Viele Bilder, wenig Fragen

Diskutiere Viele Bilder, wenig Fragen im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Freunde Ich versuche es nochmal. Diesmal habe ich versucht mehrere Bilder zu machen, die ihr hoffentlich gut findet. :oops: Alles was...
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goldie

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Hallo Freunde

Ich versuche es nochmal. Diesmal habe ich versucht mehrere Bilder zu machen, die ihr hoffentlich gut findet. :oops: Alles was ich dazuzusagen hätte ist:
Omikron 1965. 21 Steine. Unitas 6325, 2.5 Herz, 5 Halbschwingungen pro Sek. Gangabweichung +20 sec in 24 Std. Swiss Made. Paar Kratzer nach 40 Jahre sind völlig ok. Das sind letzendlich die "Narben der Zeit".
Freue mich wenn jemand von euch mehrere Infos zu der Marke bzw. zu dem Werk schreiben würde






















 
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Newsman

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Die Seite ist bekannt, doch DAS halte ich für durchaus erwähnenswert: "damals moderne Schlagzahl von 21600 Halbschwingungen pro Sekunde" :shock: . Damit wäre man heute auch noch ganz weit vorn :lol2:
 
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goldie

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Newsman schrieb:
Die Seite ist bekannt, doch DAS halte ich für durchaus erwähnenswert: "damals moderne Schlagzahl von 21600 Halbschwingungen pro Sekunde" :shock: . Damit wäre man heute auch noch ganz weit vorn :lol2:
Die Seite kenne ich auch, bei mir sind es komischerweise nicht 21 000 sondern 18 000...
 
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goldie

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goldie

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Axel66

Axel66

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Hallo Goldie, wie hast Du denn fsetgestellt, daß es 18.000 a/h sind?
Ich kenne das 6325 auch nur mit 21.600 a/h, will aber nicht heißen, da ich mich ja noch nicht so lange mit Uhren beschäftige. Es gab aber immer mal Kaliber, bei deren die Schlagzahl erst im Laufe der Jahre erhöht wurden (allerdings gab es dann meist auch eine neue Kaliberbezeichnung).

Omikron-Uhren laufen einem ab und an bei ebay über den Weg. Oft mit Unitaswerken oft vergoldet oder verchromt. Eine mit einem so schönen Unitas wie bei Deiner habe ich allerdings bisher noch nicht geshen. Die Uhren waren, soweit ich mich erinnern kann, eigentlich alle aus den 60ern und 70ern.

Das man nicht mehr viel über die Marke weiß, ist nichts ungewöhnliches. Man findet generell fast immer nicht alles zu einer Uhr heraus, wenn sie nicht aus einem Haus stammt, das ununterbrochen produziert hat.

Schreib doch mal Christoph Lorenz an, ob er Dir etwas über seine erzählen kann.

Gruß,

Axel
 
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goldie

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Axel66 schrieb:
Hallo Goldie, wie hast Du denn fsetgestellt, daß es 18.000 a/h sind?
Ich kenne das 6325 auch nur mit 21.600 a/h, will aber nicht heißen, da ich mich ja noch nicht so lange mit Uhren beschäftige. Es gab aber immer mal Kaliber, bei deren die Schlagzahl erst im Laufe der Jahre erhöht wurden (allerdings gab es dann meist auch eine neue Kaliberbezeichnung).

Omikron-Uhren laufen einem ab und an bei ebay über den Weg. Oft mit Unitaswerken oft vergoldet oder verchromt. Eine mit einem so schönen Unitas wie bei Deiner habe ich allerdings bisher noch nicht geshen. Die Uhren waren, soweit ich mich erinnern kann, eigentlich alle aus den 60ern und 70ern.

Das man nicht mehr viel über die Marke weiß, ist nichts ungewöhnliches. Man findet generell fast immer nicht alles zu einer Uhr heraus, wenn sie nicht aus einem Haus stammt, das ununterbrochen produziert hat.

Schreib doch mal Christoph Lorenz an, ob er Dir etwas über seine erzählen kann.


Gruß,

Axel
Hallo Axel

Erstmal vielen herzlichen Dank für deine Antwort. Nun ja...5 mal pro sek entspricht 18 000 Halbschwingungen pro Std. Oder berechnet man das ganz anderes? :oops:
Die Uhr wurde neuwertig 1965 gekauft, kann sein aber dass sie älter ist. Mir ist jedoch nicht bekannt dass Unitas jemals ein Werk mit 18 000 Halbschwingungen produzierte. Das macht die Sache spannender, und deswegen versuche ich (vielleicht zu intensiv?) etwas mehr darüber zu erfahren. Ich werde beim Christoph Lorenz auf jeden Fall nachfragen.

