Uhrengröße - wohin geht die Reise

Diskutiere Uhrengröße - wohin geht die Reise im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Ist bei mir quasi genauso, nur das ich eher 18cm HGU habe aber +/- 40 mm trage ich am liebsten. Daher finde ich es sehr gut, dass viele...
Nuit89

Nuit89

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Bei mir selbst werden die Uhren seit Jahren kleiner, mein persönlicher Sweet Spot bei 17,5cm hat sich irgendwo bei 40mm eingependelt. Ich kann Uhren um die 42-43mm durchaus auch tragen, aber ich habe irgendwie den Komfort der Größenklasse eins drunter entdeckt.
Ist bei mir quasi genauso, nur das ich eher 18cm HGU habe aber +/- 40 mm trage ich am liebsten.

Daher finde ich es sehr gut, dass viele Hersteller sich in letzter Zeit in diesem Bereich einpendeln und es scheint 40mm wird genauso gängig für Herrenuhren, wie es 36mm vor einigen Jahren war.

Die OP36 meines Vaters fand ich z.B. zu klein, hatte sie ein paar Mal um.

Meine OP39 trägt sich nahezu perfekt und kommt super rüber am Arm, gefolgt von der Air-King. Eine Sportuhr wie meine Seamaster 300M darf dann auch mal etwas größer sein (42mm).

Es kommt halt zusätzlich zur reinen Zahl des HGU auch darauf an wie das Handgelenk geformt ist und der Körperbau ist.

Ich bin 1,81cm groß und habe 95 kg bei sportlicher Statur, da finde ich einer 34mm Uhr einfach unpassend. Aber das ist eben nur mein persönliches Empfinden.

Gruß
Henrik
 
B

Benne21

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Ich denke auch dass das Design der Uhr ausschlaggebend für die optische Wirkung ist. Meine Oris 65 mit 40mm wirkt überhaupt nicht klein. Ich habe mir neulich eine Steinhart Triton bestellt, die ich nicht behalten habe, weil sie so ein Klotz ist. Dennoch finde ich die Uhr recht schön bei andern am Handgelenk - ich fühle mich mit so einem Wecker unwohl. Ich werde für mich wohl Uhren über 42mm nicht mehr in Betracht ziehen.
 
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bachmanns

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Ich habe es ja auch schon des Öfteren geschrieben: bei einem HGU von 16,5 cm und einer Auflagefläche von knapp unter 5 cm trage ich Uhren zwischen 35 und 45 mm mit Spannweiten bis zu 53 mm. Wenn mir eine Uhr gefällt, dann kaufe und trage ich sie. Ganz unabhängig davon, ob die Uhr dann vielleicht 1-3 mm zu groß für mich ist, die Hörner etwas überstehen und auch davon, was vielleicht Andere darüber denken. Mir doch egal, wenn die Industrie das eben nicht kleiner anbietet. Von Konventionen habe ich mich da einfach ein Stück weit frei gemacht. Erlaubt ist, was gefällt. :-)
 
Uhrrakel

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<°) K ( I ( E ( L ><
Prinzipiell sind wir uns gerade hier im Forum doch sicher ziemlich einig, dass es einem selbst gefallen muss!? [...]

Was ich null leiden kann sind die ganzen Wannabe Prolos, die mit ihren Fossil Tellerminen rumrennen von 52 und mehr Durchmesser - das sieht einfach scheiße aus, sorry für die Wortwahl. Erst letzte Woche saß einer neben mir mit diesem Ding hier am Arm Diesel DZ7333 - Herrenuhr -59% und der hatte sicherlich grade mal n HGU von vielleicht 19 cm!?
Ich verweise dann mal auf den ersten Satz deines Beitrags. ;)

Es kann ja sein, dass es für dich scheiße aussieht, der Träger sieht das vermutlich aber anders, sonst würde er die Uhr ja nicht tragen, oder?
 
MMF

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@Uhrrakel
Natürlich, das eine schließt das andere aber ja nicht gänzlich aus. Es kann demjenigen ja gefallen, wenn einem die Uhr allerdings schon wie ein Stück Alteiesen am Arm hängt, die Größe aussieht wie bei Flavor Flaves Hängeuhr, dann hat das mit Geschmack nix mehr zu tun, sondern ist einfach nur unpassend. Wäre ja wie wenn ich Größe 52 habe, trage aber nen Anzug in Größe 58 - da sagt dann auch keiner "naja wenns ihm gefällt"
 
bachmanns

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Weil es eben für diesen Fall auch Anzüge der Größe 52 gibt. Bei Uhren ist das nicht immer der Fall, daß es eine passende Größe für jedes Handgelenk gibt. Da muß man manchmal nehmen, was da ist, wenn man die Uhr unbedingt haben möchte.
 
