Warum haben Uhren von JLC so mässige Wiederverkaufswerte?

Diskutiere Warum haben Uhren von JLC so mässige Wiederverkaufswerte? im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Lance, da kenne ich mich in den Unterschieden viel zu wenig aus, als daß ich so vermessen wäre, ein Ranking aufzustellen.Für mich sind die auf...
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Lindbergh

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:super:
Aber warte mal ab, aufgrund Deines "Rankings" werden hier bald die ersten und voll Aufmunitionierten aus der Nordkurve einfliegen. Natürlich alles themenfremd. Gegen Tastatur-Parkinson ist leider kein Kraut gewachsen. ;-)

Gruss,
Lance
Lance,

da kenne ich mich in den Unterschieden viel zu wenig aus, als daß ich so vermessen wäre, ein Ranking aufzustellen.Für mich sind die auf ihre Art alle gleich überragend .

Gruß Andreas
 
nightflight01

nightflight01

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Witzig finde ich auch die Preiskategorien auf der JLC Homepage, wenn man die Uhren filtern wil:
  • < 20.000 €
  • 20.000 € - 50.000 €
  • 50.000 € - 100.000 €
  • > 100.000 €
:roll:
 
GT8

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Vielleicht trägt ja die muntere Diskussion hier über diese Thema dazu bei, diesen tollen Hersteller etwas in's Licht der allgemeinen Betrachtung zu ziehen und der eine oder andere zieht sogar einen Kauf in Erwägung.
Ich kann euch nur dazu ermuntern, meine hometime war schon auf den vielen Bildern im Netz eine Schönheit, aber ich kann euch sagen, in natura geht die Sonne auf....
Vielleicht nicht gerade für Uhrenfreunde die auf knallig und präsent stehen.
Einfach wirklich edel und sehr hochwertig, wer einen Blick für's feine und zurückhaltende hält, wird hier unglaublich belohnt.
 
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BSBV

BSBV

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Die gesamte Statistik ist mit zu teuer.

Schauen wir uns mal ein paar Einzelmarken an - 1. Breitling, TAG Heuer und JLC - sowie die Größenordnung der Preise der jeweiligen Modelle.

2. Zumindest bzgl. der verkauften Stückzahl ist JLC da eher nicht vorne dabei.


Fragt sich, was man genau unter “präsent” versteht: im Schaufenster? im Bekanntenkreis? im Internet, Film oder sozialen Medien? ... und wie sich das in anderen Ländern darstellt.

Moin,
zu 1. Da vergleichst Du aber Birnen mit Äpfel.
Breitling = ein eigenes Chronographenwerk. Sonst, zugekaufte Werke.
TagHeuer = zwei Chronographenwerke. Weiter....zugekaufte Werke
JLC = Manufaktur-Werke mit einer Tiefenfertigung von 98%

Zu 2.
Die Verkaufszahlen hätte ich gerne mal. Schwarz auf Weiss. ;-)
Welches Modell wie oft verkauft wurde. :idea: Ich weiß, die Zahlen bekommt man nicht.
 
TomS2

TomS2

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Da vergleichst Du aber Birnen mit Äpfel.
Nein, du tust das, ich vergleiche technisch gar nichts ;-)

Welches Modell wie oft verkauft wurde. :idea: Ich weiß, die Zahlen bekommt man nicht.
Das würde mich auch brennend interessieren.

Naheliegend ist, dass Marken mit deutlich günstigerem Einstiegspreis bei ähnlichem Gesamtumsatz größere Stückzahlen verkaufen und die Uhren damit sichtbarer und präsenter sind.

Nur darauf wollte ich hinaus.
 
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BSBV

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@TomS2

Und ich wollte daraus hinaus, man bekommt keine neue JLC für wenig Geld, oder "günstigerem" Einstiegspreis, eben weil JLC kein Einschaler ist.
Die zur Zeit günstige Herren-Automatik-Uhr von JLC liegt bei € 5.850,00

Eine etwar "vergleichbare" Uhr (sportliche Dresswatch) kostet bei TagHeuer € 2.250,00

Und logisch ist auch, das deswegen mehr Uhren von TagHeuer z.B. auf dem Markt gibt / angeoten werden.

Bei JLC liegt der Augenmerk auf Qualität, nicht auf Quantität.
 
