Vorher-Nachher. Zeigt Eure "wiederbelebten" Schätze

Diskutiere Vorher-Nachher. Zeigt Eure "wiederbelebten" Schätze im Vintage-Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Philipp, ganz tiefe Kratzer gehen mit einem Dremel Polierrad 425 (das graue) am besten raus. Allerdings muss man vorsichtig zu Werke gehen...
OnkelJodok

OnkelJodok

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Hallo Philipp,

ganz tiefe Kratzer gehen mit einem Dremel Polierrad 425 (das graue) am besten raus.
Allerdings muss man vorsichtig zu Werke gehen, um keine unebene Oberfläche zu hinterlassen
(fest genug andrücken, dass das Rad nicht "hüpft", aber nicht auf einer Stelle bleiben, immer bewegen).

In diesem Fall hat es das allerdings nicht gebraucht, und ich habe mit dem 3m Microfinishing Film 50micron (Grit 300) angefangen:
Film (Micro Finishing) 3M, 268L
Wenn die Oberfläche grob gebürstet sein soll (Armbänder), kann man hier schon aufhören.

Zweite Stufe mit 3m Lapping Film 30micron
Film (Lapping) 3M, 261X/266X (Grit 600)
Wenn die Oberfläche fein gebürstet sein soll, dann ist es hier gut.

Dritte Stufe mit 3m 12 micron (Grit 1600).
Ich nehme dafür jeweils die Variante mit Kleberückseite, diese kann man z.B. auf einen gedrittelten Kunststoffkorken (aus einer Weinflasche)
aufkleben und diese auf einen Dremeldorn draufsetzen.
Man braucht von dem Film dann immer nur einen kurzen Streifen und der hält eine Uhr lang durch.
Ggf. die sich überlappenden Enden zur Hälfte mit Tesa überkleben, damit sich der Streifen durch die Fliehkraft nicht ablöst (hängt ein bisschen von der Drehzahl ab).

Diese Stufen gehen auch ohne Dremel, z.B. Film auf den Holzstiel von einem Eis aufkleben und damit arbeiten.

Dann geht es weiter mit (möglichst harten) Polierfilzen und Diamantpaste (die kostengünstige aus den bei EBay erhältlichen Spritzensets, man braucht nur kleine Mengen)
von 7 micron herunter auf 2,5 micron und zum Schluss 1 micron (optional).

Man kann auch gebürstete Oberflächen mit 2,5 und/oder 1 micron überpolieren, das ergibt einen "gebürstet hochglänzend" Effekt.

Wichtig ist:
  • Die erste Stufe braucht in der Regel am längsten, bis die tieferen Kratzer raus sind (die man erst entdeckt, wenn man angefangen hat).
    Hier Geduld haben, das zahlt sich aus !
  • Schleiffilm gut ansetzen und auf die Kanten achten
  • Bei den Anfangsstufen mit dem Microfinishing Film jede Stufe in zwei verschiedenen 90 Grad versetzten Richtungen arbeiten.
  • Die Stufen gegeneinander 45 Grad versetzt.
  • Erst zur nächsten Stufe gehen, wenn die vorige "homogen" abgeschlossen ist (d.h. man sieht nur noch die letzte Richtung, in der man gearbeitet hat).
Sonst entdeckt man die Unebenheiten erst zum Schluss beim Feinschliff und hat Zwischenstufen verschenkt -
das ist mir anfangs teils passiert, und es war mir dann zu mühsam, noch mal von vorn anzufangen.
  • Zwischen den Diamantpastenstufen z.B. mit Küchenrolle abwischen damit man keine gröberen Schleifpartikel in die nächste Stufe überträgt
  • Von der Diamantpaste braucht man nur ganz wenig, sie arbeitet sich in den Polierfilz ein und funktioniert auch dann noch eine Weile (macht weniger öligen Dreck)

