Unitas 6498 Umbau zur Armbanduhr: Mein Einstieg in die Welt des Uhrmachens

Diskutiere Unitas 6498 Umbau zur Armbanduhr: Mein Einstieg in die Welt des Uhrmachens im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhren-Forum; Seit sechs Jahren schon trage ich täglich eine Hamilton Jazzmaster Viewmatic Skeleton. Eine Uhr, die mir nachwievor sehr gut gefällt, doch darum...
tobby_d

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Seit sechs Jahren schon trage ich täglich eine Hamilton Jazzmaster Viewmatic Skeleton. Eine Uhr, die mir nachwievor sehr gut gefällt, doch darum soll es in diesem Thread ja eigentlich gar nicht gehen. Schon länger bestand der Wunsch zu einer Zweituhr.

Erstens, weil es sicherlich nicht gerade gut für's Lederarmband ist, jeden Tag getragen zu werden - mein Armbandverschleiß ist ziemlich hoch...
Zweitens aber auch, weil ich etwas schlichteres gesucht hatte als meine Skeletonuhr, die ja schließlich ihr Inneres von der Grundidee schon nach außen zeigen und sich präsentieren möchte.

Meine Favoriten waren (und sind immer noch) Nomos Uhren: Schlicht, elegant, und irgendwie gleichzeitig klassisch und modern.

Und dann kam es vor einigen Wochen, dass mein Vater beim aufräumen die alte Taschenuhr meines Großvaters aus seiner Schublade kramte. Der Sekundenzeiger war lose, das Glas herausgefallen, und sie lief nicht. Ich habe die Initiative ergriffen und das alte Stück (Omega aus den 20ern) zum Uhrmacher zur Revision gegeben. Während ich auf die Rückkehr wartete, habe ich fleißig recherchiert, vor allem zu TU-Werken, und bin über Infos zu Uhrmacherseminaren schließlich beim Unitas 6498 gelandet.

Und da war die Idee da, es einfach selbst zu versuchen. Also: zunächst ein Seagull ST36 zum üben und günstiges Werkzeug bestellt, recht schnell besseres Werkzeug nachgekauft (wer billig kauft, usw...), und noch während des Wartens auf die Werkzeugbestellung: Eine passende Taschenuhr bei Ebay Kleinanzeigen geschossen.

Heute Vormittag ist sie fertig geworden, hier ist das Ergebnis:

DSCF8441_small.jpg


DSCF8436_small.jpg


In aller Kürze die Eckdaten:

  • Uhrwerk: Unitas 6498
  • Gehäuse: SK Watchparts, 42mm Edelstahl mit Saphirglas
  • Armband: RIOS 1931

DSCF8438_small.jpg


Details zum Bau, die Erfahrungen die ich dabei gesammelt habe (bin auch noch längst nicht voll mit dem Resultat zufrieden), verwendete Bauteile, usw. folgen noch.
Ein paar Infos könnten ja vielleicht auch für andere Leute interessant sein.
Ich würde mich dabei übrigens auch über Feedback freuen!
 
bachmanns

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Glückwunsch zum gelungenen Eigenbau :super: Ich habe es auch mal versucht, bin aber kläglich damit gescheitert. Es liegt noch alles hier und vielleicht nehme ich nochmal einen neuen Anlauf.

Viel Freude mit Deiner individuellen Uhr und allzeit gute Gangwerte!
 
Mate70

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Sehr schöne Uhr gratuliere, erinnert mich gerade an das letzthin absolvierte Uhrenseminar welches mich auch zum Eigenbau angestossen hat.
 
tobby_d

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Hier wie versprochen die Details zu meinem Vorgehen.
@bachmanns, wo hat es denn bei Dir gehakt?

Ich bin noch Anfänger, der folgende Text beruht auf Erfahrungen nach 4 Wochen - die erfahrenen Uhrmacher hier im Forum dürfen mich gerne korrigieren, aber mir hätte folgende Infos hier vielleicht schon geholfen. Gibt es sicherlich auch irgendwo verteilt über viele Threads,

Zunächst hatte ich viel recherchiert: hier im Uhrenforum, Youtube-Videos (aktuell würde ich den Watch-Repair-Channel empfehlen).


Meine Idee war, mir erstmal ein günstiges Uhrmacher-Einsteiger-Werkzeug-Set bei Amazon zu bestellen.
Das war leider nix. Alles wackelt, die Schraubendreher-Enden fallen raus und lassen sich nicht richtig befestigen. Das macht tatsächlich überhaupt keinen Spaß :(
Schraubendreher habe ich mir danach von Beco Technic, Pinzetten von Augusta geholt - damit komme ich klar. Zu meinem Equipment gehören dann noch ein Werkhalter (war im Einsteiger-Set, durchaus OK), eine Lötmatte mit Fächern als Unterlage, Lupen (5x zum arbeiten, 10x zum kontrollieren), Staubglocke, Rodico (habe ich zunächst viel, nachher nur noch sehr sparsam genutzt: kann auch Flecken geben - besser direkt aufpassen, dass alles sauber bleibt).

