"Was babbelsch'en Du do?" Der Dialekt-Ratethread

Diskutiere "Was babbelsch'en Du do?" Der Dialekt-Ratethread im Small Talk Forum im Bereich Small Talk; Hallo Rene, jawoll, genau richtig, sehr schön. Du bist dran...
bachmanns

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Vielen Dank:-) Ich möchte allerdings @thesplendor den Vortritt lassen. Er hatte ja bereits wegen Zeitabauf einen neuen Begriff erfragt. Meine Lösung war zwar richtig, kam aber zu spät. Falls seine Frage niemand lösen kann und er einverstanden ist, dann mache ich morgen weiter.
 
Yddeg

Yddeg

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Rümknöttern ist mir auch als Nörgelei geläufig.

Aber Knott in Bezug auf eine Person könnte auch sowas wie einen Schrat oder Schlot, einen etwas knorrigen, buckligen ... Sonderling meinen.
 
thesplendor

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Ich löse mal auf:
Richtig, schon Marx verwendete den Begriff für einfache und aus seiner Sicht dumme Arbeiter. In der Studentensprache ist damit jemand gemeint, den man verachtet, weniger wegen seiner Herkunft als vielmehr wegen seiner Dummheit. Ein Synonym zu "Knott" wäre ein "Hundsfott" oder ein Depp.

Im Oberbergischen ist damit jemand gemeint, der unordentlich ist, also nicht die Regeln der hiesigen Spießbügerlichkeit einhält, also zB seinen Vorgarten nicht ordentlich pflegt, mit ungeputzten Schuhen rumläuft, seine Treppe nicht so putzt, dass man davon essen kann, und ähnliche Verbrechen begeht.

@Dominik30: Da du am nächsten dran warst, solltest du weitermachen.
 
bachmanns

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Ah, ok:super:

Dann bin ich mal so frei und fahre fort. Gesucht wird ein Begriff aus dem Mittelhessischen, einem Dialekt, der hier auch als „Platt“ bezeichnet wird und sich sehr deutlich vom bekannteren Südhessisch unterscheidet.

Was meint das Wort „Kneckkeanner“ (auszusprechen mit deutlich hörbarem gerolltem R am Ende)?
 
bachmanns

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Das ist es nicht;-) Aber der erste Teil des Wortes und das „Knäcke“ haben wohl gemeinsam, daß Beides lautmalerisch ein Geräusch beschreibt.
 
mini

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Ist jetzt nicht soweit von uns weg, aber ich habe überhaupt keinen Dunst. :-(
Ähnlich wie beim Westerwälder Dialekt (den gibts doch auch in Mittelhessen?)

Gruss
Mathias
 
bachmanns

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Das Mittelhessische Platt und das Westerwälder Platt gehen ineinander über, so daß beide eng miteinander verwandt sind. Dank des Dialektkontinuums gibt es da keine scharfe Trennung oder Sprachgrenze. Auch das Mittelhessische hat verschiedene Ausprägungen und ändert sich von Ort zu Ort geringfügig, so daß sich die Dialekte von Nord und Süd bzw. Ost und West hörbar unterscheiden. Gegenseitig verstehen und miteinander reden kann man aber trotzdem.
 
DieSchn

DieSchn

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Ah, ok:super:

Dann bin ich mal so frei und fahre fort. Gesucht wird ein Begriff aus dem Mittelhessischen, einem Dialekt, der hier auch als „Platt“ bezeichnet wird und sich sehr deutlich vom bekannteren Südhessisch unterscheidet.

Was meint das Wort „Kneckkeanner“ (auszusprechen mit deutlich hörbarem gerolltem R am Ende)?
hab zwar 14 Jahre in Mittelhessen gelebt, aber der Begriff ist mir noch nicht wissentlich untergekommen.

Ich versuch´s dennoch: Knackwürste ???
 
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