Uhrenbestimmung Vacheron Taschenuhr Gold mit Aufzugsschlüssel

Diskutiere Vacheron Taschenuhr Gold mit Aufzugsschlüssel im Taschenuhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Hallo, nachfolgende teilausgeweidete Uhr holte ich heute vom Uhrmacher. Heute ist nicht die Rede von der Echtheit der Uhr gewesen, doch bei der...
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Hallo,

nachfolgende teilausgeweidete Uhr holte ich heute vom Uhrmacher. Heute ist nicht die Rede von der Echtheit der Uhr gewesen, doch bei der Abgabe vergangene Woche meinte der Senior-Meister, er glaube, sie sei aufgrund des Goldes echt. Ein befreundeter Sammler mit dem Blick für Feinheiten und einer Recherche-Begabung ist bezüglich der Echtheit anderer Meinung.

Nun geht es mir darum, anhand der (zugegebenermaßen schlechten) Fotos um Eure Meinung zu bitten. Denn laut Kostenvoranschlag kommt mich eine Reparatur auf ca. 70,- bis 100,- Euro. Dieses Geld möchte ich natürlich nicht in eine Fälschung stecken.

Wäre toll, wenn Ihr mir weiterhelfen könntet. Natürlich ist mir bewußt, daß eine Ferndiagnose mehr als nur wackelig ist. Mir sind alle Infos und Meinungen dazu willkommen.

Gruß
Ralf


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BernhardJ

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Was soll an der Uhr gefälscht sein?

Grüße - Bernhard
 
DK1WC

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Servus Bernhard,

ich denke, der Kollege dachte in die Richtung "Replikat". Zumal ich ihm zur Begutachtung auch einige Rolex vorgelegt hatte, die zwischenzeitlich in der Restmülltonne gelandet sind. Daß dieses Fälschungen waren, hab sogar ich erkannt :)

Viele Grüße
Ralf
 
BernhardJ

BernhardJ

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Wäre sie denn im "Original" so wertvoll, dass sich eine Replika "lohnen" würde?

Grüße - Bernhard
 
lennox

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Ich finde auf Deinen Bildern auch keine Goldpunze.Bist du Dir sicher das es sich um Gold handelt? Aber wenn es der Senior-Meister gesagt hatt muss was drann sein.
Gruß
lennox
 
DK1WC

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@Bernhard: Meines Wissens schon - allerdings lasse ich mich (in diesem Falle ungern) eines Besseren belehren. Ich gehe im Schnitt von rund 2.500,- aus - zumindest ist dies das Mittel jener Vacheron-Uhren, die mir hier im Internet über´n Weg gelaufen sind. Gebe aber zu, eine zu 64,- über´n Tisch gegangene Uhr ließ ich bei der Berechnung außer Betracht. Nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

@Lennox: Ich glaube nicht, daß Du die Punze übersehen hast, denn ich hab am Original selbst mit 20facher Vergrößerung nichts in der Richtung gefunden :(. Der Senior-Meister setzte nur kurz die Juwelier-Lupe ans Gehäuse und meinte lapidar, er sehe beim "Gold" keinen Grund zur Beunruhigung. Denke mal, daß die Hoffnung hier jetzt nicht grad meine Interpretationsgrundlage für diese Äußerung ist.

Nichtsdestotrotz: Gewißheit werde ich wohl nur nach einem Säuretest haben. Und das hier in der Pampas - Deutschlands größtem zusammenhängendem Gebiet ohne Autobahn. In alle Richtungen ca. 100 KM bis zur Zivilisation.

Dennoch vertraue ich nach wie vor auf Eure Erfahrung. Einzig das Foren-Member, welches mir sagt, die Uhr sei unabhängig vom Gold nichts wert, werde ich erschlagen.

Viele Grüße
Ralf
 
Ruebennase

Ruebennase

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Vacheron Geneve:

um 1763 Vacheron Abrahm Girod s.V+C
um 1730 Vacheron Antoine Gehäusebauer
1846-1870 Charles Uhrmacher
1867-1877 Vacheron J.Charles & Cie Uhrmacher
Vacheron Chossat & Cie s. V+C
seit 1751 Vacheron Constantin (V+C)
Vacheron-Giraud s.V+C
1787-1864 Vacheron Jaques Barthèlmy s.V+C
1715-1764 Vacheron Jean I Gehaüsebauer
1725-1764 Vacheron Jean II Gehaüsebauer
1719- 1782 Vacheron Jean Etiene Maître faiseur de limes
1731-1805 Vacheron Jean Marc Uhrmachermeister und Uhrenhersteller
1758-1811 Vacheron Jean Marc s.V+C
1758-1811 Vacheron Jean Paul Uhrmacher
1755-1814 Vacheron Louis-André Uhrmachermeister
um 1830 Vacheron Noel Uhrenfabrikant


Ich bin mir wie Bernhard sicher, dass die Uhr echt ist. Warum sollte sie gefälscht sein und wann ? Ein nettes flaches Lepine IV um 1840/50 herum.

