Verarbeitungsqualität?

Diskutiere Verarbeitungsqualität? im Herrenuhren Forum im Bereich Herrenuhren; Eigentlich ist es sehr einfach, Qualität ist messbar. Stimmen die Maße, Gewichte, Winkel, technische Ausführung. Alles Andere sind...
#41
L
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Eigentlich ist es sehr einfach, Qualität ist messbar. Stimmen die Maße, Gewichte, Winkel, technische Ausführung. Alles Andere sind Geschmacksfragen und horologischer Voodoo.
 
#43
Paulchen

Paulchen

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Ich werfe jetzt mal Damasko in die Diskussion. Unter Beücksichtigung der bereits genannten Kriterien erscheint mir dann Damasko (insb. das Stahlband) in der allerobersten Liga mitzuspielen.
Aha und deshalb musste man seine Uhr einschicken damit das Band angepasst werden kann.
Sie waren nicht in der Lage dir ein Band zu schicken und du montierst es. Warum? Zu große Fertigungstoleranzen?
 
#44
Marcel64

Marcel64

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Eines habe ich im Laufe meiner "Uhrenlaufbahn" gelernt, alle kochen nur mit Wasser, Fehler gibt es bei allen ob jetzt Rolex, Omega, IWC oder AP etc. drauf steht.
Eine Frage des geschickten Marketings um Begehrlichkeit und Image zu wecken, um das geht es bei den "teuren" Marken, qualitativ sind da keine grossen Unterschiede
feststellbar....Sowieso relativiert sich alles wenn man bedenkt was so "teure" Uhren effektiv in der Herstellung kosten, da kann man in der Uhrenbranche ruhig von einer
gewissen Abzocke sprechen und wir Dummen sind bereit, solch überzogene Preise zu bezahlen.
Mal ein paar Beispiele was ich erlebt habe:
Omega: Feinverstellungschliesse nach nur 1 Jahr defekt, warte seit 8Wochen!!! das die Uhr von Omega zurückkommt.....
Rolex: Zifferblatt mit unglaublichem Badewannen Effekt, ein bekanntes Problem bei Rolex oder die früheren Klapperbänder...
IWC: Stoff/Kautschuk Armband, nach weniger als einem Jahr hat sich die Naht abgelöst und dies obwohl nie in Kontakt mit Wasser gekommen
Bei Blancpain und auch bei Audemars erlebt: neue Uhren werden mit schlechten Gangwerten ausgeliefert und erst nachträglich zu meiner Zufriedenheit einreguliert und dies bei solchen Preisen und
angeblichen Qualitätskontrollen....
Darum sehe ich heute dem Thema ganz entspannt entgegen und lobe mir Marken wie Citizen, Certina, Tissot, Mido etc. wo ich mich nicht veräppelt fühle.
(und bei Quälitätsfehler mich nicht so aufrege da ich ja nicht soviel dafür bezahlt habe)
 
#45
Lance Kennedy

Lance Kennedy

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Qualität ist im Allgemeinen und besonders bei Uhren messbar, sichtbar und fühlbar. Dieser ganze Zinnober darum ist nur die Eitelkeit, die Markengeilheit (ganz egal auf welchem monetären Niveau) und die Unfähigkeit, sachlich an die Dinge heranzugehen. Die Marke bestimmt bzw. beeinflusst zum größten Teil das Qualitätsempfinden. Das gilt insbesondere auch für dieses Forum. Die Qualität ist bei Uhren wie bei kaum einem anderen Produkt praktisch nebensächlich - auch wenn das hier kaum einer zugeben würde.

Gruss,
Lance
 
#46
theAzzi

theAzzi

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Schönes Beispiel, was Rolex ausmacht. :-)
Der Mythos.

Die berühmte Rolex-Stahllegierung ist ganz normaler Industriestahl, einfach eine andere Mischung, den es schon immer gegeben hat, den Jedermann beim Stahl-Großhandel kaufen kann, der Überall im Anlagenbau, in Schiffen oder im Bohrer deines Zahnarztes verarbeitet ist und der im Preis pro Tonne auch bloß einige Euro teurer ist.

So ist das aber eben: Erst ein geniales und über Jahrzehnte geschickt betriebenes Marketing hat aus guten Uhren einen globalen popkulturellen Mythos gemacht.

Carsten
Meine Jüte, ja da bin ich dem Nimbus aufgelaufen :-). Immerhin habe ich mich jetzt mal ein wenig genauer mit den Legierungen beschäftigt.

Aber „ein paar Euro pro Tonne“ sind es bei weitem nicht. Faktor 3 nach zumindest 2 Quellen. Und da sprechen wir eher von ein paar Tausendern je Tonne bei Großabnehmern wozu auch Rolex bei weitem nicht gehören wird.
 
