit freundlichen Sammlergrüssen
Michael
 
E

Eschatologe

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Hallo lieber Namensvetter,

Eine großartige Uhr mit detailreicher Recherche zur Uhrmacherfamilie und einer schönen Zusammenstellung biblischer Motive. Berufsbedingt könnte ich mich da Stunden drüber auslassen (leider nur über die Bibel und noch nicht über die Uhr). Auf jeden Fall ein lesenswerter Start in den Tag, Danke dafür!

Liebe Grüße,
Der Endzeitforscher
 
husky

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@ Eschatologe (nachdem ich Google benutzt habe, kenne ich die Bedeutung jetzt auch) 😊😊
alles was wissenswert ist zu dem Thema Salomo/n oder Mose/s kann doch gern hier ergänzt werden, oder?
Auf jeden Fall DANKE für die Anmerkungen
Gruß Michael
 
Thema:

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