(Uhrenvorstellung) Mirexal: Etwas Feines aus dem Supermarkt... (und Fragen)

Diskutiere (Uhrenvorstellung) Mirexal: Etwas Feines aus dem Supermarkt... (und Fragen) im Vintage-Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo und grüezi mitenand! Heute möchte ich euch eine Kaufhausuhr aus der Schweiz vorstellen. Mirexal ist eine Uhrenmarke der Supermarkt-Kette...
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Hallo und grüezi mitenand!
Heute möchte ich euch eine Kaufhausuhr aus der Schweiz vorstellen. Mirexal ist eine Uhrenmarke der Supermarkt-Kette Migros. Dort bekommt man alles, von Lebensmitteln über Kleider bis hin zu Gartengeräten. Sie wurde 1968 eingeführt und existierte bis irgendwann in den 1980er Jahren. Auf der Migros-Homepage ist man heute noch stolz auf diese Uhren und präsentiert sie, nebst einem Kino- oder Fernseh-Werbespot, wohl für die erste Kollektion. Hier der Link:
Migros - Slider Geschichte
Dass der Uhren-Einzelhandel alles andere als begeistert war, kann man bei der Wikipedia unter dem Stichwort „Mondaine“ erfahren. Als Mondaine für die Migros (Mitte der 70er Jahre?) eine Mirexal-Kollektion rausbrachte, wurde die Marke aus allen Schweizer Einzelhandelsgeschaeften entfernt. Ob das Embargo wirkte, steht da leider nicht.
Sicher wurden Uhren mit dem Namen Mirexal nur in der Schweiz verkauft, selten ist die Marke aber trotzdem nicht gerade. An der grossen Zahl der abgesetzten Uhren sieht man, dass der Uhrenhandel zurecht zitterte und schäumte. Das Hauptverkaufsargument, auch in dem Werbespot, waren besonders günstige Preise bei sehr guter Qualität.
Und so kam ich zu meiner: Als ich vor etwa zwei Monaten so über einen Basler Flohmarkt schlenderte, fand ich anfangs keine einzige interessante Uhr zu annehmbarem Preis, aber ein prima NOS-Rollenarmband von Titus, so nach Machart der NSA-Bänder mit 18 mm Stegbreite und federnder Schliesse- im Preisbereich „Leberkäs-Semmel oder Armband“. Also wieder eine Leberkäs-Semmel, die liegenbleibt... Dann schlenderte ich weiter und mein Blick blieb an einer Uhr mit facettiertem Glas hängen. Leider total zerkratzt, das Glas, als ob eine Schlittschuhläuferin darauf Pirouetten gedreht hätte. Ich nahm sie mal in die Hand: Zum Glück, das Glas ist aussen plan und innen facettiert: das lässt sich eventuell wieder richten. Das Zifferblatt ist makellos, wie neu. Zweifarbig ausgeführt: Innen mit einem gedeckten Blau (Navy) ohne Struktur, an dessen äusserem Rand der Minutenindex weiss markiert ist. Ein äusserer Ring ist silbern und sehr fein radial gebürstet (Sonnenschliff), so dass der Ring fast weiss wirkt: Weisswandreifen waren damals ja modern. Die Stundenindexe sind hoch aufragend und im Profil dreieckig. Sie sind genau mit dem „Gipfelgrat“ auf die Grenze zwischen blau und silber gesetzt, so dass die aussen abfallende und schwarz lackierte Seite mit dem hellen Silber kontrastiert und die polierte, spiegelnde und schillernde innere Fläche sich gegen dunkles Blau abhebt- gefällt mir. Aha: „Mirexal“, soso „Superautomatic“, das klingt zwar nicht so seriös, war aber bei Uhren aus der Schweiz in den 70er Jahren eine verbreitete Zifferblattaufschrift- eigentlich immer bei recht hochwertigen Uhren, also eher ein gutes Zeichen. (Mal eine Frage an die Schlauen: War „Superautomatic“ an irgendwelche verbindliche Standards gebunden?) Mal weiter sehen: „25 Jewels“, „Incabloc“ (auch ein gutes Zeichen), und natürlich „Swiss Made“, so die Infos auf dem Zifferblatt. Auf dem Schraubdeckel hinten erfuhr ich noch, dass