Spitfire73

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man bekommt keine neue JLC für wenig Geld, oder "günstigerem" Einstiegspreis, eben weil JLC kein Einschaler ist.
Das hat doch mit Einschaler nichts zu tun. Inhousekaliber sind doch nicht schon per se für tausende Euro Aufpreis Rechtfertigung. Hersteller wie zB Tudor bekommen auch eigene und hochwertige Manufakturwerke in ihren Uhren für deutlich weniger Listenpreis realisiert. JLC will halt schlicht und ergreifend nicht im Segment unter 6k anbieten sondern höher positioniert sein. Das ist ihr gutes Recht. Mit Einschalen oder nicht hat das aber nichts zu tun. In dem Segment werden Preise doch längst nicht mehr kalkuliert sondern platziert.

Gruß
Helmut
 
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TomS2

TomS2

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@BSBV -

Dann sind wir uns ja einig ;-)

Ich denke, ihr habt das recht treffend formuliert; der Charakter der Marke JLC unterscheidet sich eben von ... und spricht daher andere Käufergruppen an.
 
wafa

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Ich hab die Eingangsfrage mal mit vier Modellen meiner JLCs verglichen, die schon über 10 Jahre in meinem Besitz sind.
Dazu die noch recht "frische" Memovox Polaris aus 2018.
Vergleich mit Angeboten bei Chrono24 und Standort Deutschland bzw. Euroraum plus GB.
Nur Händlerangebote mit Garantie.

  • Reverso Duoface
  • Master Reveil
  • Vectra Tischuhr
  • Polaris Memovox

2727721

Mein Fazit: alle Angebote bei Chrono24 liegen im Mittel und bei allen Uhren deutlich über meinem Kaufpreis und auch über dem LP zum Kaufdatum.
Bei der Master Reveil gibt es aktuell nur Angebote mit Lederband - meine Uhr hat das Reiskornband, dass wohl mit 300-500 € on topp käme..

Selbst wenn der Händler-EK 30% unter dem VK liegt, bin ich gut im Plus.
LP ist natürlich schlecht zu bewerten, da die Uhren aus den Jahren 1997 bis 2018 stammen und ich den LP im Kaufjahr vergleiche.

Walter
 
Pausini

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Das hat doch mit Einschaler nichts zu tun. Inhousekaliber sind doch nicht schon per se für tausende Euro Aufpreis Rechtfertigung. Hersteller wie zB Tudor bekommen auch eigene und hochwertige Manufakturwerke in ihren Uhren für deutlich weniger Listenpreis realisiert
Tudor wird von Rolex quersubventioniert. Wie Omega von ETA und den unteren SG-Marken. Die Richemont-Marken sind mehr auf sich alleine gestellt.
 
Spitfire73

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Die Richemont-Marken sind mehr auf sich alleine gestellt.
Das ergibt sich woraus? Es wäre höchst überraschend und ungewöhnlich, wenn es in einem Konzern wie Richemont keinen Rückhalt und Synergien für JLC gäbe, die denen gleichen, die auch anderen Uhrenmarken in ihren Konzernen zuteil werden.

Gruß
Helmut
 
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Lindbergh

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Tudor wird von Rolex quersubventioniert. Wie Omega von ETA und den unteren SG-Marken. Die
Was dazu führt, daß ich mir den neuen Worldtimer in Stahl leisten werde. Denn diese Uhr zeigt doch, daß Omega ,hätten sie mit ihrer Modell und Preispolitik vor Jahrzehnten nicht alles versaut, durchaus in der ganz großen Liga mitspielen könnte. Ist der Ruf erst ruiniert........Schade für die mir soooo sympathische Marke, gut für den Geldbeutel.

Gruß Andreas
 
BSBV

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@Spitfire73

Das ergibt sich u.a. daraus, Helmut, das JLC ausschließlich für sich produziert, ebenso ist es bei den Herstellern Panerai, IWC u.s.w.

Auch die Uhrmacher in München werden, nachdem man herausgefunden hat in welche Richtung ein neuer Uhrmacher geht / gehen möchte, dort auch verbleiben.
Also, ein Uhrmacher der bei JLC arbeitet bekommt keine IWC in die Hände, als Beispiel.

Design, Herstellung, Vertrieb .... jeder für sich.
Mein Konzi hat JLC im Programm, aber nichts von Panerai oder IWC.

