Umgang mit der Uhr abhängig vom Wert

Diskutiere Umgang mit der Uhr abhängig vom Wert im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo in die Runde, behandelt Ihr Eure Uhren eigentlich unterschiedlich, je nachdem wie viel sie kosten, gibt es "gute Uhren" die geschont werden...
39 mm

39 mm

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Hallo in die Runde,

behandelt Ihr Eure Uhren eigentlich unterschiedlich, je nachdem wie viel sie kosten, gibt es "gute Uhren" die geschont werden und Daily Rocker, mit denen Ihr nicht gerade zimperlich umgeht? Falls ja, ist die Grenze zwischen den Kategorien vom Wert der Uhr abhängig oder von anderen Faktoren?

Bei mir gibt es Uhren, die etwas besonderes sind, das kann eine Uhr mit Geschichte oder etwas seltenes sein, wie z.B. ein Erbstück, aber es gibt auch Stücke in einer Preisklasse, die ich mir nur alle 10 Jahre leiste und mir denen gehe ich vorsichtiger um, als z.B. mit einer Amphibia, die ich zum Heimwerken anhabe.

Wie ist das bei Euch?

Grüße 39 mm
 
Libertarian

Libertarian

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Meine Vintage, die gar nicht mehr dicht ist (sogar Staubeintrag, wenn normal getragen), trage ich wie ein "rohes Ei", wenn überhaupt.

Ansonsten kein Unterschied - sind ja keine rohen Eier, sondern Armbanduhren.

LG, L.
 
jedamo3

jedamo3

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Meine Uhren hatten alle recht unterschiedliche Kaufpreise, aber dennoch behandel ich sie (fast) alle gleich. Ich ziehe sie bei wirklich groben Arbeiten im Garten oder beim Handwerken ab, außer die Casio w86, die bleibt bei allem dran. Die hält aber auch alles aus ;-)
 
Automatix

Automatix

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Bei mir werden Uhren auch nach Einsatzgebiet erworben.
Jene die ich bei der Arbeit trage müssen dann auch was ab können und wenn da der eine oder andere Kratzer dran kommt ist das kein Drama.
Seiko Glossy, Orient Mako
Die Uhren für die Freizeit, die "heiligen Kühe" werden so gesehen besser behandelt.
 
MM76

MM76

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04...
Ich achte auf eine 200 Euro Uhr genauso, wie auf eine zehn mal so teure.

Und ich mache bei einer teuren Uhr genauso wenig Gewese wie bei einer preiswerten. Sie werden alle getragen und bekommen irgendwann alle kleine Kratzer. Dafür sind sie gemacht.

Fürs ganz Grobe nehme ich die G-SHOCK.
Aber irgendwie ist das die einzige Uhr, die keine Kratzer bekommt.... :lol:
 
Mueller27

Mueller27

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Zwei, drei Uhren sind zum "abrocken" da, die kommen an den Arm wenn es grob werden könnte,

Der Rest wird geschont und gepflegt, egal ob 500€ oder 5.000€.
Ich bin, wie die meisten hier eben ein "Sammler" und ein solcher will den Zustand seiner gesamten Sammlung erhalten.

Welche Uhr in die "Abrocken"-Gruppe kommt, und welche eine "Sammlungs"-Uhr ist, hat auch weder mit dem Anschaffungswert noch mit dem Zeitwert zu tun:
Beispiele gefällig:
  • Meine Omega SMP "Bond" ist nach 12 Jahren so zerkratzt, dass sie jetzt offiziell dieses Jahr in die "Rocker"-Kategorie gewechselt ist, und z.B. auch bei der Gartenarbeit jetzt dran bleibt, obwohl die Uhr vom Zeitwert sicher so wie sie ist noch 1.200€ bringen würde
  • Dagegen bin ich stolzer Besitzer einer 90er Jahre NOS CASIO G-Shock Frogman, 1. Generation. Zeitwert keine 400€. Trotzdem ein Sammlerstück in perfektem Zustand und wenn in diese G-Shock der erste Kratzer reinkommen würde, das würde ich nicht ertragen.

Carsten
 
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viertelelf

viertelelf

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Nein. Jede Uhr wird identisch behandelt.
Vor längerer Zeit habe ich mir eine Seiko 5 für erweiterte Heimwerkeraufgaben, z.B. Abrisse von Mauern, gekauft, habe aber festgestellt, dass mir die Uhr nicht gefällt und dass ich es abgrundtief hasse wenn Uhren Kratzer bekommen, unabhängig vom Wert.
 
Steffen.B.

Steffen.B.

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Bei mir wird jede Uhr mit der gleich hohen Aufmerksamkeit behandelt und getragen - unabhängig vom Wert.
Genau so halte ich es auch. Ob nun "Kirmes-Uhr" oder "Luxus-Objekt". Es sind Nutzgegenstände und sollen auch ihrem Zweck entsprechend genutzt werden. Andererseits werden alle ebenso sorgfältig gepflegt um ein möglichst langes Leben zu haben.
Und wenn es wirklich einmal grob wird, dann wandert die Uhr zu ihrem Schutz vorübergehend vom Arm in die Tasche - egal ob Rocker oder Diva.
 
