Unbekannte Französin mit unbekanntem Werk und rundlicher Figur

Diskutiere Unbekannte Französin mit unbekanntem Werk und rundlicher Figur im Vintage Uhren Forum im Bereich Uhrentypen; Mahlzeit Ihr Lieben, so, da der Mensch ja nix zu tun hat, mal wieder ein komplett neuer Text, da mir mal wieder der andere flöten gegangen ist...
MaJoLa

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Mahlzeit Ihr Lieben,

so, da der Mensch ja nix zu tun hat, mal wieder ein komplett neuer Text, da mir mal wieder der andere flöten gegangen ist. Ich könnt kotzen:angry;

Fast hätte ich sie vergessen, obwohl sie nun schon fast 4 Wochen bei mir liegt.

Eine kleine Französin (was ich dem Verweis: fond acier inoxydable entnehme) mit nicht ganz so schlanker Figur, welche sicherlich nicht das Prädikat der Eleganz für sich in Anspruch nehmen kann. Eher schon die solide und ordentliche Gebrauchsuhr, welche wohl auch nicht übermäßg robust sein dürfte.

Die Eleganz verbietet sich nicht nur durch das Blatt, sondern auch durch die Art des Gehäuses und die Masse:
3,05cm x 3,7cm und einer Stärke von 1,1/5cm ist nicht wirklich schlank.

Wäre die Auktion normal weitergeganen, hätte sie gewiss nicht das eingebracht, was ich dem Verkäufer bereit war zu opfern. Aber jeder kennt das: Schon das erste Bild weckt ein DIE MUSS ICH HABEN Gefühl. Dieser nostalgisch Charme und das schön gemachte Blatt, hatten es mir einfach angetan. Und es ist nicht die erste Uhr aus dem Land des Camenbert und Rotwein, welche mir mit einem ausgefallenden Zifferblatt begegnet. Und tatsächlich ist es die Erste, worauf ich schon zweimal angesprochen wurde und man sogleich die 30er Jahre vermutete. Überrascht hat mich auch das hervorragend passende Band, von dem ich vermute, daß es neu ist. Aber wirklich gut gemacht.

Was bei mir wieder Fragen aufwirft ist das Werk. Es läuft überraschend genau aber näheres hab ich mal wieder nicht finden können. Ich bin da echt zu blöd. Also hoffe ich mal wieder auf Badener oder auf Eure Hilfe.

So, nun schaut Euch die Gute mal an.

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Dieser dunkle Mittelteil zeigt sich nur sehr selten

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Etwas groß geworden, das Ganze:D

Grüsse
MARKUS
 
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domaß

domaß

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Mitteleuropa, sehr gerne: München und Innschprugg
Hallo MaJoLa!

Anfixxen und dann?
Nix, absolut nix, kein Bild.
?
Bitte.

Lieben Gruß in den Pott,
domaß.


Wunderbar!
a
Die Bilder sind da.
b
Das ist eine Schönheit.
Gottseisgetrommelt und gepfiffen: sie hat nur 30 mm. Ansonsten würde ich Himmel und ... in Bewegung setzen um sie mir mein eigen nennen zu dürfen.

Gratulation!

Lieben Gruß,
und Danke,
domaß.
 
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MaJoLa

MaJoLa

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Hallo Domaß, hallo Baumeister,

vielen Dank für Eure Antworten.
Hätte jetzt gar nicht vermutet, dass sie so Deine Kragenweite ist, Domaß.
Da hab ich wohl ihrer Größe richtig Glück.

Hab mir bei Ranfft mal ein paar Aurore Werke angesehen.
Tatsächlich ist eine Ähnlichkeit nicht zu leugnen. Die gezeigten bei RR könnten eine Weiterentwicklung von meinem sein.

Grüsse
Markus
 
Badener

Badener

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Hallo Markus,

ein schickes Teil!
Welchen Durchmesser hat denn das Werk?

Aus der französischen Aufschrift würde ich zunächst mal nur darauf schließen, dass das Gehäuse aus einer französischsprachigen Gegend kommt. Das könnte aber auch die Schweiz sein. Über die Uhr als solche sagt das eher noch nichts aus.

Gruß
Badener
 
MaJoLa

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Hallo Badener,

vielen Dank. Es freut mich, dass sie Dir gefällt.
Der DM beträgt 2,1`5cm.

Kannst Du übrigens zum Werk der Rexa noch was sagen. ETA dürfte wohl hinkommen, aber welches?

Schon jetzt vielen Dank für Deine Mühe

Und um eine Frage zu beantworten, die möglicherweise noch gestellt wird: Das, was Ihr in der Seitenansicht am Gehäuseboden seht, sind 2 Loomgummis. Mir ist das Prinzip hinsichtlich Befestigung der Anstöße nicht klar gewesen, somal der obere etwas vertikales Spiel hat. Fakt ist, dass die AnstoßVerkleidung auf einem Stift sitzt, dessen Enden man noch sehen kann. Dieser Stift ist mittig in einer kleinen Gehäuseaussparung befestigt. Vor diesem Stift sitzt der Bandsteg. Es gibt da für mich nur 2 Möglichkeiten:

1. Der Stift ist in der Aussparung vorgelötet. Dann kann sich die Verkleidung nur auf dem Stift bewegen, oder
2. Der Stift ist von der Gehäuseinnenseite geschraubt, dann kann die ganze Einheit etwas Spiel haben wenn sich die Schraube gelockert hat.