das Gehäuse ganz aus Edelstahl besteht: früher mal spiegelblank poliert und hochglänzend, mittlerweile aber auch von kleinen Kratzerchen übersät. Ich fragte den Haendler nach Details: Ja, das dicke Glas sei Mineralglas (ich hatte auch den Eindruck, und dachte schon über Korundschleifpaste und ein Mittel gegen Sehnenscheidenentzündung nach). Das Werk sei ein ETA-Werk und laufe minutengenau. Der Preis: Leberkäs-Semmeln für ne ganze Fussball-Mannschaft, also musste ich noch kurz überlegen. Ich schaute auf das Band: fast wie neu, aber hässlich: Leder, schwarz, schmäler werdend (verlaufend) und auf der Innenseite mit „Mirexal“ bedruckt, also wohl noch das Originalband. Dann kramte ich in der Tasche und hielt mal mein Titus-Band dran: Einfach perfekt. Die Uhr hat zwar 19 mm Stegbreite, aber das Band passt trotz des Millimeterchens sehr gut. Da hab ich halt zugeschlagen, mit dem Gedanken im Hinterkopf: Ob das wohl schlau war?
Zuhause machte ich sie mal auf: Tatsächlich ein ETA 2783, ohne Vergoldung, alles sah sauber aus und sie lief auch prima. Das Werk ist ja sehr häufig und gut bekannt, deshalb muss ich es nicht näher beschreiben. Nur soviel: Es gibt ein Datum (Silberne Scheibe mir schwarzen Zahlen bei der Drei) und eine Schnellverstellung mit zwei Kronenstellungen: Auf Position 1 stellt man im Uhrzeigersinn das Datum, weiter rausgezogen, auf Position 2 wird die Zeit gestellt. Das Datum springt nachts um Punkt 12 Uhr in einem Sekundenbruchteil mit einem Klicken um- sehr komfortabel.
Die Uhr misst 40 x 40 mm, die Krone ist unvollständig versenkt, sie ist fast etwas helmartig in die Höhe gezogen und mit dem dicken Glas 13 mm dick.
Dann habe ich nochmal wegen des Glases überlegt: Gibt es überhaupt Mineralglas mit Innenschliff? Da müssten die Facetten ja konkav nach innen gehen, technisch schwierig. Die Mühe macht man sich doch zumindest nicht fuer ne Mirexal... Also polierte ich einfach mal mit Polywatch drüber. Was soll ich sagen. Nach ca. 2 Minuten waren fast alle Kratzer vollkommen verschwunden- dachte ich‘s mir doch: Plexi, sehr gut! Da sich dann ja auch mehr Mühe lohnt, hab ich mich richtig drangemacht und zuerst das Gehäuse vorsichtig neu poliert (mit Nachpolitur mit Polywatch, das geht sehr gut auf Edelstahl), man könnte das sicher noch glatter kriegen, aber ich hab einige tiefere Macken gelassen, sie fallen nicht auf, finde ich, danach auch das Glas nochmal. Insgesamt hab ich sie seither sicher etwa drei Wochen getragen. Sie hält tatsächlich sehr genau die Zeit und macht keine Zicken.
Das wär’s eigentlich. Aber ich hab da noch ein paar Fragen. Vielleicht weiss jemand etwas:
Wie alt ist die Uhr etwa? Ich schätze, sie stammt vom Anfang der 70er Jahre, so etwa von 1969-1974 (das ETA 2783 gibt es seit 69). Die schmale Bandbreite ist noch ein Relikt der 60er.
Welche Firma hat die Uhr hergestellt. Wohl kaum Mondaine, so sieht sie irgendwie nicht aus... Mich erinnert der Stil an Tissot, dort hatte man eine Vorliebe fuer blau und silberfarbene Weisswandreifen-Zifferblätter mit Klotzindex Und es gab eine Mirexal, die, vom Zifferblatt-Aufdruck abgesehen, äusserlich quasi nicht von einer bestimmten Tissot-Seastar zu unterscheiden war... Ich kann mir nicht vorstellen, das das ein freches Plagiat war, wo Schweizer eine Schweizer Uhr gefaket haben, sondern ich nehme mal an, dass diese Mirexal aus dem Hause Tissot war... Kann das sein? Wer hat da eine Ahnung oder Vermutung zu meiner Uhr? Gibt es einen Zwilling? Ich bin gespannt. So und jetzt die Bilder...
 

