Warum Rolex?

Diskutiere Warum Rolex? im Uhrencafé Forum im Bereich Uhrencafé; Ich nehme an, diese Frage wurde hier schon gestellt. Ich habe gesucht aber nichts darüber gefunden. Also: Ich möchte gerne eine Diskussion...
#1
S

Swiss

Guest
Ich nehme an, diese Frage wurde hier schon gestellt. Ich habe gesucht aber nichts darüber gefunden.

Also:


Ich möchte gerne eine Diskussion anwerfen (darum gibt es ja diese Foren oder?)

Frage:

Warum ist eine Rolex so teuer? Und warum sollt man sich eine zulegen?
(vielleicht ein bisschen zu naiv, aber die einfache Fragen im Leben sind das Salz in Suppe)

3..2..1.. und los
 
#4
J

jazzcrab

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Warum ist eine Rolex so teuer? Und warum sollt man sich eine zulegen?
Tja, in der Tat. Warum sollte ich mir wohl eine Rolex zulegen? Ist ja völlig überteuert und meistens potthässlich. Folglich lege ich mir keine zu. 8)
 
#5
omegahunter

omegahunter

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rolex ist deswegen so teuer weil sie zum einen das wohl beste und robusteste manufakturautomatikwerk der welt verbauen,- und hiermit meine ich nicht irgendwelche verzier-und ziselierarbeiten sondern einfach die qualität.

zum anderen weil sich halt jeder möchtegern-neureiche so ein ding als penisersatz ums handgelenk schnallt. und davon gibts verdammt viele.

abgesehen vom, über jeden zweifel erhabenen, uhrwerk gibts keine gründe eine rolex zu kaufen.
 
#6
frohlex

frohlex

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Zufälligerweise läuft ja "drüben" in watchtime eine rege Rolex-Diskussion. Omegahunter hat es ja schon ausgedrückt: Es ist die Qualität, aber bei vielen eben auch nur der Name. Manch einer wird wahrscheinlich gar nicht wissen, was unter dem Zifferblatt passiert - der Name darauf ist wichtiger .... daher versuche ich mal, meine Rolex-Geschichte darzustellen. Der Einfachheit halber habe ich sie aus meinem Thread in watchtime übernommen - dann brauche ich nicht alles nochmal schreiben.

Ich bin ja bekanntermassen auch Rolex-Freund seit etwa 3 Jahren - vorher habe
ich jahrelang Uhren gesammelt bzw. mich für Uhren interessiert, wie Fortis,
IWC, Tutima, Laco usw., also Fliegeruhren. Da waren sowohl Quartz- als auch
Mechanikuhren dabei. Parallel zu den Fliegern habe ich mechanische Uhren wie Mido, Oris, Mühle
usw. gesammelt, wenn mir das Design und die Verarbeitung zugesagt haben.
Ob da jetzt ETA drin tickte oder nicht, war und ist mir auch heute nicht
"militant" wichtig, ich bin nicht unbedingt manufaktursüchtig (nicht
das ich mir das nicht auch mal wünsche, wer weiss).
Wichtig war, schöne mechanische Uhren zu besitzen, hin und wieder zu wechseln
und ab und zu mal wieder etwas neues erwerben.