Zunächst habe ich das auseinander- und wieder zusammenbauen an dem ST36 geübt. Erst nur die Unruh ab und wieder drauf, danach schrittweise immer mehr.
Das klappte deutlich besser als ich erwartet hatte, die Teile sind ja doch sehr überschaubar.
Das wirklich schwierige ist das Reinigen und Ölen... Auch das zunächst alles am ST36, schließlich dann natürlich mit dem Schweizer Uhrwerk.

Der Spender für die oben vorgestellte Uhr war hier eine Taschuhr mit dem Label "Royce". Lief immer für eine Minute an, blieb dann stehen: reinigen und neu ölen war also erforderlich (glücklicherweise keine Reparaturen).
Auf dem eigentlichen Uhrwerk steht "Arnex Time Co Inc". Die haben vermutlich das Einschalen und auch das Vergolden des Uhrwerks übernommen: Royce ist vermutlich einfach nur ein Label? Einersteits natürlich schade, eine bestehende Uhr zu opfern. Andererseits: damit bekommt sie doch ein zweites Leben, und wird sicherlich deutlich öfter getragen werden als Taschenuhren sonst heute...

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Das Uhrwerk ist noch ein altes Unitas 6498. Zu erkennen an dem Ankerkloben: der Anker ist über einen Kloben nur mit einer Schraube fixiert. Die neueren 6498-1 Anker sind mit einer Brücke und 2 Schrauben fixiert. Das Werk hat augenscheinlich eine Nickel-Unruh und schwingt mittlerweile wieder 18000/h.

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Zum Reinigen war ich dann nochmals shoppen: ein günstiger Ultraschallreiniger aus dem Media-Markt und eine Flasche Isopropanol aus der Apotheke... Die Einzelteile, die Platine und die Brücken wurden zunächst im Ultraschallbad mit etwas Spüli gereinigt, danach in Isopropanol ausgespült, damit sich das letzte Fett löst und keine Rückstände bleiben. Aus der Platine habe ich vorher noch die Stoßsicherung (Deckstein und Steinfutter) entfernt. Diese wurden nur in Isopropanol gereinigt. Hier war tatsächlich Luft-Anhalten angesagt, das sind schon recht kleine Teilchen...

An zwei wichtige Teile habe ich mich bei der Reinigung nicht getraut: Der Anker und die Unruhwelle. Beides mag wohl kein Isopropanol (Schellack), da habe ich erstmal die Finger von gelassen in der Hoffnung, dass altes Öl & Fett vorwiegend in den Lagern und nicht auf der Welle sitzt. Ich weiß: nicht ideal :(
Auch das Federhaus habe ich so gelassen, wie es ist (ETA empfiehlt sogar eigentlich auch offiziell: nicht öffnen und reinigen, sondern austauschen).


Dann kam der wirklich spannende Teil: das Zusammenbauen und Ölen...
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Ich habe mich aus folgenden Gründen entschieden, meine Versuche mit dem Uhrenöl 1-3 von Dr. Tillwich zu machen.
  • einfachere Verfügbarkeit für Hobby-Schrauber (bspw. uhrmacherwerkzeuge.com/)
  • deutlich günstiger (Ein Kriterium für den Hobbyschrauber. Für den Profi ist das vermutlich keines)
  • "ein Öl für (fast) alles": es fehlt lediglich noch Fett (B52, auch von Dr. Tillwich)

Ich bin dann mit diesem Öl analog nach dem Schmierplan von ETA für das 6498-1 vorgegangen, der sich auf der ETA-Homepage findet. Als Ölgeber habe ich auch ein Augusta-4er-Set genommen. Grundlegend kann ich sagen: man kann damit das Uhrwerk ölen. Ich habe aber gerade als Anfänger keinerlei Vergleiche mit den Möbius-Ölen bzgl. Handling, Performance und Langzeit-Auswirkungen. Aber Öle sind wohl ein ganz eigenes Mysterium...

Resultat: das Uhrwerk lief schon mal wieder. Sehr erstaunlich: ganz zu Anfang mit einer bemerkenswerten Amplitude von ~315°. Diese hat sich später auf ~270° eingependelt und hält sich dort seitdem wacker.


Soviel zum Innenleben, fehlt noch das "drumherum"...
 
bachmanns

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Ich habe die Aufzugswelle nicht mehr ins Werk bekommen. Vermutlich ein Problem mit der Winkelhebelfeder, so daß Zeiger und Blatt wieder runter müßten. Da habe ich dann aufgehört und das Projekt erst einmal vertagt.
 
tobby_d

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Nachdem das Uhrwerk also wieder lief, fehlten noch Gehäuse, Zifferblatt und Zeiger.

