Vintage Diver Ardath, D-Diver

Diskutiere Vintage Diver Ardath, D-Diver im Vintage Uhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo Alle, ich bin neu hier, aber schon einige Zeit Uhrenbegeistert und habe auch einige Vintage Modelle. Aktuell hat nun glücklich ein Ardath...
  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #1
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indi682

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Hallo Alle, ich bin neu hier, aber schon einige Zeit Uhrenbegeistert und habe auch einige Vintage Modelle.

Aktuell hat nun glücklich ein Ardath D-Diver seinen Weg zu mir gefunden. Mir fiel es nun schwer weiterführende Informationen zu der Uhr zu finden.

Ich denke es ist ein AS 1906 Kaliber in dem Schätzchen, aber vielleicht kann mir jemand hier mehr zu der Uhr erzählen.

Interessieren würde mich vor allem:
1. In welchen Jahren das Modell hergestellt wurde? Vlt. Auch welche Stückzahlen produziert wurden?

2. Ist das Gehäuse von Ardath produziert worden oder wurde es damals eingekauft?

3. Hat jmd. Informationen an welchem Armband die Uhr damals ausgeliefert wurde? Vlt. Hat sogar noch jemand einen Katalog/Prospekt?

Viele Grüße und danke für Eure Hilfe!
Jonas
 

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  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #2
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indi682

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Dachte dass es vielleicht ein Doxa Gehäuse ist, die Form erinnert irgendwie daran. Die Prägung auf dem Gehäuse lautet 14281 D
 

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  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #3
sirtaifun

sirtaifun

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Mikrolisk sagt:

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Hersteller
Firmensitz und Details
Ardath
Ardath Watch Co. / Dreyfuss & Co.
Kleinuhren, Uhrwerke; Genf, Schweiz; registriert am 30.11.1934​
Ardath
Uhren; La Chaux-de-Fonds, Schweiz; registriert am 30.11.1934​
Ardath Beryls
Ardath Watch Co. / Dreyfuss & Co.
Kleinuhren, Uhrwerke; Genf, Schweiz​
Ardath Denis Diver
Ardath Watch Co. / Dreyfuss & Co.
Kleinuhren, Uhrwerke; Genf, Schweiz; registriert am 25.8.1961​
Ardath Madrepore
Ardath Watch Co. / Dreyfuss & Co.
Kleinuhren, Uhrwerke; Genf, Schweiz​
Ardath Plurifaces
Ardath Watch Co. / Dreyfuss & Co.
Kleinuhren, Uhrwerke; Genf, Schweiz; registriert am 23.1.1964​
Ardath Spirit of St-Louis
Ardath Watch Co. / Dreyfuss & Co.
Kleinuhren, Uhrwerke; Genf, Schweiz​
Ardath Versatile
Ardath Watch Co. / Dreyfuss & Co.
Kleinuhren, Uhrwerke; Genf, Schweiz; registriert am 23.1.1964​
Ardath Wisdom
Ardath Watch Co. / Dreyfuss & Co.
Kleinuhren, Uhrwerke; Genf, Schweiz; registriert am 23.1.1964​
 
  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #4
sirtaifun

sirtaifun

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Deshalb könnte AS schon hinkommen.
Wir brauchen noch Foto von Krone, Deckel und Werk.

Da die Radioaktivität auf dem Zifferblatt schon angegeben wird Jahr der Herstellung ab ca. 1963.
Da 660feet könnte es sich um ein Epsa Gehäuse handeln aber wie gesagt es braucht mehr Foto.
 
  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #5
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indi682

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Vielen Dank schon mal für Eure Mühen! Super. Bild vom Boden hänge ich an.

Vom Werk folgt heute Abend, da möcht ich mir bisschen Zeit nehmen.
 

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  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #6
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indi682

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Noch die Krone.
 

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  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #7
sirtaifun

sirtaifun

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Also kein Epsa Gehäuse.
Vermutlich war ein BOR Band an der Uhr, diese gibt es noch zu kaufen:
Butterfly Beads of Rice Premium Watch Strap

Wenn Du einen Bandanstoss von 20mm hast gibt es dort Endlinks dazu ansonsten muss man ein bisschen selbst tätig werden.
 
  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #8
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indi682

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Super! Danke für die Empfehlung mit dem Band, sieht sehr wertig aus, ich denke so eins werde ich bestellen und mal schauen ob ich es angepasst bekomme. Der Bandanschlag misst 17,8mm, eine Größe die es nicht gerade einfacher macht.

Hab jetzt mal die Uhr geöffnet, es ist in der Tat ein AS1906. Der Boden ist von Innen nicht geprägt. Bilder hänge ich mal an.
 

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  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #9
sirtaifun

sirtaifun

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Ja, also mit dem AS1906 kommt man mit ca. 1970 als Jahr der Herstellung gut hin.
Wenn Du BOR Endlinks für 18mm brauchst kannst Du mir eine PN geben.
 
  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #10
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indi682

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Super, vielen Dank für die Antwort! So 70-75 hätte ich auch vom Design her geschätzt.

