US-Zoll / Privates Paket im Wert von 500€ nach USA / wer hat Erfahrungen?

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Mueller27

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Halle liebes Forum für alle Lebensfragen,

ich muss dringend ein 20-Kilo Paket nach USA versenden und verzweifele am US-Zoll, bzw. an dessen Beschreibungen seiner Regularien.
Wer hat das schon mal gemacht?

Es geht um "private use"-Güter eines deutschen Staatsbürgers die in USA geschickt werden sollen, und zwar im Warenwert von 500€.

Der US-Zoll schreibt zwar breit und lang was mit privatem Kram unter 200$ ist, aber nicht wie es sich bei >200$ verhält. Welche Formulare man ausfüllen muss, etc? Ob ich in dem Preisbereich schon die Anforderungen eines kommerziellen Anbieters erfüllen muss.

Ich bin für jede konkrete Hilfestellung dankbar, Google konnte mir nicht helfen.

Zumal ich weiß, dass de USA sehr speziell bei allen Dingen sind die ihre Grenze betreffen, macht man als Ausländer beim 'United States Customs and Border Protection' bloß einen Formfehler, kassieren die deine Pakete ein, die sind nicht so lieb wie der deutsche Zoll.
 
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Wolf Pagode

Wolf Pagode

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Ich habe letztes Jahr ein Paket ( 1000 Dollar Wert ) über UPS geschickt, der Mitarbeiter im Paketshop hat für mich alles ausgefüllt, es war tatsächlich am nächsten Tag da.
Nachdem ich vorher viel Ärger mit DHL hatte, ewig lange trotz " priority Mail ", nie funktionierende Nachverfolgung war ich von UPS total begeistert .
 
gnampf

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Da gehört im Normalfall ein CN23 drauf/dabei, das man idR während des Erstellens der Paketlabel online ausfüllt und dann ausgedruckt der Sendung beilegt.

Siehe auch: https://www.paketda.de/ausland/zollinhaltserklaerung.php

Bei kommerziellen Sendungen in die USA hat sich bei mir eingebürgert, bei Inhalt, Wert und Herkunftsland sorgfältige Angaben zu machen.
Die Tariff-Nummern kann man auch schon mal weglassen (falls nicht eindeutig oder ermittelbar).
So gab es bei mir (den Empfängern) nie Probleme (sonstige Dokumente/Proforma natürlich auch vollständig).
 
herki

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Dem kann ich mich als in den Staaten lebender nur anschließen, nimm bloß nicht DHL von 4 Packeten die Verwandte mir geschickt haben sind nur 2 angekommen. Die "Verfolgung" funktioniert nur bis zur Grenze (wenn überhaupt) und danach fühlt sich auch niemand zuständig. "Das paket ist in den USA, wo ? - keine Ahnung"

Leider kann ich zum Papierkram nichts sagen.
UPS hat aber ein sehr anständiges Online frankierungs formular das dich alle relevanten Informationen abfragt.
 
Paulchen

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Der US-Zoll schreibt zwar breit und lang was mit privatem Kram unter 200$ ist, aber nicht wie es sich bei >200$ verhält. Welche Formulare man ausfüllen muss, etc? Ob ich in dem Preisbereich schon die Anforderungen eines kommerziellen Anbieters erfüllen muss.

Ich bin für jede konkrete Hilfestellung dankbar,


Konkret?
Mach zwei Pakete raus.
SCNR ;-)
 
Mueller27

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UPS ist schon mal ein guter Tip, bisher hatte ich mir nur DHL angesehen.

  • C23-Formular ist klar
  • Aber bei >200$ fällt doch Zoll an
  • Und zahle ich die dann vorher bei UPS in Deutschland?
  • Oder zahlt der Empfänger den Zoll in USA an der Haustür?

Der Empfänger dort nimmt für uns im Grunde nur das Paket in Empfang bis wir dann ankommen, ich möchte ihm auf keinen Fall Aufwand machen, dass er Geld auslegen muss, oder gar zu einer Zoll-Behörde fahren muss.

FYI: Das Paket in zwei Sendungen aufteilen geht nicht, da da ein Teil drin ist .
 
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gnampf

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Wenn der Wert die Freigrenzen überschreitet muss der Empfänger Steuer/Zoll drauf zahlen, natürlich.

Eine Sendung DDP (Versand/Abgaben durch Sender bezahlt) gibt es auch, aber als privater Einmal-Versender würde ich dieses Abenteuer nicht starten.
Ersetze dem Empfänger halt die Kosten bei Abholung ...