Wenn meine IWC GST Alarm zur Revi muss, ich hatte deswegen extra nachgefragt, dann die Uhr zu IWC.
Werden Teile fürs Werk (JLC 916 / 918) gebraucht, dann muss IWC bei JLC einkaufen.

Sollte zum Beispiel Piaget Minus macht, dann haben die das zu vertreten, b.z.w. zu verantworten.
 
Der Motor

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Ich habe JLC vor dem Thread nie als "wenig wertstabil" gesehen. Eher im Gegenteil. Klar gibt es ein paar Modelle weniger Marken, die den Wert besser halten oder gar steigern, aber verschenkt werden Master Control und Reverso nicht. Dafür ist die Marke einfach zu bekannt und die klassischen Designs zu zeitlos.
 
BSBV

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Das hat doch mit Einschaler nichts zu tun. Inhousekaliber sind doch nicht schon per se für tausende Euro Aufpreis Rechtfertigung. Hersteller wie zB Tudor bekommen auch eigene und hochwertige Manufakturwerke in ihren Uhren für deutlich weniger Listenpreis realisiert. JLC will halt schlicht und ergreifend nicht im Segment unter 6k anbieten sondern höher positioniert sein. Das ist ihr gutes Recht. Mit Einschalen oder nicht hat das aber nichts zu tun. In dem Segment werden Preise doch längst nicht mehr kalkuliert sondern platziert.

Gruß
Helmut
Doch schon, oder auch.
Du weißt, das es bedeutend teurer ist Werke selbst zu entwickeln & zu bauen, als Werke oder Teile von Werken zu zukaufen.

P.S.
Frag doch mal bei Tudor nach ob die ihre Anker und / oder Spiralfeder selbst herstellen. ;-)
 
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Ab einer bestimmten Produktionsmenge und Kapazitätsauslastung wäre eine eigene Produktion für einen Uhrenhersteller sogar günstiger, weil man sich die Gewinnmarge des Lieferanten sparen könnte.
Das dürfte angesichts der überschaubaren Stückzahlen der meisten Hersteller nur hypothetisch sein.
 
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Spitfire73

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Das ergibt sich u.a. daraus, Helmut, das JLC ausschließlich für sich produziert, ebenso ist es bei den Herstellern Panerai, IWC u.s.w.

Auch die Uhrmacher in München werden, nachdem man herausgefunden hat in welche Richtung ein neuer Uhrmacher geht / gehen möchte, dort auch verbleiben.
Also, ein Uhrmacher der bei JLC arbeitet bekommt keine IWC in die Hände, als Beispiel.

Design, Herstellung, Vertrieb .... jeder für sich.
Mein Konzi hat JLC im Programm, aber nichts von Panerai oder IWC.

Wenn meine IWC GST Alarm zur Revi muss, ich hatte deswegen extra nachgefragt, dann die Uhr zu IWC.
Werden Teile fürs Werk (JLC 916 / 918) gebraucht, dann muss IWC bei JLC einkaufen.

Sollte zum Beispiel Piaget Minus macht, dann haben die das zu vertreten, b.z.w. zu verantworten.
Das ist zwar alles nett und gut aber hat mit meiner Frage nichts zu tun. Die Omega Boutique reguliert mir auch keine Hamilton nach und Probleme in der Garantie an einer Tudor verantwortet auch Tudor als juristische Person und nicht Rolex. JLC ist eine Konzerntochter von Richemont mit Ergebnisabführungsvertrag und wird vom Cashpool bis zu Services und KnowHow-Transfer vom Verbund profitieren. Das ist schließlich der Sinn solcher Strukturen. Davon zu trennen ist dagegen die Feenstaub-Ebene, auf der man seinen jeweiligen Lieblingsmarken verständlicherweise schier Unglaubliches zuschreiben mag. Mit der wirtschaftlichen Realität hinter den Kulissen muss und wird das nicht synchron gehen.

Gruß
Helmut
 
BSBV

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Warum eigene Maschinen kaufen, wenn andere Hersteller die schon haben, und auch gute Werke herstellen können ?

Ein Grund warum die ETA-Werke den Absatz finden.
 
BSBV

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@Spitfire73
Da wirst Du wohl Recht haben, aber wer, wann, wieviel und wohin zahlt oder nicht, und um das aufzubröseln, da muss man schon in der Führungsebene sitzen, und die Herren geben diese Infos nicht preis.
 
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Warum haben Uhren von JLC so mässige Wiederverkaufswerte?

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