Falls jemand mal zufällig über einen Ardath-Katalog/Anzeige aus der Zeit stolpert wo die Uhr drin ist wäre ich extrem glücklich eine Kopie/Bilder o.Ä. Zu bekommen.

Bis dahin freue ich mich weiter daran und schau mal ob ich noch ein schönes Metallband dazu bekomme.

Hat bezgl des Gehäuses noch jmd. eine Idee oder denkt ihr das Ardath die selber produziert hat?

Viele Grüße.
 
  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #11
ptrbndr

ptrbndr

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2. Ist das Gehäuse von Ardath produziert worden oder wurde es damals eingekauft?

Ich vermute, dass es sich um ein generisches Gehäuse handelt, das verschiedene Marken für ihre Uhren verwendet haben. Diese Vorgehensweise ist ja ganz typisch für die Ära, aus der der Ardath D-Diver stammt.

Das erwähnte Doxa-Gehäuse hat tatsächlich eine ähnliche Form, allerdings gehe ich davon aus, dass keine direkte Verwandschaft vorliegt. Vielmehr hat nach meinem Eindruck die Ardath das gleiche Gehäuse wie zum Beispiel diese Taucher: Benrus Citation, Benrus Ultra-Deep, Benrus Sea Lord, Bulova Oceanographer Snorkel, Longines Record, Lusina, Vetta Ref. 45092. Von Ardath selbst gibt es zudem auch das Modell Reef-Diver.

Bei keiner der genannten Uhren konnte ich auf Abbildungen der Deckelinnenseite Marken von Gehäuseherstellern erkennen. Ausnahme: Die Bulova Oceanographer Snorkel trägt ein "C.B" für Centrale Boites (Bildmarke bei Mikrolisk.de).

Bis dahin freue ich mich weiter daran und schau mal ob ich noch ein schönes Metallband dazu bekomme.

Falls meine Annahme stimmt, dass Ardath und Bulova das gleiche generische Gehäuse verwenden, würde auf jeden Fall das originale JB-Champion-Stahlband der Bulova mit gebogenen Endstücken passen.
 
  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #12
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indi682

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Vielen Dank für Deine Antwort. Bedeutet das dass verschiedene Hersteller ein Gehäuse produzieren ließen in das sie dann Ihre Werke mit entsprechenden Zifferblättern eingebaut haben?
Oder sind das einfach „No Name“ Gehäuse die zu dieser Zeit auf dem Markt waren und von den Heratellern verwendet wurden um einen Diver zu bauen.

Mir war das von den Squale Gehäusen bekannt, die ja von mehreren Marken dann mit oder ohne zusätzlichem „Squale“ Label auf dem Zifferblatt verwendet wurden.
 
  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #13
sirtaifun

sirtaifun

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würde auf jeden Fall das originale JB-Champion-Stahlband der Bulova mit gebogenen Endstücken passen
Gesetzt den Fall das man eines dieser sehr seltenen auf der Weltkugel auftreiben kann ist die frage ob man gewillt ist den dann aufgerufenen Preis zu zahlen :D
 
  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #14
ptrbndr

ptrbndr

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Bitte keine Wert- und Verfügbarkeitsdiskussionen. ;-)
 
  • Vintage Diver Ardath, D-Diver Beitrag #15
ptrbndr

ptrbndr

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Bedeutet das dass verschiedene Hersteller ein Gehäuse produzieren ließen in das sie dann Ihre Werke mit entsprechenden Zifferblättern eingebaut haben?
Oder sind das einfach „No Name“ Gehäuse die zu dieser Zeit auf dem Markt waren und von den Heratellern verwendet wurden um einen Diver zu bauen.
Wie solche Vorgänge in der arbeitsteiligen Schweizer Uhrenindustrie damals abliefen - ich weiß es auch nicht so genau. Für allgemeinere Betrachtungen zitiere ich mal aus dem Credit-Suisse-Branchenreport von 2013, der vermutlich auch für zurückliegende Jahrzehnte nicht falsch ist:

"Bei den Produzenten von Fertiguhren können grob vier Gruppen unterschieden werden. Als 'Manufakturen' werden diejenigen Fabriken bezeichnet, welche 'beinahe die ganze Uhr' selber herstellen. Sie fertigen ihre eigenen Uhrwerke (abgesehen von allfälligen spezifischen Komponenten) und produzieren auch die meisten weiteren Bestandteile in Eigenregie. Sie setzen ihre Uhren selber zusammen und vertreiben sie unter dem eigenen Markennamen. Im Gegensatz dazu kaufen 'Etablisseure' die Einzelteile (Uhrwerk und Ausstattung) bei Zulieferern, setzen sie zusammen und verkaufen die Fertigprodukte unter dem eigenen Markennamen. Ein 'Termineur' wiederum montiert die Uhren im Auftrag einer Uhrenmarke, welche die nötigen Bestandteile zur Verfügung stellt. Schliesslich konzipieren und produzieren 'Private Label'-Unternehmen Uhren für Drittfirmen (z.B. Mode-Labels), welche dann den Vertrieb unter dem eigenen Markennamen organisieren."
 
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