Vergoldete Omega - Tipps zur Restauration

Diskutiere Vergoldete Omega - Tipps zur Restauration im Vintage Uhren Forum im Bereich Uhrentypen; Oder Kauf diese Uhr, da sind drei vergoldete 524 Endlinks dabei! Kannst du danach ja wieder verkaufen. Dürfte jedenfalls günstiger kommen als das...
dopheus

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Oder Kauf diese Uhr, da sind drei vergoldete 524 Endlinks dabei!
Kannst du danach ja wieder verkaufen. Dürfte jedenfalls günstiger kommen als das Armband zu kaufen. Und das Band hier scheint in einem super Zustand zu sein.

Oder schreib den Seller an, ob er dir den einen Endlink verkauft. Der ist ja sowieso zu viel.

Omega Constellation Chronometer 300 hz | eBay
 
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sirtaifun

sirtaifun

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Das Armband ist fertig, wenns einmal anfängt zu brechen kommen die anderen Stifte das ist immer das gleiche Spiel.
Einmal ein neues und Ruhe ist für die nächsten 20 Jahre Ausnahme ist wenn es eine Vitrinenuhr sein soll oder man sie nur mal Sonntags trägt.

Aber seid ihr denn sicher das der 524 der korrekte Endlink für diese Referenz ist?
Da ist auf den Foto ein ganz schöner Spalt zu sehen.

Kannst Du mal ein Foto der Referenz aus dem Deckel posten?

Und 2k für die Referenz ist nicht richtig Omega in Biel nimmt Festpreise für die Revision solange das Kaliber nicht unter special gelistet ist und Deines ist es definitiv nicht.
 
sirtaifun

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Also bei den verlinkten VK von Bändern musste ich herzlich lachen das sind teilweise einfach die doppelten Preise wie bei Omega direkt :D
Ich glaube ich mach auch so eine homepage auf :D
 
denokato

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Bei dem aufgewalzten Gold handelt es sich doch quasi um "goldfilled" oder?
Es ist keine normale Vergoldung sondern eine richtige Goldschicht die über einem
anderen Metall liegt.


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sirtaifun

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Bei dem aufgewalzten Gold handelt es sich doch quasi um "goldfilled" oder?
Es ist keine normale Vergoldung sondern eine richtige Goldschicht die über einem
anderen Metall liegt.
Es besteht ein grundlegender Unterschied zwischen Vergoldet/Goldfilled und Walzgold/Goldcapped (manchmal auch Goldplaque) die Technik ein quasi Goldblech auf ein Uhrgehäuse aufzuwalzen ist verlorengegangen und kann bei Omega nicht mehr repliziert werden (soweit meine Information).
Sowohl vergoldete als auch Gehäuse mit Goldhaube würde ich vermeiden, Goldhaubengehäuse sind eigentlich noch "schlimmer" weil wenn sich das Gold einmal löst ist nichts mehr zu retten.
Vergoldete Gehäuse kann man auch nur sehr kostenintensiv Restaurieren allerdings habe ich schon Vergoldungen mit 80 mikron gesehen die sehen auch nach 50 Jahren noch ganz gut aus das wäre dann eine Ausnahme von der berühmten Regel :D
 
denokato

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@sirtaifun Ja, aber laut dem Schaubild ist "goldfilled" eine dickere Goldschicht als "vergoldet/gold plated".

Was ist denn nun richtig?

1. Vergoldet
2. Goldgefüllt
3. Vollgold

Diese 3 Stufen gibt es laut meiner Information mit dem Schaubild.

Das was Du als Walzgold bezeichnest dürfte hier goldfilled sein
(siehe zweites Schaubild).

So dick wie die Schicht auf dem Bild aussieht würde ich mir über einen Abrieb
eher weniger Sorgen machen....

Die Angabe mit Mikron ist auf dem Bild nicht verzeichnet.