Als Gehäuse hat sich recht schnell das passende Gehäuse von SK Watchparts herauskristallisiert. An meine kleinen Handgelenke passt nichts größeres als 42mm, außerdem wollte ich unbedingt Saphirglas. Diese Kombi habe ich sonst nirgendwo gefunden.
Was mir an diesem Gehäuse nicht so gut gefällt: die Krone sitzt gewissermaßen in einer Fassung. Das Aufziehen ist damit etwas schwieriger als wenn die Krone frei steht.

Das Zifferblatt wollte ich unbedingt selbst gestalten, da ich auf die verwendete Schriftart sehr viel Wert legen wollte,
Meine Idee war: Ziffern und Markierungen auf Fine-Art-Papier professionell drucken lassen (archivfest und UV beständig!) und dann einfach auf ein passendes Metall-Zifferblatt aufkleben.
Es gibt wunderschöne Baryt-Papiere oder barytartige Papiere mit tollen Oberflächenstrukturen.

Aber: hier kam leider ein deutlicher Dämpfer im Projekt.
Die Papiere sind allesamt zu dick. Der Sekundenzeiger blieb hängen. In dem Zusammenhang habe ich noch eine Erfahrung sammeln dürfen: das Papier fasert.
Resultat: es hingen Papierfasern am Sekundenzeiger...

Also: alles wieder auseinandernehmen, die ganze Prozedur mit Reinigen und Ölen noch einmal :( Lief aber nochmals deutlich besser als zuvor, insb. den Incabloc habe ich jetzt glaube ich deutlich sauberer und wohldosierter geölt. Nicht zur Strafe, nur zur Übung...

Plan B: Aufkleber drucken lassen und diese aufs Zifferblatt kleben.
Das ging schon deutlich besser. Mir gefällt leider die Papierfarbe nicht soo gut, ich empfinde diese viel zu kühl, fast bläulich. Hier vermisse ich den warmweißen Ton und die Struktur der Fine-Art-Papiere doch sehr.
Auch bin ich vom Druckergebnis nicht voll überzeugt: trotz 2400dpi ist die Schrift bei weitem nicht gestochen scharf. Ein "echtes" Zifferblatt wirkt leider deutlich deutlich schöner.

Fehlten noch die Zeiger: diese habe ich bei Ebay aus China bestellt: die einzige Quelle, die ich gefunden habe für schlichte, blaue Zeiger ohne Schnörkel, Ösen o.ä..
Leider nur lackiert, nicht gebläut - was sich beim mehrfachen setzen und wieder abnehmen schon deutlich in Kratzspuren zeigt :( Hier hätte ich mir auch ein etwas anderes Blau gewünscht: die Zeiger haben einen leichten Violett-Stich. Meine Traum-Uhr hätte den Blauton etwas heller als das typische Schraubenblau.

Schließlich blieb noch das Einschalen, was sich deutlich kompliziertes gestaltete als gedacht. Das SK Watchparts Gehäuse ist schon recht knapp bemessen. Das Werk hält ohne Schrauben allein durch Auflage des Zifferblatts und den Rückdeckel. Mit Werkhalteschrauben lässt sich das Gehäuse nicht mehr schließen. Oder habe ich da irgendwas falsch gemacht?
Weiterhin musste ich den Aufkleber so zurecht schneiden, dass er schmaler ist als das eigentliche Zifferblatt. Zifferblatt + Aufkleber waren schon zu dick, sodass dadurch die Aufzugswelle nicht mehr 100%tig passte... Der Aufkleber sitzt jetzt genau auf Lücke eingeklemmt.

Aber schließlich passte alles heute morgen, und jetzt läuft die Uhr.
Amplitude heute morgen bei Vollaufzug wieder 270° (Unruh dreht sich ~1,5x => Amplitude = Halbe Drehung = 360°*1,5/2. Gemessen mit Super-Slowmotion-Funktion meiner Handykamera). Laut Tickoprint-App geht sie aktuell ca. 25s pro Tag vor. Das werde ich aber erstmal am Arm beobachten, bevor ich evtl. nochmal nachreguliere.

Erstmal hoffe ich, dass die Uhr überhaupt weiter läuft und nichts unvorhergesehenes passiert :D
 
tobby_d

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Toll!!!
Ich bewundere dich! Trotz kürzlich absolviertem Uhrenseminar würde ich mich solo nicht rantrauen.
Hehe, oder genau deshalb? Wenn man beim Profi sieht, wie es richtig geht und dann selbst im Seminar vor dem Uhrwerk sitzt (und sieht, was man alles falsch machen kann), kriegt man vermutlich den angemessenen Respekt vor der Materie. Ein Profi würde bei meiner Uhr vermutlich die Hände über den Kopf zusammenschlagen :P

Aber: die Lernkurve ist am Anfang ziemlich steil (wie bei so vielen Hobbies). Nachdem ich erst 2x das ST36 gereinigt und geölt, und dann schließlich das Unitas ja auch 2x gereinigt und geölt habe, gehen einige Handgriffe schon wirklich viel viel besser von der Hand.
 
tobby_d

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Und es geht weiter...