LG
 
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Puuh, alles gar nicht so einfach - ich sollte besser Legosteine sammeln...

@Ruebennase, anhand des von Dir identifizierten Werkes fand ich folgendes: https://uhrforum.de/taschenuhr-v-and-c-9175-a-t98656

Ein interessanter Thread - nur das letzte Posting bereitet mir Kopfweh... Wie auch immer, es ist eindeutig eine schöne Uhr! Sie wird repariert werden - hoffentlich sachgemäß. Wißt Ihr hier im Forum jemanden, der solche Arbeiten... ok, falsche Frage :D Der Uhrmacher hier vor Ort hat auch eine Chance verdient.

Wenn Euch noch etwas einfällt, was mir weiterhelfen könnte, immer her damit.

Erst einmal bereits meinen herzlichen Dank für die bisher geleistete Unterstützung!

Liebe Grüße
Ralf
 
M

moskau

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Hallo!

Jetzt hab ich doch lange überlegt, hier noch meinen Senf dazu zu drücken.
Ich bin gar nicht sicher, ob das auf allgemeine Euphorie stößt, zumal es wieder mal elend lang ist. Aber vielleicht kann ich helfen, noch ein wenig mehr Unsicherheit in das „Das-ist-doch-sicher-ein-richtig-echtes-Vacheron-Constantin-Teil-oder-was“ Dilemma zu bringen.

Vorausschickend eher Grundsätzliches:

Ruebennase fragt weiter oben:
Warum sollte sie gefälscht sein und wann ?
Nun, Madame/Monsieur, vielleicht weil Vacheron Constantin mit zu den damals wirklich häufig gefälschten Herstellern jener Ära gehörten?
Das jemanden mit solchen Detailinformation zu VC, dass sie/er in der Lage ist die div. Firmenkonstellationen aufzulisten, dieser Umstand entgangen sein kann, ist erstaunlich.

Gehen wir also von der - als allgemein evident geltenden - Tatsache aus, es hätte Fälschungen gegeben, dann fragt sich natürlich, Gibt es denn irgendwelche Indizien oder Kennzeichen, an denen wir sie erkennen könnten?

Und da haben wir – in Übereinstimmung mit der Ansicht von damit zum Teil sehr qualifiziert und berufen beschäftigten Menschen - eine ganze Reihe:

Zuerst mal die deutlichsten und dringlichsten, die hier wichtig sein könnten:

1. Die Signatur 'Vacheron a Geneve' kommt in dieser Form auf Cuvetten(Staubdeckeln) von sichergestellt authentischen Vacheron Uhren anscheinend nicht vor. Zu keiner Zeit.
(Auf Werken bzw. auf Ziffernblättern scheint es diese Signatur im Zeitraum von 1825-30 gegeben zu haben. Aber darüber müssen wir in diesem Fall nicht nachdenken)

2. Die Befestigung der Ziffernblätter erfolgt bei Vacherons (auch bei denen mit vergleichbaren Werken) typischerweise nicht(!) mit schraubgeklemmten Kupferfüßchen. Die Ziffernblattfüße der Vacheron Emailleblätter sind gewöhnlich mit einem Innengewinde versehen und werden direkt von der Platine aus verschraubt.
Das sollte dann so aussehen:

vcZiff1.jpg

Mit herausgenommener Schraube:

vcZiff2.jpg

Und ein weniger oft besprochenes Merkmal:
3. Die Fixierung der Abdeckung auf der Aufzugsbrücke erfolgt bei authentischen Vacherons mit Lep IV Kalibern anscheinend immer mit drei(!), nicht mit vier Schrauben.
(Die oben besprochene hat zwar auch nur drei, aber nur deshalb, weil die Vierte verloren ging.)
Wie hier zum Beispiel:

VCGesperr.jpg

Dann noch einige Aspekte, die jetzt nicht so zwingend scheinen, die ich trotzdem nicht völlig außer Acht lassen würde:

Authentische Vacheron Uhren dieser Zeit (und auch dieses Typs) sind meist auch am Werk signiert, wobei die Signatur oft auf oder neben der Minutenradbrücke angebracht ist (zumindest unterm Ziffernblatt sollte sich eine eindeutige Marke finden)
Mir fehlt vor allem auch eine entsprechende Werksnummer (die wird zwar sehr häufig auf der Cuvette angeführt – aber auch die könnte unterm Ziffernblatt zusammen mit einer gültigen VC Marke stehen).
Eine unedle Cuvette ist mir im Übrigen bei verifizierten Vacheron Golduhren auch noch nicht begegnet

Und nicht zuletzt:
George A. Leschot hat spätestens um 1840 damit begonnen, eine der ersten erfolgreichen Ansätze einer maschinellen Fertigung bei Vacheron zu etablieren, die recht bald sehr wirksam wurde. Das hatte natürlich eine gewisse Uniformität bei der Ausformung der Werke zur Folge. (Die Austauschbarkeit von Komponenten war ja auch ein wesentliches Ziel der ganzen Unternehmung)
Das hier gezeigte Werk unterscheidet sich deutlichst von den Lep IV Versionen (Anker- und Zylinderhemmung), die sich in diesen Uhren aus dem Hause VC mehr oder weniger flächendeckend finden. Das spricht auch nicht unbedingt für ihre noble Herkunft.

(Es kursiert im Übrigen die Ansicht, das wären zumindest zum Teil keine Fälschungen, sondern auch legitime Vacheron Signaturen von gleichnamigen Uhrenherstellern oder Verkäufern.
Wie auch immer. Eigentlich ist das in diesem Kontext nicht wichtig:
Diese - üblicherweise als Fake oder Fälschung - besprochenen, doch sehr häufig auftauchenden Uhren sind keinesfalls dem allgemein bekannten und bis heute existierenden Haus zuzuordnen. Damit ist dann auch die Frage nach dem potenziellem Wert geklärt).

Endgültige Sicherheit liefert sicher gerne das Haus VC (wie ich höre, gegen entsprechende Gebühr). Mein Gewäsch war gratis, ist dafür aber auch als völlig unverbindlich zu sehen .

Soweit dazu. Jetzt hör ich wieder auf Euch zu nerven.

Trotzdem – eine zwar recht einfache und möglicherweise doch nicht soo besonders wertvolle, aber immerhin nette Uhr.

Grüße, Harald
p.s.:
Zum fehlenden Goldstempel:
Das ist weiter nichts Besonderes für eine Schweizer Gold-Uhr vor 1882, wenn sie nicht gerade im Kanton Neuenburg zum Verkauf vorgesehen war. Wie schon so oft hier erwähnt.
 
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Ruebennase

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Hmmm- dann muß ich mich wohl "outen", dass ich durchaus zu den Anhängern der Theorie gehöre, dass es z.B. Menschen wie Noel Vacheron exsistierten, die Uhren bauten oder vertrieben. Dieses wollte ich mit der Auflistung dar legen, da sich weder auf der Uhr Hinweise oder Verweise auf Vacheron und Constantin befinden, hat das Wort Fälschung hier glaube ich zumindest, nichts zu suchen.
Vorkauen wollte ich hier nichts, weil die Vorstellung für meinen Geschmack mit zu viel $$$$$ im Auge versehen war. Sehr erfreulich, dass Ralf inzwischen anscheinend Werk und Uhr als schön und erhaltenswert erachtet und reparieren lassen möchte. Die Frage nach Uhrmachern ist auch absolut erlaubt, allerdings braucht man auch dafür nur ein bißchen stöbern. z.B. R. u. D. Hemmerling Uhrmachermeister u. Juwelier Verkauf und Reparatur

Naseweise Grüße
 
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Guten Abend miteinander,

zunächst vielen Dank für die zahlreichen Infos. Ihr könnt Euch vorstellen, daß ich diese mit Genuß aufgesogen habe. @Moskau, ich werde an dieser Stelle nicht auf Deine Ausführungen eingehen. Sei jedoch versichert, daß mir diese sehr weiter geholfen haben. @Rübennase, selbstverständlich betrachte ich die Dollar-Zeichen in meinen Augen. Ich wünschte, dies wäre nicht nötig. Doch ich kann Dich beruhigen: Höchstwahrscheinlich hätte ich diese spezielle Uhr aus zweierlei Gründen verkauft. 1.) Wir brauchen das Geld dringend. 2.) Taschenuhren passen nicht zu mir - ich kann nicht wirklich viel damit anfangen. Doch auch Dir kann ich versichern, daß es auch eine chinesische Böller-Quarz-Label-Uhr sein kann, welche ich reparieren lasse und in den Uhrenkoffer lege, mich daran täglich ergötze... einfach, weil sie mir gefällt und ich vielleicht der Meinung bin, sie habe ein besseres Leben und mehr Beachtung verdient. Gleiches gilt auch für sündhaft teure Uhren, so sie mir nur gefallen und zu uns passen. Ich möchte damit eigentlich zum Ausdruck bringen, daß die Beweggründe und Form der Vorstellung einer Uhr irrelevant sind. Es zählt einzig, ob man sie mit lauteren Absichten vorstellt oder nicht.