GT8

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Ich kann Uhren jenseits der 40 mm ( sprich:grösser) einfach nichts mehr abgewinnen.
Allerdings ist die Diskussion grundsätzlich ein Zeitfüller.
Menschen sind derart unterschiedlich in ihren Bedürfnissen....worüber will man sich da austauschen.
Neben der Grösse gibt es auch noch ein paar andere Kriterien.
  • Gewicht ( ganz entscheidend....kleinere Uhren sind i.d.R.auch leichter)
  • Auflagefläche
  • Bauhöhe
  • Form der Hörner
  • Form u.Art der Lünetten( fest / drehbar)
  • Farbe u.Form des Gehäuses
  • Konzeption des ZB
  • Chrono / 3 Zeiger u.s.w.
all diese Punkte bestimmen darüber, wie die Dimensionen einer Uhr wirken...
Generell bin persönlich aber nun bei 38 - 40 max und dies unverrückbar.
Erfahrung ist alles..
 
Spitfire73

Spitfire73

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Von welchem Trend und wo und in welchen Segmenten reden wir eigentlich?

Ich sehe da draußen zB im eher prolligen "Diesel-Uhren-Segment" weiterhin riesenhafte Bratpfannen und ich sehe im gehobenen Uhrenbau durchaus eine Rückbesinnung auf kleinere Größen, die auch zunehmend von Leuten getragen werden, denen es vorher nicht groß genug sein konnte. Klar trägt jeder, was ihm größenmäßig gefällt aber dieses "Gefallen" ist nicht so absolut festzementiert oder gar vom eigenen Handgelenk vorgegeben, wie wir uns das gern einreden. Ob einem große oder kleine Uhren am eigenen Handgelenk "gefallen" wird mMn schon auch von den jeweiligen Größenmoden beeinflusst. Bei manchen mehr, bei manchen weniger.

Gruß
Helmut
 
MMF

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Weil es eben für diesen Fall auch Anzüge der Größe 52 gibt. Bei Uhren ist das nicht immer der Fall, daß es eine passende Größe für jedes Handgelenk gibt. Da muß man manchmal nehmen, was da ist, wenn man die Uhr unbedingt haben möchte.
Natürlich, aber gibts echt vermehrt die Ansicht, dass ich mit mit nem 16,5er HGU eine Deep Sea umschnalle, nur weil sie mir persönlich gefällt!? DAS könnten mit die wirklich wenigsten GLAUBHAFT erzählen. Ich hab das Ding aus Interesse der Wuchtigkeit am Arm gehabt, und das sieht dann wirklich aus, als würde ich mit dem Teil Gewicht heben veranstalten. Nun wenn dem so ist, werdet glücklich mit Tellerminen am Arm, ich finde es sollte optisch schon passen, und dem Vernehmen der Bilder von Usern hier im Forum nach, wissen doch 95 % was am Arm auch gut aussieht.
 
bachmanns

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Natürlich, aber gibts echt vermehrt die Ansicht, dass ich mit mit nem 16,5er HGU eine Deep Sea umschnalle, nur weil sie mir persönlich gefällt!?
Keine Deep Sea, Rolex ist nicht meine Baustelle :D Aber eine Tissot Heritage Navigator, 43 mm groß, 53 mm Spannweite und nicht gebogene, sondern gerade Hörner. Die Hörner hängen bei mir in der Luft und stehen über das Handgelenk hinaus, so daß das Band gerade nach unten abfällt. Lauter Todsünden nach den hiesigen Konventionen, aber verdammt: die Uhr ist mega, hat eine für meine Sammlung neue Komplikation und es gibt sie nicht kleiner (das historische Vorbild hat nur 36 mm...). Also habe ich sie gekauft und trage sie mit Freude.
2885539
 
Tschassy

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Ich denke Du solltest da etwas toleranter sein ...
Bin ich doch, deshalb schrieb ich ja "fast". ;-)

(...) bei mir sind es die Onkel, die damals in den 60igern und 70igern, ihre 34er Junghans mit Fixoflex Band am feisten Handgelenk trugen und ein Trauma hinterließen.
Meine Onkel trugen (in meiner Kindheit) ihre 34-36mm-Uhren am Lederarmband und ich fand es sehr elegant.

Gruß, Bert
 
ZehnNullAcht

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Bei meinen Uhren geht der Trend auch noch zu immer größeren Durchmessern, trotz Standard-Handgelenk trage ich bis 45 mm.

Ich finde, dass es auch davon abhängt, ob man Langarmhemd oder Pullover trägt oder die Uhr am nackten Unterarm ist. Bei letzterem muss man dann schon kräftige Unterarme haben, damit eine große Uhr noch gut aussieht. (Habe ich leider nicht. :-()
 
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a_denial

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... , fand ich sie befremdlich klein an meinem Handgelenk. Beim Verkäufer am Arm fand ich Sie super.
Geht mir oft so, dass ich Modelle an andern super passend finde (inkl. Handgelenksform, Teint etc.), aber am eigenen nicht. Glaube, da kann man nichts Generelles draus machen (wollen), sondern schlicht nur probieren, Trend hin oder her.
 