K

KerosinUhr

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Bei mir werden Uhren, wenn sie neu sind sorgsam, aber nicht übermäßig vorsichtig getragen.

Erst wenn sie älter werden, und ich anfange Erinnerungen damit zu verbinden, passe ich immer mehr darauf auf.

New älter die Uhr und je mehr Erinnerungen, desto vorsichtiger werde ich.

Das alles komplett unabhängig von Preis.
 
bachmanns

bachmanns

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Ich habe einen Rocker, eine Tissot Racing Touch. Die kommt an den Arm, wenn es gröber zugehen kann, z.B. bei der Gartenarbeit. Meine anderen Uhren (in der Preislage von 400-3.000 Euro) werden unabhängig vom Wert allesamt sehr vorsichtig und behutsam getragen, damit nur ja kein Kratzer drankommt. Schließlich sollen mich die Uhren jahrzehntelang begleiten und dann immer noch gut aussehen.
 
C

citsei

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Ich verstehe aber auch, wenn jemand eine oder seine Uhr/en nur als Sammlerstück in der Vitrine hat und vorerst nicht tragen will und wahrscheinlich auch nie tragen wird.

Ein Freund von mir hat mir sehr überraschend mal seine PP Grandes Complications in Platin gezeigt und sie dafür aus dem Tresor geholt. Bis dahin wusste ich nicht einmal, dass er so etwas überhaupt hat. :D
 
Polar23

Polar23

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Bei gröberen Arbeiten oder beim Sport nehme ich jede Uhr ab, egal wie teuer oder günstig. In sofern behandele ich alle gleich.

Wenn ich allerdings in Gegenden unterwegs bin in denen es ratsam ist keine Wertgegenstände zu präsentieren (zB Reisen in Südamerika oder Osteuropa), trage ich eine meiner Quarzuhren.
...aber ich glaube das hat der TS nicht gemeint.
 
Skletti

Skletti

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Meine teuerste Uhr hat etwa 250€ gekostet, meine billigste unter 20€. Ich behandele sie alle gut und sie danken es mir mit Zuverlässigkeit. Ich glaube nicht, dass ich eine teuere Uhr besser oder „schonender“ behandeln würde, bzw. könnte.
 
Veltins

Veltins

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Jede Uhr wird gleich behandelt. Morges an den Arm, abends wieder ab.
 
Hahnerberger

Hahnerberger

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Ich trage meine eigentlich je nach Kleidung und Gebrauchswert. Da habe ich 2 GMT Diver, die kommen mit in den Urlaub und an den Strand. Und wenn ich an die Copacabana oder in der Bronx wandern will, dann reicht ne olle Swatch oder der Anruf bei der Zeitansage, bevor man mich wegen der Uhr meuchelt. Kleine Kratzer und etwas Patina habe ich irgendwie an allen Uhren, daher ist mir das eigentlich egal. Beim Knöstern am Moped hab ich eher Schiss um den Lack am Moped, daher lege ich die Zwiebel vorher ab. Ja, so richtige Regeln habe ich dafür eigentlich nicht. Erinnere mich gerade an letzten März, am zweiten Tag mit der neuen Tudor BB GMT an dem Rahmen vom Einkaufswagen hängen geblieben. War begeistert, aber für solche Situationen habe ich ne schöne Single Malt Sammlung und ne große Dose Cape Cod. :motz:
Gruß, Sven
 
Tschassy

Tschassy

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Mit Uhren gehe ich immer pfleglich um, unabhängig vom Kaufpreis, aber mit Rücksicht auf WaDi und Schlagempfindlichkeit.
Für die Werkstatt, wo viele Späne fliegen, habe ich zwei robuste Uhren, die ich sonst nicht trage; sie dürfen/müssen Staub abbekommen, Erschütterungen ertragen, einfach ihren harten Job erledigen.

Die eine steht auf dem Tisch, funktioniert seit 30 Jahren und wird nur gelegentlich mit einem feuchten Lappen abgewischt ...

Labor_00.jpg

Die andere geht überall mit, und nach der harten Arbeit wird sie gebadet ...

Casio_14.jpg

dann sieht sie aus wie neu ...

Casio_16.jpg

Gruß, Bert
 
Dresswatcher

Dresswatcher

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Die teure Golduhr zum Anzug auf der Arbeit wird behandelt wie ein rohes Ei.
In der Freizeit darf die Edelstahluhr auch mal ein paar Macken bekommen, aber ich passe schon drauf auf und zieh sie auch aus, wenn es etwas grober wird.
Und dann gibts noch ne SARB033 zum zerstören. Die muss herhalten wenn es ans Handwerken geht.
 
clocktime

clocktime

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Im Wesentlichen gehe ich mit allen meinen Uhren gleich um. Quarzuhren werden aber weniger geschont als Automatikuhren (die Mehrzahl meiner Uhren).
Muss eine Uhr mal etwas ertragen und ich weiss es vorher, nehme ich meine Citizen WR200 Quarz.
 
Thema:

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