Schönen Abend noch
 
Tourbi

Tourbi

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Hi goldie!

Ich frag mich auch, wie du auf 5 Halbschwingungen/sek kommst. Hast du eine Zeitwaage?

Aber jetzt mal zum Werk in deiner Omikron. Sehr interessant!
Das Werk sollte ursprünglich ein Chronometer antreiben!
Erkennbar an den 3 verschraubten Decksteinplättchen für Hemmungs-, Sekunden- und Zwischenradwelle auf der Räderbrücke.
Allerdings fehlen die bei Chronometern verwendete Incabloc-Stoßsicherung und der Rückerzeiger.
Außerdem fehlt die 5stellige Nummer auf der Federhausbrücke. Diese Nummer wurde bei der Prüfung in den Gangschein eingetragen, um diesen zuordnen zu können.
Es kann natürlich auch sein, dass hier durch einen Engpass in der Produktion (keine normalen Räderwerk-Brücken verfügbar) einfach Chronometer-Brücken verwendet wurden, um die Fertigung in Gang zu halten.
Vielleicht weiß ja Meister Lorenz noch was dazu.

Gruß

Tourbi
 
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goldie

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Tourbi schrieb:
Hi goldie!

Ich frag mich auch, wie du auf 5 Halbschwingungen/sek kommst. Hast du eine Zeitwaage?

Aber jetzt mal zum Werk in deiner Omikron. Sehr interessant!
Das Werk sollte ursprünglich ein Chronometer antreiben!
Erkennbar an den 3 verschraubten Decksteinplättchen für Hemmungs-, Sekunden- und Zwischenradwelle auf der Räderbrücke.
Allerdings fehlen die bei Chronometern verwendete Incabloc-Stoßsicherung und der Rückerzeiger.
Außerdem fehlt die 5stellige Nummer auf der Federhausbrücke. Diese Nummer wurde bei der Prüfung in den Gangschein eingetragen, um diesen zuordnen zu können.
Es kann natürlich auch sein, dass hier durch einen Engpass in der Produktion (keine normalen Räderwerk-Brücken verfügbar) einfach Chronometer-Brücken verwendet wurden, um die Fertigung in Gang zu halten.
Vielleicht weiß ja Meister Lorenz noch was dazu.

Gruß

Tourbi
Hallo Tourbi

Recht herzlichen Dank für deine interessante Antwort!
Eine Zeitwaage habe ich nicht, aber ich kann mitzählen und ich komme immer an 5 Halbschwingungen pro Sek.
In der Christoph Lorenzs Beschreibung steht, dass Unitas 6325 mit 21 Steine sehr flach konstruiert wurde und deswegen auch ohne Stoßsicherung. Das Werk mit 17 Steine dagegen, hat eine Incabloc-Stoßsicherung.
Deine Erklärung mit der Engpass in der Produktion scheint mir logisch zu sein. Bin gespannt aber auch auf die Antwort von Meister Lorenz.

Liebe Grüsse
 
uhrenbastler

uhrenbastler

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Tourbi schrieb:
Hi goldie!

Ich frag mich auch, wie du auf 5 Halbschwingungen/sek kommst. Hast du eine Zeitwaage?

Aber jetzt mal zum Werk in deiner Omikron. Sehr interessant!
Das Werk sollte ursprünglich ein Chronometer antreiben!
Erkennbar an den 3 verschraubten Decksteinplättchen für Hemmungs-, Sekunden- und Zwischenradwelle auf der Räderbrücke.
Also die Decksteine sagen leider überhaupt nichts über eine Chronometertauglichkeit aus - im Gegenteil, wenn dem so wäre, dann wären die Hälfte meiner Stiftankerwerke chronometerwürdig :-)

Decksteinplättchen, vor allem beim Sekundenrad oder Kleinbodenrad, wo sie technisch praktisch bedeutungslos sind, wurden eher aus Marketinggründen verbaut, getreu dem Motto, "Mehr Steine = bessere Uhr".

Allerdings fehlen die bei Chronometern verwendete Incabloc-Stoßsicherung und der Rückerzeiger.
Die Stoßsicherung hat auch nichts mit Chronometern zu tun, eher im Gegenteil, ohne Stoßsicherung ist die Unruhwelle präziser gelagert, als in einem beweglichen Lager. Aber ein Chronometer ohne Rückerzeiger und Feineinstellmöglichkeit ist undenkbar.