Über die Fliegeruhren bin ich dann an einer Rolex Oyster Precision (Ref. 6694)
hängengeblieben, die ein Explorerähnliches Blatt hatte (wie eine alte Explorer,
nur eben mit Datum und - Lupe). Dass die Uhr ein Lederband hatte (ein schönes
Jordiband, toll!), tat ein übriges - der Ticker musste her. Nach einigen Wochen
wurde mein Rolexle dann krank, und es kam nach Köln. Beim Juwelier liess ich mir
nebenher eine GMT Master zeigen, die 6 Jahre alt war. Ich habe eine Nacht
darüber geschlafen und diese dann gekauft. So hatte ich meine zweite Rolex, die
dann unverhofft zur ersten wurde .... als die Precision nach ca. 3 Wochen als
"wirtschaftlicher Totalschaden" unrepariert aus Köln zurückkam. Das
war ein Schock!
Da ich mich zwischenzeitlich mit der GMT trösten konnte und erstmal baff war,
wie genau eine mechanische Uhr gehen kann (die Uhr hatte eine frische Revi bei
Wempe hinter sich, ich hatte Glück, dass sie so gut reguliert war...), konnte
ich mich mit dem Juwelier einigen - er bot mir an, die Precision wieder
zurückzunehmen.
Ich nahm die wirklich günstige Gelegenheit beim Schopf und "tauschte"
somit gegen eine Explorer 1 ein. Also hatte ich innerhalb von 2 Monaten 2 Rolexe
erworben. Noch 6 Monate zuvor hätte ich mir dies nicht vorstellen können.
So ging es weiter, im Herbst folgte dann ein Jahresbonus, der teilweise in eine
EXII aufging, weil ein weisses Blatt auch noch sein musste, dann habe ich meine
GMT mit einem Jubilee und einer schwarzen Lünette gepimpt, so kam wieder
Abwechslung in die Bude.

Letztes Frühjahr wollte ich dann, weil das Jubileeband doch eine angenehme
Sache ist, neben den Sporties eine DateJust für den Anzug.
Also gab ich eine meiner IWC in Zahlung gegen eine DJ 116234 mit Jubilee....
und dann noch eine 24 Jahre alte DJ (die am genauesten läuft von allen meinen
Uhren ..)

Wie dem auch sei, es ist nicht einfach zu beschreiben. Nach der anfänglichen
Auseinandersetzung mit Marke, Historie, Lebensgeschichte von Hans Wilsdorf und
was sonst noch um Rolex herum ist, wurde mir klar, dass diese Marke das trifft,
was ich eigentlich immer gesucht habe:
Beständigkeit mit stetiger, wenn auch nicht immer offensichtlich sichtbarer
Verbesserung in Technik und Design, eine Zeitlosigkeit (die man auch als
langweilig bezeichnen kann, aber das kann man auch von neuen Designs behaupten
und ist ohnehin Geschmacksache), das Baukastensystem und die Austauschbarkeit
der Teile untereinander - natürlich in Grenzen aber immerhin und nicht zuletzt
die Tatsache, dass viele Uhrmacher der Meinung sind, Rolex-Werke seien gut zu
reparieren und robust gebaut. Da vertraue ich mal auf die Fachleute. Und die
Erfahrungen anderer Rolex-Träger in den einschlägigen Foren sagen
ja auch nicht wesentlich anderes.

Jedenfalls kann ich mich bei Hubers, Wempes usw. an den Schaufenstern
herumdrücken und Uhren aller möglichen Marken und Preisklassen anschauen - am
Rolex-Fenster bleibe ich am längsten stehen und wundere mich immer wieder, wie
mit so wenig grundsätzlicher Designvielfalt soviel Anziehung geschaffen wird.
Auch das ist eine Kunst, nicht nur blosses Marketing.
Ich habe es ja gestern wieder erlebt - schwupp, war die Submariner am Arm, ich
spare da zwar schon einige Zeit drauf, aber eigentlich hatte ich auch noch eine
Reverso oder eine schöne Omega im Sinn. Rolex hat mal wieder gewonnen.

Ich freue mich auf eine interessante Diskussion!
 
#7
Siebengebirgler

Siebengebirgler

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jazzcrab hat gesagt.:
Warum ist eine Rolex so teuer? Und warum sollt man sich eine zulegen?
Tja, in der Tat. Warum sollte ich mir wohl eine Rolex zulegen? Ist ja völlig überteuert und meistens potthässlich. Folglich lege ich mir keine zu. 8)
Eine wirklich schöne ist in meinen Augen die Yachtmaster!
 
