Ursache für das Datumsproblem bei der Tudor GMT?

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TS70

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Hallo zusammen,

bei meiner Tudor ist heute, ziemlich genau 11 Monate nach Kauf, das inzwischen bekannte Problem mit dem Datum aufgetreten. Im inzwischen geschlossenen Faden zur Uhr gab es auch schon ein paar Spekulationen, aber vielleicht weiß inzwischen jemand genauer, wodurch dieses Problem verursacht wird.

Tudor GMT Datum.jpg
 
Exess650

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Wenn das heute mittag war, solltest Du mal 12 Stunden „weiterkurbeln“ :D und dann das Datum richtig einstellen :super:.

Oder „hängt“ das Datum in dieser Position und es passiert nichts?
 
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TS70

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Das Problem ist, daß die Uhr nachts beim Datumswechsel zwischen zwei Tagen hängen geblieben ist, was bei diesem Modell immer mal wieder zu passieren scheint.

Da das Problem erst nach knapp einem Jahr aufgetreten ist, würde ich schon gern wissen, woran das liegt und was Tudor bei der Reparatur machen wird, um das Problem dauerhaft zu lösen.

P.S. Das Bild habe ich kurz vor Mittag aufgenommen und um 12:00 ist natürlich nichts passiert.
 
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Uhrbild

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...würde ich schon gern wissen, woran das liegt und was Tudor bei der Reparatur machen wird, um das Problem dauerhaft zu lösen.
Ja dann sende doch mal eine E-Mail an Tudor und berichte...

Das wäre doch das Einfachste...
 
thesplendor

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Wenn eines der Rädchen bzw. Hebelchen nicht richtig eingreift, kann das verschiedene Ursachen haben. Z.B. Herstellungsfehler, oder bist du mit der Uhr mal gegen die Tür geschlagen? Harte Stöße mögen Uhrwerke ganz allgemein nicht.

Und es ist doch beruhigend zu sehen, dass auch im Hause Rolex/Tudor die Uhren nicht aus eingeschmolzenem Elfenstaub hergestellt werden.
 
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AlexanderEX2

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Wenn du sie einschickst, wird aber vielleicht auf dem Rep. Bericht draufstehen was gemacht wurde.
 
Plaggy

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Es steht nichts konkretes drauf und es wird auch dem Konzi nicht mitgeteilt was gemacht wird.
 
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Ich kann mir nicht vorstellen, daß mir Tudor offen mitteilt, was bei dem Modell schiefgelaufen ist.
Aber einen Versuch wäre es doch wert, oder?

Das Problem ist vorhanden, Garantie/Gewährleistung hast Du doch auch, Ey DU bist der Kunde!
 
TS70

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Das Problem ist vorhanden, Garantie/Gewährleistung hast Du doch auch ...
Schon recht, nur was ist, wenn ich die Uhr jetzt einschicken lasse? Dann kriege ich die Uhr vielleicht demnächst zurück und ich weiß nicht, ob dasselbe Problem dann noch mal wieder ein Jahr später und dann außerhalb der Garantie auftritt.

Ich frage mich momentan ernsthaft, ob ich überhaupt noch mal etwas aus dem Hause Tudor/Rolex kaufen werde. Wenn ein Problem mit einem Werk anscheinend systematisch ist, sich zugleich evt. erst nach Monaten bemerkbar macht und man überhaupt nicht weiß, woran es liegt, dann reduziert das mein Vertrauen in die Marke schon extrem.

P.S. @ thesplendor: Nein, da war nichts mit einer Tür o.ä. Das Problem ist, wie gesagt, auch eines, das anscheinend häufiger auftritt.
 
ETA2824

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Schon recht, nur was ist, wenn ich die Uhr jetzt einschicken lasse? Dann kriege ich die Uhr vielleicht demnächst zurück und ich weiß nicht, ob dasselbe Problem dann noch mal wieder ein Jahr später und dann außerhalb der Garantie auftritt.
Auf der Reparatur beginnt die Garantie neu zu laufen. :-D
Also wieder zwei Jahre.
 