Außerdem fehlt die 5stellige Nummer auf der Federhausbrücke. Diese Nummer wurde bei der Prüfung in den Gangschein eingetragen, um diesen zuordnen zu können.
Es kann natürlich auch sein, dass hier durch einen Engpass in der Produktion (keine normalen Räderwerk-Brücken verfügbar) einfach Chronometer-Brücken verwendet wurden, um die Fertigung in Gang zu halten.
Warum jetzt genau das Unitas 6325 mit verschiedenen Brückenformen ausgeliefert wurde, weiß ich leider auch nicht, vielleicht wurden auf diese Weise tatsächlich Restbestände verwertet, oder aber man griff auf Teile anderer Kaliber gleicher Größe und Bauart (6310, 6340) zurück, um Kosten zu sparen.

Eine Version mit 18000 Halbschwingungen pro Stunde (Danke für den Hinweis - ist korrigiert :-)) ist mir jetzt nicht bekannt, diese niedrigeren Schlagzahlen waren eher dem Kaliber 6310 vorbehalten, aber es kann natürlich sein, daß auch hier wieder Platinen gemischt wurden, da der konstruktive Aufbau ja gleich ist. D.h. Grundplatine eines 6325 (gepunzt), aber Rädersatz eines 6310ers...


Vielleicht weiß ja Meister Lorenz noch was dazu.
Ist hiermit gerne geschehen :-)

Ciao
Christoph
 
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goldie

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Einen recht herzlichen Dank für Euere Hilfe! Ich weiss es zu schätzen.

Liebe Grüsse

goldie
 
Tourbi

Tourbi

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@uhrenbastler

Auf ein Chronometer-Werk kam ich aus folgendem Grund: Ich kenne einen Sammler aus Finnland, der hat ein ARSA-Chronometer mit eben diesem Werk. Die gleiche Räderbrücke, Incabloc und Rückerzeiger, plus Nummer und Original Zerti. Ich hab in schon angefunkt, ob er mir Fotos mailen kann.

Zur Chronometerwürdigkeit von Stiftankerwerken: Siehe Oris. Von 1945-1958 1516 Armbanduhren mit Chronometerzertifikat, davon 1362 mit Auszeichnung. Alle mit Stiftanker!


Gruß

Tourbi
 
mecaline

mecaline

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Schöne alte Uhr (mal ganz abgesehen von der Technik). Also meine Ankra mit 6325 (= Lieblingswerk) von ca. 1970 hat auch 21600 Hs, allerdings auch "nur" 17 Steine und Incabloc.
 
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goldie

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Heute war ich bei meinem Uhrmacher, der diese Uhr gereinigt hat. Ich habe seit über 20 Jahre mit der falschen Überzeugung gelebt, dass diese Omikron eine Unitas 6325 Werk (Wehrmachtwerk) hat. Der freundliche Uhrmacher hat mir gesagt (und gezeigt!) dass es um AS 1130 bei diesem Exemplar handelt.
Das wollte ich auch hier, in diesem 2 jahren alten Post veröffentlichen!
Schönes Wochenende!
 
Uhrenfritz

Uhrenfritz

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Ich wollte grad fragen wieso dass Du auf ein Unitas kommst bevor ich Deinen letzten Beitrag las. Schon die Schrauben an der Aufzugsbrücke sind anders angeordnet. Dachte ich mirs doch dass es ein AS ist. Habe auch eine Omikron mit dem AS-1130. Allerdings hat meines für das Hemmungsrad einen sep. Kloben. Dieses Werk gibt es mit verschiedenen Brückenformen.

Gruess hampe...
 
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goldie

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Ich wollte grad fragen wieso dass Du auf ein Unitas kommst bevor ich Deinen letzten Beitrag las. Schon die Schrauben an der Aufzugsbrücke sind anders angeordnet. Dachte ich mirs doch dass es ein AS ist. Habe auch eine Omikron mit dem AS-1130. Allerdings hat meines für das Hemmungsrad einen sep. Kloben. Dieses Werk gibt es mit verschiedenen Brückenformen.

Gruess hampe...
In einem anderen Thread hat mir jemand erklärt dass es um Unitas 6325 handelt und ich habe es einfach geglaubt :oops:

So ist es halt, wenn man ein Laie ist .... Man lernt aber jeden Tag ein bisschen mehr.
 
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