Warenversand in Briefen verboten. Bedeutet für Kunden + 600% Porto

Diskutiere Warenversand in Briefen verboten. Bedeutet für Kunden + 600% Porto im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Vor kurzem wollte ich 2 Armbandglieder in einen Briefumschlag in die USA senden. Vor zwei Jahren habe ich das schonmal gemacht. Das hat, per...
Guggle

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Vor kurzem wollte ich 2 Armbandglieder in einen Briefumschlag in die USA senden.
Vor zwei Jahren habe ich das schonmal gemacht. Das hat, per Einschreiben etwa 5,60 Euro oder so ähnlich gekostet.

Nun habe ich den Brief zweimal zurück bekommen mit einem Aufkleber der auf unerlaubten Warenversand in Briefen hinweist.
Seit dem 1.1.19 sind in sämtlichen Briefen die Privatkunden in Deutschland versenden, sämtliche Waren verboten.
Nur noch Dokumente sind in Briefen erlaubt. Daß die Post, wie auch immer (Metalldetektor?) kontrolliert, sieht man in meinen beiden Fällen.
Wenn ich die Armbandglieder nun mit Trackingnummer in die USA versenden möchte, muss ich satte 36 Euro Porto für ein Paket zahlen.
Das sind so über den Daumen gepeilt unglaubliche 600% Aufpreis!!!

Die Welt schreibt hier von 400% Preiserhöhung, aber da werden Äpfel mit Birnen verglichen, also unversicherter und nicht trackbarer Versand, mit versicherbaren und trackbaren Versand
Deutsche Post: Porto für Privatkunden bis zu 400 Prozent teurer - WELT

Was diese unglaubliche Regelung für Kunden bedeutet, hat mir gerade ein Bekannter bestätigt. Der wollte das ferngesteuerte Auto, das er seinem Sohn aus China für 27 Euro (inkl Porto) bestellt hatte, im Luftpolsterumschlag, so wie es gekommen war zurück nach China senden. Das Teil war irgendwie doch nicht so der Hit. Da man keine Waren im Umschlag versenden darf, bleibt, als einzige Möglichkeit, mit Trackingnummer nur der Paketversand für unglaubliche 46,99 Euro.
Übrigens kam der Umschlag kam aus China für umgerechnet 2,30 Euro hier an.
Wahnsinn das ganze.
 
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severum18

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Heuer habe ich innerhalb Deutschland 3 oder 4 Armbänder ohne Probleme in normalen Briefumschlägen per deutsche Post abgeschickt.
Vll nur beim Zoll wenn’s um die Sendungen ins Ausland geht dann tauchen die Probleme auf? Da dort die Sendungen sorgfältiger geprüft werden
 
Guggle

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Ich hatte immer Mal vor mir eine 120 Euro Uhr in China zu bestellen. Wenn die mir dann nicht gefällt, kann ich sie ja einfach für 46,99 Euro Porto zurück senden, um dann vielleicht irgendwann meine 120 Euro zurück zu bekommen. Davon blieben mir dann noch 73,01 Euro. Würde Sinn machen das ganze.
 
Unruhgeist

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Ja ja, die Geldschneiderei nimmt immer mehr zu.
Neulich wurde ein Inlandspaket bei der Post nicht angenommen, weil der Großteil des Paketes mit Packband verklebt war. "Ist Vorschrift. Das Packband irritiert die Scanner und ist deshalb Sperrgut." (> 30 Euro)
Die Postfiliale 2 km weiter kannte die Vorschrift nicht. Ging problemlos durch.

Briefen die Privatkunden in Deutschland versenden, sämtliche Waren verboten.
Wo ist jetzt das Problem? Die Anleitung - ähh "Vorschrift" - stellt dir doch nur die Aufgabe, jemanden zu finden der im Handelsregister eingetragen ist und die Ware mit seinem Absender versendet.
Da wirst du doch jemanden kennen, oder?