Unsere Marlies war von Punkt 1 überzeugt. Was also tun, wenn eine solche Lötstelle aus Altersgründen den Geist aufgibt? Uhr im Ar........

Spontan viel mir als Vorsichtsmaßnahme dann dieses Loomgummi ein, welches ich einfach zur Verbindung der Armbandlaschen verwendet hab. Im Fall des Falles kann ich so hoffentlich das schlimmste verhindern.

auf bald
Markus
 
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MikeHH

MikeHH

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Hallo Markus

Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet, grade von dir!!!

Du enthälst uns eine so wunderschöne Uhr vor? Seit 4 Wochen liegt sie bei dir und nur du ergötzt dich an ihrer Schönheit? Ich möchte nicht, dass so etwas noch mal passiert! ;-)

Da hast du dir wirklich eine schöne Französin geangelt, Hut ab. Das Zifferblatt ist schon der Hammer, aber diese Bandanstöße am Gehäuse sind einfach perfekt.

Glückwunsch zur tollen Uhr, die schon "soooo lange" in deinem Besitz ist!

Mike
 
Badener

Badener

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Hallo Markus,

wirklich nur 2,15 cm? Das wären nur ca. 9 1/2 Linien. Ad hoc und ohne Bild der ZB-Seite finde ich leider nichts, was zu deinem Werk passt.

Gruß
Badener
 
MaJoLa

MaJoLa

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Da hast Du mich jetzt überrascht:D. Und dann zweimal hintereinander;-)

Also bei der Rexa hab ich nur den Ankerradkloben als einzigen Unterschied zum 735 erkennen können.

Aber Du liegst so unglaublich oft richtig, da darf man auch mal passen dürfen. Bei der wahnsinnigen Vielfalt an Werken. Trotzdem ein herzliches Dankeschön für Deine Mühe.

Grüsse
Markus

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Mensch Mike,
nu sei mal nicht gleich so weinerlich, sonst schick ich Dir noch ein Tränenglas:D

Schön von Dir zu hören. Freut mich, dass Dir die kleene so gut gefällt. Die könntest Du wahrscheinlich am kleinen Finger tragen.
Wenn ich da so an Deine schöne Revue denke:D
 
tgrassner

tgrassner

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Wow! Mehr kann man dazu nicht sagen... :super:

Bequeme Grösse, traumhaftes Zifferblatt, sehr gute Erhaltung. Da hast Du ein Händchen für.

By the way... Schick mir mal Deine Adresse für das Biforagehäuse. Wird aber erst übernächste Woche was, da ich ab morgen im Urlaub bin.
 
Marfin

Marfin

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Hallo Markus,

herrliches Ührchen! Und wen zeigt die Kapelle im Hintergrund? Für Teddy Stauffer zu dick, für Paul Whiteman zu viele Bandmitglieder...?
 
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Faisaval

Faisaval

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Hallo Markus,

mal wieder eine ganz tolle Uhr, die Du hier zeigst! Das ZB und das Gehäuse sind eine wahre Augenweide!:-P
Ich bin wahrlich kein Uhrwerk-Experte, aber da die französischen Uhrenhersteller nach meiner bisherigen Erkenntnis überwiegend französische Uhrwerke zum Einsatz brachten, tippe ich auch aufgrund gewisser Ähnlichkeiten zu bereits bekannten Cupillard-Kalibern auf ein noch nicht Erkanntes aus dem Hause Cupillard.

Viele Grüße
Valentin
 
MaJoLa

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@Thorsten und Domaß,

vielen Dank Ihr zwei. Deine Begeisterung, Domaß, nimmt ja gar kein Ende;-)

Deine Franzosendame, Thorsten, hab ich mir auch nochmal angesehn.
Da geb ich das Kompliment gern zurück. An anderer Stelle dann mehr.

@Marfin
Auch an Dich vielen Dank. Offenbar sind Dir nicht nur Uhren jener Jahre geläufig. Whiteman hatte ja zum Teil noch deutlich größere Besetzungen. Hier handelt es sich um die Band von Jimmy Grier, um 1935.

@Valentin
meinen herzlichsten Dank auch an Dich. Die Vermutung hatte ich dann doch, dass sie Deine Kragenweite ist:-)

Bei RR hab ich kein Cupi.Kal. gefunden, welches annähernd passt. Das die Franzosen aber vornehmlich eigene Antriebe genommen haben, ist mir neu. Wieder was gelernt. Aber Badener hatte ja auch drauf hingewiesen, daß FOND ACIER nicht zwingend auf eine franz. Uhr hinweisen muß. Rein gefühlsmäßig glaub ich aber schon dran.

Viele Grüsse
Markus
 
Faisaval

Faisaval

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Hallo Markus,

ich glaube ich muss meine Ausführung zum Uhrwerk ein wenig präzisieren. Ich bezog meine Angabe nur auf französische Uhren mit "einfachen" Handaufzug-Werken ohne zusätzliche Komplikationen. Bitte verzeihe meine zuvor unpräzise Formulierung.;-)

Viele Grüße
Valentin
 
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