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Rata

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Grüß dich, Andi,

ein guter Fang, die "Mirexal", herzlichen Glückwunsch zu der Uhr:klatsch:. Ich denke auch, dass sie aus den frühen bis mittleren 1970er sein wird. Auf jeden Fall ein Fall für Hans (hansvonholstein)...;-). Bandbreiten von 18 bis 20 mm waren übrigens zu dieser Zeit noch durchaus üblich, meine fetten 1970er Klopper haben 18 (https://uhrforum.de/etwas-schrilles-aus-den-1970ern-bi-color-tressa-lux-25-crystal-t105563), 19 (https://uhrforum.de/etwas-andere-stowa-t71911) bzw. 20 mm (https://uhrforum.de/wieder-aus-den-1970ern-dieses-mal-sportlich-schlicht-lanco-swiss-t105985). Wobei das Band der Letzteren etwas Ähnliches sein wird, wie das an deiner "Mirexal" ursprünglich verbaute Teil. Auf das facettierte Plexi gut aufpassen, da wird es mit Ersatzteilen nicht besonders weit her sein. Aber die Effekte, die durch die Facetten entstehen, sind einfach geil, was auch von den Japanern erkannt wurde... (https://uhrforum.de/ricoh-handaufzug-aus-den-1970ern-t105244).

Ich hoffe, du bist wegen den verlinkten Uhren nicht böse, wünsche dir nochmals viel Freude an der "Supermarkt-Uhr" und danke fürs Zeigen:-D.

Viele Grüße; Otto
 
andi2

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Hallo Otto,
im Gegenteil- immer herein mit den tolle Uhren, vor allem die Tressa Lux haut mich um. Zurückhaltend ist etwas anderes, aber die würde ich echt mit Stolz tragen. Bei Ebay gibt es doch diesen holländischen Uhren und Ersatzteil-Händler (wenn es jemand wissen will, kann ich nachsehen): Der hat NOS-Plexigläser mit 32 mm und eben so einem Facettenmuster wie bei meiner im Angebot. Sonst hab ich auch kaum je Ersatz für solche Gläser gesehen. Meines ist innen facettiert, aussen ganz plan, so kann man immer wieder polieren. Übrigens leuchtet sogar die Leuchtmasse noch: gleichmässig und vollständig, allerdings nicht sehr stark (es ist ja auch wenig). Das mit den 18 und 19 mm Stegbreite als 60er-Relikt war von mir allerdings etwas überinterpretiert. Ich kenne auch manche 70er-Uhren (manchmal sehr klotzig) mit 18 oder 19 mm.
Gruss Andi

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Gerade philosophiere ich über die Modellnummer (oder ist das eine Seriennummer?), die auf dem Bodendeckel steht (das hatte ich vergessen zu erwaehnen): Und zwar C-757.435- Könnte der Anfang der Nummer 75 das Erscheinungsjahr sein? Ich glaube, ich frage mal morgen einfach bei der Migros nach. Falls ich was erfahre, trage ich es noch nach...
 
andi2

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Ich nochmal,
Ich hab tatsächlich dem Migros-Kundenservice eine Mail geschrieben und gefragt, ob sie das Erscheinungsjahr und den Hersteller noch wissen. Es wäre ja fast ein Wunder gewesen. Nach einem Tag kam schon die Antwort. Leider nix:

"Vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme.
Ihrer Anfrage sind wir nachgegangen und haben versucht, Ihre Fragen zu klären. Leider verfügen auch unsere Spezialisten nicht über Informationen zur Mirexal Herrenuhr.
Wir bedauern, Ihnen keinen besseren Bescheid geben zu können. Trotzdem wünschen wir Ihnen viel Freude an dem schönen Stück und einen sonnigen Tag.
Bei Rückfragen zu diesem Thema beziehen Sie sich bitte auf die Referenznummer xxxxxx.
Freundlich grüsst Sie
xxxxxx"

Aber vielleicht weiss ja doch von Euch jemand etwas darüber.
Bei der Tissot-Seastar-ähnlichen Mirexal waren übrigens, soweit ich mich erinnere, die Zeiger quasi genau wie bei meiner- also nicht die typischen Tissot-Zeiger, die an der Basis schmäler sind.
Also meldet euch, falls ihr Hersteller und Jahr wisst. Schon im Voraus vielen Dank!
Gruss Andi
 
Rata

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Hallo, Andi,

ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass deine "Mirexal" von "Mondaine" direkt hergestellt worden ist. Vielleicht war das Design anders als das von der Marke Gewohnte, um die "Mirexal"-Uhren von der (vermutlich teureren) Hauptmarke abzusetzen. Da die Kooperation von "Mondaine" mit "Migros" 1975 laut den Infos auf der "Mondaine"-Website ihren Ursprung hatte, denke ich, dass deine Uhr aus den Anfangszeiten dieser Zusammenarbeit stammen wird. Vielleicht weiß aber jemand bei "Mondaine" über deine "Mirexal" doch mehr, fragen kostet ja nichts:-): Mondaine Watch Group

Viele Grüße, Otto
 
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Hallo Otto,
gute Idee! Ich frage auch bei Mondaine mal nach. Das ETA 2783 wurde von 68 bis 76 gebaut. Das würde ja passen. Irgendwie hab ich aber vom Stil der Uhr den Eindruck, dass sie älter als 1975 ist. Ich glaube, dieser Stil "poliertes Gehaeuse und sehr dickes, facettiertes Glas" wurde von Rado (Balboa, Diastar etc) zuerst verwendet und dann von anderen Herstellern, oft mit preiswerteren Materialien vielfach variiert. Technos (z.B. Borazon) und andere Hersteller aus der Schweiz (oft als Modell "Diamaster") nahmen auch Wolframcarbid und Saphirglas. Etwas einfacher ausgestattet waren etwa Tressa und Omax. Die Japaner (Seiko, Citizen, Ricoh, Orient) stellten viele solche Uhren her, Seiko hatte eine ganze Linie (Advan). Natuerlich gab es auch billigste Stiftanker-Ausgaben, etwa von Jowissa. Die datierbaren Uhren, die ich kenne, kamen so 1970 bis ca. 1975 raus. Wie lange hielt die Mode an? Auf jeden Fall mal danke für den Tipp... Ich setze die Antwort dann wieder hier rein.
 
M

michel klemenz

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Hallo Andy,
Mirexal Uhren mit einem C vor der Referenznummer wurden von der Camy Watches eingeschalt,mit einem R vor der Nummer von Rotary.
Gruss
 
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andi2

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Hallo Michel,
wunderbar! Danke für die fachkundige Auskunft! Also wurde meine Uhr von Camy hergestellt, sie hat ja ein C. Damit ist die Frage nach dem Hersteller ja schon mal geklärt. Jetzt fahnde ich mal bei denen weiter...
Gruss Andi
 
gubby

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Hallo Andi,
seit August bín ich auch Besitzer dieser Uhr. Sollte eigentlich nur als ET-Spender dienen, aber nach einer kleinen Reinigung war sie mir zu schade. Da meine die gleiche Nr. auf dem Boden hat denk ich mal wird es eher eine Modellnr. sein.
 