Nachdem ich mit dem Zifferblatt ja noch nicht ganz zufrieden war, habe ich nach weiteren Lösungen gesucht, und bin fündig geworden:

Die Uhr hat ein Zifferblatt-Upgrade bekommen. Ich habe ein bestehendes Zifferblatt abgeschliffen und in einem deutlich besser passendem Warmweißton lackiert. Leider scheint der Sprühkopf der Dose ne Macke zu haben, sodass ich es nicht geschafft habe, eine glatte Fläche zu erzeugen: Immer waren Bläschen im Lack, und nach dem Trocknen blieb eine Kraterlandschaft übrig. Nach 2x wieder abschleifen und neu sprühen habe ich mir dann gedacht: warum nicht einfach so lassen? Ursprünglich wollte ich doch gerade ein schönes Barytpapier mit Struktur haben, jetzt habe ich die Struktur durch den Lack sogar geschenkt bekommen.

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Also noch eine Schicht Klarlack drüber, damit die Oberfläche glatt ist, denn: diese brauchte ich für die Wasserschiebefolie, womit ich die Ziffern und die Schrift aufs Zifferblatt bekommen habe.
Und nun bin ich mit der Optik immerhin voll zufrieden:
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Links ein alter Aufkleber-Versuch, rechts in der Uhr das lackierte Zifferblatt mit der Wasserschiebefolie.
Sieht in Natura ehrlich gesagt deutlich edler aus als hier auf dem Foto, wo mir auch der Weißabgleich etwas abgerutsch ist...


Ganz rund läuft sie aber noch nicht. Letzte Woche Mittwoch hat sie innerhalb von 2-3h stolze 4 Minuten verloren, wo sie sonst in Summe am Arm mit +- 1-2s/d läuft! Mein Uhrmacher hat sie, als ich wegen einer anderen Uhr sowieso da war, netterweise gestern auf die Zeitwaage gelegt und einen Lagefehler von -36s/d bei 9h oben festgestellt - alle anderen Lagen sahen sonst sehr ordentlich aus.
Zuhause habe ich dann auch das Problem nachstellen können: Die Uhr in einem bestimmten Winkel gehalten, und auf einmal lief die Unruh aus und blieb stehen. Dabei fiel mir auf, dass das Zifferblatt am Rand nicht mehr überall am Gehäuse anlag und und nach einem vorsichtigen Klopftest heute morgen hat sich gezeigt, dass sich das Werk doch bewegen kann. Meine Vermutung: Der Unruhkloben lag auf dem Glasboden auf und wurde so teils ausgebremst.

Ich habe jetzt versucht, das Werk mit etwas Alufolie etwas fester einzuklemmen: Mit Schrauben und Werksbefestigung passt der Deckel ja nicht mehr drauf.
Mal schauen, ob das Problem weiterhin besteht.

Ansonsten macht mir die Uhr nachwievor sehr viel Spaß. Und ja: möglicherweise kommt hier bald noch mehr. Ich habe schon schwarze Farbe und weiße Wasserschiebefolie zuhause: Wenn alles klappt, gibt's demnächst noch eine dazu passende Black-Edition... :P
 
Uhrton

Uhrton

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Mit Schrauben und Werksbefestigung passt der Deckel ja nicht mehr drauf.
Das liegt daran, dass die erhältlichen Fertiggehäuse für 6497/98 für die neue Version des Unitas gebaut sind. Das neue Untitas 6497/8-2 unterscheidet sich nicht nur durch den Ankerkloben vom 6497/8-1 sondern auch durch die Bohrung für die Werkhalteschrauben. Die alte Version hat einen "Absatz" in der Bohrung, sodass die Schraube weit oben sitzt und dem Deckel im Weg steht, bei der neue Version ist die Bohrung bis "unten". Die Schraube liegt dadurch auf derGrundplatine auf, bei der alten Version in Höhe der Brücken.
Anbei Foto eines 6498-1 in der Bohrung vll zu erkennen der Absatz.
 

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de_kochi

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Vielen vielen Dank für diesen Faden und das Teilen deiner Erfahrungen. Vielleicht mache ich über die kalte Jahreszeit auch ein Projekt daraus :klatsch:
 
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Unitas 6498 Umbau zur Armbanduhr: Mein Einstieg in die Welt des Uhrmachens

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