Und noch ein bisschen drumrum:
  • Wenn ich es genau nehme, poliere ich unter der Uhrmacherlupe. Eine starke Lesebrille tut es vermutlich auch.
  • Wer keinen schwarzen Metallstaub in der Nase mag (ist sicher nicht so gesund) sollte einen Atemschutz tragen.
  • Vor dem schwarzen Diamantpastendreck schützen Gummihandschuhe. Oder man muss ihn mit Ölwaschpaste abwaschen.
  • Ganz am Schluss sollten die Teile noch mal in den Ultraschallreiniger (mit Spüli). Alternativ mit dem Microfasertuch abwischen.

Viele Grüße,

Georg
 
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buchenhain

buchenhain

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Eine kleine feine Damenuhr aus dem letzten Konvolut von Junghans mit ovaler Glasform nun der Reihe. Das verchromte Gehäuse in einem guten Zustand, ein schönes Edelstahlband von Citizen, das Glas leicht zerkratzt aber ohne Risse, schöne Stundenindizes und ein gut erhaltenes ZB mit Zeiger. Im Inneren ein mit J603.20 gemarktes ETA 2651. Leider ist der Rotor am Rotorlager defekt. Das winzige Werk mit d=17,5mm zerlegt, gereinigt und geölt. Das Glas schleifen und polieren, Gehäuse und Band reinigen.
Breite 29mm, Länge 29mm, Anstoß 12mm, Höhe 11mm
2590946
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und zu guter letzt ein Pseudo-Diver von Ultra.
Das verchromte Gehäuse stellenweise gut mitgenommen, Boden Edelstahl, Glas stark verkratzt, aber Ok, Lünette stark abgerieben. Unter der einfachen Lünette einen Dreckhaufen vorgefunden und das zerlegte Gehäuse mit Lünette erst einmal 1 Tag lang eingeweicht. Das bräunliche ZB mit Lume in einem sehr gutem Zustand, leider fehlt diese im Stundenzeiger. Das anbringen der Lünette bereitete leichte Porbleme.
Breite 39mm, Länge 41mm, Anstoß 18mm, Höhe 11,5mm
25909552590956259095725909582590959259096025909622590963
Gruß Michael
 
P.Porter

P.Porter

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Hallo Philipp,

ganz tiefe Kratzer gehen mit einem Dremel Polierrad 425 (das graue) am besten raus.
Allerdings muss man vorsichtig zu Werke gehen, um keine unebene Oberfläche zu hinterlassen
(fest genug andrücken, dass das Rad nicht "hüpft", aber nicht auf einer Stelle bleiben, immer bewegen).

In diesem Fall hat es das allerdings nicht gebraucht, und ich habe mit dem 3m Microfinishing Film 50micron (Grit 300) angefangen:
Film (Micro Finishing) 3M, 268L
Wenn die Oberfläche grob gebürstet sein soll (Armbänder), kann man hier schon aufhören.

Zweite Stufe mit 3m Lapping Film 30micron
Film (Lapping) 3M, 261X/266X (Grit 600)
Wenn die Oberfläche fein gebürstet sein soll, dann ist es hier gut.

Dritte Stufe mit 3m 12 micron (Grit 1600).
Ich nehme dafür jeweils die Variante mit Kleberückseite, diese kann man z.B. auf einen gedrittelten Kunststoffkorken (aus einer Weinflasche)
aufkleben und diese auf einen Dremeldorn draufsetzen.
Man braucht von dem Film dann immer nur einen kurzen Streifen und der hält eine Uhr lang durch.
Ggf. die sich überlappenden Enden zur Hälfte mit Tesa überkleben, damit sich der Streifen durch die Fliehkraft nicht ablöst (hängt ein bisschen von der Drehzahl ab).

Diese Stufen gehen auch ohne Dremel, z.B. Film auf den Holzstiel von einem Eis aufkleben und damit arbeiten.