#48
theAzzi

theAzzi

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Könntest du die Aussage mal erläutern...verstehe den Sinn gerade nicht.
Ging um die Aussage das der 904l ein Allerweltsstahl wäre der nur ein paar Euro teurer je Tonne wäre als der 316l. Ist mittlerweile aber auch ziemlich Off Topic und die Vielfach aufgegriffene Aussage über den Stahl war ja auch nur ein einzelner Satz und hatte eigentlich wenig mit der eigentlichen Kernaussage meines Postings zu tun. Aber geht um Rolex, da sind starke Reaktionen ja normal :-).
 
#49
Popocatepetl

Popocatepetl

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Du solltest unterscheiden zwischen gut verarbeitet und aufwändig verarbeitet. Das ist ein Unterschied.

Rolex z.b. bauen relativ einfache Gehäuse.

Omega z.B baut aufwendiger gestaltete Gehäuse. Beide sind gut verarbeitet. Einen Qualitätsvorsprung bei Rolex würde ich nicht sehen.
 
#50
PAM127
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Ich wollte es nur erklärt haben, weil ich es schlicht nicht verstanden hatte was da stand.
Die Preise sind mir bewusst.....da reden wir ausnahmsweise mal von meiner Branche :super:
 
#51
Z
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Die Verarbeitung, insbesondere die Konstruktion von Rolex ist objektiv gesehen einfach besser. Die Rolex Glidelock ist jeder Schließe (bis auf der von der Pelagos) deutlich überlegen, was Haptik und Verarbeitung angeht.
Ich habe mir letztens die Breitling SO II angesehen und die Schließe sah aus, als wäre sie gegossen. auf der Innenseite, die man praktisch nie sieht, ist die oberfläche unbehandelt. Einfach rau. Bei Rolex und Omega sind die Schließen aus einem Stück gefräst. Ich sehe Rolex noch weiter vorne als Omega, was die Bänder und Schließen angehen. Bei Rolex sind die Glieder mit einem Zylinderstift verschraubt. Bei Omega sind die Bänder nur gestiftet. Geschraubt sind nur die Deckel auf beiden Seiten. Das Klickgefühl einer Submariner kann man gar nicht mit einer SO oder SMP vergleichen. Ich bin sicher kein Fanboy von Rolex und ich sammel nur die vintage Uhren von Rolex mit Klapperbändern, aber ich komme aus dem Maschinenbau und Rolex hat solch feine Toleranzen, die ich sonst nirgendwo gesehen habe.
 
#52
Plaggy
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. Bei Rolex sind die Glieder mit einem Zylinderstift verschraubt. Bei Omega sind die Bänder nur gestiftet. Geschraubt sind nur die Deckel auf beiden Seiten.
Zylinderstifte wie bei jeder Tudor oder Steinhart oder 50€ Strapcode-Bändern auch ;-)
Das ist kein Qualitätsmerkmal per se mehr, auch wenn die Verarbeitung natürlich besser ist.

Praktisch gesehen ist das Omega-System nicht schlechter, vielleicht sogar besser, da der Stift frei beweglich ist und somit wenn er stärkeren physischen Belastungen ausgesetzt ist, sich etwas anpassen kann. Es ist zumindest kein Nachteil und auch nicht billiger oder so. Und es ist vollkommen unmöglich, dass sich der Stift lösen kann, da auf die Schraubengewinde im Grunde keinerlei Kraft einwirkt. Das passiert nämlich ohne Loctide oder ähnlichem gerne mal bei Stiften mit Gewinden.

Die Schließen bei Breitling sehen halt immer so aus - passt eben zu den durchpolierten Bändern, die haben auch keine Ecken oder Kanten - trotzdem könnte man mal weg vom reinen reibungsbasierten Schließmechanismus bei den Preisen.
 
#55
JohnnyM

JohnnyM

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Also meiner Meinung nach wäre der Preisunterschied völlig trivial.
Vielleicht spielt da ein bisschen die Bearbeitung eine Rolle, aber bei einer Uhr die paar tausend kostet sind paar Gramm Stahl wohl egal...
 
#59
Sectorfan

Sectorfan

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Für mich, als ehem. Feinmechaniker beginnt das Ganze bei der Bearbeitung der Oberflächen, da sehe ich teilweise deutliche Unterschiede, auch bei den hier hochgelobten Marken, wenn ich mir da meine neue U-Boat anschaue, da sieht das für mich fast makellos aus, fein gebürstet, fast als ob es Hartmetall wäre, scharfe Kanten, die nicht wirklich scharf sind.

Auch die Zeigerlängenfetischisten, hätten wohl ihre wahre Freude an dem Teil, da dürfte wohl kein Zeiger zu kurz geraten sein, die Lünette sitzt wie sie sollte, das ZB ist in Sandwichbauweise ausgeführt, die 4, 8 und 12 sind dagegen aufgesetzt und mit Leuchtmasse ausgefüllt und trotzdem leuchtet alles gleich hell im Dunkeln....

Gruß
Mike
 
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Verarbeitungsqualität?

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