#8
Axel66

Axel66

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Wie kommst Du darauf das Rolex teuer ist?
Dann muß man doch sagen, daß PP oder Lange noch viel teurer ist.
"Teuer" sagt doch zunächst mal nur aus, daß der Preis über dem Schnitt für ein bestimmtes Produkt liegt, oder?
was Rolex betrifft, so halte ich deren Preis entgegen anderer Meinungen nun auch nicht für soo gut. Da sollten die Einstiegsmodele dann schon mängelfreier (Stichwort Zifferblätter) sein. Aber wenn ich mir z.B. die Preise von IWC anschaue, kann ich da ja auch nur auf die bessere Armbandverarbeitung verweisen. Preise werden eben (meist) auch durch den Markt gemacht. :wink:

Gruß,

Axel
 
#9
Treets

Treets

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Ja, teuer ist wirklich relativ.
Vor Allem, da der Wiederverkaufswert einer Rolex tatsächlich sehr gut ist (auch wenn ich eine mein Eigen genannte Uhr nicht wieder verkaufen würde).

Von der Qualität der Rolex-Uhren habe ich bis dato auch nur beste Kritiken gehört - sowohl aus der Presse als auch von Bekannten. Sowohl Gangenauigkeit als auch Verarbeitung sollen wohl großartig sein. Und das Design mag ich auch. Lediglich die Größe der Uhren enttäuscht mich ein wenig: Die sind ja doch eher klein...

Trotzdem sind die Submariner und die Cellini Danaos bei mir auf der Uhren-Wunschliste ganz weit oben. Auch auf die Gefahr hin, dass mir dann die meisten Leute anlasten werden, einen Fake zu tragen...

Ich finde Rolex jedenfalls toll!!!

Gruß aus dem Norden!

Treets
 
#10
Axel66

Axel66

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Treets hat gesagt.:
... Lediglich die Größe der Uhren enttäuscht mich ein wenig: Die sind ja doch eher klein...
Nur die AK liegt unter 35mm, also was willst Du?
So aufgeblasene 42mm Monster?

Axel, der den Größenwahn bisher nur als Prestigewahn erklären kann. :?

P.s:
das beste sind aber die Thunfischdosen, die man nicht einmal mehr zu einem Hemd tragen kann, weil das Teil an der Manschette hängenbleibt!
 
#11
Treets

Treets

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Jup, ich bekenne:
Ich mag Uhren, die 40 mm plus x groß sind. Und ein Chrono dürfte schon 2-3 mm mehr haben.
Ich finde das halt irgendwie hübscher! Und eine Rolex Daytona würde auch mit 43 mm nicht schlechter aussehen (auch wenn ich sie mir ohnehin niemals werde leisten können)...

Eine Submariner mit ihren 40 mm ist ja auch schon im Rennnen...
 
#12
Axel66

Axel66

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Treets hat gesagt.:
Jup, ich bekenne:
Ich mag Uhren, die 40 mm plus x groß sind. Und ein Chrono dürfte schon 2-3 mm mehr haben.
Ich finde das halt irgendwie hübscher! Und eine Rolex Daytona würde auch mit 43 mm nicht schlechter aussehen (auch wenn ich sie mir ohnehin niemals werde leisten können)...

Eine Submariner mit ihren 40 mm ist ja auch schon im Rennnen...
würde das in letzer Konsequenz nicht zum Niedergang aller Armbandproduzenten führen? Davon sieht man dann ja nichts mehr. :wink:

Jedem seinen Gschmack und seine Meinung!
Dir seien die großen Uhren ja gegönnt, aber mir ist es schon lieber, wenn die Uhr nur etwa die Hälfte des Handgelenks ( in der Draufsicht) bedeckt.
Würde jetzt gerne den Smiley in meinem vorherigen Post in "
:lol2: " ändern, weil ich mit meiner Aussage wohl über's Ziel hinausgeschoßen bin. :oops:



Gruß,

Axel
 
#13
frohlex

frohlex

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Erwischt :? ... heute morgen zum Frühstück :wink: hat meine Lebensgefährtin das erste Mal meine blaue Submariner an meinem Arm gesehen. Erster Satz: "Schön, aber zu gross für Deine Arme"..

Wo sie recht hat, hat sie recht. :wink: ..

Hin und wieder habe ich auch meine GMT mit Jubileeband am Arm - die ist auch 40 mm wie die Sub, jedoch wirkt sie zierlicher. Und ehrlich gesagt trägt sie sich auch angenehmer als die Sub. Diese wirkt immer präsent am Arm, andere Rolexe spüre ich nach 3 Minuten nicht mehr am Arm, das habe ich immer sehr geschätzt.