Boston72

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Bis Anfang der 2000er Jahre war für mich 39/40mm eine optimale Größe.
Damit fühlte ich mich sehr wohl, dann kam die Superocean mit ihren 41,8mm und am Stahlband. Das war ein ordentlicher Schritt in die, für mich, richtige Richtung.

Das war meins groß und schwer. Bis ich die Chronoswiss Timemaster entdeckte, die war 2002 oder 2003, mit ihren 44mm fast grotesk groß.
Das empfanden auch alle denen ich die Uhr zeigte.
Trotzdem habe ich sie gekauft. Da wusste ich dann DAS ist die Größe für mich.

Der blieb ich bis heute treu, 44-46mm am Stahlband, groß und schwer.
Nur die Certina ist etwas kleiner und die Mudmaster größer.

Am liebsten sind mir trotzdem die 44mm.

Leider sind viele Uhren die mir gefallen würden, zu klein für mich. Daher würde es mich nicht stören wenn einige auch in 44 angeboten würden.

Ich bin aber auch mit Handgelenken von 22,5cm und einer Auflagefläche von knapp 7cm gestraft.
 
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Uhren_Freund

Uhren_Freund

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@Uhrrakel
Natürlich, das eine schließt das andere aber ja nicht gänzlich aus. Es kann demjenigen ja gefallen, wenn einem die Uhr allerdings schon wie ein Stück Alteiesen am Arm hängt, die Größe aussieht wie bei Flavor Flaves Hängeuhr, dann hat das mit Geschmack nix mehr zu tun, sondern ist einfach nur unpassend. Wäre ja wie wenn ich Größe 52 habe, trage aber nen Anzug in Größe 58 - da sagt dann auch keiner "naja wenns ihm gefällt"
Das kann ich so unterschreiben, sehe ich ganz genauso.


Weil es eben für diesen Fall auch Anzüge der Größe 52 gibt. Bei Uhren ist das nicht immer der Fall, daß es eine passende Größe für jedes Handgelenk gibt. Da muß man manchmal nehmen, was da ist, wenn man die Uhr unbedingt haben möchte.
Das heißt aber lange noch nicht, dass es dann auch gut aussieht.


Bei Uhren gibt es auch keine "richtige" Größe, erlaubt ist, was (dem Träger) gefällt.
"Erlaubt ist was gefällt"..., dieser Spruch steht bei mir ganz oben auf meiner persönlichen "Nerv-Liste". ;)

Wenn man alles auf diesen Spruch herunterbricht, bist du natürlich bei jedweder Aussage über jedes Thema dieser Welt immer im Recht.

Es geht hier aber nicht um erlaubt sein oder nicht. Selbstverständlich ist alles erlaubt, wäre ja noch schöner wenn persönlicher Geschmack verboten wäre.

Mit "schön" hat das aber in manchen Fällen so gar nichts zu tun.


Ich werfe dazu mal ganz dezent das Wort "Proportionen" in den Raum.

Warum gibt es diese wohl?

Warum haben die bekannten griechischen Statuen keine Ballonköpfe, kurze Beine und Minifüße? Weil es eben Sch**** aussehen würde.

Wenn ich mir eine Taschenuhr mit 60mm an den Arm binde, sieht das nun mal völlig unproportioniert aus, selbst, wenn manch einem so etwas gefällt.



Daher, auch wenn immer wieder Gegenteiliges behauptet wird, bin ich der festen Meinung, ja, man kann sich über Geschmack streiten. :)
 
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Runner666

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ich trage auch lieber kleinere Uhren. Die 40mm Rolexgrößen sind genau in meinem Sweetspot. Ich habe 18,5er Handgelenke und sehr massive Unter- und Oberarme (15 Jahre Bodybuilding), trotzdem würde ich mir keine Tellermine an das Handgelenk binden. Ich finde es sehr praktisch, wenn man mit der Uhr alles machen kann ohne überall dranzustoßen.
Aber wie immer gilt, jedem Tierchen sein Plesierchen. Ich wundere mich dennoch, dass noch keiner hier mit dem Argument kam, dass bei ihm alles unter 50mm wie eine Kinderuhr ausschaut, die Experten hat man ja schnell in solchen Threads. Dabei sind Arni und Co. in den 70ern auch mit 36mm klargekommen ohne wie Kinder zu wirken.
 
bachmanns

bachmanns

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Das heißt aber lange noch nicht, dass es dann auch gut aussieht.
Da hast Du vollkommen recht! Aber im Zweifel, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, entscheide ich mich eben fürs Habenwollen und gegen das gute Aussehen. Es genügt, wenn es mir gefällt und dann ist Stil eben auch mal das Ende des Besens ;-)

Ich möchte hier auch nur mein Vorgehen aufzeigen und niemandem meine Meinung aufzwingen. Andererseits mache ich mir aber auch nicht die Meinungen anderer Leute zu eigen;-)
 
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