Viele Grüße
Ralf
 
Ruebennase

Ruebennase

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Ich möchte klar stellen, dass ich deine Anfrage nicht für unredlich gehalten habe, denn dann hätte ich gar nichts geschrieben. Ich habe dir einfach nur die Daten geschrieben, die ich selber zur Verfügung hätte, um eine Arbeitszeit intensive Recherche zu starten. Das denke ich kann man bei einer $$$ Anfrage dem Frager selbst überlassen. Getippt hätte ich und tue ich noch, auf eine Uhr die nicht von VC stammt aber durchaus eine Vacheron aus Geneve ist. Ich denke VC ist jetzt sicher ausgeschlossen. Ob es eine Fälschung ist, oder eine "echte" Vacheron aus anderem Vacheron Hause, läßt sich wohl nicht ermitteln.

Liebe Grüße
 
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Punkt 1 ist geklärt trotz der $$$-Intention.

Übrigens war mir der Unterschied zwischen "Vacheron" und "Vacheron-Constantin" bis dato nicht bekannt. Einzig ein Bekannter machte mich darauf aufmerksam, daß diese Uhr einige meiner Sorgen lösen könnte.

Würde es sich um eine Armbanduhr handeln, hätte ich zwar auch gefragt, ob Ihr eine Echtheit bestätigen könnt, doch höchstwahrscheinlich wäre sie meiner Sammlung einverleibt worden. Wobei "Sammlung" zu hoch gegriffen ist: Ich sammel Uhren, an denen ich mich erfreuen kann.

Lange Rede, kurzer Sinn... Rechtfertigungen und Gegenrechtfertigungen helfen uns hier nicht weiter :D

Selbstverständlich nehme ich auch weiterhin Ratschläge und Infos freudig entgegen. Vorerst liegt sie sicher verwahrt und schläft. Ein Einschmelzen des Gehäuses käme für mich ohnehin niemals in Betracht. Letztens habe ich auf dem Flohmarkt Käufer davon gejagt, weil sie wunderschöne (simple) Zinnbecher (geeichtes Füllvolumen) einschmelzen wollten.

Nun denn, Euch einen schönen Sonntag :)
lg Ralf
 
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Update:

Habe diese nette kleine "Vacheron" heute einem befreundeten Mitfori übergeben, damit sie in die Hände eines fähigen Uhrmachers gelangt. Wenn sie fertig ist und läuft, werden ordentliche Fotos der unechten echten Vacheron gemacht und hier eingestellt :) Kann aber etwas länger dauern - auf jeden Fall aber werde ich Euch (die sich neben mir Gedanken über diese Uhr machten und mir bei der Antwortfindung halfen) über den weiteren Verlauf im Bilde halten.

Bis dahin danke und viele Grüße
Ralf
 
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Habe die Verantwortung für diese TU nun abgegeben. Viel Erfolg damit :)
 
Ruebennase

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Hmm...zumindest steht die Diagnose fest, warum das Ührchen seinen Dienst versagt. Alles deutete auf einen Riss der alten Aufzugsfeder hin, was bei so altem Stahl durchaus keine Seltenheit ist. Leider weit gefehlt :

weniggoldigeueberraschung.jpg

Der Aufzugsvierkant im Federkern ist kreisrund. Um die Feder zu Befestigen nehmen wir doch mal reichlich Klebstoff (obder Haken abgerissen oder noch vorhanden war, läßt sich schwer ermitteln) Selbst wenn das Malteserkreuz noch vorhanden war, so war es in die Zifferblattseitig mit Kleber aufgefüllten Ausparrungen nicht mehr plazierbar. Eine zusätzliche Begrenzung des Federspannbereiches war wohl bei diesem Plasikstahlgemisch auch sinnfrei. Da werde ich doch den Uhrmacher kontaktieren müssen ob er einen Kern anpassen kann, sofern es mir gelingt das Federhaus von Klebstoff zu befreien. Ein kleines Malteserkreuz + Finger scheint aus einem Restewerk vorhanden zu sein.

Liebe Grüße
 
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