Aber da gewöhne ich mich sicher noch dran. Schade, dass man einer Submariner kein Jubileeband verpassen kann :cry: ..
 
#14
SINNlich

SINNlich

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Ich zitiere die ultimative Antwort von einem absoluten Fachmann dazu, nämlich von "Q"! Gestern lief "Sag niemals nie!". "Q" händigt 007 eine neue Uhr mit Laser aus und sagt, "die läuft sekundengenau". Sean Connery verweist auf seine eigene Uhr. "Q" nimmt sie wirft sie auf den Boden, wo sie mit einem Klirren und Splittern landet und sagt abschätzig: "Rolex"... .;-) Quod errat demonstrandum.

Grüße

Axel (der sich son billiges Ding mal aus der Bucht angeln wird, nur um zu sehen, ob da wirklich was dran ist)

PS: Zufällig las ich dabei das gute alte Buch von Fritz von Osterhausen: Der sagt lapidar, dass Rolex eben eine Massenhersteller sei (1/3 aller Schweizer Uhren kommen von Rolex), die Werke recht simpel und fett seien und sie schlichtweg überbewertet würden. Ganz persönlich erlaube ich mir erst ein Urteil, wenn ich sowas mal ein paar Wochen getestet habe.
 
#15
berlioz73

berlioz73

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@ gottseidank gibt es eine firma die noch nicht auf den zug
-groß gleich gut und teuer - aufgesprungen ist - alleine diese beständigkeit sich nicht von schnellen trends und modischen strömungen abhängig gemacht zu haben - finde ich unheimlich sympathisch!

eine rolex die du heute kaufst - sieht in 20jahren noch klasse aus!!!

und ich persönlich finde gerade gehäuse die 40mm nicht überschreiten und sogar darunter bleiben viel schöner anzusehen.

in sachen proportion liegen diese uhren zu 100% richtig - und widerlegen das "prolo-image" das sie völlig zu unrecht haben alleine schon durch die ausgewogenheit sämtlicher modelle.

eine rolex - ist understatement pur!!! ;)

gruß berlioz73
 
#16
B

Bernhard

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Magels eigener Rolex-Erfahrungen hier eine Bekannten-Meinung:

Mein mittlerweile verstorbener Uhrmacherfreund hat einmal die Rolex-Fabrikation besichtigt und war absolut begeistert von der Präzision, mit der dort anscheinend gearbeitet wird. Da er auch bei anderen Nobelherstellern zu Gast war, konnte er vergleichen. Trotzdem hätte er sich nie eine gekauft, weil sie ihm, wie er sagte, einfach zu kitschig seien.

Auch ich könnte mich, selbst abgesehen von Preis und Image, nur schwer für eine Rolex erwärmen. Uhren mit "Hörnern" in Verbindung mit Metallarmbändern finde ich hässlich.

Und zur Grösse, dem zweiten Thread-Thema: Ich kann den derzeit herrschenden "Grössenwahn" (oder soll ich eher sagen: "Klobigkeitswahn"?) nicht verstehen. 35mm - 37mm, das ist meine Grösse. Was zugleich bedeutet, dass die meisten Hersteller derzeit schlechte Karten haben, mir etwas zu verkaufen. IWC ist für mich ein besonders gutes Beispiel: Vor einigen Jahren noch eine Uhr schöner als die andere, heute praktisch nur noch klobige Kisten im Angebot, die ich nicht geschenkt haben möchte.

Meine Meinung.

Gruss
Bernhard
 
#17
Wolverine

Wolverine

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Ja, die Größe war ja schon immer ein Streithema ;-)
Also ich würde mir keine Uhr unter 42mm kaufen, erstrecht keine die so viel Kohle kostet. Ich denke die Uhrengröße sollte mit dem Handgelenk harmonieren. Da ich dicke Handgelenke habe, brauche ich auch große Uhren. Es gibt nichts schlimmeres als ein dickes Handgelenk auf dem eine Minizwiebel läuft. Da frage ich mich manchmal ob er sich wohl morgens vergriffen hat und nicht ausversehen die Uhr seiner Frau erwischt hat.