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AlexanderEX2

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Wenn das ein "bekanntes" Problem sein sollte, dann wird das mit Sicherheit endgültig gefixt. Sei es mit einem modifizierten Bauteil. Tudor hat sicher keine Lust, dass die Uhren regelmäßig mit dem gleichen Defekt eingeschickt werden.
 
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Ich frage mich momentan ernsthaft, ob ich überhaupt noch mal etwas aus dem Hause Tudor/Rolex kaufen werde. Wenn ein Problem mit einem Werk anscheinend systematisch ist, sich zugleich evt. erst nach Monaten bemerkbar macht und man überhaupt nicht weiß, woran es liegt, dann reduziert das mein Vertrauen in die Marke schon extrem.
Das sind mehr so Themen für den Psychologen oder Coach: Vertrauensverlust, Enttäuschung, Zukunftsängste, Konsumverhalten...

Mit der konkreten Situation (Uhr kaputt) hat das wenig zu tun.
 
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Alexander k 90

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Das sind mehr so Themen für den Psychologen oder Coach: Vertrauensverlust, Enttäuschung, Zukunftsängste, Konsumverhalten...

Mit der konkreten Situation (Uhr kaputt) hat das wenig zu tun.
Denke ich nicht. Auch wenn der Rückschluss von einem Werk auf komplett andere Werke natürlich keinen halt hat kann ich schon verstehen, dass man das Vertrauen in eine Marke verliert, die anscheinend ein eigenes Werk auf den Markt wirft das langfristig nicht richtig funktioniert, wenn das Problem denn wirklich öfter auftritt, was natürlich hier nicht abschließend geklärt werden kann. Klar, bei Fernost Zeug habe ich dafür Verständnis, bei schweizer Luxusherstellern sollte man mehr erwarten können, denn da bezahlt man ja auch (neben dem Namen) die bessere Qualität und Entwicklung der Werke mit.
 
Spitfire73

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Ich frage mich momentan ernsthaft, ob ich überhaupt noch mal etwas aus dem Hause Tudor/Rolex kaufen werde. Wenn ein Problem mit einem Werk anscheinend systematisch ist, sich zugleich evt. erst nach Monaten bemerkbar macht und man überhaupt nicht weiß, woran es liegt, dann reduziert das mein Vertrauen in die Marke schon extrem.
Nach diesen Überlegungen dürfte ich die Produkte vieler hochwertiger Uhrenmarken aus der Schweiz, Japan oder Deutschland künftig nicht mehr kaufen denn völlig fehlerfreie Uhren habe ich bislang nur von zwei Marken gehabt und das waren eben positive Zufälle denn durchgängige Nullfehlergüte produziert auch im gehobenen Segment niemand. Übrigens auch nicht im fünfstelligen Preisbereich. Für mich wäre es viel entscheidender für künftige Kaufentscheidungen, wie ein Hersteller mit einem aufgetretenen Problem umging und es für mich löste. Was das Datumsproblem an Deiner Tudor betrifft, so hatte ich im Hinterkopf behalten, dass es etwas mit nicht korrekter Ölung ab Werk zu tun hat. Der Fehler ist nicht konstruktiver Natur. Erstaunlich finde ich, dass die Uhr diesen Fehler erst nach einem Jahr zeigt. Falls es dieses Problem ist. War sie in der Zeit regelmäßig und oft am Arm? Ansonsten hilft nur Einschicken und beheben lassen. Ich habe von denen, die diese Fehler reklamierten und beheben ließen, später nicht gelesen, dass der Fehler sich nochmals zeigte.

Gruß
Helmut
 
Plaggy

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Auf der Reparatur beginnt die Garantie neu zu laufen. :-D
Also wieder zwei Jahre.
Das ist falsch, eine Garantie-Reparatur verlängert NICHT automatisch die Garantie...
Gegenteiliges müsste explizit innerhalb der Garantiebedingungen vereinbart sein, was mir derzeit bei keinem größeren Hersteller bekannt ist.

Eine freiweillige Garantie auf einen geleistete und durch den Kunden vergüteten Service ist etwas anderes.