Dann geht es weiter mit (möglichst harten) Polierfilzen und Diamantpaste (die kostengünstige aus den bei EBay erhältlichen Spritzensets, man braucht nur kleine Mengen)
von 7 micron herunter auf 2,5 micron und zum Schluss 1 micron (optional).

Man kann auch gebürstete Oberflächen mit 2,5 und/oder 1 micron überpolieren, das ergibt einen "gebürstet hochglänzend" Effekt.

Wichtig ist:
  • Die erste Stufe braucht in der Regel am längsten, bis die tieferen Kratzer raus sind (die man erst entdeckt, wenn man angefangen hat).
    Hier Geduld haben, das zahlt sich aus !
  • Schleiffilm gut ansetzen und auf die Kanten achten
  • Bei den Anfangsstufen mit dem Microfinishing Film jede Stufe in zwei verschiedenen 90 Grad versetzten Richtungen arbeiten.
  • Die Stufen gegeneinander 45 Grad versetzt.
  • Erst zur nächsten Stufe gehen, wenn die vorige "homogen" abgeschlossen ist (d.h. man sieht nur noch die letzte Richtung, in der man gearbeitet hat).
Sonst entdeckt man die Unebenheiten erst zum Schluss beim Feinschliff und hat Zwischenstufen verschenkt -
das ist mir anfangs teils passiert, und es war mir dann zu mühsam, noch mal von vorn anzufangen.
  • Zwischen den Diamantpastenstufen z.B. mit Küchenrolle abwischen damit man keine gröberen Schleifpartikel in die nächste Stufe überträgt
  • Von der Diamantpaste braucht man nur ganz wenig, sie arbeitet sich in den Polierfilz ein und funktioniert auch dann noch eine Weile (macht weniger öligen Dreck)

Und noch ein bisschen drumrum:
  • Wenn ich es genau nehme, poliere ich unter der Uhrmacherlupe. Eine starke Lesebrille tut es vermutlich auch.
  • Wer keinen schwarzen Metallstaub in der Nase mag (ist sicher nicht so gesund) sollte einen Atemschutz tragen.
  • Vor dem schwarzen Diamantpastendreck schützen Gummihandschuhe. Oder man muss ihn mit Ölwaschpaste abwaschen.
  • Ganz am Schluss sollten die Teile noch mal in den Ultraschallreiniger (mit Spüli). Alternativ mit dem Microfasertuch abwischen.

Viele Grüße,

Georg
Na das ist ja mal eine Anleitung. Super. Werde ich mal abarbeiten 😀. Danke für so viel Text und aufgewendete Zeit.
 
Bullius

Bullius

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Hier mal das Beispiel häßliches Entlein wird zum schönen Schwan.
Kam heute an Tissot T12 mit innenligender Lünette, total verdreckt und das Glas stark zerkratzt. Doch da ist und war Potenzial, nach gründlicher Reinigung und Pflege wieder sehr schön geworden. Werk läuft tadellos alles noch dran Kronen und Armband guter Zustand.

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Und so ist das Ergebnis bin richtig Glücklich ist eine sehr schöne Uhr und ein Hingucker.
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pallasquarz

pallasquarz

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Hallo Ralf, ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Gleichgültigkeit Dinge behandelt werden. Der Aufwand, aus so einem Dreckhaufen wieder eine tragbare Uhr zu machen, ist eigentlich nicht groß; man muss sich bloß rantrauen und wird entsprechend belohnt. Mich überrascht oft, dass die Uhren trotz eines miserablen aeusseren Zustands gut laufen.
Wünsche viel Freude damit Christoph
 
Bullius

Bullius

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Nun bei einfachen Uhren wie für Kinder finde ich das rocken oder abtragen Ok.
Doch bei Uhren wie dieser Tissot T12 weis ich nicht was den Träger oder dem die
Uhr gehörte trieb Sie so zu verdrecken. Zumal die Uhren auch damals nicht billig waren sind. Kann nur so sein das dem die Uhr nichts bedeutet hat, und das olle Ding eben
dran hatte bis zum abwinken. Oder es stammte von einer Wasserleiche die im Schlamm lag so sah die Uhr jedenfalls aus.