Ach ja: Rolex ist Understatement! Ja,soviel Unterstatement, dass sich nichtmal Siemensmanager trauen sich damit abzulichten ;-)
 
#18
frohlex

frohlex

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Naja, der Herr Siemens trug eine "normale" Submariner, wenn ich richtig gesehen habe. Wenn es denn wenigstens eine DayDate gewesen wäre, die kostet das vierfache - aber man sieht's nicht :wink: ... ausser man weiss, was eine DD kostet.
 
#19
S

Swiss

Guest
Ja, herrlich so eine Dikussion. Aber man sieht wieder: "jeder Jeck is anders" wie man in Köln so schön sagt.

Ich habe diese Diskussion losgetreten, weil ich in der letzten Zeit beobachtet habe, das manche Menschen (vor allem Männer) einem zuerst auf den Arm sehen - mit dem Blick: wat trächt der dann?

Als ich noch meine Raimand Weil in Stahl-Gold besaß (wurde mir gestohlen!) hatte ich folgendes Erlebnis: Die mir gegenübersitzender Dame meinte zu mir: "na neue Uhr?" Ich daraufhin: "Och - ist nur eine Weil". Sie dann dazu:"Ach ja nuuuur ein Weil". Sie hat mir erklärt, dass Sie bei einem Juwelier arbeiten würde und wüßte was nuuur heißt.

Ich persönlich stehe total auf Understatment (ich fahre einen Crossfire - kostet die Hälfte eines Porsches - sieht aber 100mal "geiler" aus) und fand die o.b. Situation so richtig zum geniessen. Keiner der Anwesenden hatte eine Ahnung wovon wir sprachen, herrlich!

Aber nochmal zurück zur Rolex. Mit der sagt man ja: ich bin erfolgreich! Ist das denn jetzt verwerflich? Einen schlechten Beigeschmackt bekommt das Tragen einer Rolex, erstens wenn sich ein "Neureicher" mit allen Mitteln so eine zulegt (natürlich im Protzlook - also eine komplett Golduhr - sieht mich auch jeder - und hoch den Ärmel) oder zweitens diese absolut überheblichen ich hab davon 20 Stück. Was ich meine ist, es soll alles im Rahmen sein.

Die einen kaufen sich mit Ach und Krach eine Rolex (kenn ich selbst) und tragen diese 30 Jahre lang. Für die ist es selbstverständlich Qualität zu tragen ohne Show.

Ich wäre auch einer von diesen für mich angenehmen Menschen, die darauf angesprochen antworten:
Jau ist eine Rolex - die trage ich seit über 20 Jahre. Und ich scheiss auf die Meinung anderer Leute. Die hat mich noch nie im Stich gelassen.

Fazit: fangen wir an zu sparen auf eine Yachtmaster oder doch besser eine Seadweller - aber bitte alle in Stahl - naja bei der Yachtmaster auch noch ein bisschen Platin (fällt aber doch nicht auf!)
 
#20
B

Bernhard

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(ich fahre einen Crossfire - kostet die Hälfte eines Porsches - sieht aber 100mal "geiler" aus) und fand die o.b. Situation so richtig zum geniessen. Keiner der Anwesenden hatte eine Ahnung wovon wir sprachen, herrlich!
Hmmm, nimm's bitte nicht persönlich, aber das ist genau das, was ich gerade NICHT unter "Understatement" verstehe...

Aber nochmal zurück zur Rolex. Mit der sagt man ja: ich bin erfolgreich!
MIR sagt ein (mir ansonsten unbekannter) Rolex-Träger: "Ich habe ein derart schwaches Selbstbewusstsein, dass ich mir diese hoffnungslos überteuerte, hässliche Uhr umhängen muss, damit andere denken, dass ich Geld habe."

Das ist für mich genau das "schlechte Image" von Rolex-Uhren. Was mich letztlich dann aber doch nicht davon abhalten würde, mir eine zu kaufen, wenn ich a) überhaupt bereit wäre, für eine Uhr so viel Geld auszugeben, und sie mir b) gefiele. Beides ist allerdings nicht der Fall...

Gruss
Bernhard
 
Thema:

Warum Rolex?

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