Schon recht, nur was ist, wenn ich die Uhr jetzt einschicken lasse? Dann kriege ich die Uhr vielleicht demnächst zurück und ich weiß nicht, ob dasselbe Problem dann noch mal wieder ein Jahr später und dann außerhalb der Garantie auftritt.

Ich frage mich momentan ernsthaft, ob ich überhaupt noch mal etwas aus dem Hause Tudor/Rolex kaufen werde. Wenn ein Problem mit einem Werk anscheinend systematisch ist, sich zugleich evt. erst nach Monaten bemerkbar macht und man überhaupt nicht weiß, woran es liegt, dann reduziert das mein Vertrauen in die Marke schon extrem.

P.S. @ thesplendor: Nein, da war nichts mit einer Tür o.ä. Das Problem ist, wie gesagt, auch eines, das anscheinend häufiger auftritt.
Etwas geht nicht, du hast Garantie. Ergo ist die einzige logische Schlussfolgerung, dass du es einschickst und guckst was passiert. Etwas anderes macht keinen Sinn. Selbst bei einem möglicherweise angedachten Verkauf würde ich es erst reparieren lassen und das nicht über den Preis auf den Käufer abwälzen.
Ich würde es daher eher früher wie später einschicken, FALLS das Problem nochmal auftritt, liegt es eventuell eben nochmal im Garantiezeitraum.

Das keiner weiß woran es liegt würde ich nicht daraus schließen, dass Tudor keine Aussage darüber veröffentlicht. Hat Rolex/Tudor noch nie gemacht. Gerüchte an was genau es nun liegt gibts genug, vor allem von der Ami-Seite des Atlantik, allerdings trau ich denen nicht so ganz. Das was immer die Runde macht ist, dass der Datumsmechanismus falsch geschmiert wurde bzw. das ein Rad zu groß/klein war und durchrutscht.

Das das Fass bezüglich der Qualität der Werke nun wieder aufgemacht wird ist auch etwas unverständlich. Rolex hatte schon einen ähnlichen Fall mit dem eigenen GMT-Kaliber, inzwischen läuft das Ding wie eine 1 und alle reißen es ihnen aus den Händen. Omega hatte Probleme mit dem 2500er CoAxial in Revision A, B und teilweise C, Seiko hatte Probleme mit dem 6R15 A, B und C, erst im D läuft das Werk nun wirklich rund. Zenith hat (-te) Probleme mit den El-Primero-Werken und ich bin mir sicher, dass fast jeder Hersteller früher oder später einen ähnlich Fall hatte oder haben wird. Das liegt einfach in der Natur der Dinge.
Das ein Fehler erst nach einer gewissen Zeit auftritt ist eben auch etwas, dass vor allem bei Neuprodukten einfach normal ist. Man kann soviel testen wie man will, am Ende sind die wahre Tester die vielen Kunde. Die Frage ist letztendlich nur, wie geht der Hersteller damit um. Und da glaube ich persönlich, dass es wenige gibt die das besser handhaben als eben Rolex. Zumindest hab ich noch keinen Fall gehört, wo es nicht problemlos möglich war die GMT einzuschicken.
 
hermannH

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Hallo

Warum ist der Mensch bei seinen Fahrzeugen so leidensfähig, bei einer Uhr wird aber gleich der Hersteller verdammt? :hmm:
Wer bei einem Premiumhersteller von Uhren die Marke wegen eines(!) Fehlers verurteilt, sollte sich fragen wie viele Defekte er schon bei seinen Autos hatte, und warum er trotzdem wieder ein Fahrzeug dieses Herstellers kauft.

Gruß hermann
 
ETA2824

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Das ist falsch, eine Garantie-Reparatur verlängert NICHT automatisch die Garantie...
Hättest Du mein Posting richtig gelesen, hättest Du bemerkt, dass ich nicht von Garantie auf der ganzen Uhr sprach.
Auf der Reparatur gelten wieder zwei Jahre. Darauf wurde ich jedes Mal von den Uhrmachern hingewiesen und es steht so auch auf den Lieferscheinen meiner bisherigen Reparaturen. Wir sprechen von Reparaturen, die beim Hersteller durchgeführt wurden.
 
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