Es gibt halt Menschen denen sind hochwertige oder schöne Dinge gleichgültig und Sie sehen nur den momentanen Nutzen und nicht das Handwerk oder die Kunst dahinter um das Objekt zu würdigen.
 
OnkelJodok

OnkelJodok

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Es gibt halt Menschen denen sind hochwertige oder schöne Dinge gleichgültig
Hallo Ralf,
ich denke, für viele Menschen kommt so ein Gegenstand wie eine Uhr irgendwann mal in den Zustand
"jetzt habe ich die lang genug gehabt, schön ist sie nicht mehr, eine neue wird fällig".
Dann kommt der Anlass wo man ein bisschen investieren müsste (Uhr dreckig, Glas kaputt usw.) und es halt dann sein lässt und die neue kauft.
Vielleicht noch mit dem Gedanken die alte doch nicht wegschmeißen zu können (was man ja täte, wenn sie komplett gleichgültig wäre).
Hat halt nicht jeder diesen "Retter"-Reflex wie wir hier im "Vorher-Nachher-Thread"...
das hat bestimmt mit unserer Sozialisierung zu tun ;-)

... in jedem Fall hat sich dieser Reflex bei der Tissot sichtbar gelohnt ...

Viele Grüße,
Georg

P.S. Uups, den Preisen bei EBay nach zu urteilen, muss ich Dir beipflichten, da hat jemand wirklich Gleichgültigkeit walten lassen ...
 
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batery_99

batery_99

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Als Grotte und schlecht präsentiert sind Uhren oftmals recht günstig zu bekommen.
Kann ja nicht jeder das Potential sehen, was wir sehen ;-).
Mit recht überschaubarem Aufwand zaubern wir dann richtige Sabberobjekte daraus.
Viele Grüße
Marco
 
Bullius

Bullius

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Diese Tissot T12 sind recht beleibte Vintage Uhren und seltener im guten Zustand zu finden. Daher sind die Preise recht hoch auch wen die Uhren gerockt sind.

Hab lange gesucht was Preislich und Zustand gutes zu finden, sicher etwas Glück
und ein gutes Auge gehört auch da zu. Manchmal ist es verrückt da Sucht man Jahre
und dann findet man in einem Monat gleich zwei Uhren die man schon lange auf dem Schirm hatte. Und man dachte das wird eh nie was, so ist das manchmal eben.
 
CFG

CFG

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Es ist für mich immer wieder der Wahnsinn, was ihr aus den Uhren macht - Ganz großes Kino.
 
OnkelJodok

OnkelJodok

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Hallo zusammen,

diese schlicht daher kommende Orient mit Handaufzug aus wohl Anfang der 80er Jahre bereitete mir anfänglich Kopfzerbrechen,
denn das Glas wollte nicht raus...

Bis nach dosierter Gewaltanwendung und Verwendung eines Heißluftföns - um die vermutliche Klebung zu lösen - dann klar wurde,
dass die scheinbare Armierung keine war, sondern fest mit der Uhr verbunden und das Glas darüber gestülpt ("Stülpglas")
und mit dem äußeren Ring fixiert.

Das Ersatzglas musste dann auch wieder verklebt werden.