Also CN23 (oder Äquivalent), 3* Proforma sorgfältig ausgefüllt und Empfänger zahlt Steuer/Zoll - sollte passen ...

Für vergünstigte internationale Versand-Tarife, die du zB aucch ohne eigene Kundennr. nutzen kannst, empfehle ich Jumingo.
 
Mueller27

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Hat jetzt noch wer eine Info wie hoch US Steuern und UPS Gebühren in meinem Fall sind?

UPS habe ich eben durchgeklickt, die nehmen für mein 20 Kilo Paket 395€ bei der langsamsten Versandart - gegenüber 80€ bei DHL, und auch bei UPS sind das die reinen Versandkosten, da sind weder US-Zoll noch Handlinggebühr drin.

Wenn ich mich jetzt für die Gesamtkosten den 500€ nähere, dann ist der Punkt erreicht wo es sich langsam nicht mehr lohnt.
 
herki

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  • Und zahle ich die dann vorher bei UPS in Deutschland?
  • Oder zahlt der Empfänger den Zoll in USA an der Haustür?

Für den umgekehrten Fall (USA nach DTL) gibt es die möglichkeit bei UPS bei Online Frankierung eine Kreditkarte zu hinterlegen die mit den anfallenden Gebühren belastet wird. Vieleicht ist das auch andersrum möglich ?

Ansonsten funktioniert UPS in den USA einfach und genial: wenn Gebühren bezahlt werden müssen bekommt der Empfänger eine Email oder SMS mit Link und kann dann bequem Online mit Kreditkarte den Betrag bezahlen, am nächsten Tag wird dann ausgeliefert. Vermutlich ist es für ihn nicht mehr aufwand als dir den Link weiterzuleiten und du kannst selber bezahlen. 0 Aufwand für den Empfänger.

Edit: versuch mal als Abgabe und Empfangsadresse einen UPS Access point zu nehmen, das dürfte die Kosten reduzieren.

Und welche Außenmaße hat das Paket ?
 
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Mueller27

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Edit: versuch mal als Abgabe und Empfangsadresse einen UPS Access point zu nehmen, das dürfte die Kosten reduzieren.

Und welche Außenmaße hat das Paket ?

- Access Point verringert die Kosten auch nur um 5€.

- Ist in einem deutschen 120x40x30cm Standard-Karton, und die Länge brauche ich auch, sonst hätte ich einen kleineren Karton genommen.

Bei UPS scheint alles über 100cm Non-Standard zu sein, daher mit 395€ der dreifache Preis wie bei DHL, selbst im teuren Premium Tarif von DHL.
 
gnampf

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Wie schwer ist das Paket ca.?
UPS Express über Jumingo sagt bei 20kg: 187,xx EUR ... DHL Express noch nen Tacken weniger 175,xx
 
Mueller27

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Wie schwer ist das Paket ca.?
UPS Express über Jumingo sagt bei 20kg: 187,xx EUR ... DHL Express noch nen Tacken weniger 175,xx

20 Kilo, 120x40x20, 500€

Die wichtigste Info fehlt mir aber trotzdem noch: Die Steuern + Gebühren.

Muss es denn das teure UPS sein?

Versendet denn keiner mit DHL nach USA? Machen die auch den Zoll-Service für mich? Auf der DHL-Webseite machen sie es für Privatkunden offenbar nicht.
 
Corbit

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Doofe Frage: Muss es denn zwingend vor Euch da sein? Übergepäck zu zahlen, wenn Ihr fliegt, ist keine Option?
 
Mickey

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Ich hatte was den Versand einer Uhr im Wert von 1k ganz andere Erfahrungen.
UPS ein einziger Alptraum von A-Z.
DHL easy und um einiges günstiger....

LG

Mickey
 
Mueller27

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Doofe Frage: Muss es denn zwingend vor Euch da sein? Übergepäck zu zahlen, wenn Ihr fliegt, ist keine Option?

Bitte, ich will hier keine familiären Interna preisgeben, aber es geht eben nur per Paket.

Daher ja auch meine Anfrage nach Versand.
Wenn's möglich gewesen wäre, hätten wir das natürlich auch mit dem Flieger so mit geschafft.

Für 500€ Kosten und völlige Unklarheit ob das Paket dann nicht trotzdem vom US-Customs festgesetzt wird, kaufen wir den ganzen Kram drüben lieber neu.
 
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US-Zoll / Privates Paket im Wert von 500€ nach USA / wer hat Erfahrungen?

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