Gruß,
Unruhgeist


PS.: Du musst das System nicht verstehen - du musst es kennen und es nutzen ;-)
 
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Guggle

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Man muss registrierter gewerblicher Kunde werden und dann im Quartal mindestens 5 solche Sendungen haben.
Ich denke es ist nicht intelligent sich da einfach mit Phantasie Firma als gewerblicher Kunde zu registrieren.
 
Constellation

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Mhhhh, bei Briefporto fallen mir spontan Dinge ein, die mit . . . . einer Art und Weise bzgl. eines BRIEFES zu tun haben;-).

Abgesehen davon wird auch hier erneut geflissentlich vergessen, dass es (nicht nur einen, zwinker) Unterschied der Beförderungsrichtlinien & Konditionen der professionellen Versender zwischen privat und kommerziell/gewerblich gibt.

Das Wissen darum lässt einiges besser einordnen und selbst besser darauf reagieren.
 
Plaggy

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Der Versand aus China und nach China sollte nicht miteinander verglichen werden.
Dank Chinas Status als Entwicklungsland, wird der Versand von China vom deutschen Steuerzahler (oder dem des jeweiligen Empfängerlandes) subventioniert.
 
Tschassy

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Heuer habe ich innerhalb Deutschland 3 oder 4 Armbänder ohne Probleme in normalen Briefumschlägen per deutsche Post abgeschickt.
(...)
Vor zwei Wochen hat mir ein Freund aus Süddeutschland zwei Uhrenarmbänder in einem kleinen gepolsterten Briefumschlag geschickt - normale Briefsendung, lag bei mir unverletzt/ungeöffnet im Briefkasten. Man konnte sofort fühlen, daß der Umschlag "harte Ware" enthält.
Keine Probleme.

Gruß, Bert
 
Plaggy

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Süddeutschland und Niedersachsen mögen grundverschieden sein, sind aber immer noch Inland ;-)
 
Stumpy

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Ich habe letztens eine Schließe hier am MP gekauft, da gings genauso dahin. Zuerst wurde die Schließe per Brief geschickt, mit dem Ergebnis, dass das Päckchen wieder zum Absender zurückging. Danach musste die Minischließe per Paketversand geschickt werden. Das ist natürlich Preislich der Horror.
 
the carpenter

the carpenter

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Der Post von elekticker beschreibt es doch ganz eindeutig:
Per Maxibrief ist ein Warenversand bis maximal 1 kg innerhalb Deutschlands möglich und das auch mit der
Zusatzoptionen Einschreiben (Einwurf, Übergabe, mit Rückschein).

Ein Warenversand per Brief von Deutschland in das Ausland ist seit 2019 nicht mehr möglich!!

Freundliche Grüße vom Zimmermann
 
Mueller27

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(....) einzige Möglichkeit, mit Trackingnummer nur der Paketversand für unglaubliche 46,99 Euro.
Übrigens kam der Umschlag kam aus China für umgerechnet 2,30 Euro hier an.
Wahnsinn das ganze.
Aber nicht verwunderlich.
Die 2,30 Euro Porto von China nach Deutschland werden von der Regierung der VR China massiv subventioniert um die Exporte anzukurbeln plus die noch bis 2021 geltende Einstufung als Entwicklungsland durch den Weltpostverband.

Fazit: Das ist kein realistischer, kostendeckender Preis.


Carsten
 
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Spitfire73

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Billiges Zeug aus China nicht zum gleichen Dumpingtarif zurücksenden zu können finde ich grundsätzlich positiv im Sinne von Ressourcenschonung und Müllvermeidung.

Ansonsten ist es kein Problem, sich als "Geschäftskunde" bei der Deutschen Post anzumelden und solche Warensendungen mit Tracking online vergleichsweise günstig zu frankieren. Das mache ich auch so und eine Gewerbeanmeldung ist dafür nicht Voraussetzung oder wird gar abgefragt. Schlimmstenfalls fällt man eben irgendwann wegen zu geringer Abnahme wieder aus dem Programm.

Gruß
Helmut
 
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