Vorher, bis auf das Glas recht passabel:

Orient 7.jpg


Nachher, zuerst mal ein Bild im neutralen Licht:

P1150669b.jpg

Das Zifferblatt changiert, was sich nur schwer einfangen lässt - hier reflektierend im Sonnenlicht:

P1150673b.jpg

Ein schöner Rücken kann auch entzücken:

P1150670b.jpg


Und noch ein Blick auf das Werk, welches - wie ich finde - sehr schön gefinisht ist und Ähnlichkeiten mit dem Orient Star
Handaufzugswerk 48140 aufweist:

P1150671b.jpg



Viele Grüße,

Georg
 
JKR0ll!N

JKR0ll!N

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Hallo zusammen,
ich habe mein erstes vorher nachher Projekt, seit dem ich hier im Forum angemeldet bin, fertig. Die vorher Bilder sind allerdings nur zufällig entstanden. Bevor ich hier angemeldet war.20181231_161956.jpg20181231_161902.jpg20181231_161852.jpg

Und so sieht sie jetzt aus
20190808_143132.jpg20190808_143207.jpg20190808_143750.jpg20190808_144346.jpg20190808_144528.jpg

Grüße
JK
 
P.Porter

P.Porter

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Hallo zusammen,
ich habe mein erstes vorher nachher Projekt, seit dem ich hier im Forum angemeldet bin, fertig. Die vorher Bilder sind allerdings nur zufällig entstanden. Bevor ich hier angemeldet war.Anhang anzeigen 2604315Anhang anzeigen 2604319Anhang anzeigen 2604325

Und so sieht sie jetzt aus
Anhang anzeigen 2604330Anhang anzeigen 2604331Anhang anzeigen 2604332Anhang anzeigen 2604333Anhang anzeigen 2604334

Grüße
JK
Eindeutig schöner. Super Arbeit. 👍
 
JKR0ll!N

JKR0ll!N

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Bullius

Bullius

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Ich nehme bei Zeigern nur etwas Zewatuch und reibe langsam hin und her das genügt meist um etwas die Zeiger auf Glanz zu bringen. Mit Schleifpapier habe ich mich nie getraut. Besonders wen noch ein Farbauftrag auf den Zeigern ist oder Gold hab ich Angst was weg zu schleifen. Natürlich musst Du die Zeiger erst ausbauen weis nicht ob Du das dier zutraust, brauchst auch richtiges Werkzeug zum Ausbauen.
 
OnkelJodok

OnkelJodok

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Hallo Philipp,

die Tissot sieht doch gut aus.

Was ich jetzt nicht so genau erkennen kann ist, ob zwischen der senkrechten seitlichen Flanke und der Mitte noch eine 45° abgeschrägte sichelförmige Fläche ist.

Wenn Du dafür die Kanten herausarbeiten wolltest, müsstest Du dort von mit dem groben Polierrad von vorn anfangen.

Ich versuche stets, die vorhandenen Kanten zu schonen,
weil man ja ganz schön Flächenabtrag braucht, um eine gerundete Kante wieder zu schärfen.

Viele Grüße,
Georg
 
P.Porter

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Hallo Philipp,

die Tissot sieht doch gut aus.

Was ich jetzt nicht so genau erkennen kann ist, ob zwischen der senkrechten seitlichen Flanke und der Mitte noch eine 45° abgeschrägte sichelförmige Fläche ist.

Wenn Du dafür die Kanten herausarbeiten wolltest, müsstest Du dort von mit dem groben Polierrad von vorn anfangen.

Ich versuche stets, die vorhandenen Kanten zu schonen,
weil man ja ganz schön Flächenabtrag braucht, um eine gerundete Kante wieder zu schärfen.

Viele Grüße,
Georg
Da die Uhr völlig abgerieben war, waren nur an den Ausläufern der 45 Grad Fläche eine Kante zu erkennen. Vergleichbare Bilder in WWW zeigen aber eine deutliche Kante bis zur Mitte der Uhr. Auch ist eine "Satienierung" zu erkennen. Ich dachte, dass sind alles Kratzer. Waren vollkommen von Schrammen und tiefen Kratzern überlagert. Ich weiß dass es schwierig wird. Dachte schon daran einen Schleifbock (Schablone) zu bauen, damit die Fläche Plan wird.
 
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