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sirtaifun

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Ich kann Dir nur das sagen was ich selbst an Uhren in der Hand hatte, Standard ist an sich vergoldet 20 mikron d.h. 0,2mm Goldschicht, habe aber auch schon 10 mikron gehabt.
Wie schon gesagt habe ich ausserdem schon 80 mikron oder auch 50 mikron gesehen, Walzgold ist sehr viel massiver weswegen es ja auch als Goldhaube bezeichnet wird.
Ich schätze mal das das 1 bis 2mm sind.

Der Abrieb ist nicht das Problem sondern wenn Hautschweiss oder andere aggressive Flüssigkeiten zwischen Walzgold und Gehäuse geraten dann löst sich die Goldhaube ab und das unedlere Material darunter bildet Grünspan oder ähnliches was nicht nur doof ausschaut sondern wahrscheinlich auch nicht gut für die Haut ist vor allem beim Schwitzen.

Die Angabe findet sich übrigens meist zwischen den Hörnern (mit der Lupe schauen).
 
Ruebekarl

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Der Abrieb ist nicht das Problem sondern wenn Hautschweiss oder andere aggressive Flüssigkeiten zwischen Walzgold und Gehäuse geraten dann löst sich die Goldhaube ab und das unedlere Material darunter bildet Grünspan oder ähnliches was nicht nur doof ausschaut sondern wahrscheinlich auch nicht gut für die Haut ist vor allem beim Schwitzen.
Deswegen finden sich (Walz-)Goldhauben ja auch nur auf Edelstahlgehäusen und z.B. bei Eterna nur auf dem oberen Gehäuseteil, während darunter alles Stahl ist: Hier ist mal eine aus einer älteren Verkaufsanzeige im Forum ETERNA MATIC mit Goldhaube . Omega zieht die Haube etwas weiter runter (siehe z.B. hier Omega Seamaster Automatic goldplated Dresswatch 34 mm vintage... für 999 € kaufen von einem Seller auf Chrono24), aber auch hier ist daher alles andere Stahl. Hier sieht man schön an den Seiten- und Bodenaufnahmen, dass die Goldhaube eine gewisse Dicke hat, die zunächst aufgewalzt und dann verschweisst wird. Solange das Material darunter edel genug ist wie Silber oder Edelstahl, ist das eine Verbindung, die eigentlich eine Ewigkeit hält: Nicht mal die allseits bekannten Goldgehäuseeinschmelzer schaffen es bislang, die Auflage zu entfernen :)

Nur wenn das Trägermetall 'unedel' genug ist, um durch Umwelteinflüsse zu korrodieren und die Walzgoldauflage nicht (mehr) völlig das Trägermaterial abschirmt, sollte man sich Sorgen machen. Das sind dann aber entweder schlecht gemachte nicht-Markenuhren oder aber das Gehäuse ist bereits sichtbar vorgeschädigt. Eternas mit Goldauflage habe ich zB bei ca. 20 Stück, die ich in der Hand hatte, noch keine einzige gesehen, die nicht zuletzt aufgrund der guten Konstruktion problematisch war. Omegas mit Goldhaube hingegen sind hier so selten (ich habe erst eine wirkliche - und gute - Walzgoldhaube in der Hand gehabt), da habe ich noch keine Erfahrungswerte. Es gibt aber auch 'gold filled' Omegas mit 20 Mikrons oder ähnlichem, das ist aber keine Walzgoldauflage, sondern vergleichbar mit einer hier üblichen Vergoldung.
 
ticker45

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Hallo, ich beschäftige mich schon lange mit Galvanik. Habe auch schon eine Omega vergoldet. Hier war das Gehäuse aus Messing und die Beschichtung teilweise bis auf das Grundmaterial ab. Auf Stahl oder Edelstahl zu beschichten ist mit dem richtigen sauere Goldelektolyte möglich. Theoretisch sind mit Galvanik Beschichtungsdicke bis zu 80 Mikrometer Harztgold möglich. Ich mache aber meist nur 5 bis 10 Mikrometer, aus Preisgründen. Eine gute Hartgold Beschichtung ist schon sehr robust.
Gruss Andreas
 
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