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hallo Burkhard,
ja, die Nummer auf dem Boden ist die Modellnummer. Der Buchstabe davor (zumindest bei den frühen Mirexal-Uhren) steht für den Hersteller (hier Camy). Ausserdem vermute ich, dass die ersten zwei Zahlen der Nummer das Erscheinungsjahr angeben.
Ich habe schon viele R- und C-Nummern von Mirexal gesehen. Alle die ich kenne beginnen mit 7 und die Zahl danach war bei keiner höher als 6, also 1976. Etwa um diese Zeit uebernahm Mondaine die Herstellung der Uhren (Zusammenarbeit ab 1975).
Falls das so ist, stammt unsere Mirexal C-757.435 von 1975.
Bei deiner wurde das Glas mal getauscht, das Originalglas ist aus Plexi, aussen plan und auf der Innenseite facettiert.
Hier ein Link zu einem solchen Glas auf Ebay.

http://www.ebay.ch/itm/360439872831?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1438.l2648#ht_1406wt_952

Vom Aussehen her ist es identisch (das Facettenmuster sieht wie das Schweizerkreuz aus... ob das Absicht ist?). Vielleicht passt es ja, ich hab bei meiner eben mal das Glas ausgemessen: Es hat nur 29,5 mm, da es aber ja aussen armiert ist, könnten 32 mm stimmen (kenne mich damit aber nicht gut aus...)
Viel Spass mit deiner gerade noch begnadigten Mirexal...
Gruss Andi

P.S.: Gerade sehe ich, dass meine Uhr einen weissen Minutenindex hat, deine aber gar keinen... Hat sie denn die gleiche Modellnummer wie meine (evtl. ist dann dein Glas ja auch original??)?
 
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Käfer

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…… NOS-Rollenarmband von Titus, so nach Machart der NSA-Bänder
Meiner Meinung nach IST das ein NSA Band – die haben schliesslich für sehr viele Marken Bäder geliefert – auch solche, die jeweils mit dem jeweiligen Markenlogo gemarkt waren.



………..Weisswandreifen waren damals ja modern………
Nicht, dass ich mich erinnern möchte. Die Zeit der Weisswandreifen waren eher die 50iger. In den 70iger hat man so was nicht mehr gesehen.

Auf jeden Fall eine schöne und interessante Uhr – Gratulation.
 
gubby

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... Hat sie denn die gleiche Modellnummer wie meine (evtl. ist dann dein Glas ja auch original??)?
Hallo Andi, wie schon gesagt hat sie die gleiche Modellnr., also könnte das Glas original sein. Aber wetten würd ich darauf nicht. Aber egal, hauptsache sie läuft und gefällt, wobei dein ZB wesentlich besser erhalten ist.
 
andi2

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Hallo @Käfer,
ja, ich glaube auch, dass es ein original NSA-Band gelabelt mit Titus ist. Der gleiche Händler hat noch andere NSA-Bänder (mit NSA-Stempel), alles unbenutzt, leider immer nur knapp 18 mm Anstoss (passt nur an wenige Uhren bei mir), ich finde die Bänder toll zu tragen.
Warum stellt die heute keiner her? Das wäre die eher bessere Stil-Alternative zu Milanaise-Bändern.

Und, ja die Weisswandreifen: hatten sicher ihre Blütezeit nach 1965 weit hinter sich und verschwanden mit den Heckflossen. Es passte halt so gut im Text, wegen dem Zifferblattdesign.
Allerdings gab es das vereinzelt noch am Anfang der 70er. Mir fällt spontan Opel ein: Admiral, Diplomat, Kapitän und Rekord (die Schlachtschiffe im USA-Strassenkreuzer-Stil) sah man noch oft mit Weisswandreifen (oft nur noch schmaler weisser Streifen), passend dazu das Dach in schwarzem Leder-Imitat...
So etwa: Phaeton from the Past: 1975 Opel Diplomat 5.4

Und echte Ami-Schlitten evtl. auch (die hatten ja auch so Sachen wie Karosserie mit Pseudo-Holzvertäfelung etc.).

Gruss Andi

P.S.: Wenn wir schon ein Auto zur Uhr haben, hier noch die Filmmusik zur Uhr (aus einem der spannendsten Filme der 70er mit Walter Matthau), der Film kam im Herbst 1974 raus, also nur kurz vor der Uhr. Uhren spielen auch im Film eine wichtige Rolle... Motto des Films: Hatschi- Gesundheit..
http://www.youtube.com/watch?v=gLw0Htsjoj8
 
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